Meeting The (L)Users //1730

Anfangs hatte ich mich dagegen gesträubt, mit den Nutzern unserer Geräte im Rahmen einer kleinen Veranstaltung in einen Dialog zu treten, aber schließlich hatte ich mich doch dazu bereit erklärt.

So brach ich also vor einigen Tagen zusammen mit Ulrich (Leiter der Geräteentwicklung) und Werner (Assistent der Geschäftsleitung) in einem Kleintransporter zu einer nahegelegenen Stadt auf. Das Event begann erst am Spätvormittag, um einigen Teilnehmern mit weiterer Anreise eine Hotelübernachtung zu ersparen.

Am Zielort angekommen, war es zuerst nötig, Geräte und Equipment auszuladen und in dem dafür vorgesehenen Raum aufzubauen.
Carsten hatte Ulrich und Werner eingeschärft, mich ja nichts schweres tragen zu lassen. Zwar hätte ich durchaus ein paar der leichteren Schachteln tragen können, aber die Gänge waren so eng, dass wir uns dabei nur gegenseitig in die Quere gekommen wären. So zog ich es vor, bereits die Verkabelung vorzubereiten, obwohl das eigentlich Ulrich’s Aufgabe gewesen wäre. Andere Absichten verfolgte ich nicht, als ich mich zu den Anschlüssen und Steckleisten hinabbeugte.

Außer mehreren Intensivnutzern waren auch Vertreter einiger anderer Hersteller anwesend. Das Ziel der Zusammenkunft war es, auszuloten, was an den Geräten benutzerfreundlicher gestaltet werden kann, wie Funktionalität abgewandelt werden kann, um eine bessere Usability zu gewährleisten, und welche zusätzlichen Features sinnvoll wären, um die Benutzer bestmöglich bei der Anwendung zu unterstützen.
Ich glaube, ich sollte nichts allzu konkretes erzählen. Für Außenstehende sind Details wohl auch völlig uninteressant. Jedenfalls waren wir mehrere Stunden lang dort, und unterhielten uns mit den Usern, demonstrierten die eine oder andere Einsatzmöglichkeit, machten uns Notizen zum Feedback, und versuchten möglichst konstruktiv mit den Usern zu diskutieren.

Eine geplante Mittagspause gab es nicht, weshalb Ulrich, Werner und ich uns abwechselnd absetzten, um in einer nahegelegenen Imbissbude etwas zu essen.
Wenigstens Kaffee war verfügbar an einem Automaten, sonst hätte ich das Ganze wohl nicht durchgehalten.

Wer wissen will, ob und eventuell was bei diesem Dialogtreffen herausgekommen ist, den vertröste ich auf einen meiner nächsten Blogeinträge.

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breakpoint’s Wayback Archive #19 //1729

Wayback zum 8. bis 22. Januar 2013.

Auf einem Internetportal hatte ich einen Nutzer mit dem gleichen Pseudonym gefunden, was mich sehr störte, da er blödsinnige Äußerungen von sich gab.
Das Kindergeschrei in der Wohnung unter meiner lenkte mich von meiner Arbeit ab.
Ich traf mich mit einem Mann, den ich über ein Datingportal kennengelernt hatte.
Weil mein Wasserhahn im Bad nicht dicht war, ließ ich Handwerker in die Wohnung.
Ich ging zum Schwimmen.
In Kundenauftrag schrieb ich an einem Whitepaper.
Es gab einiges Hin und Her wegen der Wohnungsmiete.
Ich träumte von Pointern.
Andere Blogs und Kommentare lieferten mir Stoff für einen Blogeintrag.
Ein Telefonanruf von Kathrin nervte mich.
Ich überlegte, ob ich auf Git umsteigen soll.
Noch ein Telefonanruf von Kathrin nervte mich, in dem sie auf die Idee kam, mich zu verkuppeln.
Bei einem geplanten Treffen wurde ich versetzt.

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Gelassenes Geläster: Weihnachtsschmuck //1728

Jetzt sieht man wieder überall glitzernde und blinkende Weihnachtsdeko. Geschmacklose Weihnachtsmänner (oder heißt das genderneutral und politisch korrekt jetzt „Weihnachtsleute“?), grell blendende Lichterketten, kitschige Kerzen, stachelige Tannenzweige und Stechlaub .. und noch mehr scheußlich-gräusliche Abscheulichkeiten. Alles im Namen religiöser Mythen und ohne den geringsten praktischen Nutzen.

Die Wintersonnenwende, die tatsächlich ein erfreuliches Ereignis darstellt, da danach die Tage wieder länger werden, ist dagegen kaum jemandem der Erwähnung wert.

Stattdessen überall unsinnige Lichterdekoration, die alles überstrahlt, und astronomische Beobachtungen praktisch unmöglich macht. Was denken sich die Leute dabei, in ihren Vorgärten taghelle Lampen aufzustellen, die niemandem irgendetwas nützen, aber alles überstrahlen? Von der Energieverschwendung mal ganz abgesehen, ist das Lichtverschmutzung, die bis zur Blendung gehen kann.

Als ob der Dezember nicht auch schon so schlimm genug wäre, mit seiner Kälte und ekligem Schnee, muss man auch noch diese künstlichen Geschmacklosigkeiten ertragen.

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Vorgestellt (1 bis 4) //1727

Inzwischen habe ich ein paar Vorstellungsgespräche für die Sekretärinnenstelle geführt, aber bisher war keine geeignete Bewerberin dabei.

Kandidatin 1 erschien hier mit grell unnatürlich gefärbten Haaren. Wäre das aus ihren Bewerbungsunterlagen hervorgegangen, hätte ich sie gar nicht erst eingeladen. Aber auf dem Bewerbungsfoto hatte sie ganz normal ausgesehen.
Wir sind hier ein seriöses, traditionelles Unternehmen. Die Vorzimmerdamen müssen zumindest so repräsentabel aussehen, dass sie auch sehr konservative Kunden empfangen können.
Außerdem ist so eine bunte Haartracht Indiz für eine Mentalität, die nicht zu unserem Unternehmen passt.
Das Vorstellungsgespräch dauerte entsprechend kaum eine Viertelstunde, bevor ich die Kandidatin höflich loswerden konnte.

Kandidatin 2 hatte zumindest auf den ersten Blick einen ganz guten Eindruck gemacht. Aber im Laufe des Gesprächs erklärte sie immer wieder, dass sie den Job braucht, weil sie eine neue Wohnung hat, und außerdem Schulden, und was weiß ich.
Es ist mir schon klar, dass die Einkünfte für die Lebenshaltungskosten benötigt werden. Sonst würde sie ja wohl kaum erwerbstätig sein wollen. Darüberhinaus interessiert es mich überhaupt nicht, wofür sie ihr Geld ausgibt. Ihre privaten Ausgaben sind für mich kein Argument. Mein Interesse gilt, inwieweit sie für die Firma geeignet ist, und die ihr zugewiesenen Aufgaben ordentlich und zuverlässig erledigen kann.
Ich muss von ihrem Sermon wohl etwas unangenehm berührt reagiert haben, denn sie fing fast an zu weinen, und jammerte erneut, dass sie doch diesen Job so dringend und unbedingt brauche.
Wir allerdings brauchen hier keine Heulsuse, und so sah ich zu, dass ich sie möglichst schnell verabschiedete.

Kandidatin 3 verströmte einen aufdringlichen Parfum-Geruch, hatte eine irritierend schrille Stimme, und war mir auch sonst unsympathisch.

Bei Kandidatin 4 muss ich in den Unterlagen übersehen haben, dass sie doch noch recht jung für so eine Stelle ist.
Wir suchen eine Sekretärin mit längerer Berufserfahrung. Sie muss auch in der Lage sein, gegenüber den beiden anderen Vorzimmerdamen souverän aufzutreten, und bei ihnen auch manchmal unangenehme Angelegenheiten durchsetzen. Das wird sehr erschwert, wenn sie deutlich jünger ist. Die Kandidatin machte auch teilweise einen unsicheren Eindruck, so dass ich Zweifel an ihrer Eignung bekam. Schließlich muss sie ja auch mit einem doch recht strengen und anspruchvollen Chef zurechtkommen.
Was aber noch schwerer wiegt, ist das Risiko, dass sie dann gerade zur Unzeit schwanger wird, und wir wieder auf unbestimmte Zeit ohne Sekretärin darstehen. Bei einer Endzwanzigerin, die durchaus sympathisch wirkt, ist dies vermutlich nur eine Frage der Zeit.
Immerhin ließ ich ihr noch nicht endgültig absagen. Falls sich sonst gar keine andere passende Bewerberin findet, könnten wir eventuell noch auf sie zurückgreifen.

Ein paar weitere Kandidatinnen stehen noch aus. Hoffentlich ist eine geeignete dabei.

