Tweets in Abwesenheit //1630

Um eventuelle Entzugserscheinungen abzumildern, habe ich meine Tweets vom 20. Januar bis 6. Februar 2017 für euch vorbereitet, und lasse WordPress diesen Post automatisch veröffentlichen, während ich mich voraussichtlich im Urlaub erhole und vergnüge.

Verleser des Tages: privacy statt piracy
Kindergeburtstag //1461 Vierzehnhunderteinundsechzig
Ready for Experiments! #ActualLivingScientist #DressLikeAWoman #ReadyForExperiments
Verleser des Tages: schuldig statt schludrig
Mit Ockham’s Razor könnte man auch auf ketzerische Gedanken kommen ..
Verhörer des Tages: „Würstkäs“ statt „worst case“
Suchanfragen im Januar //1460 Vierzehnhundertsechzig
Müde .. winterschläfrig ..
Verleser des Tages: Körpergröße statt Kenngröße
Euch allen einen schönen Blasiussegen!
An meine Blogfreunde //1459 Vierzehnhundertneunundfünfzig
Vor lauter Besprechungen komm‘ ich gar nicht mehr zum produktiv Arbeiten.
Verleser des Tages: Kerma statt Karma
Computerprobleme //1458 Vierzehnhundertachtundfünfzig
Verhörer des Tages: Märchen statt Medien
Ein unrundes Märchen //1457 Vierzehnhundertsiebenundfünfzig
Kaffeepause. Mit Nusssahnetorte. Köstlich!
Verschreiber des Tages: admiration statt administration
Typographic quotes by courtesy of @wordpressdotcom
„Girls‘ Day“ won’t be Girls‘ Day //1456 Vierzehnhundertsechsundfünfzig
Es ist rutschig draußen.
Kaffee mit 360K, Tasse mit 360°.
Verhörer des Tages: Tolstoi statt „Toy Story“
Tolle Story (#Annastrengend) //1455 Vierzehnhundertfünfundfünfzig
Verleser des Tages: MRAs statt M&As
Rückblick 2. Halbjahr 2016 //1454 Vierzehnhundertvierundfünfzig
Verhörer des Tages: Invasion statt Inversion
Selbständig oder angestellt? #Blogparade //1453 Vierzehnhundertdreiundfünfzig
Verleser des Tages: Brieftasche statt Brieflasche
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s endlich ungeniert. //1452 Vierzehnhundertzweiundfünfzig
Verschreiber des Tages: backlash statt backslash
Entrümpelung //1451 Vierzehnhunderteinundfünfzig
Verhörer des Tages: Bavarian statt Barbarien
Chef schnauzt Praktikantin an, weil zu spät. Jetzt muss ich trösten.
Die Reorganisation und die Folgen //1450 Vierzehnhundertfünfzig
Karamellisierte Cashews .. hmm ..
c===3.E8m/s
Verleser des Tages: Flüchtlingsexperte statt Führungsexperte
Wahrheit und Weisheit //1449 Vierzehnhundertneunundvierzig
Verhörer des Tages: Klowasser statt Chlorwasser
Verleser des Tages: Trennungsfrage statt Trainingsfrage
Getwittert, nicht gebloggt //1448 Vierzehnhundertachtundvierzig
Linsen mit selbstgemachten Mehlklößen. Lecker, köstlich! Muss erst mal verdauen.
Verleser des Tages: Herzblatt statt Hetzblatt
Inkompatibilitäten //1447 Vierzehnhundertsiebenundvierzig

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Hello Good Bye //1629

Obwohl wir erst morgen in den Urlaub aufbrechen, verabschiede ich mich schon heute.
Ich habe noch einige Arbeiten abzuschließen und die Reise vorzubereiten, aber insgesamt bin ich gut in der Zeit.
Ich hoffe, dass diesmal das WLAN im Hotel besser ist als letztes Jahr. Im wesentlichen werde ich mich dennoch auf gelegentlichen Lesezugriff beschränken, nicht bloggen, und nur notfalls eingreifen. Was es über den Urlaub zu sagen gibt, kann ich auch noch niederschreiben, wenn ich wieder zurück bin.
In den letzten ein oder zwei Wochen hatte ich besonders Stress, so dass ich zeitweise kaum wusste, wo mir der Kopf steht. Es scheint, als ob der Urlaubsendspurt speziell dazu gut ist, Aufgaben abzuarbeiten, zu denen man sonst vor lauter Routine und Alltagsgeschäft gar nicht kommt.

So sind im Blog auch einige Themen unter den Tisch gefallen, für die ich einfach zu wenig Zeit hatte, sie aufzuschreiben. Und nach dem Urlaub sind sie längst Schnee von gestern.
So habe ich jetzt beispielsweise einen neuen Bürorechner, dessen Installation mehr Aufwand machte, als ich geahnt hatte. Ich hatte mich überzeugen lassen, W10 zu installieren, aber der Treiber der Graphikkarte machte Probleme. Daraufhin entschloss ich mich zu einer Neuinstallation, deren Beschreibung locker für einen langen Blogeintrag gereicht hätte – einschließlich Ärgernissen mit BIOS-Flashen, GPT-Partitionen, PXE-Servern, und was sonst noch alles schieflaufen wollte. Der eigentlich zuständige IT-ler war gerade in Urlaub, so dass ich die Geschichte zusammen mit seinem in dieser Thematik etwas weniger erfahrenen Vertreter in den Griff kriegen musste. Naja – inzwischen läuft der Rechner, und die Probleme und deren Lösung sind schon halb vergessen. Nach dem Urlaub ganz.
Auch zum sogenannten Google-Memo von John D’Amore [!sic] und den Reaktionen darauf hätte ich so einiges zu sagen gehabt, musste mich aber aus Mangel an Zeit und Muße zurückhalten. Mein Gebrauch von Suchmaschinen wird zukünftig diverser sein, und sich tendenziell von Google distanzieren.

Nun ja, unser Urlaub steht kurz bevor, und ich hoffe, dass ich dort Ruhe finde, mich entspannen, ausruhen und erholen kann. Es gibt keine Agenda mit irgendwelchen geplanten Aktivitäten, sondern einfach nur Faulenzen, Müßiggang und Dolcefarniente.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | 13 Kommentare

Heim-(o)-weh! //1628

Meine Mutter hatte diesmal ihren Geburtstag am Sonntag gefeiert, und wir hatten den Termin bereits vor einigen Wochen zugesagt.
Leider kam Carsten dann doch etwas dazwischen, was er am Wochenende arbeiten musste, und da wir ja in ein paar Tagen in Urlaub fahren, ließ sich das nicht aufschieben.
Wir kamen also überein, dass ich eben alleine fahren würde, und zwar mit dem Auto.

Obwohl ich das meinen Eltern mehrfach geduldig erklärte, deuteten sie Carsten’s Abwesenheit als Probleme in unserer Ehe, und äußerten sich den ganzen Tag über wiederholt, dass sie das ja gleich gesagt hätten, dass er zu alt für mich sei, mich immer so ruppig und gebieterisch behandelt hätte, und überhaupt wäre ein Mann für mich viel besser, der einen sicheren Arbeitsplatz bei einem großen Unternehmen hätte, und er hätte auch so einen schlechten Einfluss auf mich, durch den ich mich zu meinen Ungunsten verändert hätte, wo ich früher doch immer so ein liebes und nettes Mädchen (sprich ruhig, brav, schüchtern, nachgiebig) war, aber ich sei jederzeit willkommen, wieder daheim einzuziehen.
Das veranlasste mich, früher wieder heimzufahren als geplant. Eigentlich hatte ich vorgehabt, erst nach dem Abendessen zurückzufahren, so aber verabschiedete ich mich bereits nach dem Kaffeetrinken.

Der Heddlbeerblooz (Blechkuchen aus Hefeteig mit Heidelbeerbelag) war aber wirklich köstlich gewesen.
Heidi und Robin hatten jedem, der es wissen wollte, und erst recht jedem, der es nicht wissen wollte, erzählt, wie sie am Vortag (das Ausbleiben der angekündigten Klimaerwärmung ignorierend) beim Beerbflügge gewesen waren.
Ich erinnere mich auch noch. Da waren wir früher stundenlang zu mehreren im Wald unterwegs, und sammelten Beeren. Schon nach einer halben Stunde tat mir der Rücken vom wiederholten Bücken weh, Stechmücken belästigten mich. Und nach ewigen Zeiten reichte die Ausbeute gerade mal für ein einziges Blech mit Kuchen.

Da ich schon zeitig aufgebrochen war, konnte ich dann wenigstens noch einen schönen, ausgefüllten Abend mit Carsten verbringen, der bei meiner Rückkunft mit seiner Arbeit fertig war (auch weil ihn nichts und niemand davon abgelenkt hatte).

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | 22 Kommentare

Anzuschaffendes //1627

Kurz vor dem Urlaub hat mein Epilierer endgültig den Geist aufgegeben. Vor ein paar Jahren hatte er schon einmal rumgezickt, aber ich hatte ihn wieder hingekriegt. Ich habe ihn bereits aufgeschraubt, aber durch den Verschleiß etlicher Jahre ist er eben irreparabel kaputt.
Wenn ich es darauf anlegen würde, mir noch vor dem Urlaub einen neuen zuzulegen, würde ich das vermutlich gerade noch so schaffen. Aber ich habe momentan gar nicht den Nerv dazu, muss noch so viel anderes erledigen und im Kopf haben.
Also lass‘ ich es dabei bewenden. So schlimm sind diese paar Härchen nicht. Und wenn sie jemanden stören, muss der ja nicht hinschauen.

Eigentlich wollte ich mir auch schon längst einen neuen Bikini zulegen. Bei einem ist der Gummizug des Höschens ausgeleiert, bei einem anderen ist mir kürzlich der Verschluss des Oberteils zerbrochen. Für den Notfall kann ich ja das intakte Oberteile des ersteren mit dem Höschen des letzteren kombinieren, obwohl Farbe und Muster nicht harmonieren.
Und dann habe ich immer noch meinen Lieblingsbikini, der nach wie vor einsatzfähig ist – allerdings inzwischen etwas ausgebleicht. Naja, dann sind die Farben halt eher pastell als kräftig. Das weiß ja niemand, wie er vorher aussah.
Und irgendwo habe ich noch einen Bikini rumliegen, der mir allerdings nicht so richtig gut passt, aber was soll’s – ich brauche zumindest keinen neuen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | 20 Kommentare

La belle mère //1626

Im August sind viele Mitarbeiter im Urlaub, und entsprechend ist es ruhig im Büro.
Ich plane vorausschauend, und setzte dann auch keine Release- oder andere wichtige Termine.
Eigentlich sollte ich weniger zu tun haben als sonst. Aber dadurch dass ich weniger durch Angelegenheiten von Mitarbeiter abgelenkt bin, habe ich jetzt mehr Zeit, Dokumente zu schreiben, oder anderes zu tun, für das ich mehr Ruhe brauche.
Außerdem sind auch die anderen Führungskräfte teilweise in Urlaub, so dass ich zusätzliche Vertretungsaufgaben habe (derzeit vertrete ich Ulrich – auf diese Weise kam ich mal wieder zum Löten – eine Hand am Kolben, eine Hand am selbstverständlich RoHS-konformen Lötzinn, aber keine Hand für die Hirschmänner).
Immerhin fand ich zwischendurch ein wenig Leerlauf, und nutzte die Zeit für ein paar Besorgungen, die ich schon länger aufgeschoben hatte, in der Stadt.

Auf dem Weg vom Einkaufszentrum zum Rathaus überquerte ich die Fußgängerzone, und fand mich auf der anderen Straßenseite plötzlich wenige Meter gegenüber von Corinna.
Die lief anscheinend mit drei oder vier anderen Frauen hier entlang und hatte mich bereits gesehen, bevor ich sie erkannt hatte.
„Das ist meine Schwiegermutter“, hörte ich sie zu den anderen Frauen sagen.
Ich lächelte kurz, murmelte einen Gruß, und sah zu, dass ich weiterkam.

Abends erzählte ich Carsten von der Begegnung.
„Sieh’s positiv“, meinte er lapidar, „immerhin betrachtet sie dich als ihre Schwiegermutter. Das hat Sven nie gemacht.“

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , | 13 Kommentare

Fensterln mal anders //1625

Das von mir bevorzugte Badezimmer in Carsten’s Haus befindet sich unter einer Dachschräge. Das bedeutet zwar, dass man sich in der Badewanne nicht aufrecht hinstellen kann, aber dafür ist es ansonsten gemütlich und einladend.

