Quasi-rekursiv aufgelaufen //2378

Im Laufe der Zeit habe ich mir etliche kleine Progrämmchen für den Eigenbedarf erstellt. Mit dem Blog zu tun und bereits erwähnt, hatte ich etwa mein Statistiktool oder den RSS-Reader.
Es gibt aber noch einen ganzen Schwung weitere, mit denen ich beispielsweise die Zwischenablage umformatiere, meine Backup-Strategie unterstütze, bestimmte Dateioperationen durchführe, sowie einiges mehr.
Als Programmierschlampe hat man den Vorteil, sich nützliche kleine Tools selber schreiben zu können, um sich diverse umständliche Routineaufgaben zu ersparen, oder wenigstens zu erleichtern. Dabei kann ich praktische Feinheiten perfekt auf meinen eigenen Workflow abstimmen.

Als sich die Notwendigkeit ergab, eine bestimmte Anwendung zu benutzen, war ich froh, als ich sie bereits in der Taskleiste einer virtuellen Maschine offen sah (weshalb ich nicht erst im Dateisystem würde hinnavigieren müssen).
Also klickte ich auf den entsprechenden Bereich in der Taskleiste, in der Erwartung, dass das zugehörige Fenster in den Vordergrund aufpoppen würde. Aber nichts geschah. Ich klickte ein weiteres Mal. Wieder nichts. Was war da schon wieder los? Gab es ein Problem mit meinem Programm? Oder lag es an der Maschine? War der Clientbereich vielleicht außerhalb des Desktoprechtecks verschoben?
Ich begann, alle anderen Fenster, die die Anwendung vielleicht verdeckten, zu minimieren oder ganz zu schließen.
Schließlich war nur noch meine Entwicklungsumgebung offen. Mit der hatte ich vor einigen Tagen gerade bei dieser Anwendung einen kleinen, an sich unerheblichen Fehler debuggt. Ich hatte die Ursache des Fehler zwar entdeckt, aber mich noch nicht zu einem Fix durchgerungen, als mir etwas dringenderes dazwischen gekommen war, und ich die ganze Angelegenheit wieder vergessen hatte.

Was also war geschehen? Der Debugger war auf einen Breakpoint (!) gelaufen, und hatte die ganze Anwendung angehalten. Kein Wunder, dass sie nicht wie üblich reagierte, als ich auf den Taskbutton klickte.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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10 Antworten zu Quasi-rekursiv aufgelaufen //2378

  1. Plietsche Jung schreibt:

    Der böse Debugger, der….

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  2. ednong schreibt:

    Breakpt von einem Breskpoint ausgebremst…
    😉

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  3. MartinTriker schreibt:

    Bei mir ist es zwar meist, wenn ich keinen zweiten Monitor mehr angeschlossen habe, aber das kenne ich auch.

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    • Das Phänomen hatte ich auch schon.
      Deshalb mein Gedanke an den verschobenen Clientbereich außerhalb des sichtbaren Desktops.

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    • Leser schreibt:

      Wenn bei mir kein zweiter Monitor angeschlossen ist, dann wird mein Desktop automatisch auf den einen Monitor beschränkt. Aber der zweite Monitor ist oft angeschlossen und ausgeschaltet (er dient eigentlich nur zum Filme schauen, denn er befindet sich neben mir im 90° Winkel zu dem Laptop, an dem ich sitze). Dann sehe ich das im Desktop-Switcher-Applet, wenn der zweite Monitor da ist, dann sind die Icons der einzelnen Desktops breiter, weil ja die Gesamtauflösung größer ist. Da ich ihn nicht als Erweiterung des Desktops benutze, stelle ich die Einstellung dann um auf „Bildschirme spiegeln“ und mir gehen keine Fenster mehr verloren (ansonsten, vor der Umstellung, klicke ich halt mit rechts auf das Fenster in der Taskleiste und wähle „Auf anderem Bildschirm anzeigen“, dann ist es auch wieder da, wo es sein soll).

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      • Einige Anwendungen merken sich die Bildschirmkoordinaten, auf denen die Fenster zuletzt angezeigt wurden.
        War dies auf einem anderen, mittlerweile entfernten Monitor, so befinden sie sich außerhalb des anzeigbaren Bereichs und sind unsichtbar für den Nutzer, obwohl sie eigentlich da sind.

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