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Gnothi seauton //1726

In den letzten Jahren hatte ich gestriges Datum immer ein wenig verdrängt. Es war der Jahrestag der Trennung von Carsten, durch die wir vor fünf Jahren zweieinhalb Monate lang auseinander waren.
Eine Meinungsverschiedenheit war zum Streit eskaliert, was darin gipfelte, dass ich ihn aus der Wohnung warf.
Seither habe ich oft diese verschwendete und traurige Zeit, die darauf folgte, bedauert.

Inzwischen sehe ich aber auch einiges Positive, das sich daraus entwickelt hat.
Dadurch, dass wir getrennt waren, sehe ich unsere Beziehung nicht mehr als Selbstverständlichkeit. Ich weiß, was ich an Carsten habe, und will ihn nicht mehr missen.
Wir haben auch während der Trennung nie den gegenseitigen Respekt und Achtung verloren. Dieses Wissen ist mir viel wert, denn es zeigt, dass wir uns auch in solch einer Situation nicht zu einem Rosenkrieg hinreißen lassen, sondern noch ruhig miteinander umgehen können.
Carsten hat wohl auch gelernt, dass ich in der Hitze des Gefechts schon mal überreagieren kann, ich mich aber auch wieder beruhige, selbst wenn das ein paar Tage lang dauern kann.

Diese Trennung trug also auch zum Selbsterkenntnisprozess bei. Wenn man nie in solch einer Situation war, kann man nicht mit Sicherheit wissen, wie man reagiert. Dadurch, dass wir bereits diese Trennung durchlebt haben, wissen wir, dass wir trotzdem zivilisiert und fair bleiben, und uns nicht von irrationalen, temporären Impulsen mitreißen lassen.

Ich habe spätestens damals auch gelernt, dass sich einzelne Meinungsunterschiede überbrücken lassen, sofern genügend andere verbindende Elemente vorhanden sind.

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breakplaining: Ohne Beschränkung der Allgemeinheit //1725

Gelegentlich nutze ich auch im Blog die Abkürzung „o.B.d.A.“ (ohne Beschränkung der Allgemeinheit), die in der Mathematik häufig eingesetzt wird, um Schreibarbeit oder Fallunterscheidungen zu sparen.
Da ich den Eindruck habe, dass nicht jeder richtig versteht, was mit dieser Abkürzung gemeint ist, werde ich jetzt versuchen, dies zu erklären, und beginne damit eine lose Folge von Blogeinträgen mit besserwisserischen Erklärungen.

Als einfaches Beispiel stellen wir uns einmal ein Rechteck mit den Seitenlängen a und b vor. Um Fläche oder Umfang zu berechnen, ist es unerheblich, ob wir bei der Fläche A = a * b oder A = b * a schreiben, beziehungsweise beim Umfang U = 2 * (a + b) = 2 * (b + a).
Nun mag es für eine bestimmte Aufgabenstellung wesentlich sein, ob dieses Rechteck hochkant steht oder quer daliegt. Mit anderen Worten, ob a größer oder kleiner als b ist.
Bevor man jetzt jeden der beiden Fälle einzeln aufschlüsselt, spart man sich das, indem man eine Seite als die größere festlegt. Durch die Aussage „o.B.d.A. sei a > b“ braucht man nur diesen einen Fall zu behandeln, ohne immer wieder auch den umgekehrten Fall berücksichtigen zu müssen. Der andere Fall, bei dem b größer als a ist, ist implizit jedoch mitgemeint. Meist kann man in der Argumentation einfach a und b vertauschen, ohne dass sich etwas grundsätzliches dadurch ändert.

Um die Vorteile dieser Schreibweise zu verdeutlichen, erinnere ich an Aufgabenstellungen in der Vektoranalysis. Häufig kann man dort Berechnungen (Kreuzprodukte, Nablaanwendung, etc.) nur mit einer Komponente ausführen (beispielsweise o.B.d.A. der x-Komponente), und ergänzt dann „und analog zyklisch“. Auf diese Weise hat man nur einen Bruchteil der Schreibarbeit zu machen. Für die weiteren Komponenten wäre die Rechnung genau die gleiche, bloß dass man jedesmal (xyz -> yzx -> zxy) die Variablen anders nennen müsste.

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Ein nächtliches Geständnis //1724

Als ich Carsten von Verena’s Besuch erzählt hatte, hatte er ihre Reaktion als unbedeutend beiseite gewischt.
Am Wochenende telefonierte er dann mit Verena, aber auch bei diesem Gespräch ging er nicht auf das Thema ein.

Um so überraschender war es dann für mich, als er schließlich doch noch eine Unterhaltung dazu begann: „Anny, ich glaube, ich sollte dir noch etwas zu meinem Verhältnis zu Lydia sagen.“
Ich war eigentlich schon halb am Einschlafen gewesen, aber im Nu war ich wieder wach. „So? Was denn?“

Er druckste herum. „Ich hatte dir damals erzählt, dass ich meine Beziehung mit Lydia abgebrochen hatte, als klar war, dass ich Ingrid heiraten würde.“
„Hm, ja, ich erinnere mich.“
„Das stimmt zwar, aber ich habe mich später doch noch ein paarmal mit Lydia getroffen, und wir hatten Sex.“
„Was heißt ’später‘?“ Ich rappelte mich auf, und setzte mich halb ins Bett.
„Das muss so zwischen Verena’s und Fiona’s Geburt gewesen sein.“

„Und wieso erzählst du mir das jetzt?“
„Wer weiß, was Lydia noch mit Verena darüber spricht. Ich möchte nicht, dass es da unangenehme Überraschungen gibt, und dass du Bescheid weißt.“
„Deine Tochter war schon völlig erschüttert, als sie erfuhr, dass du überhaupt einmal mit Lydia eine Beziehung hattest. Wenn sie das erfährt, wird sie erst recht entsetzt sein.“
„Von mir erfährt sie es nicht, und ich denke, dass auch Lydia vernünftig genug ist, nicht mit ihr darüber zu reden. Ich habe es dir nur für alle Fälle gesagt.“
„Ich soll Verena also belügen, wenn sie mich noch einmal danach fragt?“
„Wenn sie dich fragen sollte, dann schick‘ sie zu mir.“

„Warum hast du mir das nicht schon früher erzählt? Ich hätte bestimmt kein großes Drama darum gemacht, denn das war ja vor unserer Zeit.“
„Es gibt Dinge in meinem Leben, auf die ich nicht unbedingt stolz bin, und die ich im Rückblick ungeschehen machen würde, wenn ich könnte. Dieses Verhältnis zu Lydia war mir einfach zu unwichtig, um zu riskieren, dass du die Hochzeit deshalb platzen lässt.“
„Dir ist hoffentlich schon klar, dass es eine arge Belastungsprobe für mein Vertrauen zu dir ist, dass du mich angelogen hast“, meinte ich schon recht pikiert, weil er nach all diesen Jahren jetzt doch noch sein Gewissen erleichtern musste.
„Samtpfötchen, ich weiß. Aber schau, die ganze Sache ist schon so ewig her. Ich bin inzwischen um einiges älter, und du lastest mich so sehr aus, dass ich überhaupt kein Bedürfnis nach anderen Frauen mehr habe.“

Er tastete unter der Decke nach meinen Brüsten, und begann, an den Warzen zu spielen, so dass es mir zunehmend schwer fiel, mich nicht ablenken zu lassen.
„Du hättest es mir damals sagen sollen“, insistierte ich, „als ich dich danach gefragt habe.“
„Sicher, Süße ..“, und er verschloss meinen Mund mit einem Kuss.

Ich entspannte mich, und beschloss, die Angelegenheit auf sich beruhen zu lassen. Schließlich gibt es auch ein paar Dinge in meinem Leben, von denen er nichts weiß, und die einfach nichts mit unserer Beziehung zu tun haben, so dass er sie auch nicht zu erfahren braucht.

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Nomen est omen //1723

Einige Male hatte ich hier im Blog schon erwähnt, dass ich mit meinen Mitarbeitern gemeinsam debuggte, wenn Fehler aufgetreten waren.
Dies brachte mich auf die Idee, nicht erst abzuwarten, bis sich ein Problem ergibt, sondern auch ohne akuten Anlass gelegentlich, wenn ich nichts dringenderes zu tun habe, etwa eine halbe Stunde bei einem Mitarbeiter zu sitzen, und zuzuschauen, was er genau macht, und eventuell auch mich selbst zu beteiligen.
Das hört sich jetzt vermutlich schlimmer an, als es ist. Jeder Mitarbeiter kommt so alle sechs bis acht Wochen einmal dran, und das ganze läuft völlig entspannt in ruhiger, freundlicher Atmosphäre ab. Ich glaube nicht, dass ein Mitarbeiter dabei den Eindruck hat, ich würde ihn kontrollieren wollen, sondern es zeigt schlicht mein Interesse an den Arbeitsabläufen an.
Die meiste Zeit reden wir über die konkrete, aktuelle Aufgabe, aber auch manchmal über anderen Nerdkram, oder ganz allgemeine Themen. Sogar private Angelegenheiten kommen hin und wieder zur Sprache.
So halte ich mich auf dem Laufenden, kriege eventuelle Probleme frühzeitig mit, und signalisiere den Mitarbeitern, dass ich mich um sie kümmere. Außerdem verliere ich nicht ganz den Kontakt zur Programmiererei, denn ich selbst komme kaum noch dazu.