Während ich mir Badewasser eingelassen hatte, hatte ich das Fenster etwas gekippt, um zu lüften (denn wenn das Bad eine Woche lang nicht benutzt wird, ist es manchmal schon ein wenig muffelig). Bevor ich (bereits entkleidet) in die Wanne steigen wollte, wollte ich das Fenster schließen, denn mit feuchter Haut ist mir eventuelle Zugluft unangenehm.
Da das Fenster manchmal verkantet und dann etwas klemmt, zog ich es noch etwas weiter auf, um es dann mit größerem Schwung zu schließen. Da passierte es, dass es irgendwie aus der Angel rutschte und nicht mehr fest in der Halterung hing.
Ich konnte gerade noch verhindern, dass es mir aus den Händen glitt, und auf der Dachaußenseite das Dach hinunterrutschen würde.
Da stand ich also splitternackt über die Wanne gebeugt, und hielt das Fenster fest. Ich schaffte es nicht, es alleine wieder einzuhängen, noch nicht einmal es in den Raum hineinzuziehen, da es zu schwer war (die Hebelgesetze waren erst recht gegen mich). Hätte ich losgelassen, wäre es das Dach hinuntergeschlittert, vermutlich über die Dachrinne gerutscht, hinuntergefallen und auf dem Boden zerschellt, was bestimmt beträchtlichen Schaden angerichtet hätte.

Wenn ich Carsten wegen irgendetwas rufe, kann ich lange rufen. Selbst wenn er mich hört, kommt er deswegen noch nicht. Ich überlegte also, ob es angemessen wäre, um „Hilfe“ zu rufen, da es sich ja um ein dringliches Problem handelte. Allerdings ohne Gefahr für Leib und Leben.
Da ich wohl stundenlang (sofern ich es überhaupt solange ausgehalten hätte, was ich bezweifle) dort hätte stehen können, bis Carsten mich irgendwann vermisst hätte, entschied ich, dass ein Hilferuf gerechtfertigt war. Eine Garantie, dass er mich dann überhaupt hören würde, wäre das zwar auch nicht, aber mit hoher Sicherheit würde er dann, falls er es hörte, zumindest kommen, um nachzuschauen, was los ist.

Also rief ich so laut ich konnte nach Hilfe. Tatsächlich hörte ich ihn nach einigen Versuchen rufen, was los sei. Ich schrie zurück, dass das Fenster runterfallen würde, und ich ihn dringendst brauchen würde. Zum Glück hatte ich dir Tür nicht versperrt. Das halte ich nicht für nötig, wenn wir alleine im Haus sind, und es ist schon vorgekommen (wenn auch leider nur selten), dass er mich beim Baden besucht hat.
Dann war er hinter mir in dem kleinen Raum und beugte sich über mich, um das Fenster zu fassen zu bekommen. Gemeinsam zogen wir daran herum. Er hob es an, ich stabilisiere es, und so gelang es uns nach einigen Versuchen, das Fenster wieder einzuhängen.

Alleine hätte er es vielleicht auch nicht geschafft, aber zu zweit sind wir schon ein prima Team.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , | 20 Kommentare

Versuchungen //1624

Man sollte meinen, allmählich gibt es keine originellen Suchanfragen mehr. Aber im Juli erschienen wieder etliche völlig neue, über die ihr euch im Folgenden mit meinen Anmerkungen amüsieren dürft.

„handjob von meiner fetten mutter“
Handarbeiten erfordern manuelle Geschicklichkeit und fördern die Feinmotorik.

„leichtes elementarteilchen“
Aufgrund von Erhaltungssätzen sind die leichtesten stabil.

„nreakpt“
Da scheint der Finger auf der Tastatur verrutscht zu sein.

‚“call a nerd“‚
Bin schon da.

„lux lacheln“
Ein Luchs sieht durch die Pinselohren aus, als ob er lächeln würde.“

„wordpress cache löschen“
Das wüsste ich manchmal auch gerne.

„wordpress editor verschwunden“
Der alte Editor ist mir früher manchmal verrutscht. Das hängt m.E. vom Browser ab.

„schlampe outdoor“
Ach .. was soll ich sagen .. Jedes Jahr hat nur einen Sommer.

‚inurl:“/wordpress/“ periskop‘
Und wieder mal habe ich etwas anderes gelesen, als dasteht.

„jungs ohne vorhaut“, „beschneidung penis“
Diese Art Versehrung ist hierzulande leider völlig legal.

„hp m277dw scannt schief“
Dieses Problem habe ich bei meinem Drucker noch nicht beobachtet.

„sizialianische zwergelefant“
Hä?

„pieksen synonym“
Stupsen, stechen. Der Duden will es zwar mit i statt ie, aber das sind nur orthographische Richtlinien, von denen ich mir gelegentlich erlaube abzuweichen, und sie stattdessen kreativ als Stilmittel einsetze.

„bloggosphere“
Manchmal nutze ich auch die deutsche Schreibweise Blogosphäre.

„youporn alternative“
Da bin ich überfragt. Ask Google.

„origineller mensch“
Dafür halte ich mich schon.

„männerrechtler“
Das passt besser zu meinem anderen Blog.

„ohrenschmalz sauger“
Das ist so ein dünner Schlauch an einer Vakuumpumpe.

„widersprechen synonym“
Entgegnen.

„paketzentrum feucht streik“
Wie lange ist das jetzt her? Die Nachteile hatten die Empfänger der Pakete.

„kaffeemaschineleasing“
Da brühe ich doch lieber selbst.

„festplatte plötzlich leer“
Oh jemine! Hoffentlich existiert wenigstens ein aktuelles Backup der wichtigen Daten.

„molly logan breakpoint“
Ach .. wie’s der Molly jetzt wohl gerade geht?

„tagesdildo“
Gibt es dann auch Nachtdildos?

„recht am geistigen eigentum“
Das steht dem Urheber zu.

„windows 10 netzwerk priorität“
Komplexes Thema.

„muttersex geschichten“
Muttern haben gewöhnlich eine sechszählige Symmetrie.

„dunkle materie“
Doesn’t matter.

„richtiger handkuss bedeutung“
Gehört zu den Angelegenheiten, die ich gar nicht wissen will.

„anne will störung“, „anne will zensur“
Nein, will ich nicht.

„oberschenkel dict“
Thigh, femur, ..

„hallo minella“
Kenn‘ ich nicht.

„zwergelstern vogel“
Mit Ornithologie kenne ich mich nicht aus.

„arbeitszeugnis codes tabelle“
So eindeutig tabellarisch ist es nicht zu fassen.

„leg dich nicht mit klara an wiederholung“
Häh? Ach ja, diese Klara .. das Gespräch hatte mich damals inspiriert, die unterschiedlichen Rechte von Männern und Frauen mal aufzulisten.

„entfettungskur haare“
Da soll schon ein wenig Shampoo helfen.

„die richtlinien ihrer organisation verhindern dass diese aktion abgeschlossen werden kann outlook“
Tja, .. vielleicht kann der Sysadmin helfen, vielleicht auch nicht.

„wordpress statistiken“
Für die Kommentare habe ich mein eigenes Statistiktool.

„katzennamen männlich ausgefallen“
Mich würde es reizen, die Bibel dafür als Inspiration zu nutzen.

„wohnungszeitschriften“
Wer liest denn so was? Obwohl .. da muss ich zugeben, dass ich in meiner Jugend die Bausparkassenzeitschrift meiner Eltern durchgeblättert habe, und selbst Pläne mit Wohnungsgrundrissen und -einrichtungen konzipiert habe.

„deniabilität“
Ob man etwas sinnvoll ablehnen kann, hängt vom Kontext ab.

„fuß verstaucht“
Das kommt schon mal vor.

„bailey psychologische homöopathie download“
Der heilige Sankt Placebo wird es richten. Für den Download benötigt man allerdings drei geflochtene WLAN-Kabel.

„algorithmen synonym“
Vorgehensweise trifft nur einen Teilaspekt.

„leichen schminken ausbildung“
Das gibt es bestimmt, aber nicht hier.

„vasektomie erfahrungen 2017“
Carsten hat das 2014 ganz gut vertragen.

„alt code ungleich“
Mit HTML ist das die Entity mit „ne“ (not equal).

„windows 10 sommerzeit falsch“
Am besten mit einem Timeserver synchronisieren, und die Zeitzone auf „Berlin“ setzen.

„pistazieneis kaufland“
Oh, lecker .. *lechtz*

„das com-objekt für virtualbox konnte nicht erzeugt werden.“
Aua – das Problem hatte ich auch schon, weiß aber nicht mehr, wie ich es gelöst habe. Irgendwelche DLLs nachregistrieren?

„arbeitszeugnis projekte auflisten“
Schon, aber bitte nicht zu detailliert.

„kleidungsvorschriften schule“
Schuluniformen finde ich furchtbar.

„rgb grautöne“
Rot-, Grün- und Blaukanal werden einzeln mit bestimmten Gewichtsfaktoren multipliziert und aufsummiert, um den Grauwert zu erhalten.

„batch umlaute darstellen“
Aeh .. gute Frage, weiss ich jetzt auch nicht, wie man das loesen koennte.

„vernarrt in eine person“
Na, hoffentlich ist das wenigstens nicht einseitig.

„katzen lockruf“
Die Phonetik lässt sich nicht gut transskribieren.

„keine bildliche vorstellungskraft“
Dürfte ohnehin sehr unterschiedlich ausgeprägt sein.

„emv chip kopieren“
Dazu kann ich nichts sagen.

„klinik sonnenwende magersucht“
Die Tage sind schon wieder deutlich kürzer als noch im Juni, und die schönen Sonnentage sind heuer recht mager.

„selbständigkeit und angestellt“
Das kann durchaus auch parallel laufen.

„windel statt binde“
Ich will mich nicht schon wieder über Monatshygiene auslassen.

„layer 8 fehler“
Das wird’s sein! Immer diese Käfermenschen!

„dorfleben küste startet nicht mehr“
Tja .. kann ich auch nicht helfen.

„fortkommen“
Und noch weiter.

„enge badehose pflicht“
Wo man die Konturen schön sieht ..

„t-online spamfilter funktioniert nicht“
Nicht mein Problem.

„eichel frei tragen“
Idealerweise in der Jackentasche bei der Kastanie.

„wahl der hundertzwölf“
Das hört sich ein wenig esoterisch an. 112 = 2^2^2 * 7

„breakpoint antibiotika“
Ja, damit hatte ich schon unangenehme Erfahrungen gemacht.

„textilzone baden“
Dort ist Badebekleidung Pflicht.

„zaunphahl“
Hatte ich nicht Zaunphall geschrieben?

„beschneidung naht aufgegangen“
Aua! Ich wusste gar nicht, dass da auch noch genäht wird.

„searchme“
Hier bin ich!

„schwarze dose“
Ich kenne schwarzes Loch, Blackbox, schwarze Körper, .. aber Dose? Vielleicht eine Konservendose ohne Etikett?

„schwangerschaftstest manipulieren dass er positiv ist“
Dazu wird es hier bestimmt keine Tipps geben.

„elementarteilchen meson 4 buchstaben“
Pion. Ein Lepton mit vier Buchstaben wäre das Myon.

„perverse smilies mit tastatur“
Da bin ich überfragt. Ich weiß ja noch nicht mal, wie man bei Twitter Smilies eingibt.

„corinna kopf xxx“
Ich sag nix.

‚“pokerface“‚
Sh. meine vorige Anmerkung.

„floradix besser als ferro sanol“
Häh? Hört sich pharmazeutisch an.

„angströmeinheit“
Jetzt hatte ich tatsächlich „Angst“ gelesen, dabei geht es um zehn hoch minus zehn Meter.

„string theorie widerlegt“
So richtig widerlegt ist sie nicht, sie scheint nur nicht mehr so vielversprechend zu sein.

„geruchsbelästigung am arbeitsplatz durch parfüm“
Das ist widerlich.

„benutzt mich“
Das wäre ein Motto für den Splashscreen einer Anwendung.