Warum ich das jetzt alles so ausführlich schreibe?
Nun .. Debugsessions mit meinen Mitarbeitern haben für mich auch einen großen Nachteil: Jedesmal, wenn der Begriff „Breakpoint“ fällt, zucke ich in Gedanken zusammen.
Als ich damals vor bald sechseinhalb Jahren mit diesem Blog begann, wollte ich einen Nickname, der einen Bezug zur Softwareentwicklung hat. Da erschien mir Breakpoint als wundervolle Wahl (so sehe ich das im Grunde immer noch – das ist die Stelle, an der die üblichen Abläufe unterbrochen werden, man innehält, und schaut, wo man sich befindet, und wie es weitergeht).
Im Laufe der Zeit ergab sich dann der Bedarf nach einem normal klingenden, „bürgerlich“ erscheinendem Pseudonym. Ich nannte mich also auch „Anne Nühm“, aber das war erst der sekundäre Alias. Ich brachte das dadurch zum Ausdruck, dass ich WordPress so konfigurierte, als Name „breakpoint AKA Anne Nühm“ anzuzeigen.

Die Tatsache, dass ich IRL immer wieder durch Nennung meines Nicknames irritiert werde, hat mich letzte Woche veranlasst, als Anzeigename „Anne Nühm (breakpoint)“ einzustellen (übrigens auch auf Twitter, wo aber nach wie vor mein Profilbild nicht dargestellt wird, und ich – trotz gegenteiliger Einstellungen – nicht mehr per Mail über Benachrichtigungen informiert werde). Dies hat nach wie vor einen Bezug zur Programmierschlamperei, in erster Linie wird aber „Anne Nühm“ als Name wahrgenommen.
Der Blogname bleibt unverändert.

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breakpoint’s Wayback Archive #18 //1722

Wayback zum 21. Dezember 2012 bis 6. Januar 2013.

Auf dem Weg zur Post traf ich einen Geschäftskunden von Carsten und verbrachte den Rest des Tages mit ihm.
Am Tag der Wintersonnenwende schreckte mich das bevorstehende Weihnachtsfest.
Ich sinnierte ein wenig über Blogs und Schreibstile.
Ein Telefonanruf von Sabine nervte mich.
An Weihnachten wollte ich in die Sauna, ließ es aber dann bleiben.
Ein Besuch im Computershop war erfolgreich.
Das lesbische Paar in der Wohnung unter meiner zog aus.
Zum Jahresausklang brachte ich eine Liste mit Suchbegriffen.
Es gab Probleme mit meiner PHP-Installation.
Ich hatte mich erkältet.
Ein Telefonanruf von Sonja nervte mich.
Mein Rechner zickte ein wenig.
Ich überlegte, ob ich den Swingerclub besuchen solle, und ging schließlich hin.

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Es googelt jeden Monat wieder //1721

Wie üblich habe ich auch diesmal wieder die neuesten Suchanfragen des Vormonats für euch gesammelt und mit kleinen Anmerkungen versehen.

„rechtshändiges koordinatensystem“
Das ist im mathematisch positiven Drehsinn.

„animalpost porn“
Als Kind habe ich meinem Kater mal eine Postkarte geschickt.

„treca matrazen test“
Von einer Matraze erwarte ich Elastizität und Rückfederung.

„die für das system reservierte partition konnte nicht aktualisiert werden“
Im worst case läuft das auf eine Neuinstallation hinaus.

„keller feucht“
Das kann ein Problem sein.

„boudoir blog“
Ist nur für authorisierte Besucher aufrufbar.

„geheimer raum“
Wenn man genug Platz hat.

„bios uhrzeit einstellen“
Beim Hochfahren gelangt man ins BIOS, wenn man rechtzeitig eine bestimmte (vom Hersteller des Mainboards abhängige) Taste drückt.

„40 plus sie wissen was dein schwanz braucht“
Es ist mir unerklärlich, wie man mit diesen Begriffen auf mein Blog kommt.

„schildbürgerstreich“
Ja, die Schildbürger versuchten beispielsweise, Licht in Eimern zu transportieren.

„firmament kreuzworträtsel“
Der Himmel über uns.

„soft tampons kaufland“
Dort habe ich die noch nie gesehen, kaufe Hygieneprodukte normalerweise auch woanders.

„nix drunter“
Auch als „Untenrum frei“ bekannt.

„besser spät als nie komma“
Und besser als zuvorkommend.

„ungerechtfertigte kritik“
Dann sollte man das wohl klarstellen.

„datentracking fussball“
Keine Ahnung.

„ungezogener junge 6 buchstaben“
Lümmel.

„wenn ich morgens früh aufsteh tut mir weh mein zeh“
Oh weh!

„outlook mail regelmäßig automatisch versenden“
Kann man irgendwo in der Konfiguration einstellen.

„anne will sexismus“
In wohldosiertem Maße.

„pfadfinderei“
Trotz (oder gerade wegen) Navi kann das schwierig werden.

„gepoppt“
Statt geshoppt.

„feiertag dienstreise“
Das ist gar nicht so ungewöhnlich.

„erster termin frauenarzt“
Ganz früh am Morgen hat man noch die besten Chancen auf geringe Wartezeiten.

„zweiteiler kleid bauchfrei“
Das würde ich dann nicht mehr als Kleid bezeichnen.

„kastanie in der jackentasche“
Das ist im Winterhalbjahr eine schöne Gewohnheit.

„rotkäppchen sekt angebot“
Mir ist gerade eher nach Glühwein.

„katzen lockruf“
Den kann ich täuschend echt imitieren.

„google captcha robot“
Ich hab‘ die Änderung der Recaptcha-API immer noch nicht in meiner Website aktualisiert.

„kleiner starker kaffee 8 buchstaben“
Espresso.

„google verlangt captcha“
Um zu überprüfen, dass es sich um einen menschlichen User handelt.

„bewirtungsbeleg restaurant“
Braucht man zur Abrechnung und Absetzung.

„windows hello verhindert die anzeige einiger optionen“
Sagt mir nichts.

„sybian exzenter“
Kann sein, dass das Innenleben darauf aufbaut.

„bevorstehende vulkanausbrüche“
Obwohl ich mich als Wahlvulkanierin sehe, kann ich dazu nichts sagen.

„nackt gesucht“
Am Morgen die Unterwäsche .. ja, das kommt schon vor.

„text wer soll das bezahlen“
Wer hat so viel Geld? Wer hat so viel Pinkepinke? Wer hat das bestellt?

„internationale einheit“
SI-Einheiten sind Kilogramm, Meter, Sekunde, Ampere, Kelvin, Mol und Candela.

„bienchen trinchen karolinchen“
Das war das erste Buch, das ich selbst las.

„gefixxt“
Immer diese Käfer!

„pflegeberufegesetz gesetzestext“
Damit hab‘ ich nichts zu tun.

„scrum schlechte erfahrungen“
Glaube ich gern.

„sekretärinnenproblem“
Das ist eigentlich ein mathematisches Problem, dessen Lösung auf ein e-tel hinausläuft.

„alloziieren“
Speicherplatz anfordern.

„updates werden verarbeitet 100 abgeschlossen“
Das kann dauern.

„windows 10 windows wird vorbereitet dauerschleife“
Tja .. manchmal hilft nur ein Systemrestore oder eine Neuinstallation.

„feminismus männer“
Darüber könnte ich mich länger auslassen, beschränke mich hier darauf, dass Feminismus Männern im besten Fall gleichgültig gegenüber steht.

„archive13“
Sagt mir nichts.

„cum ex steuer“
Der Begriff lässt verschiedene Deutungen zu.

„chebli“
Ob sich Frau Chebli inzwischen vom schlimmsten Schock ihres Lebens wieder erholt hat?

„ich wurde von meinem onkel und tante verführt“
Kann schon vorgekommen sein.

„host taste vm“
Die kann ich mir nicht merken.

„carsten fuhr“
.. heute noch nicht weg.

„kristina vogel oberschenkel“
Bei Geflügel esse ich ja viel lieber Brustfilet als Keule.

„bis später italienisch“
A piu tardi!

„geldmittel vorrat französisch 5 buchstaben“
Im Moment komme ich nicht drauf.

„origineller mensch 6 buchstaben“
Unikum.