„32gb ram sinnvoll 2016“
Wenn man mehrere VMs nutzt oder andere resourcenhungrige Programme (z.B. Videoschnittsoftware), dann schon. Für Otto Normaluser eher nicht notwendig.

„morgähn“
Gruß, wenn man früh noch müde ist.

„gretelsuppe“
Heißt in manchen Gegenden auch Kesselsuppe, und fällt beim Schweineschlachten an, wenn irgendwelche Würste gekocht werden.

„wesbezüglich“
Das ist der Genitiv.

„größe der thermodynamik“
Da gibt es viele, z.B. die Entropie.

„erst abfuhr dann doch interesse“
Davon sollte man als Default ausgehen können.

„layer 8 fehler“
Das Problem befindet sich oftmals zwischen Tastatur und Stuhl.

„erotik klinik“
Naja, neuere Kliniken sind oft so gebaut, dass die Besuchertoiletten gegenüber dem Stationszimmer sind.

„finger auskugeln“
Das soll schmerzhaft sein.

„breakpoint layer 8“
Leider fehlt dabei meist die Debug-Information.

„übergangslösung kreuzworträtsel“
Interim.

„ich habe durst“
Kaffee ist in Reichweite.

„benjamin hippen“
Hipp, hipp, hurra!

„kosmologische konstante“
Ein additiver Term in den Feldgleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie.

„meine augen sind hier oben“
Das hängt vom Bezugssystem ab.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | 8 Kommentare

Force High Time Day //1623

Binäre 100 Jahre sind wir heute verheiratet.
Wir fühlen uns wohl miteinander und sind gerne zusammen.

Es ist mir ja immer irgendwie unheimlich und verdächtig, wenn Leute in romantischer Verblendung meinen, ihre Beziehung würde ewig andauern. Diese Einstellung ist einfach nur naiv. Man kann nicht in die Zukunft schauen, und wissen, was das Schicksal noch alles für einen bereithält.
Im Bewusstsein dessen und mit den genannten Einschränkungen halte ich dennoch unsere Beziehung für recht stabil. Wir haben gemeinsam schon einige Krisen bewältigt und hatten auch schwierige Zeiten, die unsere Beziehung gestärkt haben. Wir kennen einander auch lange genug, um die gegenseitigen Macken und Schwächen zu kennen, und uns damit arrangiert zu haben. Auch sind wir beide beständige Menschen, die ihre Ansichten nicht ständig sprunghaft ändern. Eine Trennung lässt sich zwar nie ganz ausschließen, ist bei uns aber aus jetziger Sicht unplausibel.

Er droht ja hin und wieder, mich rauszuschmeißen, wenn ich dick werde. Ich kontere manchmal, dass ich ihn verlassen werde, wenn er mit dem Rauchen anfängt. Das wäre ein Grund, aber das wird nicht geschehen. if (FALSE) {exit();};
Aus jetziger Sicht sehe ich keinen – realistischen – Grund, warum wir uns trennen würden. Und selbst wenn wir uns zu einer privaten Trennung veranlasst sähen, wäre da immer noch die Firma, in die ich inzwischen auch so weit involviert bin, dass ich mein Engagement nicht einfach beenden kann. Das wieder auseinanderzuklamüstern wäre schwierig bis unmöglich. Die Option hat er sich selbst verbaut.

Insgesamt also gibt es eine positive Zukunftsprognose, die auf vier Jahren glücklicher Ehe aufbaut.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , | 18 Kommentare

Blog auf Halblast //1622

In den letzten paar Monaten habe ich wirklich an jedem einzelnen Tag einen Blogeintrag veröffentlicht. Jetzt ist August, und ich bin urlaubsreif.

Wie bereits in den letzten Jahren möchte ich in den nächsten Wochen blogmäßig ein wenig kürzer treten. Ich habe noch genug anderes zu tun (insbesondere möchte ich die Vorbereitung der Validation und Verifikation einer Firmware noch fertig bekommen), bevor ich demnächst eine ganze Woche im Urlaub ausspannen kann.
Bis dahin gibt es weniger Blogeinträge. Alte Tweets und Wayback-Einträge pausieren ganz (vielleicht bereite ich aber welche als Urlaubsüberbrückung vor – mal sehen).

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | 7 Kommentare

You didn’t Make My Day //1621

Unsere neue Auswertungssoftware läuft inzwischen recht ordentlich.
Ich hatte sie auf meinem Rechner installiert, um verschiedene Features auszuprobieren, während ich nebenher an der Test Spec schrieb.

Als ich die Daten nach Datum sortieren wollte, tat sich gar nichts. Alle anderen Sortiermöglichkeiten, die ich inzwischen geprüft hatte, schienen einwandfrei zu funktionieren. Bloß das Datum machte Probleme.
Vielleicht erinnert sich jemand von euch daran, dass ich mein Datumsformat auf „YMMD“ umgestellt hatte. Mir ist klar, dass dies für Sortierungen ungeeignet ist (weil dann bei einem Stringvergleich beispielsweise 2008 als später sortiert würde als 2017, und manche Werte sind noch nicht einmal eindeutig), aber dann hätte zumindest eine falsche Reihenfolge herauskommen müssen, statt überhaupt keine Änderung.

Also machte ich mit dem Entwickler aus, in den Sortieralgorithmus unter Debug-Bedingungen (also an seinem Rechner) hineinzusteppen. Dazu musste er zunächst sein Datumsformat umstellen. An den Anfang der Sortierroutine setzten wir einen .. na, was wohl? .. wer weiß es?
Wie ich es fast erwartet hatte, wollte das Programm den aus dem GUI gelesenen Datumstext in eine datetime-Variable umwandeln. Das schlug fehl, und warf eine Konvertierungsexception. Da diese irgendwo aufgefangen wurde, passierte gar nichts. Keine Fehlermeldung, sondern die Sortierung wurde einfach abgebrochen.
Auf die Äußerung meines Entwicklers, dass er ja schließlich nicht wissen könne, welches vertrackte Datumsformat der Anwender eingestellt hatte, erwiderte ich ihm, dass er das ohne weiteres aus den Usereinstellungen lesen könne, es allerdings wesentlich sinnvoller wäre, nicht erst das Datum in einen String zu verwandeln, um ihn auszugeben, und später diesen String wieder für den Vergleich zurückzukonvertieren, sondern von vornherein das Datum im Speicher zu halten, um die Datumsvariablen bei Bedarf direkt vergleichen zu können.

Das muss er jetzt nur noch umsetzen, aber ich rechne dabei mit keinen nennenswerten Problemen.
Mit etwas Glück ergibt das dann die Alphaversion.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | 19 Kommentare

Nette Menschen //1620

Personen, die sich selbst als nett bezeichnen, sind mir grundsätzlich suspekt.

Meistens beruht dies auf einer falschen Eigenwahrnehmung und mangelnder Selbstkritik.
Solche Leute halten sich selbst für besonders gute Menschen, und benehmen sich gegenüber anderen meist moralisierend und bevormundend. Kratzt man ein wenig an der Oberfläche, offenbart sich die ganze Selbstgerechtigkeit, Scheinheiligkeit, Bigotterie, Verlogenheit und Heuchelei.
Oft postulieren solche Leute eine falsche Dichotomie zwischen „netten Menschen“ und „Arsc?löchern“ (das ist häufig Synonym für Realisten und Pragmatiker). Dabei ist die Wirklichkeit nicht so schwarz-weiß. Gutes und Schlechtes steckt in jedem Menschen, oft hängt es auch von der Situation ab, welche der beiden Seiten (vielleicht folgt die Topologie ja sogar einem Möbiusband?) überwiegt. Ein Schrödinger-Naturell ist eine (zeitabhängige) Überlagerung aus beiden Zuständen.

Manchen Leuten fehlt schlicht die Durchsetzungsfähigkeit, ihre eigenen Interessen gegenüber anderen zu vertreten. Die reden sich dann auch gerne darauf hinaus, dass sie ja eigentlich nur viel zu nett sind. (Das kann selbstverständlich in einzelnen Situationen durchaus zutreffen, und nachgeben und Kompromisse eingehen, gerechtfertigt sein, wenn es sich aber übermäßig häuft, sollte man sich mal selbst kritisch hinterfragen.) Für diese Leute ist Nettigkeit ein Synonym für die eigene Schwäche und Inkonsequenz.

Dann gibt es den Typus der besonders Toleranten, deren eigene Toleranz aber sehr schnell endet, wenn jemand ihre ach so tolerante Einstellung nicht vollumfänglich teilt.
Oder diejenigen, die sich so gut fühlen, weil sie meinen, dass sie anderen Menschen andauernd helfen. Ob ihre Hilfe tatsächlich erwünscht oder nützlich ist, ist dabei nebensächlich. Hauptsache sie selbst fühlen sich dabei so gut.
Oder die Großzügigen, die nach dem Motto agieren: „Tue Gutes, und rede darüber!“ Die Konsequenzen ihrer Herzensgüte lassen sie aber nur zu gerne andere Leute tragen.
Oder die Personen, die sich mit schleimig-kriecherischer Art versuchen anzubiedern.
Nicht zu vergessen, all die empathischen, einfühlsamen, sensiblen Personen, die selbstverständlich besser die Motivation und Beweggründe desjenigen kennen, der sie äußert, als dieser selbst. Dabei fehlt es gerade diesen Leuten oft völlig am Verständnis für andere Denkweisen, und ihr Reflektionsvermögen entspricht dem eines schwarzen Loches.
Schließlich gibt es noch Personen, deren ostentativ überschäumend-gute Laune einen gleich am frühen Morgen fast erschlagen kann, oder deren Herzlichkeit einen zu erdrücken droht.
Ach, was seid ihr alle für bewundernswert gute und nette Menschen! Alle haben euch ganz toll lieb!

Wer ehrlich mit sich selbst ist, sollte erkennen (und zugeben), dass man nicht immer nur lieb und nett sein kann.
Ich traue Leuten nicht, die ihre Gefühle nicht von ihren Handlungen abkoppeln können.
Ich mag Menschen, die zugeben, dass sie nicht nur aus Selbstlosigkeit, Menschenfreundlichkeit und Großherzigkeit handeln. Das ist ehrlich und authentisch. Da weiß man, worauf man sich einstellen muss.
Ich sehe mich selbst nicht als „netten Menschen“. Das schließt ja nicht aus, dass ich es zeitweise doch bin, aber eben nicht non-stop oder grundsätzlich. Ich bin i.A. durchaus gutmütig und hilfsbereit, und tue anderen Personen gelegentlich auch mal einen Gefallen. Wenn mir jemand freundlich und respektvoll begegnet, werde ich ähnlich reagieren. Meistens gewähre ich sogar einen Vertrauensvorschuss.
Aber wehe! ich bekomme den Eindruck, jemand will mich ausnutzen. Dann ist aber Schluss mit meiner Gunst. Und einen gesunden Egoismus und Eigennützigkeit sollte man nicht verlieren.

„Netten Menschen“ ist also vor allem ihr Selbstbild wichtig, und dass andere dies genauso sehen. Wer in seiner Einschätzung abweicht, bekommt dann auch schnell die nicht so nette Seite zu sehen, aber das geschieht diesen Arsc?löchern ja ganz recht!

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | 31 Kommentare

breakpoint’s Wayback Archive #0C //1619

Wayback zum 11. bis 29. Mai 2012.

Fast die ganze Belegschaft nahm teil, als ich eine IT-Sicherheitsbelehrung in der Firma abhielt.
Am Wochenende schaute ich mich ein wenig auf Carsten’s altem Computer herum.
Auf der Festplatte meines Notebooks herrschte Platzmangel.
Ich war mit Entkäfern beschäftigt.
Da Carsten Besuch hatte, verbrachte ich den Feiertag mit Hausarbeit.
Das verlängerte Wochenende über war ich dann bei Carsten und seiner Familie. Alle zusammen besuchten wir einen Freizeitpark. Zum Abschluss des Wochenendes grillte Carsten.
Irma Schrödinger veranlasste mich, meinen Fourier-Algorithmus zu überprüfen.
Wir wechselten ein Leuchtmittel im Bad. (In diesem Blogpost ist mir ein Fehler unterlaufen, den bisher anscheinend noch niemand bemerkt hat.)
Auf einem Workshop traf ich Alex wieder. Auch Carsten kam dazu.
Am Handtuchtag hatte ich diverse kleinere Probleme.
Carsten und ich vereinbarten, über Fronleichnam ein paar Tage zusammen wegzufahren.
Wir erfuhren, dass Fiona beabsichtigte, Sven zu heiraten.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Aus meinen Tweet-Beständen //1618

Offenbar war es zum letzten Jahreswechsel recht kalt. Das und noch vieles andere lässt sich aus meinen Tweets vom 22. Dezember 2016 bis 19. Januar 2017 entnehmen.

Je kälter es draußen ist, desto wohltuender ein Kaffee.
Rolle von Drehstuhl abgefallen. Bolzen zerbrochen. Irreparabel.
Manchmal können auch noch so heiße Gedanken die eisigen Außentemperaturen nicht kompensieren.
Oops .. den (2^4 * 5^2 * 17)-ten Tweet verpasst.
Verschreiber des Tages: Oral statt Orakel
Wenn der Chef Umstrukturierung definiert als „Besprechungen um 8 Uhr morgens“ ..
Stress heute .. Besprechungen .. wenig Zeit ..
$ReisserischerTitel[‚Sexfotos‘] //1446 Vierzehnhundertsechsundvierzig
Verleser des Tages: Weiblichkeit statt Wirklichkeit
Shades of Gray //1445 Vierzehnhundertfünfundvierzig
Ach, wie erfrischend, wenn Feministinnen sich gegenseitig zerfleischen. Nur weiter so!
Verleser des Tages: Badeanzug statt Bedeutung
Die unfreiwillige Volontärin //1444 Vierzehnhundertvierundvierzig
Verleser des Tages: Haarschnitt statt Hassschrift
Wo viel Licht ist .. //1443 Vierzehnhundertdreiundvierzig
Verleser des Tages: Soziologe statt Scientologe
Verleser des Tages: Jubiläum statt Jerusalem
Der #Egon war wild und ungestüm, hat es schon heftig getrieben, und mich nicht schlafen lassen.
Der Verdruss mit dem Verschluss //1442 Vierzehnhundertzweiundvierzig
Verschreiber des Tages: Madamn statt Madam
So ein Sturm!
Spring Tweets //1441 Vierzehnhunderteinundvierzig
Verleser des Tages: Feminismus statt Fernsehturm
Tauwetter – juchhu!
Die verlorene Tochter //1440 Vierzehnhundertvierzig
Verschreiber des Tages: evaluiert statt evakuiert
Das Dreier-Vergnügen //1439 Vierzehnhundertneununddreißig
Verleser des Tages: traumhaft statt traumatisch
Fake Orders //1438 Vierzehnhundertachtunddreißig
Wo bleibt sie denn, die Klimaerwärmung?
Verhörer des Tages: Hobbit statt Hobby
Wohin im Urlaub? //1437 Vierzehnhundertsiebenunddreißig
Verleser des Tages: scheidenförmig statt scheibenförmig
Blöd, dass Avatar-Bildchen quadratisch sein müssen.
Verhörer des Tages: Gedärmknödel statt Germknödel
Gefunden oder versucht //1436 Vierzehnhundertsechsunddreißig
Was der Gemahl im Gemach mit seinem mächtigen Gemächt gemacht, mag ich.
Viel zu kalt zum Spazierengehen.
Verleser des Tages: Erhaltungssatz statt Enthaltsamkeit
.. und Dialog am Abend //1435 Vierzehnhundertfünfunddreißig
Die Antwort lautet 2A.
Verleser des Tages: Damensteuer statt Dirnensteuer
Überraschung am Morgen //1434 Vierzehnhundertvierunddreißig
Verleser des Tages: Tanga statt Tango
Kommentarstatistik 4. Quartal 2016
Verleser des Tages: Jungfräulichkeit statt Jahresrückblick
double return; //1433 Vierzehnhundertdreiunddreißig
Anstoßenderweise ins neue Jahr gerutscht. Euch allen alles Gute für 2016++
Faulenzen kann so schön entspannend sein .. #NüxTun
Euch allen schöne WFT. Und tschüss. #XYmas
Verhörer des Tages: Schwanzbild statt Schwarzbier
Nur noch ein paar Stunden, dann bin ich weg.
Noch ein Tag, dann geht’s ins Warme.
Verleser des Tages: rivalisierend statt revitalisierend
Bis demnächst und guten Rutsch! //1432 Vierzehnhundertzweiunddreißig

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | 8 Kommentare

Das überlaufende Fass //1617

Als wir vor etwa zwei Jahren von Eugen und Monika zum Essen eingeladen waren, war dieser Abend so furchtbar verlaufen, dass ich Carsten angekündigt hatte, nie mehr mit ihnen essen zu wollen.
Nun ja, die Zeit verging. Carsten gelang es, seine Geschäfte mit Eugen auszubauen, und da Eugen ein paar hundert Kilometer entfernt ansässig ist, war das auch gar kein Problem.
Einmal war er letztes Jahr hier in der Stadt gewesen, aber ich hatte nur kurz mit ihm zu tun, so dass es keinen Veranlassung gab, dies im Blog zu erwähnen.

Nun allerdings ergab es sich erneut, dass er hier in der Stadt Termine hatte. Unter anderem war er auch bei uns in der Firma. Mir blieb nichts anderes übrig, als gute Miene dazu zu machen. Die meiste Zeit überließ ich es ja Carsten, sich um Eugen zu kümmern, aber ganz kam ich auch nicht drum herum. Seine nervige Albernheit war fast unerträglich, aber ich lächelte und dachte mir halt meinen Teil.
Abends lud Carsten ihn und seine Frau Monika zum Essen in ein Restaurant ein. Ach! Hätte ich mich doch einfach entschuldigen lassen, und Kopfschmerzen oder sonstwas vorgeschoben! Mit war doch klar gewesen, dass diese Gesellschaft zumindest unangenehm werden würde. Carsten hatte zwar gesagt, da müsse ich durch, aber wenn ich stur abgelehnt hätte, hätte er mich wohl daheim bleiben lassen.

Nun ja – wie vor zwei Jahren auch – zwei Teenager können sich nicht lächerlicher und peinlicher aufführen. Wenn ich Monika als nahezu kugelförmig in Erinnerung hatte, so erschien sie mir inzwischen fast breiter als hoch. (Zugegeben – das ist etwas übertrieben, aber sie hatte schon eine enorme transversale Ausdehnung, und ihre Formen könnten als Paradebeispiel für Konvexität gelten.)

Ich gebe es ja zu, mir verging ein wenig der Appetit. Trotzdem aß ich reichlich, konnte aber bei den Mengen, die unsere Gäste verdrückten, nicht mithalten.
Trotz diverser Sticheleien lächelte ich und sagte lieber gar nichts, auch wenn ich mich im Stillen schon selbst verfluchte, weil ich immer noch so höflich und geduldig blieb. Carsten war inzwischen ebenfalls auffällig wortkarg geworden.
Eugen und Monika schienen dies nicht zu bemerken, turtelten miteinander herum, machten Scherze auf Kosten anderer – z.B. auch der zierlichen Bedienung (die sich u.a. den Satz „echte Männer mögen keine Hungerhaken“ anhören musste). Ich mag das hier wirklich nicht in allen Einzelheiten wiederholen. Aber irgendwann fiel der Satz: „Nur Hunde spielen mit Knochen.“
Kurz flashte Pebbles Feuerstein vor meinem inneren Auge auf.
„Und nur Maden suhlen sich im Fett“, erwiderte Carsten ruhig und deutlich.

Auf einen Schlag waren Monika und Eugen still. Carsten winkte der Bedienung, bezahlte die Rechnung (gab der Bedienung dabei ein außergewöhnlich hohes Trinkgeld), und wir brachen etwas überstürzt auf.
„Mit denen brauchst du keine Geschäfte mehr zu machen“, meinte ich auf dem Weg zum Auto, das einige hundert Meter entfernt parkte.
„Ist mir egal. Das war es mir wert.“
„Sonst bist du Geschäftspartnern gegenüber geduldiger.“
Er faste mich um die Taille. „Du hast eine jugendliche und ranke Sanduhrfigur, die mir dir damals vor sechs Jahren, als du plötzlich in meinem Büro standest, sofort den Atem genommen hat. Aber ich meine es ernst, dass ich dich rausschmeiße, wenn du dick wirst. Bei so einem Anblick vergeht mir alles. Bei Geschäftspartnern ist es mir egal, wie sie aussehen, aber solche primitiven Vergleiche, wie die beiden sie gebracht haben, sind völlig abwegig und niveaulos. Mit solchen Leuten will ich keine Geschäfte machen.“
„Aber wo kriegst du jetzt die $Zulieferprodukte her?“
„Es gibt schon noch andere Hersteller dafür. Eugen’s Firma war halt zuverlässig und relativ günstig. Aber dafür müssen wie uns nicht alles bieten lassen.“

Um ganz ehrlich zu sein – mir zitterten etwas die Knie. Seit einem Vierteijahrhundert oder so ist es mir immer wieder passiert, dass ich mir solches Slimshaming (oft getarnt als Wohlwollen oder Scherz) anhören musste. Das hat mich in meiner Jugend immer zutiefst verletzt, und auch wenn ich mich heute nicht mehr davon verunsichern lasse, ist ein wunder Punkt geblieben.
Wie oft hatte ich mir schon vorgenommen, auf einen groben Klotz einen groben Keil zu setzen, aber dann doch immer wieder aus falsch verstandener Rücksichtsnahme einen Rückzieher gemacht. Gegen dicke Leute darf man nämlich nichts sagen. Das wäre böse! Schlanke Menschen dagegen niederzumachen, ist gesellschaftlich akzeptiert. Das fällt kaum jemandem auf.
Könnt ihr euch vorstellen, wie erleichtert ich war, nachdem Carsten den Gordischen Knoten durchschlagen hat? Es ist, als fielen all die belastenden Äußerungen der letzten Jahrzehnte von mir ab.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | 45 Kommentare

Welt im Chaos //1616

Über die Chaostheorie habe ich hier, soweit ich mich erinnere, noch nichts gebloggt.
Chaos kann immer dann entstehen, wenn Nicht-Linearitäten die Dynamik eines Prozesses bestimmen, also etwa bei Nicht-linearen Differentialgleichungen.
Das bedeutet, dass eine kleine Änderung im Anfangszustand große Änderungen im Endzustand bewirken kann. Allgemein gilt dafür der sogenannte Schmetterlingseffekt als gutes Beispiel: Der Flügelschlag eines Schmetterlings in Tokio kann am nächsten Tag das Wetter in London beeinflussen.
Deshalb sind chaotische Prozesse – sogar in einem deterministischen System, bei dem man sämtliche Zusammenhänge und Abhängigkeiten exakt kennt – nicht vorhersehbar und berechenbar. Während jedoch kleine Änderungen einen großen Einfluss haben können, sind chaotische Systeme gegenüber großen Änderungen relativ stabil.

Bei linearen Dynamiken ändert eine kleine Abweichung bei den Eingabeparametern nur wenig am Ergebnis. Das kann jeder bestätigen, der sich einmal mit Fehlerrechnung abgeben musste. Besonders einfach ist die Fehlerfortpflanzung bei Potenzprodukten zu berechnen, wo sich das Quadrat des relativen Fehler ergibt aus der Summe der Quadrate der mit den Potenzen gewichteten relativen Fehlern der Einzelfaktoren (eine gröbere Abschätzung für die Obergrenze des relativen Fehlers erhält man noch viel einfacher mit Hilfe der Dreiecksungleichung, indem man lediglich die Beträge aufsummiert).

Als einfaches Beispiel für das Entstehen chaotischen Verhaltens betrachten wir eine Folge von Zahlen. Dabei soll sich jede Zahl x[n+1] aus ihrem Vorgänger x[n] berechnen lassen als x[n+1] = 4 * x[n] * (1 – x[n]). n beginnt dabei mit einem Startwert, und wird bei jeder Iteration inkrementiert. x soll zwischen 0 und 1 liegen. Es ist einfach, dies mit einem Excel-Sheet darzustellen. Vergleichen wir ähnliche Startwerte x[0] wie beispielsweise 7/22, 1/pi und 1/sqrt(10), so laufen die folgenden Werte schon sehr schnell auseinander, und haben bald nichts mehr miteinander zu tun.
Jeder kann selbst einmal damit herumexperimentieren, was passiert, wenn man die Startwerte ändert, oder den multiplikativen Faktor 4 variiert.