„elementarteilchen film stream“
Früher hat man Blasen- oder Nebelkammerbilder noch auf Film aufgenommen.

„morgähn“
Wenn man morgens noch müde ist.

„fensterln“
Mit generischer Windowsprogrammierung lässt sich auch Zeit verbringen.

„breakpoint gelsenkirchen“
Häh? Also ich bin NICHT im Sauerland.

„durchlauferhitzer selber bauen“
Davon rate ich unqualifizierten Personen ab. Die Kombination von elektrischem Strom und Wasser kann lebensgefährlich werden.

„windows 10 abspecken“
Dafür gibt es sicherlich Möglichkeiten. Ich habe mich noch nicht damit beschäftigt.

„digitalradio störung“
Ich streame Radio nur noch.

„inwiefern zusammen oder getrennt“
Tja, seit der Rechtschreibreform ist das nicht immer eindeutig.

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Von der Vergangenheit eingeholt //1720

Am frühen Abend war ich alleine in der Wohnung, als es an der Tür klingelte.
Es war Verena – völlig aufgelöst und den Tränen nah. Ich ließ sie herein, und bot ihr ein heißes Getränk (sprich Kaffee) an.
„Ist Papa da?“
Ich schüttelte den Kopf. „Der ist noch geschäftlich unterwegs, und kommt erst spät in der Nacht heim.“

Sie schien zu überlegen, was sie jetzt machen solle, entschied sich aber dann offenbar dazu, mir zu erzählen, was sie so aufgeregt hatte.
So ganz genau in allen Einzelheiten habe ich nicht verstanden, was genau passiert ist. Es kommt aber auch nicht auf Details an.
Jedenfalls war sie in Lydia’s Reisebüro bei der Arbeit gewesen, als ein alter Bekannter von Lydia, den Verena ebenfalls inzwischen kennengelernt hatte, hereinkam, und mit ihr ein paar Worte wechselte.
Im Verlauf dieser Unterhaltung erfuhr Verena dann von diesem Bekannten – wohl eher unabsichtlich – dass Lydia und Carsten früher liiert gewesen waren.
Das schockierte Verena sehr, so dass sie völlig verstört das Reisebüro verließ, und schließlich zu mir in die Wohnung kam. Irgendwie kann ich nicht so recht nachvollziehen, wieso sie das so sehr aufgeregt hat. Schließlich ist das schon ewig her, passierte lange vor ihrer Geburt, und betrifft sie selbst überhaupt nicht. Eigentlich sollten ihr diese uralten Geschichten egal sein.

„Das war vor deiner Mutter“, erklärte ich Verena, nachdem ihre Schilderung beendet war.
„Hast du davon gewusst?“
„Ja, dein Vater hat mir davon erzählt.“ Allerdings erst, als er es nicht mehr verheimlichen konnte. Und ich weiß auch beispielsweise von deiner Freundin Nina und deiner Tante Roswitha. Aber das sagte ich lieber nicht.

„Warum hat mir das niemand gesagt, als ich bei Lydia zu arbeiten angefangen habe?“
„Dein Vater meinte, dass das keinerlei Relevanz mehr hätte, und er es Lydia überlassen würde, ob sie dir davon erzählt.“
„Das hat sie aber nicht.“
„Bestimmt war es ihr auch nicht mehr wichtig“, antwortete ich schulterzuckend.
„Aber sie war doch auch mit Mama befreundet!“
„Soweit ich weiß, war das damals ein größerer Freundeskreis. Wenn du mehr erfahren willst, könntest du zum Beispiel Thomas fragen. Der gehörte auch dazu. Vielleicht kann dir auch Sonja noch etwas dazu erzählen.“
Sie nickte halb abwesend. „Das werde ich tun. Ich sehe Tante Sonja ja nachher noch.“

Kurz danach verabschiedete sie sich.
Mit Carsten konnte ich noch nicht darüber reden, weil er erst heimkam, als ich bereits eingeschlafen war.

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Der Unvollendete //1719

Vor mehreren Jahren hatte ich einmal einen Film angeschaut, der dann unerwartet für mich endete mit irgendwelchem mystischen Zeugs, und sich dadurch als unerwünschte Zeitverschwendung deklassifizierte.
Daraufhin hatte ich mir vorgenommen, wenn ich mir bei einem Film nicht sicher bin, ob er meinem Geschmack entspricht, erst mal in der Wikipedia die Handlung nachzulesen, um abschätzen zu können, ob er mir voraussichtlich gefällt.
Das machte ich danach auch gelegentlich als Entscheidungshilfe.
Üblicherweise war in der Wikipedia die Handlung allerdings so langatmig ausführlich dargestellt, dass mich das schon wieder zu viel Zeit kostete. Außerdem empfand ich es oft verwirrend, wenn viele Details und Einzelheiten genannt wurden, insbesondere die Namen der handelnden Personen hatten Verwechslungspotential.

Nun hatte ich kürzlich wieder einen Film geschaut, dessen Beschreibung mir gleich in der Vorankündigung gefallen hatte.
Beim Sehen war der Film dann zwar OK, aber auch nicht übermäßig interessant.
Als Carsten ankündigte, er wolle ins Bett, war das für mich verlockender, als noch die letzte halbe Stunde des Films anzuschauen. Ich dachte, dass ich den Ausgang ja noch am nächsten Tag in der Wikipedia nachlesen könne.
Am Morgen dann die Enttäuschung: ausgerechnet über diesen Film stand nur ein Dreizeiler in der Wikipedia. Mehr Zeit für weitere Recherchen wollte ich auch nicht spendieren, so dass ich immer noch nicht weiß, wie der Film am Ende ausgegangen ist.

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Blasen //1718

Bereits nach zwei Minuten der Inaktivität wird auf Carsten’s Rechner der Screensaver eingeschaltet. Bei „Bubbles“ werden etwa 50 kreisförmige Objekte auf dem Bildschirm angezeigt, die etwas außerhalb der Ränder reflektiert werden, und untereinander mit Stößen interagieren. Soweit ich das vom Beobachteten beurteilen kann, verhalten sich diese Blasen durchaus gemäß den naturgesetzlichen Bewegungsgleichungen.

Ich gebe zu, dass ich dabei stundenlang zuschauen könnte. Es ist faszinierend, wie diese Blasen sich bewegen, so als würden sie tatsächlich als physische Hohlkugeln agieren, die sich reibungsfrei und ohne sonstige Verluste auf einer kräftefreien Ebene bewegen. Ich lasse dabei meine Gedanken schweifen, mit welchen Algorithmen ich ein ähnliches Programm am elegantesten programmieren würde.
Die einzelnen Kreise sind alle gleich groß. Sie erinnern an Seifenblasen, sind außen farbig, und in der Mitte schwarz. Oben links befindet sich eine schräge, weiße Ellipse, die wohl einen Lichtreflex darstellen soll. Die Farbe einer Blase ändert sich im Laufe der Zeit. Mir wäre es eigentlich lieber, wenn sie gleich bliebe.
Beobachtet man in Gedanken eine einzelne Blase und ihre Bahn auf dem Bildschirm, so hat man den Eindruck, dass diese eine Blase nur von den anderen herumgeschubst wird, und kein eigenes Ziel hat. Und so ist es ja auch. Nur die Impulsüberträge durch die anderen Kugeln, sowie Zwangskräfte an den Bildschirmrändern, die das Verlassen des sichtbaren Bereichs verhindern, bestimmen ihre Bewegung.

Es ist für mich eine Art Meditation, den Blasen zuzusehen.

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Ein Tag daheim //1717

Heute bleibe ich mal zu Hause.
Ich habe ganz mies geschlafen und hatte Bauchschmerzen, fühle mich einfach nicht richtig wohl.
Im Büro gibt’s heute zum Glück nichts wirklich dringendes, meine Jungs kommen schon mal einen Tag ohne mich aus, und es ist ja nicht so, dass ich daheim nicht auch beschäftigt wäre. Verschiedener Papierkram hat sich angesammelt. Naja ..

Da ich aber zwischendurch immer mal wieder ins Blog reinschaue, gebe ich euch heute die besondere Gelegenheiten, Fragen zu stellen, oder Anregungen und Vorschläge für neue Blogeinträge zu machen. Mein Pool mit allgemeinen Themen ist ziemlich zur Neige gegangen. Eine Inspiration würde nicht schaden.
Ihr dürft auch gerne sachliche Kritik üben, oder sonst mal loswerden, was ihr schon immer sagen wolltet, was aber sonst zu off topic war.

Erwähnenswert ist noch, dass ich hier inzwischen 30000 Kommentare habe. Im Laufe des Tages wird auf meinem Metablog dazu noch eine ausführliche Auswertung erscheinen.