Ich will nicht weiter ins Detail gehen mit Attraktoren und Bifurkationspunkten, oder wie Fraktale entstehen.
Der eigentliche Grund, warum ich das gerade heute blogge, ist ein ganz anderer.
Das Leben stellt auch manchmal auf unvorhergesehene Weisen seine Weichen. Ein kleines Versehen einer dritten Person kann das Leben zweier anderer völlig umkrempeln, ohne dass irgendjemand dies vorher hätte erahnen können.
So geschehen heute vor sechs Jahren. Mit den Konsequenzen müssen wir uns immer noch tagtäglich auseinandersetzen.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , | 7 Kommentare

Ha zwei Oh! //1615

Um Wasser zu sparen, wird immer wieder empfohlen, zu duschen statt zu baden. Dabei wird eine 5-minütige Dusche mit einer randvollen Badewanne verglichen.
Wenn ich dusche, dann gerne auch eine halbe Stunde lang, baden noch länger bei nur etwa zu einem Viertel gefüllter Wanne.

Überhaupt ist es in Deutschland unsinnig, Wasser sparen zu wollen. Es gibt genügend, und die Wasserwerke werden dadurch nur gezwungen, ihre Rohre durchzuspülen, die sich sonst leicht zusetzen oder verkeimen. Sparsam mit warmem Wasser umzugehen, ist dagegen insoweit sinnvoll, als man damit den Verbrauch von elektrischem Strom oder fossilen Brennstoffen (je nach dem, wie das Wasser erhitzt wird) reduziert.
Irgendwie widersinnig finde ich, dass die Gebühren für Abwasser und Kanalisation deutlich höher sind, als die Kosten für Frischwasser.

Als ich vor einigen Jahren auf Malta war, fiel mir auf, dass dort (nicht nur im Hotel, sondern auch sonst überall, wo ich war), das Wasser mit einem Riesendruck aus dem Wasserhahn schoss. Dabei ist auf Malta Wasser Mangelware, das teilweise sogar aus Sizilien importiert werden muss. Viel sinnvoller wäre es, dort den Wasserdruck auf das Notwendige zu reduzieren. Ansonsten ist Malta aber ein großartiges und empfehlenswertes Urlaubsziel (insbesondere wenn man wie ich eine Schwäche für Megalithen und vertikale Monolithen hat), wenn man mal von den vielen Kirchen absieht. Jedes Dorf will dort den größten
Dom haben. Der Anblick der Colonna Mediterranea (googelt selbst danach) bleibt mir unvergessen.
In Teilen Californiens herrscht ebenfalls Wassermangel. Trotzdem verschwenden die Leute dort das Wasser in kaum vorstellbarem Ausmaß. Dort ist Leitungswasser kostenlos, und folglich wird ihm kein Wert zugemessen.

Vor einiger Zeit war der Druck in meiner Dusche so gering, dass Carsten und ich die Armaturen abschraubten. Ein Sieb und einige andere Innereien waren völlig mit Kalk zugesetzt. Wir legten sie einige Zeit in Essig, bis sie wieder kalkfrei waren. Außerdem entfernte ich den Durchflussbegrenzer. Jetzt ist da wieder richtig Druck drauf.
Mit Dildos und Vibratoren war ich ja nie so richtig erfolgreich, aber der Massagestrahl des Brauseduschkopfes – holla! – der bringt es! Ich nutze ihn allerdings nur, wenn Carsten ohne mich verreist, oder aus sonstigen Gründen nicht einsatzfähig ist.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , | 30 Kommentare

Time Loop //1614

Es kommt vor, dass ich alte Blogartikel von mir wieder lese (z.B. weil ich sie in einem neuen verlinken möchte).
Dann lese ich oft auch noch mal die Kommentare und meine Antworten dazu.
Es fällt schon auf, dass ich je nach Zeitsituation unterschiedlich ausführlich geantwortet habe.
Und manchmal treffe ich auch auf einen Kommentar, da frage ich mich: „Das hab‘ ich damals tatsächlich so geschrieben?“
Klar, jeder Mensch entwickelt sich weiter. Die Gewichtung mancher Aspekte verschiebt sich. Was damals wichtig war, kann inzwischen irrelvant sein. Manchmal kommen auch völlig neue Punkte im Bewusstsein hinzu.
Als ich kürzlich die alten Einträge nachträglich vertaggt habe, sind mir wieder alte Begebenheiten in Erinnerung gekommen, die ich inzwischen völlig vergessen hatte. Tja, dazu war mein Blog ursprünglich gedacht – um meine Erlebnisse und Gedanken dazu tagebuchartig (bzw. -unartig) zu kommentieren.
Manchmal dachte ich mir: Das ist schon wieder so lange her? Und hin und wieder dachte ich auch: Was, das war erst? Kommt mir schon viel länger vor.
Tja, so kann man sich täuschen. Das Gedächtnis spielt einem manchmal einen Streich. Da ist es gut, wenn man einen Teil seiner Erinnerungen in das Blog auslagern kann.

Als ich also die alten Einträge und Kommentare las, fielen mir einige doch besonders auf. So begann ich, das Datum einiger mit meinem Zykluskalender abzugleichen.
Nun ja, .. nachdem ich etliche Daten verglichen habe, ist mir eine gewisse, wenn auch nur vage Tendenz (die noch dazu von anderen Einflussgrößen überlagert wird) nicht entgangen.
Zählt man den Menstruationszyklus ab Einsetzen der Blutung, so ergibt sich etwa folgende (schwache) Korrelation:
1. Woche: entmutigt, niedergeschlagen
2. Woche: gleichgültig, entspannt
3. Woche: locker, neckisch
4. Woche: unausgeglichen, reizbar

Sobald ich das niedergeschrieben hatte, fiel mir auf, dass diese Phasen ziemlich gut den klassischen vier Temperamenten entsprechen:
1. Melancholiker – Erde – trocken und kalt
2. Phlegmatiker – Wasser – feucht und kalt
3. Sanguiniker – Luft – feucht und warm
4. Choleriker- Feuer – trocken und warm

Mit anderen Worten – ich mache alle vier Wochen einen Rhythmus durch, der diesen Temperamenten entspricht.
Monatliche Grüße an das Murmeltier!

Mir ist klar, dass diese Erkenntnis keinen wissenschaftlichen Standards genügt. Dazu ist die Datenbasis zu gering. Ich werde mich aber in Zukunft weiter beobachten, und reflektieren, inwiefern sich das Phänomen reproduzieren und bestätigen lässt, muss halt dabei aufpassen, dass keine self-fulfilling prophecy dabei herauskommt. Es scheint, dass ein gewisser zeitlicher Abstand für eine einigermaßen objektive Einschätzung nötig ist. Ich werde weiter an mir arbeiten, um diesen Zeitabstand zu reduzieren.
Faszinierend ist diese Angelegenheit allemal.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | 16 Kommentare

Verwaldet //1613

Also waren wir wieder bei einem Geschäftsführertreffen gewesen.

Tatsächlich teilten sich die Anwesenden nach einem gemeinsamen Essen in mehrere Grüppchen auf. Aufgrund des angenehmen Wetters standen auch draußen Tische und Sitzgelegenheiten, so dass es insgesamt recht entspannt ablief. Die Gruppenzusammensetzung wechselte häufig. Ich blieb zunächst mit Carsten zusammen, wollte aber irgendwann auch nicht nur an ihm kleben.

So ergab es sich, dass ich mit einer der Damen ins Gespräch kam. Das heißt, ich ließ meistens sie reden, und das waren vor allem ihre Erinnerungen an früher, als sie noch „so jung war wie“ ich.
Sie erzählte dann, dass sie sich abends gerne und oft mit Freunden trifft, und mit ihnen etwas unternimmt. Früher sei sie häufig in Discos und Clubs gegangen. Ich kenne nur den Swingerclub, aber das sagte ich lieber nicht, sondern stattdessen, dass das nicht mein Stil sei.
„Was machen Sie dann in Ihrer Freizeit?“
„Ich mag zum Beispiel ruhige Waldspaziergänge.“
„Zusammen mit Ihrem Mann?“
„Wenn er Zeit hat, schon. Ansonsten gehe ich auch manchmal alleine.“
„Haben Sie da keine Angst?“
„.. ja .. bisweilen schon. Es laufen dort oft so viele Hunde herum.“
„Ich meinte, Angst belästigt zu werden.“
„Ach so. Nein, das ist eigentlich nur an Sommerabenden wirklich schlimm. Diese Insekten können dann – je nach Wetter – schon extrem lästig sein.“

Inzwischen war Carsten zu uns an den Tisch gekommen, so dass ich fortfuhr: „Meinen Mann hat es kürzlich recht heftig erwischt, so dass er sich sogar ärztlich behandeln lassen musste.“
„Es gibt schlimmeres“, meinte Carsten, „dieses Jahr sind auch Zecken besonders häufig.“
„Ja, ja“, nickte unsere Gesprächspartnerin eifrig, „eine Freundin von mir hatte da mal Borre .. Sie wissen schon, diese Krankheit .. jedenfalls ging sie von Arzt zu Arzt, aber keiner ..“

„Anne“, sprach Carsten mich direkt an, ohne auf ihr Gerede zu achten, „wir unterhalten uns dort drüben gerade über $SpeziellesTechnischesThema, und bräuchten mal deine Expertise.“
Also verabschiedete ich mich von meiner Gesprächspartnerin, und ging mit ihm zu einer kleinen Gruppe Männer, die sich tatsächlich im Gespräch über besagtes Thema befanden. Eigentlich hat Carsten konkret davon mehr Ahnung als ich, aber ihm liegt wohl daran, mich einzubeziehen, und es mir zu erleichtern, mit den anderen Geschäftsführern Kontakte zu knüpfen.
Tatsächlich konnte ich mich an der Unterhaltung beteiligen. So gesehen war der Abend recht erfolgreich.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | 22 Kommentare

breakpoint’s Wayback Archive #0B //1612

Wayback zum 25. April bis 10. Mai 2012.

Carsten hatte eine neue Bürohilfe in seinem Vorzimmer.
Ich konnte ihn überzeugen, an einer geplanten Sicherheitsbelehrung teilzunehmen.
Die Auswahl des neuen CIOs wurde getroffen.
Carsten bot mir an, weiter für seine Firma zu arbeiten. Außerdem waren wir gemeinsam shoppen.
Da Carsten verreisen musste, hielt ich in der Firma die Stellung.
Ich bereitete mich auf das Wochenende vor, an dem ich mit Carsten nur telefonieren konnte.
Es gab diverse Fortschritte.
Ich nahm weiterhin am Jour-fixe der IT-Abteilung teil.
Ich war einen Tag lang auswärts bei einem Kunden.
Carsten kam von seiner Reise zurück.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Firm, fest, fester, Sommerfest //1611

Das Betriebssommerfest liegt bereits so lange zurück, dass ich eingermaßen gefahrlos davon berichten kann.
Das heißt, eigentlich gibt es gar nicht viel dazu zu erzählen.

Anfangs hielt der Chef eine Ansprache, in der er offiziell die neue Geschäftsführerin begrüßte, und über die sich in progress befindende Expansion sprach. Die Chefin beschränkte sich auf wenige Sätze, in der sie der Hoffnung Ausdruck gab, auch in Zukunft konstruktiv und vertrauensvoll mit den Angestellten zusammenzuarbeiten.

Das Wetter passte, so dass wir im Innenhof grillen konnten. Ein Cateringunternehmen war für Speisen und Getränke zuständig. Trotzdem ließ es sich der Chef nicht nehmen, eine Zeitlang selbst den Grill zu bedienen (die Bratwurst war schön lang und sehr lecker). Die Chefin arbeitete zeitweise bei der Kaffee-und-Kuchen-Ausgabe.
Es gab ein kleines Gewinnspiel.
Der Leiter der Geräteentwicklung und die Chefin führten zusammen einen Prototypen des neuesten Gerätemodells vor (tolle, innovative Features – hach! – schade, dass ich die nicht konkret beschreiben kann).