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Soft Kitty //1716

Im Landhaus stehen Renovierungen an. Carsten will die Aufträge soweit möglich an lokale Handwerksunternehmer vergeben. Teilweise sind Entscheidungen zu treffen, welche Arbeiten genau gemacht und wie ausgeführt werden sollen.
Im Rahmen dieser Planungen musste Carsten einen Handwerkermeister am Wochenende in dessen Privatwohnung aufsuchen. Er wollte, dass ich ihn begleite, um ebenfalls meinen Input miteinzubringen. Eigentlich ist es mir völlig wurscht, wie das alles dann nachher aussieht, wenn’s fertig ist. Aber da Carsten mich darum bat, erfüllte ich ihm halt diesen Wunsch, und kam mit.

Die Frau des Meisters fragte, ob wir etwas trinken wollten, aber wir lehnten ab.
In einer Ecke des Raums saß eine Katze, die uns misstrauisch beäugte. Ich ging langsam und leicht gebückt auf sie zu, zeigte ihr dabei meine leicht ausgestreckte Hand. Dabei gab ich Zungenschnalzlaute von mir, bevor ich sie leise ansprach. Die Katze war auf dem Sprung, als ich mich ihr näherte. Sie schaute vorsichtig und skeptisch. Ich fuhr fort, sanft mit ihr zu reden, so dass sie sich schließlich herabließ, an meiner Hand zu schnuppern.
Carsten hatte inzwischen begonnen, mit dem Meister zu verhandeln. Über dicke Ordner und Materialproben gebeugt, standen die beiden Männer am Tisch.
Die Katze beendete ihre Distanziertheit, was ich ihr an den Ohren ansah. Sie stand auf, reckte ihren Schwanz nach oben, und ließ sich von mir zuerst am Kopf, dann am Rücken streicheln. Sie rieb ihren Kopf an meinen Beinen.
Ich setzte mich auf den mir angebotenen Stuhl, und klopfte ein paar Mal auf meine Oberschenkel. Die Katze verstand, sprang auf meinen Schoß, wo sie sich friedlich einrollte. Ich streichelte sie langsam weiter, und kraulte sie zwischendurch unter dem Kinn. Es gibt doch kaum etwas entspannenderes und beruhigenderes, als eine zufriedene Katze zu streicheln.

Kurz danach betrat die Frau wieder den Raum, und schien äußerst überrascht zu sein, die Katze auf meinem Schoß zu sehen.
„Die Minka ist doch sonst so scheu und geht nie zu Fremden!“
Ich erklärte ihr, dass ich Katzen sehr mag, früher selbst welche gehabt hatte, und Katzen es wohl spüren, wenn es jemand gut mit ihnen meint.
Die meisten Katzen mögen auch meine Stimme mit ihrer melodischen Sprachmodulation und fränkisch-weichen Konsonanten.

Danach unterhielt ich mich noch mit der Frau, wie ich es bisher noch niemals mit irgendjemandem aus der hiesigen Dorfbevölkerung geschafft hatte. Ich habe schon den Eindruck, dass sie ihr bisheriges Bild über mich deutlich revidierte.

Als Carsten zu uns trat, wollte er Minka ebenfalls streicheln. Aber sie legte die Ohren nach hinten und fauchte abwehrend. Carsten war klug genug, keine Kratzer zu riskieren. Derweil tätschelte ich besänftigend Minka’s Kopf, so dass sie sich wieder zutraulich an mich schmiegte.

Beim Abschied strich Minka um meine Beine herum. Ich streichelte sie noch einmal, bevor wir gingen.

Carsten meinte auf dem Heimweg, dass die Handwerkersfrau einigen Einfluss in der Dorfgemeinschaft hätte, und dass dies sicherlich ein Fortschritt, möglicherweise sogar der Durchbruch gewesen sei, was meine Akzeptanz dort beträfe.

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breakpoint’s Wayback Archive #17 //1715

Wayback zum 5. bis 20. Dezember 2012.

Nach einem Einkauf machte ich mir Gedanken über Freundlichkeit.
Eine Meinungsverschiedenheit mit Carsten eskalierte, so dass ich ihn der Wohnug verwies.
Ich dividierte unsere Sachen auseinander, was der Angelegenheit einen endgültigen Anschein gab.
Ich rechtfertigte die Trennung.
Ein Problem mit einem privaten Tool lenkte mich ab.
Allmählich vermisste ich Carsten.
Meine Versuche, Alex oder Benjamin anzurufen, scheiterten, ebenso meine Suche nach Hardware.
Ich nahm einen Beratungstermin wahr.
Ich war beschäftigt mit einigen kleineren Arbeiten.
Sonja rief mich an.
Ein Anruf bei einem früheren Bekannten endete unbefriedigend.
Aus Langeweile legte ich eine Datenbank für meine Kleidungsstücke an.

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In den April getwittert //1714

Alte Tweets sind für mich immer eine kleine Zeitreise. Diese hier führen zurück in den 4. bis 25. April 2017.

Verleser des Tages: profitieren statt profilieren
Gerichtet, gerecht und gelinkt auf der Lichtung //1523 Fünfzehnhundertdreiundzwanzig
Verleser des Tages: Bürokratie statt Brüste
Verdam(m)t! //1522 Fünfzehnhundertzweiundzwanzig
Verleser des Tages: Leberkäse statt Lederkerle
Kunde droht mit Auftrag //1521 Fünfzehnhunderteinundzwanzig
Verleser des Tages: Bonbons statt Bonobos
Wie das rosa Kätzchen das Einhorn zum Glitzern brachte //1520 Fünfzehnhundertzwanzig
01100010011100100110010101100001011010110111000001101111011010010110111001110100
Macht euch mal frei von euren Meinungen! #Meinungsfreiheit
Verhörer des Tages: Aprilscherz statt Abschiedsschmerz
Hat jemand von euch Erfahrung mit #Mercurial? #followerpower
Ein gelungenes Seminar #Blogparade //1519 Fünfzehnhundertneunzehn
Lust auf was irrationales? Radikalisier mal eine 2! #sqrt2
Verhörer des Tages: unersättlich statt unersetzlich
Kein Eierwitz //1518 Fünfzehnhundertachtzehn
Bäääääähhhh! Erst vor 6 Uhr aufgestanden, dann durch den Schnee in die Stadt gefahren.
Demokratisch gewählte Diktatur. Wenn sie das so wollen .. Heute mittag gibt es Putensteaks.
Verleser des Tages: vorurteilsfrei statt vogelfrei
Verleser des Tages: Ostfranken statt Osterferien
Tweets trotz Grabesruhe //1517 Fünfzehnhundertsiebzehn
Oh je .. den (2^5 * 3^2 * 5^2)-ten Tweet verpasst.
Heute #Tanzverbot, demnächst staatlich verordnetes Zwangsfasten im Ramadan.
Verleser des Tages: Kopulation statt Kapitulation
Nicht genug, dass Christen uns die ganzen Feiertage aufdrängen, jetzt darf man noch nicht mal tanzen! #Tanzverbot
Heute wird noch getanzt. Und wenn’s nur ein Lapdance ist. #Karfreitag
Gründonnerstag war die Geburtsstunde des veganen #SoylentGreen. #Kannibalismus #Christentum
Oh verdammt! Schusseligerweise Milch in das Kaffeepulver geschüttet.
Verleser des Tages: algebraisch statt algerisch
Irgendwie drollig ist es, wenn Trolle selbst getrollt werden.
Das Dilemma mit der Monoandrie //1516 Fünfzehnhundertsechzehn
Die Prokrastination verschiebe ich auf morgen.
Bewerbungsunterlagen durchschauen, Schüler-Techniktag vorbereiten, .. mein Aufgabenfeld hat sich ziemlich gewandelt. #GirlsDay #BoysDay
Verleser des Tages: Grillzeit statt Stillzeit
Das Recht am Geistigen Eigentum //1515 Fünfzehnhundertfünfzehn
Verleser des Tages: konfisziert statt kofinanziert
Morgähn! //1514 Fünfzehnhundertvierzehn
Gefunden und .. tschüss //1513 Fünfzehnhundertdreizehn
Verleser des Tages: Hoden statt Hidden
Legacy Issues //1512 Fünfzehnhundertzwölf
Verleser des Tages: Singles statt Säuglinge
Feminismus ist Satire. Das würde vieles erklären. (lacht)
Pädonoia //1511 Fünfzehnhundertelf
Verleser des Tages: Vatikan statt Vollkorn
Was macht Zusammenarbeit richtig gut? #guteZusammenarbeit #Blogparade //1510 Fünfzehnhundertzehn

OT noch kurz ein ernstes Thema:
Heute ist der „Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“, und ich frage mich zum soundsovielten mal, wieso nur Gewalt gegen Frauen beseitigt werden soll, und wieso Gewalt gegen Männer hingenommen oder ignoriert wird, wo diese doch wesentlich weiter verbreitet ist. Warum nicht einfach stattdessen einen „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt“?