Solche Events haben es an sich, dass man auch einmal mit Mitarbeitern anderer Abteilungen ins Gespräch kommt, mit denen man sonst nichts zu tun hat. Und es kommt vor, dass auch private Themen angesprochen werden.
Und aufgrund solcher Gespräche kann es dann vorkommen, dass ich inspiriert werde, und wieder eine neue Idee habe. Ob die umsetzbar ist, kann ich momentan noch nicht sicher sagen. Meine Pläne sind noch nicht spruchreif. Falls etwas daraus wird, dann frühestens nach der Urlaubsaison. Früher gehe ich das Thema nicht an, sondern informiere mich nur ein wenig, soweit es meine derzeit angespannte Zeitsituation zulässt.

Alkohol wirkt enthemmend, und der eine oder andere lässt sich davon zu etwas verleiten, das er im nüchternen Zustand niemals wagen würde.
Nächstes Jahr wird es keine alkoholischen Getränke geben.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , | 21 Kommentare

Ein Imageproblem //1610

Seit einiger Zeit versuche ich – erfolglos – mein Twitter-Profilbild zu ändern, und inzwischen liefert das genügend Stoff für einen eigenständigen Blogpost.

Als ich nach meinem ersten Versuch nur noch eine weiße Fläche statt eines Fotos sah, ging ich davon aus, dass da noch irgendetwas im Cache zwischengepuffert ist, und dass sich das schon gibt. Aber von wegen.
Ich habe seither mehrere Browser und Computer benutzt, mich auf meinem Account aus- und wieder eingeloggt.
Twitter bringt jedesmal (nach Hochladen und Positionierung des Bildes) die Meldung, dass das Foto erfolgreich veröffentlicht wurde, aber das wird es nicht. Entfernen kann ich das Bild völlig, aber das bringt auch nichts, und der Dummykopf sieht nur noch blöder aus als gar nichts.
Selbstverständlich habe ich verschiedene Formate versucht, ein größeres Bild, in der empfohlenen Auflösung von 400 Pixeln Seitenlänge, JPEGs und PNGs – jedesmal das gleiche Ergebnis: weiße Fläche.

Als ich auf der Suche nach einer Lösung danach googelte, fand ich die Aussage, dass Twitter Nacktaufnahmen entfernt. Mit Dessousfotos hatte Twitter früher nie Probleme gemacht, und jetzt wollte ich ein Bild in Freizeitkleidung hochladen.
Trotzdem probierte ich es nochmal mit völlig anderen Motiven, aber der Bereich für das Profilfoto blieb weiß.
Anfangs nahm ich noch an, es sei ein allgemeines Problem mit der Twitter-Software, und dass schon schnell auch andere Nutzer betroffen sein würden, und Twitter die Sache dann bald korrigieren würde.

Es fiel mir außerdem auf, dass meine Designfarbe (in der die Links dargestellt werden) bei der Änderung einige Male auf schwarz geändert wurde. Ich setzte sie dann wieder auf #2020F0 zurück. Das spricht dafür, dass mein Datensatz in irgendeiner Twitter-DB so korrupt ist, dass er sich nicht mehr sauber committen lässt. Ich kann nur hoffen, dass Twitter regelmäßig seine Datenbanken durchprüft und kaputte Datensätze repariert.

Mittlerweile war ich soweit, dass ich Kontakt mit dem Twittersupport aufnehmen wollte. Da ich etliche Tweets an @Twittersupport fand, die in Deutsch verfasst waren, beschrieb ich das Problem in höchstens 140 Zeichen, und schickte es an den Support. Ich habe nie eine Antwort bekommen.

Nächster Versuch. Ich fand ein Supportformular. Über mehrere Optionen hangelte ich mich zur Seite für Probleme mit dem Profilbild. Ich gab eine Beschreibung des Problems ein, und dass ich bereits andere Browser, Computer und Formate ausprobiert hätte. Als ich es absenden wollte, war der entsprechende Button gedimmt, also funktionsunfähig.
Die Beschreibung dürfe nicht länger als 500 Zeichen sein. Meines Erachtens war sie kürzer, aber für alle Fälle speckte ich sie weiter ab. Das nütze nichts, der Button blieb gedimmt. Ich probierte weiter herum. Manchmal war der Button aktiv, aber meist nicht. Schließlich gelang es mir, die Meldung abzusenden. Die Problembeschreibung beschränkte sich notgedrungen darauf, dass ich mein Profilbild nicht ändern kann, ohne irgendwelche erklärenden Hinweise und Details.
Auch darauf erhielt ich keine Reaktion.

Noch ein Versuch. Man kann eine Direct Message (DM) an den Twittersupport schicken, der rund um die Uhr erreichbar ist. Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass ich mit einem Bot würde kommunizieren müssen. Sprache war diesmal Englisch, und der Bot bot einige Optionen an. Da mein Problem nicht so völlig passte, pastete ich in das Feld einfach die Beschreibung, die ich bereits im Clipboard hatte. Verstand er nicht, ich solle eine der Optionen wählen. Also klickte ich auf die nächstliegende, und bekam einige Unteroptionen. Mit Rumklicken und Eingeben verbrachte ich gewisse Zeit, und erhielt schließlich einen Link, wie man sein Profilbild wechselt. Danke – lesen kann ich selbst.

Tja, mir fällt nichts mehr ein, was ich noch probieren könnte. Ich habe weder Zeit noch Lust, mich wirklich dahinter zu klemmen. Hin und wieder unternehme ich einen neuen Versuch, ein Bild einzupflegen, aber bisher ging es immer schief. Also wird die weiße Fläche wohl auf unbestimmte Zeit bleiben. Vielleicht wechsle ich doch zu gab.ai.
Diese fehlende Bild ist zwar keine Katastrophe, aber es stört mich schon irgendwie.

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , | 16 Kommentare

Wer soll das bezahlen? //1609

Mit diesem Eintrag werde ich mich wohl wieder einmal unbeliebt machen, aber sei’s drum. Das bin ich aus gewisser Ecke schon gewohnt.
Vorausschicken möchte ich trotzdem, dass ich hier niemanden beleidigen oder abwerten möchte, sondern es mir ausschließlich um Verständnis und Erkenntnisgewinn geht.
Sollte ich etwas wesentliches vergessen haben, oder falsche Behauptungen aufstellen, lasse ich mich gerne korrigieren und belehren.

In $NichtImSauerland haben wir einen der größten Gender Pay Gaps bundesweit. Das habe ich bereits einmal damit zu erklären versucht, dass wir hier eine sehr große Akademiker- bzw. Ingenieurdichte sowie Krankenhausdichte haben.
Wir haben eine große Universität mit technischer Fakultät, viel Industrie mit eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, sowie einige weiteren Forschungsinstituten.
Auf der anderen Seite gibt es hier die – AFAIK weltweit (auf die Einwohnerzahl bezogen) -meisten Krankenhäuser und Kliniken, mit entsprechend viel (hauptsächlich weiblichem) Pflegepersonal.

Man hört immer wieder Kritik, dass das Pflegepersonal zu schlecht bezahlt wird. Im folgenden möchte ich diese Kritik einmal hinterfragen. Ich nutze dazu die Bezeichnungen Krankenschwester und Krankenpfleger synonym für jeweils beide Geschlechter.
Meine Aussagen beruhen dabei zu einem wesentlichen Teil (aber nicht nur) auf zwei Aufenthalten in einer HNO-Station, weil ich damit aufgrund zweier Mandelabszesse die größten Erfahrungen habe.

Schauen wir uns die allgemeinen Aufgaben einer einfachen Krankenschwester an. Dazu gehört vor allem, den Patienten Essen zu bringen, und die Betten zu machen. Medikamente werden verteilt.
Gelegentlich ist mal ein einfacher Verband zu wechseln, oder eine Infusionsflasche.
Schwierigere Verbände, oder auch das Legen einer Infusionsnadel übernehmen die Ärzte.
Dann ist noch üblich, dass Pfleger Körpertemperatur, Pulsfrequenz und Blutdruck messen und dokumentieren, eventuell weitere Werte. Auch da werden kompliziertere Messungen von Ärzten oder speziell ausgebildetem Fachpersonal übernommen.
Je nach Pflegebedürftigkeit der Patienten kann es nötig sein, sie bei ihrer persönlichen Körperpflege zu unterstützen, oder diese sogar vollständig durchzuführen. Das kann beliebig unangenehm und widerlich werden. Meines Erachtens nimmt dieser Teil der Arbeit auf den meisten Stationen jedoch nur einen geringen Anteil der Arbeit ein.
Die bisher hier aufgezählten Aufgaben lassen sich locker innerhalb eines halben Jahres erlernen und gut beherrschen. Und auch ein ausführlicher Erste-Hilfe-Kurs ist in dieser Zeit noch leicht drin.

Je nach Station können noch andere Aufgaben hinzukommen, die spezifisch dafür sind. Setzen wir dafür auch mal im Schnitt ein halbes Jahr an (mag z.B. in einer Intensivstation zu niedrig gegriffen sein, dafür in vielen anderen Stationen wieder zu üppig bemessen).
Bei späteren Stationswechseln ist ein Einlernvorgang zu berücksichtigen, der aber kaum länger als ein paar Wochen dauern dürfte.

Dann gewähren wir noch drei Wochen Weiterbildung pro Jahr, um z.B. neue Verbandstechniken zu lernen, oder den Umgang mit Überwachungsgeräten zu üben.
Und das war’s eigentlich schon. Stations- oder Schichtleiter haben noch ein paar andere Aufgaben zu bewältigen, aber das geht eher in Richtung Management- oder Führungskräftetraining, und ist für den normalen Krankenpfleger unerheblich.

Alles in allem also (gut) ein Jahr Ausbildungszeit, und das ist wirklich reichlich angesetzt. Viele Aufgaben davon schafft auch jemand, der nie irgendeine Ausbildung in dieser Richtung vollzogen hat.
Klar, die Arbeitszeiten sind mies – mit Schichtdienst und Wochenendarbeit. Aber das weiß man doch im Voraus, bevor man diesen Beruf ergreift.
Ebenso gestehe ich gerne zu, dass es anstrengend ist, und zeitweilig stressig werden kann, wenn z.B. gerade mehrere Patienten klingeln, und irgendein Anliegen haben. Aber auch das sollte einem vorher klar sein.
Andererseits habe ich mir sagen lassen, dass in ruhigen Schichten das Personal auch nur (auf Abruf) herumsitzt.

Was also rechtfertigt eine höhere Bezahlung?
Normalerweise ergibt sich die Bezahlung aus Angebot und Nachfrage. Üblicherweise werden diejenigen Stellen gut bezahlt, die eine eher seltene Qualifikation, die i.A. durch ein mehrjähriges akademisches Studium oder zumindest eine anspruchsvolle Ausbildung, eventuell kombiniert mit längerer Berufserfahrung und Spezialkenntnissen, erworben wird, voraussetzen.
Für Tätigkeiten, die nur wenige, besonders geschulte oder geeignete Personen ausüben können, bzw. die höhere intellektuelle oder auch körperliche Anforderungen stellen, gibt’s nun mal mehr Geld als für Jobs, die im Grunde (ggf. nach kurzer Einlernzeit) praktisch von jedem ausgeübt werden könnten.
Solange es genügend Pflegepersonal gibt, und dieses bereit ist, für die üblichen Tarife zu arbeiten, wird ihr Einkommen nicht steigen. Konkurrenz lauert von unausgebildeten Arbeitskräften, die zumindest einen Teil der Aufgaben wie Essensausgabe erledigen können, so dass ein Druckmittel zum Durchsetzen einer höheren Bezahlung fehlt.
Wer also mehr Geld will, anstatt seine idealistische Befriedigung aus einer zweifellos nützlichen Arbeit (die „Menschen hilft“) zu ziehen, sollte besser einen Beruf erlernen, dessen Anforderungen eine höhere Bezahlung begründen.

Wenn jemand immer noch höhere Entlohnung für Pflegekräfte befürwortet, dann sollte er sich erst mal die Finanzierung überlegen. Eine merkliche Erhöhung würde u.a. eine deutliche Anhebung der Krankenversicherungsbeiträge bedeuten. TANSTAAFL
Und die nächste Berufsgruppe, die sich für unterbezahlt hält, steht bestimmt schon in den Startlöchern. (Ich persönlich würde beispielsweise Busfahrern ein höheres Einkommen gönnen. Sie sind für das Leben der Menschen in einem Bus verantwortlich, müssen stundenlang hochkonzentriert arbeiten, mit schwierigen Verkehrssituationen, renitenten Fahrgästen, den Tücken der Technik und sonstigen Widrigkeiten klarkommen.)

Übrigens – wie ich soeben erfahren habe – steigt in den nächsten zweieinhalb Jahren der Mindestlohn für Pflegekräfte um satte 11.3 Prozent auf 11.35 Euro pro Stunde. Von solchen Zuwächsen können Sparer und Anleger nur träumen. Und das ist nur der Mindestlohn für Pflegehilfskräfte ohne Ausbildung.
Wer den Cent nicht ehrt, ist des Euros nicht wert.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | 117 Kommentare

Der Mail-Default //1608

Herr Wichtler ist eine Art Unternehmensberater, den Carsten engagieren will, um die Übernahme von Standort 5 voranzubringen.
Bei einem Meeting, bei dem auch ein Teil der Abteilungsleiter anwesend war, stellte er sich vor. Zwar bin ich in die technischen Aspekte der Übernahme involviert, insbesondere natürlich die Softwareentwicklung, aber die betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Details, um die es hier hauptsächlich ging, interessierten mich weniger.
Irgendwann erklärte er – quasi als Abschluss seines längeren Monologs: „Ach ja – ich lese keine iiih-Mails. Wenn irgendetwas sein sollte, rufen Sie mich ruhig an. Ich bin immer und jederzeit für Sie da.“
Na, das passt ja zu der bei Standort 5 vorherrschenden Mentalität (über die ich mich inzwischen schon ein paar Mal ärgern musste, weil mich die Mitarbeiter dort aus nichtigen Anlässen angeklingelt und aus meiner momentanen Tätigkeit gerissen haben).
Ich ergriff das Wort: „Ich werde Sie ganz sicher nicht anrufen – es sei denn, wir haben den Anruf vorher konkret mit ungefährer Uhrzeit vereinbart, oder es hat sich unvorhergesehen etwas so dringendes ergeben, dass es keinen Aufschub duldet. Wenn ich etwas mit Ihnen zu klären habe, so schreibe ich Ihnen eine Mail, und erwarte, dass Sie spätestens am nächsten Tag darauf reagieren. Aber rufen Sie mich nicht an, außer ich habe Ihnen das ausdrücklich gestattet.“

Zu Zeiten, bevor es Mails gab, war Telefon oft die einzige Möglichkeit, unmittelbar Kontakt aufzunehmen. Aber heutzutage ist die Mail bei weitem vorzuziehen. Sie erlaubt, asynchron dann zu antworten, wenn man Zeit und Sinn dafür hat, anstatt einen abrupt aus den Gedanken zu reißen, und zu spontanen, unüberlegten Äußerungen zu verleiten.
Ich halte es für äußerst unhöflich, jemanden anzurufen, wenn es eine Mail genauso täte. Wie gesagt – für dieses Prinzip gibt es Ausnahmen, aber grundsätzlich ziehe ich Mails bei weitem vor – auch weil ich dann in Textform vorliegen habe, und nicht erst – bei wichtigen Dingen – ein Gedächtnisprotokoll aufsetzen muss.
Dass sich heutzutage so viele Leute durch ein Smartphone fremdbestimmen und versklaven lassen, anstatt sich den Luxus telefonischer Unerreichbarkeit zu gönnen, kann ich nicht nachvollziehen.

Die Führungskräfte schauten erwartungsvoll in Richtung von Herrn Wichtler. Insbesondere der Chef wartete mit undurchdringlichem Pokerface ab, wie dieser reagieren würde.
Nach kurzem Zögern meinte Herr Wichtler: „Wenn das hier so üblich ist, werde ich mich selbstverständlich danach richten.“
Gnädig nickte ich ihm zu, worauf das Meeting mit einem anderen Topic auf der Agenda weiterging.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | 34 Kommentare

Schneck Schnack Schnuck //1607

Nur selten gehen wir abends aus nicht-geschäftlichem Anlass aus.

Die derzeitigen warmen Sommerabende verlockten uns jedoch, so dass wir einen Spaziergang zu den Örtlichkeiten machten, wo sonst das Volksfest stattfindet. Ein Bierkeller hat den ganzen Sommer über geöffnet, so dass wir uns dort ein Bier teilten, und einen Imbiss zu uns nahmen. Da am Nebentisch geraucht wurde, setzten wir uns weiter weg. Wie hat man das nur früher in Innenräumen ausgehalten, als das Rauchverbot in Gaststätten noch nicht galt?

Nicht weit entfernt befindet sich eine Erhebung mit einer nach Westen ausgerichteten Gedenktafel für einen lokalen Dichter, die aufgrund der serpentinen- und spiralartigen Wegführung im Volksmund als „Schneckenberg“ bekannt ist. Dort hinauf stiegen wir. In der Umgebung war alles menschenleer, so dass wir die Gelegenheit nutzten (wenn schon im Büro nichts läuft).
Danach gingen wir zurück und ein Stück weiter, wo sich eine Parkanlage mit ziemlich scheußlichen Skulpturen am Berghang befindet. Die Wege sind dort recht steil, so dass ich zum wiederholten Mal beobachten musste, wie mühelos Carsten die Stufen und Steigungen bewältigte, während ich langsam hinterherkeuchte, bzw. mich ziehen ließ. Wenigstens sind dort keine Hunde erlaubt.

Man kann abends kaum noch ins Freie gehen, ohne sofort belästigt zu werden. Blutsauger! Elendige!
Wir genossen dann noch den Ausblick auf die uns zu Füßen liegende Stadt, und saßen eine Weile auf einer Bank, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | 19 Kommentare

Blogparaden zur Selbständigkeit //1606

Gleich zwei aktuelle Blogparaden zum Thema Selbständigkeit habe ich gefunden.
Meine Selbständigkeit läuft zwar nur noch zweitrangig nebenher (quasi on system idle), trotzdem gebe ich meine Erfahrungen gerne an Interessierte weiter.

Auf „Abenteuer Home-Office“ lautet das Thema: „Wenn ich DAS vorher gewusst hätte!“
Was also hätte ich – im Zusammenhang mit meiner Selbständigkeit – anders gemacht, was wäre mir leichter gefallen, wenn mir die entsprechenden Information schon früher vorgelegen wären?
Ich habe überlegt .. und überlegt .. und überlegt .. und mir ist nichts so wirklich eingefallen, was ich als Antwort auf diese Frage geben könnte.
Bevor ich mich endgültig selbständig gemacht hatte, hatte ich mich gründlich darüber informiert – über rechtliche Aspekte, Steuern, und so weiter und so fort. Auch über die Erstellung eines Businessplans, nur um zum Ergebnis zu kommen, dass ich so etwas nicht brauche, da mein Startkapitalbedarf sich auf einen Computer samt Compiler, Internetzugang, Website und Visitenkarten beschränkte.
Eine Zeitlang war meine Selbständigkeit ja nur parallel zu meiner Berufstätigkeit als Angestellte gelaufen. In der Zeit konnte ich einige Erfahrungen sammeln und bereits einige Kontakte zu Kunden aufbauen.
Als ich dann endgültig das Arbeitnehmerdasein hinter mir ließ, wusste ich, worauf ich mich einließ, und war bereit, Risiko und Verantwortung selbst zu tragen.
Im Laufe der Zeit änderten sich einige gesetzliche Regelungen, aber das war ursprünglich nicht abzusehen gewesen, und es bringt nichts, im Nachhinein herumzujammern: „Ach, hätte ich doch ..“ – no, je ne regrette rien.
Ich kann nur jedem raten, der mit dem Gedanken einer Selbständigkeit spielt, sich vorher gründlich und umfassend zu informieren. Dank des Internets gibt es so viele (kostenlose) Informationsquellen, dass es später überhaupt keinen Anlass gibt, auszurufen: „Wenn ich das doch nur vorher gewusst hätte!“
Als Selbständiger hat man einfach vorher zu wissen, wo Probleme lauern könnten. Wer es versäumt, sich rechtzeitig notwendige Informationen zu beschaffen, wird es als Selbständiger nicht weit bringen. Sagt nicht im Nachhinein, ihr hättet das nicht gewusst!

Die andere Blogparade bei „Selbständig im Netz“ stellt die Frage nach den ersten Einnahmen als Selbständiger.
Auch da muss ich zugeben, dass ich das gar nicht mehr so genau weiß.
Bereits als Kind oder in meiner Jugend habe ich mir gelegentlich ein zusätzliches Taschengeld verdient durch kleinere Handarbeiten für Nachbarn und Bekannte oder Nachhilfe (ganz mies! – gerade weil ich so gut in Mathe war, konnte ich mich nicht auf das Niveau herabdenken). Einmal veröffentlichte die Zeitschrift, die beim Metzger oder Bäcker immer auslag (hab‘ vergessen, wo genau) eine Kurzgeschichte von mir, wofür ich ein kleines Honorar (IIRC 20 oder 25 Mark) erhielt. Versteuert habe ich davon nichts, und das zählt wohl auch gar nicht.
Meine ersten Programme waren noch nicht kommerziell. Ich gab sie unentgeltlich weiter an Bekannte, die sie nutzten, und mir auch Rückmeldung gaben, wo Fehler wären, oder welche zusätzlichen Features sinnvoll wären.
Irgendwann war meine Software aber dann gut genug, um sie zu vermarkten. Ich setzte also eine Website auf, und bot eine Demoanwendung zum Download an. Auf einigen geeigneten Portalen o.ä. machte ich meine Dienste publik.
Ich bekam Anfragen von potentiellen Kunden, und irgendwann konnte ich das erste Geschäft abschließen. Wenn ich nicht irre, handelte es sich um eine bestimmte Lizenz. Ziemlich zeitgleich war ich auch bereits in Verhandlungen für eine eigenständige Anwendung für einen anderen Kunden. Welches Geld jetzt zuerst einging, kann ich nicht mehr mit Sicherheit sagen. Ich arbeitete damals ja noch hauptsächlich nicht-selbständig, und die Programmiererei lief nur nebenbei als Hobby. Erst bei einem größeren Auftrag, entschloss ich mich – nach reiflicher Überlegung – mein Arbeitsverhältnis aufzugeben, und nur noch auf eigene Rechnung zu arbeiten.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , , | 3 Kommentare

breakpoint’s Wayback Archive #0A //1605

Wayback zum 10. bis 24. April 2012.

Über Ostern arbeiteten wir zunächst, dann kam Verena zu Besuch, und ich fuhr zu meinen Eltern.
In der Firma plante ich diverse Sicherheitsmaßnahmen.
Die Batterie meines Thermometers war leer.
Wir überlegten uns, einen internen Mitarbeiter als Nachfolger des CIOs einzusetzen.
Am Wochenende äußerte Carsten den Wunsch, meine Eltern kennenzulernen.
Trotz restriktiver Kleidungsvorschriften fand ich mich allmählich in meine Rolle in der Firma ein.
Das Firmennetz wurde auf meine Initiative hin von einem Sicherheitsexperten überprüft.
Ich kümmerte mich um die Website der Firma.
Die Auswahl eines neuen CIOs kostete mich einiges an Zeit.
Carsten und ich vereinbarten, anlässlich meines Geburtstags gemeinsam shoppen zu gehen.
Es gab Fortschritte in der IT-Abteilung der Firma.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

Advent, Advent – was Twitter kennt //1604

Wieder mal ist ein Blogeintrag mit alten Tweets fällig. Diesmal ist der Zeitraum vom 1. bis 21. Dezember 2016 dran.