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Ausschreibungszwischenstand //1713

Die Ausschreibung für die zu besetzende Sekretärinnenstelle läuft.
Es sind bereits einige Bewerbungen eingegangen. Die Personalabteilung sortiert aus, was offensichtlich nicht passt, und leitet mir den Rest weiter.
Ich schaue mir diese Bewerbungen an, und wenn ich mir – basierend auf diesen Unterlagen – grundsätzlich vorstellen kann, die Bewerberin einzustellen, weise ich die Personalabteilung an, möglichst zeitnah einen Termin für ein Vorstellungsgespräch zu vereinbaren. Damit das möglichst glatt und ohne unnötige Rücksprachen abgeht, habe ich die Zeitfenster vorgegeben, in denen ich prinzipiell bereit bin, eine Bewerberin zu empfangen.

Nun ergab es sich wohl bei einer dieser Terminvereinbarungen, dass eine Bewerberin nicht zufrieden mit den angebotenen Terminoptionen war, und angeblich sowieso noch eine Frage gehabt hätte, die sie dem zuständigen Personalmitarbeiter nicht direkt stellen wollte.
In solchen Fällen ist es meine Vorgabe, die Angelegenheit mir als Mail mitzuteilen. Ich antworte dann zwar zügig, aber eben erst dann, wenn ich Zeit dafür habe, und nicht, wenn irgendwann das Telefon klingelt.
Diese Bewerberin muss den Personalmitarbeiter aber solange am Telefon bequatscht haben, bis er schließlich mich doch direkt anrief. Er entschuldigte sich für die Störung und stellte mir kurz die Sachlage dar.
Ich erklärte ihm, dass sie entweder einen der angebotenen Termine akzeptiere, oder es bleiben ließe (wir brauchen keine Sekretärin, die dermaßen unflexibel ist). Was ihre offene Frage beträfe, solle sie die entweder mit der Personalabteilung klären (mit der Option, dass ich sie später per Mail beantworte), oder eben erst im Vorstellungsgespräch stellen. Ich lehnte es ab, jetzt sofort mit der Bewerberin zu telefonieren.

Es wäre mir ganz recht, wenn es gar nicht erst zu einem Vorstellungsgespräch mit dieser Bewerberin käme. Offenbar ist das eine ziemliche Nervensäge, da sie den Personalmitarbeiter solange belabert hat, bis er schließlich – entgegen seiner Anweisungen – zum Telefon gegriffen hat. Außerdem hat sie Sonderwünsche und stellt Extraansprüche. Solche Leute möchte ich gar nicht hier im Büro haben.

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Zur Belästigung gehören zwei #Blogparade //1712

Schon viel wurde vor allem in den letzten Wochen über sexuelle Belästigung geschrieben. Eigentlich möchte ich mich nicht immer wiederholen (und bin auch zu faul, Links herauszusuchen), aber da derzeit eine Blogparade zu diesem Thema läuft, nenne ich halt doch ein paar Aspekte, die sonst in der öffentlichen Diskussion viel zu kurz kommen.

Die gesellschaftliche Debatte bewegt sich meist in der Dichotomie Frau = Opfer, Mann = Täter, obwohl dies häufig auch umgekehrt vorkommt. Trotzdem werde ich der Einfachheit halber im folgenden o.B.d.A. Männern die aktive, und Frauen die passive Rolle zuordnen. Weitere Differenzierung führt nur zur Erhöhung des Schreibaufwands, ohne zusätzlichen Erkenntnisgewinn zu bringen, und ginge außerdem zu Lasten der Lesbarkeit.

Heutzutage ist es modern geworden, sich über einen etwas längeren Blick, ein ungeschicktes Kompliment oder einen misslungenen Scherz zu echauffieren, und sich dadurch sexuell belästigt zu fühlen. Ohne diese subjektiven Befindlichkeiten gäbe es gar keine Belästigung. Schließlich richten weder ein aufdringlicher Blick noch ein ungebührlicher Spruch irgendeinen Schaden an. Und auch aus einer unerwünschten Berührung muss man nicht gleich ein Drama machen. Es gibt weitaus schlimmeres als eine Hand am Gesäß. Aber mit neupuritanischer Prüderie und Verklemmtheit gibt es bereits Bestrebungen, schon eine Hand auf dem Knie zur Sexualstraftat zu machen. Wirklich schlimme Fälle (deren Existenz ich gar nicht bestreiten oder verharmlosen will) werden dadurch unsichtbar gemacht.
Woher soll ein (unerfahrener) Mann denn vorher wissen, ob seine (vielleicht ungeschickten) Flirtversuche und Avancen willkommen sind? Wenn im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Männer, die keine Gedanken lesen können, als „gestört“ bezeichnet werden, oder in anderen Massenmedien als „dumm“, „faul“ oder „Arschlöcher“ , muss man sich schon fragen, in welcher misandrisch-gynozentrierten Welt wir leben. Wo ist die Empathie für Männer, die eben nicht so gut darin sind, Signale zu deuten? Oder auch die Lobby für diejenigen Frauen, die selbst zwar aufgeschlossen und willig sind, aber zu unsicher, um eindeutige Signale zu senden?
Warum gesteht man Männern nicht einfach als Trial-and-Error-Sondierungen zu, die Schrödingerkiste zu öffnen, ohne sie im Fall einer Fehleinschätzung zu erniedrigen, zu ächten oder gar anzuzeigen?
Fehlinterpretationen der Kommunikation und Missverständnisse sind völlig normal, und im Zweifel sollte man gemäß Hanlon’s Razor Böswilligkeit ausschließen, und über harmlose Verfehlungen hinwegsehen.

Man liest immer wieder feministische Behauptungen, dass es bei solchen Verhaltensweisen gar nicht um Sex ginge, sondern um Macht.
Seit etlichen Jahren befasse ich mich mit dieser Thematik, und derartige Behauptungen halte ich für völlig unsinnig. Das sind lediglich feminstische Strategien, um Männer und Männlichkeit generell abzuwerten, sowie völlig normale, natürliche und wunderschöne Sexualität schlechtzureden.
Oft wird dann zur Rechtfertigung eingewandt, man reduziere damit Männer auf triebgesteuerte Tiere. Na und? Menschen sind hochentwickelte (?) Säugetiere. Wir alle werden (auch) von unseren Trieben gesteuert, nur dass Romantiker dies halt „Gefühle“ nennen. Sex ist etwas zutiefst animalisches, das sich nur äußerst begrenzt durch die Ratio kontrollieren lässt.

Ein Mann, der einer Frau nahekommen will, ist vollständig von ihrem Wohlwollen abhängig. Wenn es ein Machtgefälle gibt, so liegt es auf Seiten der Frau. Sie allein hat alle Optionen, wie sie auf (eventuell als übergriffig empfundene, aber üblicherweise als Flirt intentierte) Handlungen des Mannes reagiert. Ihre Möglichkeiten rangieren zwischen Bereitwilligkeit und Gunstgewährung auf der einen Seite, und völliger Ablehnung und Abweisung auf der anderen Seite. Sie kann die Angelegenheit entweder ignorieren, oder aber ein ganzes Arsenal an Abwehrwaffen benutzen, von denen eine Ohrfeige noch so ziemlich die mildeste ist. Sie kann den Mann demütigen, in seinem Bekanntenkreis lächerlich machen, durch Drohungen, Erpressungen oder eine strafrechtliche Anzeige sein ganzes Leben ruinieren.

Vielen Frauen täte es gut, die eigenen Empfindlichkeiten nicht so ernst zu nehmen, und mehr Gelassenheit zu erlernen, um mit eventuell unerwünschten Situationen souveräner umzugehen, und sich nicht gleich mit hysterischem Narzissmus und naiv-scheinheiliger Hybris als Opfer zu stilisieren.
Wer es vermeiden will, männliche Beachtung auf sich zu lenken, kann das ganz gut durch verhüllende Kleidung steuern. Wenn ich (im Winter) mit dick gepolsterter Jacke, überknielangem Rock und mit tief ins Gesicht gezogener Kopfbedeckung herumlaufe, guckt kaum ein Mann. Wenn ich mich dagegen körperbetont, sexy und freizügig kleide, muss ich mich nicht wundern, wesentlich mehr Aufmerksamkeit zu erhalten.
Potentiell unangenehme Situationen lassen sich zu wenigstens 95% vermeiden, indem man sich gar nicht erst in sie begibt. Wenn ich keinen Blick ins Dekolleté gestatten will, trage ich keinen tiefen Ausschnitt, sondern hochgeschlossene Kleidung. Wenn ich nicht in einer Bar oder Disco angesprochen werden will, besuche ich die gar nicht erst. Wenn ich es nicht in Kauf nehmen will, von Unbekannten angegrabscht zu werden, besuche ich keine Massenveranstaltungen wie Volksfeste. Wenn Sex mit einem bestimmten Mann keinesfalls in Frage kommt, dann geh’ich eben gar nicht erst allein mit ihm in seine Wohnung.
So einfach ist das, und dieses Konzept nennt sich Eigenverantwortlichkeit und selbstbestimmte Prävention. Genauso wie man seine Wohnungstür abschließt, wenn man keine Einbrecher einladen will, oder die Firewall auf seinem Rechner geschlossen hält, um Malware kein einfaches Eingangstor zu bieten.
Das hat absolut nichts mit Schuldzuweisung zu tun, sondern es geht um Ursächlichkeit und dem Tragen vorhersehbarer Konsequenzen.

Es ist respektlos, Hoffnungen zu wecken, die man nicht zu erfüllen gedenkt. Umso mehr, wenn man daraus auch noch Vorteile für sich zieht.
Ein Irrtum oder Ausrutscher kann jedem einmal passieren. Das ist kein Grund, sich aus nichtigem Anlass als larmoyantes Noli-me-tangere zu gerieren, und für den Ausführenden peinlich genug, auch ohne ihn zusätzlich durch entwürdigende Sanktionen zu bestrafen.

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To Do: Weihnachtsgeschenke //1711

Immer wieder lästig im Spätherbst ist es, Weihnachtsgeschenke besorgen zu müssen. Aber wenn das schon eine nicht-optionale gesellschaftliche Konvention ist, dann will ich wenigstens, dass die Beschenkten etwas von ihrem Geschenk haben und sich darüber freuen.

Bei Carsten ist es einfach. Wie bereits Tradition gestalte ich einen Fotokalender für ihn. Vor allem schenken wir uns gegenseitig gemeinsame Zeit und werden wohl über die Feiertage wieder einen Urlaub einlegen.
Meine Eltern bekommen ein Paket mit Lebkuchenspezialitäten, ebenso Sabine mit ihrer Familie. Für die großen Kinder habe ich altersgerechte Bücher vorgesehen, David kriegt ein Lastauto und Kristina eine Puppe.

Dann hat mich Carsten gebeten, mich auch um Geschenke für seine Enkel zu kümmern. Mir schwebt da ein Puppenhaus für Sophie vor, und eine Art Werkbank für Niklas. Dieser hat aber noch vor Weihnachten Geburtstag. Dafür muss ich mir noch etwas ausdenken. Vielleicht ein Schaukelpferd?

Ein paar Alternativideen hab ich noch: Gesellschaftsspiele, Bastelpackungen, Puzzles oder ein Kreisel. Aber der nächste Geburtstag kommt bestimmt. Was ich diesmal nicht schenke, kann zu einem anderen Anlass eine Freude machen.

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Gräuliches Leid //1710

Er dringt in mich ein, tief in meinen Körper. Ich kann mich nicht wehren.
Widerlich! Es würgt mich. Mir ist übel. Tränen benetzen meine Augen. Es schmerzt.
Ich habe Angst. Angst, dass es schlimmer wird, wie es weiter geht. Die Gefahr ist groß.
Meine Augen sind fast blind vor Tränen. Ich bekomme keine Luft mehr.

Endlich ist es vorbei. Ich atme tief durch.
Sein Geruch haftet immer noch an mir. An meiner Haut, in meinen Haaren, an meinen Kleidern.
Ich fühle mich so beschmutzt.

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Lang ist’s her //1709

Als ich kürzlich in meinem Bücherregal nach einem bestimmten Buch suchte, fiel mir wieder ein gedrucktes Exemplar meiner Diplomarbeit in die Hände.
Ich blätterte es etwas durch, und Erinnerungen kamen hoch.
Beispielsweise, dass mein Vater den doch recht sperrigen und für Laien unverständlichen Titel auswendig gelernt hatte, und bei jeder Gelegenheit von sich gab.
Ich erinnerte mich auch, wie ich damals, als analytisch-mathematische Methoden nicht mehr ausreichten, notgedrungen Programme erstellen musste, um wenigstens numerische Ergebnisse zu erzielen. Oder dass ich die Graphiken und Diagramme erzeugte, indem ich auch dafür Programme schrieb.
Da ich nicht gleich Zeit hatte, die Diplomarbeit (immerhin fast hundert Seiten) ausführlich durchzuschauen, legte ich sie erst einmal auf meinen Schreibtisch.

Erst am Wochenende kam ich dann dazu, einen genaueren Blick hineinzuwerfen.
Deckblatt, Widmung, Inhaltsverzeichnis, Listen mit benutzen Abkürzungen, Notationen und Konventionen, Einleitung, kurze Herleitung der allgemeinen Theorie, Beschreibung und Ausführung einzelner Theorien, Konkretisierung auf das bearbeitete Thema, tabellarische Darstellung der Eingangsdaten, Berechnungen, Graphiken, Diagramme, graphische Darstellung der Rechnungsergebnisse und deren Beschreibung und Deutung, Zusammenfassung und Schlusswort, verschiedene Anhänge, Literaturverzeichnis, Danksagung, sowie eine Erklärung, dass ich die Arbeit selbst verfasst habe.

Tja .. so viel damals gewusst, so viel geschrieben.
Und wieder so viel vergessen.

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breakpoint’s Wayback Archive #16 //1708

Wayback zum 21. November bis 4. Dezember 2012.

Zu seiner Entlastung wollte Carsten einen Assistenten einstellen.
Ich outete mich, dass ich lesesüchtig war.
Es gab Probleme, einen passenden Zeitraum für unseren Weihnachtsurlaub zu finden.
Auf Kathrin’s Party gefiel es uns nicht.
Carsten und ich besprachen den geplanten Urlaub im Whirlpool.
Ich bekannte, dass ich gerne Apfelküchlich esse, und sie mir auch selbst mache, und offenbarte eine Liste häufiger Verschreiber.
Ich erhielt einen regelmäßigen Beratungsvertrag.
Mein Versuch, Carsten im Domina-Outfit zu verführen, endete anders als vorgesehen.
Carsten war verärgert, weil sich immer noch kein Termin für unseren Weihnachtsurlaub finden ließ.
Die geplante Übernahme eines Lieferanten machte zusätzlichen Arbeitsaufwand vorhersehbar.
Ich traf eine Vorauswahl für die zu besetzende Assistentenstelle.

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Alle mal malen #allmalepanel //1707

Die Fachveranstaltung, auf der ich referiert hatte, hatte ich schon vorzeitig verlassen, um die Heimreise antreten zu können.
Später gab es aber noch eine Podiumsdiskussion, an der u.a. die meisten anderen Referenten teilnahmen. So entstand dort ein sogenanntes All-Male-Panel.

All-Male-Panels haben den Vorteil, dass man bei ihnen so gut wie sicher sein kann, dass Gender-Ideologie dort praktisch keine Rolle spielt. Man kann davon ausgehen, dass es dort tatsächlich auf inhaltliche Beiträge und Kompetenz ankommt, und nicht auf das Signal, auch Frauen zu inkludieren, obwohl sie nur eine Alibifunktion erfüllen.
Der Umkehrschluss gilt allerdings nicht. Die Anwesenheit einer Frau (oder auch mehrerer Frauen) kann durchaus gerechtfertigt sein, und nicht nur ideologischen Quoten- oder Diversitätszwecken dienen. Das weiß man als unvoreingenommener Zuschauer allerdings nicht unbedingt. Man sollte dann schauen, welchen (beruflichen) Hintergrund die einzelnen Frauen haben, und ob das einigermaßen zum Rest passt.
Grundsätzlich sollte man bei allen öffentlichen Ereignissen misstrauisch sein, bei denen die Geschlechteraufteilung der Anwesenden/Verantwortlichen drastisch von der Aufteilung der zugeordneten (Berufs-)Gruppe abweicht.
Hat man den Eindruck, dass die Anwesentheit einer Frau nur feministischem Virtue-Signalling dient, sollte man sich nicht scheuen, die Veranstaltung oder den betreffenden Vortrag zu verlassen. Insbesondere wenn sich herausstellt, dass die Erwartung, einen substanziellen Vortrag oder eine weiterführende Diskussion zu hören, nicht erfüllt wird.

Natürlich sind All-Male-Panels Feministinnen ein Dorn im Auge. Sie rufen zu Boykotten auf, oder nutzen Beschämungstechniken, um sie in Misskredit zu bringen.
Seit Jahren gibt es bereits Portale, in denen sog. „Speakerinnen“ gefunden werden können – also Frauen, die sich angeblich mit bestimmten Themen auskennen.
Auch wenn ich mich wiederhole: Wenn ich eine Veranstaltung besuche, dann geht es mir um inhaltliche Belange und nicht um das Geschlecht der Vortragenden.
Es ist dreist und abstoßend, die Interessen des Publikums nicht zu beachten, und ihnen Referentinnen vorzusetzen, die eigentlich gar keinen Bezug zur allgemeinen Thematik haben, bloß damit auch eine Frau dabei ist. Dieses Verhalten ist völlig respektlos gegenüber sämtlichen Beteiligten und führt langfristig nur zu einer Abwertung fachlich qualifizierter Frauen.