Einhornritte und pinke Himbeersahnetorte. #Wunschzettel
Gerade war Winterbeginn. #Sonnenwende
Verleser des Tages: „Soylent Green“ statt „Simply Green“
Welches Gend*x ist eigentlich doppeltes Diminutiv?
Von der (Un-)Berechenbarkeit der Natur //1431 Vierzehnhunderteinunddreißig
Schweigetweet
Mission Medic Meeting //1430 Vierzehnhundertdreißig
Nachts im Büro ..
Fake oder Fakt? Das ist die Frage.
Verleser des Tages: Prostituieren statt Postsortieren
Zeitdilatation ist relativ //1429 Vierzehnhundertneunundzwanzig
Verschreiber des Tages: .cock statt .com
Gift //1428 Vierzehnhundertachtundzwanzig
Tweets des Lenzes //1427 Vierzehnhundertsiebenundzwanzig
Verschreiber des Tages: Spritzbub statt Spitzbub
2*3*11*101 Tweets
Verleser des Tages: Definiere statt Delfine
10 Minuten am Telefon vollgelabert. Jetzt ist mein Kaffee kalt.
Getroffen //1426 Vierzehnhundertsechsundzwanzig
Verleser des Tages: Sklavinnen statt Skandinavierinnen
Ein dreistes Ansinnen //1425 Vierzehnhundertfünfundzwanzig
Jahresabschlussfeier //1424 Vierzehnhundertvierundzwanzig
Was zieh ich zur Jahresabschlussfeier an?
Verleser des Tages: angepasst statt angepisst
Sappho And Friends //1423 Vierzehnhundertdreiundzwanzig
Verleser des Tages: „Eunuchen für Frau Himmelreich“ statt „Eunuchen für das Himmelreich“ #aufschrei
Verleser des Tages: Narben statt Narren
Wordpress-Reader funktioniert heute bei mir nicht.
Inspirierende Blogger //1422 Vierzehnhundertzweiundzwanzig
Umgekehrt wohl erst recht nicht empfehlenswert.
Merke: Duschgel ist kein Ersatz für Badreiniger
Warum wirken männliche Feministen eigentlich so .. unmännlich, unerotisch und richtig zum Abgewöhnen?
Verschreiber des Tages: Reminder statt Remainder
Eine unerwartete Reise (2. Teil) //1421 Vierzehnhunderteinundzwanzig
Verleser des Tages: Paarungssicherheit statt Planungssicherheit
Eine unerwartete Reise (1. Teil) //1420 Vierzehnhundertzwanzig
Verleser des Tages: #TagdesEhemanns statt #TagdesEhrenamts
It’s cold outside. //1419 Vierzehnhundertneunzehn
Ist euch auch so kalt?
Verschreiber des Tages: Steifen statt Streifen
Planungssicherheit //1418 Vierzehnhundertachtzehn
PING is not Google //1417 Vierzehnhundertsiebzehn
Verleser des Tages: „mathematisches Urlaubsglück“ statt „maßgeschneidertes Urlaubsglück“
Glühwein zur Besinnung //1416 Vierzehnhundertsechzehn
Kleine Betriebsfeier zur neuen Produkteinführung.
Verhörer des Tages: „Cock bit“ statt Cockpit
Preisgekrönt //1415 Vierzehnhundertfünfzehn

Apropos Twitter .. seit Anfang der Woche versuche ich, mein Profilbild zu wechseln, aber das ist nur noch weiß. Hab schon alles mögliche ausprobiert, ohne Erfolg. Kann es höchstens ganz entfernen.
Ich hab auch versucht, mit dem Support Kontakt aufzunehmen, aber das wäre eine Story für sich.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | 2 Kommentare

Wenigstens ein gelöstes Problem //1603

Wir waren seit längerem nicht mehr bei einem semiprivaten Geschäftsführertreffen. Das hatte vor allem zeitliche und terminliche Gründe. Normalerweise nehmen wir eh nur sporadisch teil.
Jetzt steht wieder ein Treffen an. Der Gastgeber ist derjenige, der sich auch sonst um die allgemeine Organisation und Planung kümmert.
Carsten rief also bei ihm an, und traf auf offene Ohren.

Die Trennung zwischen Männern und Frauen hätte sich früher so ergeben, weil die meisten Frauen sich gelangweilt hätten, während sich ihre Männer über Geschäfte unterhielten. Inzwischen sei er auch von einem anderen Geschäftsführer kontaktiert worden, der in einer homosexuellen Partnerschaft lebt, und dessen Partner auch nicht in die übliche Gruppierung passt.
Zukünftig werden die Gruppen flexibler gebildet, eventuell auch mehr als nur zwei, zwischen denen jeder auch zwischenzeitlich wechseln kann.

Ich muss sagen, dass ich erleichtert bin. Ich hatte schon Probleme befürchtet, dass mich die Herren in ihrer Gruppe nicht akzeptieren, während die Damen neidisch und missgünstig über mich lästern. Aber so wird das hoffentlich viel glimpflicher und unspektakulär abgehen.

Trotzdem würde ich, wenn ich es nicht als meine Pflicht und Aufgabe sähe, Geschäftsfreundschaften aufzubauen und zu pflegen, am liebsten gar nicht hingehen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | 13 Kommentare

Ein Ende //1602

Einige von euch haben vielleicht schon mitbekommen, dass ich das Profilbild meines Twitteraccounts austauschen wollte. Aber alle Bemühungen auch mit anderen Browsern, auf anderen Rechnern, oder mit anderen Bildformaten schlugen fehl.
Das ist zwar keine Tragödie, aber lästig, und es trug dazu bei, dass ich ziemlich genervt am Dienstag Nachmittag war. Im Büro hatte es auch einige Misslichkeiten und kleinere Ärgernisse (das alles auszuführen, würde zu weit führen, zumal es alles vergleichsweise unerheblicher Kleinkram war) gegeben, so dass ich bereits recht schlecht drauf war, als dann der wirkliche Tiefschlag kam.

Aber der Reihe nach ..
Arthur war ein Studienfreund von mir. Er war erst nach dem Vordiplom zu uns an die Uni gekommen. Ich traf ihn öfter auf dem morgentlichen Weg zu den Vorlesungen. Wir machten dann eines der F-Praktika (ach, ich erinnere mich noch gut, wie wir witzelten, als wir alleine in einem Raum unter Rotlicht zusammen waren) gemeinsam, lernten zusammen für Prüfungen, und unternahmen auch hin und wieder abends etwas miteinander.
Unsere Freundschaft blieb im Wesentlichen (allerdings nicht völlig, aber das ist jetzt irrelevant) auf einer kumpelhaften Basis. Arthur hatte eine feste Freundin in einer anderen Stadt, und ich forcierte auch keine körperliche Annäherung (von physikalischen Näherungen mal abgesehen).
Nach Studienende blieben wir in Kontakt, auch wenn wir aufgrund der Entfernung nur noch Mails austauschten. Länger als drei oder vier Monate war eigentlich nie Funkstille, zeitweise schrieben wir uns fast täglich.
Nach seinem Geburtstag letzten Herbst hörte ich das letzte Mal von ihm, zu Weihnachten schon nicht mehr. Ich erklärte mir das, dass er vielleicht beruflich gerade viel um die Ohren hatte.
Als er mir auch zum Geburtstag nicht schrieb (in all den Jahren war er zwar ein oder zwei Mal ein paar Tage zu spät gewesen, hatte ihn aber nie ganz vergessen), begann ich, mir Sorgen zu machen. Ich schickte ihm also eine Mail, und erhielt wieder keine Antwort. Bei einem zweiten Versuch ebenfalls kein Ergebnis.
Ich erinnerte mich daran, dass er erwähnt hatte, dass er einen anderen unserer früheren Kommilitonen gelegentlich sieht, weil dieser in der gleichen Stadt arbeitet. Mit diesem hatte ich zwar keinen Kontakt mehr, aber dank Google konnte ich ihn ausfindig machen und anschreiben.

Nun ja .. am Dienstag Nachmittag erhielt ich seine Antwort:
Arthur war Ende letzten Jahres bei einem Unfall ums Leben gekommen.

Da verschwindet ein Mensch, den ich sehr gemocht hatte, einfach so – endgültig und unvorhergesehen – aus dem Leben, und ich kriege das nicht mit, und erfahre es erst mit großer Zeitverzögerung.
Er hatte noch Pläne für die Zukunft gehabt, die er jetzt alle nicht mehr realisieren wird.

Etwas Trost und Aufmunterung hätte mir gut getan, aber Carsten kam erst spät in der Nacht von einem Kunden zurück.
Ich war den ganzen Mittwoch über irgendwie zitterig und unkonzentriert, brachte nichts so richtig zustande. Auch jetzt noch bin ich nicht wieder über diesen Verlust hinweg. Obwohl wir nur sporadisch und über eine größere Entfernung kommuniziert hatten, war Arthur doch immer, seit ich ihn kenne, eine Konstante in meinem Leben gewesen, und er hatte mir immer wieder Rückhalt und Zuspruch gegeben.
Ich vermisse ihn.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , | 19 Kommentare

Computer – was tut er? //1601

Zur Abwechslung mal wieder drei kleine Computergeschichtchen.

Einer meiner Mitarbeiter schreibt derzeit an einer Windows-Anwendung, mit der bestimmte Daten ausgewertet werden sollen.
Als ich ihn auf seine Fortschritte ansprach, berichtete er mir von einem Problem. Und zwar geht es um ein Kontrollelement, das die Daten auf bestimmte Weise tabellarisch darstellen soll. Das funktioniert soweit auch recht schön.
Sobald aber der Anwender die Daten auf bestimmte, reproduzierbare Weise umsortieren will, zeigt das Kontrollelement nichts mehr an (bzw. erst wenn man händisch darin herum die Spaltenbreiten ändert).
Es handelt sich um ein reines Darstellungsproblem, denn im Debugger erkennt man, dass die Daten durchaus korrekt vorhanden sind, sie werden nur nicht angezeigt.
Das gehört zu diesen Fehlern, bei denen man selbst als erfahrener Entwickler denken würde: So etwas gibt’s nicht.
Gibt es doch. Ich singlesteppte einen Teil des Codes gemeinsam mit meinem Mitarbeiter, und es war exakt so, wie er es beschrieben hatte.
Wir probierten dann ein paar bewährte Methoden, um das Kontrollelement zu zwingen, sich neu zu zeichnen, aber alles ohne Erfolg.
Die Ursache des Problems könnte bei Windows direkt liegen, ich vermute aber, dass die Kapselung des Frameworks irgendwelche Messages nur unzureichend umgesetzt hat, bzw. die Implemplementierung nicht unterstützt.
Wenn nichts mehr nützt, dann muss ein Workaround her, und sei er auch noch so unelegant.
Wir machen also unter bestimmten Bedingungen das Kontrollelement komplett nieder und setzen es neu auf. Funktioniert bislang einwandfrei, und der Endnutzer muss ja nicht wissen, welche Brachialgorithmen dabei eingesetzt werden.

Ein anderer Mitarbeiter hatte bei einem anderen Programm beim Beenden Probleme mit Speicherlecks und Exceptions wegen Zugriffsverletzungen. Ich setzte mich über eine Stunde mit ihm hin, um seinen Code durchzugehen, fand aber auch nichts auffälliges, so dass ich ihn wieder sich selbst überlassen musste, da ich noch andere Tasks auf meiner Agenda hatte.
Er meldete sich dann am nächsten Tag, dass er den Fehler gefunden hätte. Beim Copy’n’Pasten einer ähnlichen Routine, die er nur an eine andere hatte anpassen wollen, hatte er übersehen, eine Variablendeklaration zu entfernen. So meldete ihm der Compiler nicht, dass das Objekt, auf das die Variable zeigte, gar nicht existierte. Es war nie erzeugt worden. Trotzdem gab es der alte Code frei, was das fehlerhafte Verhalten nach sich zog.

Bei meinen VMs kann ich den Vollbildmodus nicht ausstehen, vor allem, weil ich mir nicht merken kann, welches die Host-Taste ist.
Aber genauso, wie ich probeweise das Datumsformat auf „YMMD“ (man gewöhnt sich tatsächlich daran) gestellt habe, versuchte ich jetzt einmal, eine andere Hosttaste zu benutzen.
Da ich derzeit bei diesem Host eine englische Tastatur hängen hatte (fragt nicht, warum), konfigurierte ich Virtualbox, die rechte ALT-Taste als Host-Taste zu nehmen.
Nun ja – ich nutzte den Vollbildmodus trotzdem nicht, und bald darauf hatte ich auch wieder eine normale deutsche Tastatur.
Nun wollte ich von meiner VM aus auf einen Netzwerkshare zugreifen. Aber es ließ sich kein Backslash eingeben. Nach einigem Herumprobieren und Fluchen, fiel mir dann ein, dass \ ja ALT GR ß ist, und dass ALT RIGHT ja als Host-Taste eingestellt war.
Nachdem ich wieder CTRL RIGHT als Host-Taste konfiguriert hatte, klappte es auch wieder mit dem Backslash in der VM.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | 21 Kommentare