Mir ist die Ironie des Schicksals bewusst, was meine Teilnahme an einer Veranstaltung oder einer Podiumsdiskussion bewirkt, und beteilige mich auch nur höchstens dann, wenn ich sicher sein kann, nicht als Alibiweibchen missbraucht zu werden.

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Vom Standort zum ständigen Standard (Teil 2) //1706

[Bevor ich es mir wieder anders überlege ..]

/* CHECKING CALL STACK */
Was bisher geschah:
Nach meinem Besuch bei Standort 4 traf ich abends Harald wieder. Nach einem gemeinsamen Abendessen fand ich mich danach zusammen mit ihm in seinem Hotelzimmer.
/*CHECKING WATCH LIST */
„[..] Seine Arme umschlangen mich von hinten, und er versuchte, mich auf den Hals zu küssen.“

/* CONTINUE */
Eine schwache Libido muss sehr hilfreich sein, um Treuevorsätze einzuhalten. Ich dagegen musste mich sehr zusammenreißen, um meine Selbstkontrolle zu mobilisieren.
Ich drehte mich halb um die eigene Achse und entwand mich dabei seinen Armen.
„Diese Zeiten sind vorbei, Harald“, erklärte ich sanft.
„Wir könnten sie wieder beleben,“ meinte er.
Ich schüttelte bedauernd den Kopf: „Das wäre bestimmt schön. Aber nur für den Augenblick. Ich bin inzwischen gebunden.“
„Dein Mann braucht davon ja nichts zu erfahren.“
„Trotzdem. Es ist passé. Dir hat es damals nichts ausgemacht, deine Ute zu betrügen, aber ich habe mit meinem Mann eine verbindliche Abmachung, an die ich mich halte.“
„Bist du sicher?“
Ich seufzte: „Ja, das bin ich wohl.“
„Schade, Anne. Du hast dich in dieser Hinsicht sehr verändert.“
Beide blieben wir standhaft, so dass ich wenig später endlich ins Bett sinken konnte.

Am nächsten Morgen frühstückte (Kaffee!) ich zusammen mit Harald und einigen anderen Referenten der Fachveranstaltung im Hotelrestaurant.
Der Veranstaltungsort war nicht weit entfernt, und wie immer fand ich mich pünktlich ein – gekleidet in einem figurbetonend geschneiderten Kostüm und laufmaschenlosen Strümpfen.
Einer der Organisatoren, den mir Harald schon das letzte Mal vorgestellt hatte, übernahm die Begrüßung, und stellte dann den ersten Referenten vor. Dieser hielt einen recht interessanten Vortrag. Danach noch ein anderer, mit dessen Thema ich allerdings gar nichts anfangen konnte, zumal sein Englisch schauderhaft war.
In der Kaffeepause sprach mich einer der Teilnehmer an. Erst nachdem er ein paar Einzelheiten genannt hatte, erinnerte ich mich vage, dass ich vor Jahren einmal auf einer ähnlichen Veranstaltung mit ihm einen ONS gehabt hatte. Ich blockte sein nicht sehr subtil geäußertes Ansinnen nach einer Wiederholung ab (solch eine Häufung von Avancen hatte ich schon lange nicht mehr – da fühlt man sich als Frau doch so richtig begehrt!).

Nach der Pause übernahm es Harald wieder, mich als Referentin vorzustellen. Keine Ahnung, ob er etwas vom #Chebligate mitbekommen hatte. Es wäre typisch für ihn, dass ihm das nicht nur egal ist, sondern er es jetzt erst recht darauf ankommen lässt. Jedenfalls kündigte er mich (ähnlich wie vor zwei Jahren) als die „schönste Referentin der gesamten Veranstaltung“ an – was jedoch keine Kunst ist, da ich auch die einzige war – wovon sich das [zu mindestens 90% männliche] Publikum allerdings nicht vom Inhalt ihres Vortrags ablenken lassen solle. Ich bedankte mich mit einem anzüglichen Scherz (den ich hier leider nicht wiedergeben kann, da er auch das Thema der Veranstaltung miteinbezog), für den ich zustimmend-amüsiertes Gelächter aus dem Publikum erhielt.
Ich hatte völlig neue Powerpoint-Slides erstellt, mit denen ich dann meinen Vortrag illustrierte. Es war mir zu unsicher gewesen, eine Live-Demo vorzuführen, weshalb ich einen knapp dreiminütigen Film vorbereitet hatte, den ich zwischendurch abspielte. Ich nutzte die Gelegenheit, ein wenig Werbung für die Geräte der Firma zu machen, obwohl das eigentlich off topic war. Aber eingebettet in eine Annekdote passte es schon zum Thema, und wird potentiellen Kunden hoffentlich im Gedächtnis bleiben. Und natürlich ließ ich es mir von dieser aktuellen, unsäglich nervigen Sexismus-Debatte nicht verleiden, dennoch die eine oder andere zweideutige Formulierung miteinfließen zu lassen.
Als mein Presenter versehentlich-absichtlich auf den Boden fiel, bückte ich mich mit dem Rücken zum Publikum, um ihn aufzuheben. So sicherte ich die Aufmerksamkeit für meinen Vortrag und lockerte die ansonsten doch recht trockene Thematik auf.
Es gab ein paar Fragen aus dem Publikum, die ich einigermaßen ausführlich beantwortete.
Mein Vortrag scheint ganz gut angekommen zu sein, denn ich bekam kräftigen Applaus.

Es gab noch einige Vorträge, von denen mich aber keiner sonderlich beeindruckt hat. Aber vielleicht war ich inzwischen auch nur nicht mehr richtig aufnahmefähig.
Das Mittagessen verlief ohne sonderliche Vorkommnisse. Das Essen war in Ordnung, aber mein Kommunikationsbedarf war mittlerweile gedeckt, so dass ich mich etwas abseits niedergelassen hatte.
Die nachmittägliche Kaffeepause nahm ich noch mit, verabschiedete mich von Harald und einem anderen der Organisatoren, und erwischte gerade noch den vorgesehenen Zug in Richtung Heimat.

/* FINALIZE */
Nachts daheim mit Carsten durfte ich endlich dem Begehrtwerden nachgeben.
/* TERMINATED */

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Aufgeschoben oder aufgehoben //1705

Eigentlich wollte ich heute die Fortsetzung von gestern posten, hatte sie auch noch gestern vorgeschrieben und bereits fast fertig.

Am Morgen kamen mir aber dann doch Bedenken, ob ich das wirklich so veröffentlichen soll.
Weil ich zögerte und schwankte, ließ ich es früh zunächst bleiben, und bin deshalb heute später dran.
Jetzt hab ich die Fortsetzung erst mal zurückgestellt.

Ich weiß noch nicht, wie ich weiter vorgehe.

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Vom Standort zum ständigen Standard (Teil 1) //1704

Was gibt es zu meinem Besuch bei Standort 4 zu sagen?
Die Anreise lief wie geplant – das heißt, es gab eine kleine Zugverspätung, aber die beeinflusste die Fahrt nur unbedeutend.
Ich hatte eine lange Liste mit Gesprächsterminen abzuleisten, so dass ich mittags nur dazu kam, einen kleinen Imbiss einzunehmen.
Herr Grau war krankgemeldet. Mich juckte es in den Fingern, ein ärztliches Attest zu verlangen, beschloss aber dann, es diesmal noch auf sich beruhen zu lassen, und seine Abwesenheit zu ignorieren.
Die ganzen Besprechungen hatten mich ziemlich erschöpft, so dass ich müde und geschafft später im Zug nach $AndereStadt saß.

Harald hatte mich eigentlich vom Bahnhof abholen wollen, es aber dann doch nicht geschafft. Er traf mich aber etwas später im Hotel und lud mich zum Essen ein (auf Budget der Fachveranstaltung).
Ich hatte leichte Kopfschmerzen, aber nachdem ich gegessen und getrunken hatte, gaben sie sich.
Wir unterhielten uns über einige Begebenheiten von früher, aber auch über die bevorstehende Veranstaltung, meinen geplanten Vortrag und einiges Organisatorisches. Harald wollte mir einen Fachartikel zeigen, den er auf seinem Notebook in seinem Zimmer hatte.
Also gingen wir gemeinsam in sein Hotelzimmer. Nachdem Harald kurz gesucht hatte, überflog ich den – sehr informativen – Artikel. Harald saß neben mir, und legte seine Hand erst auf meinen Unterarm, dann auf mein Knie, was ich zunächst ignorierte. Als er seine Hand höherwandern ließ, drehte ich mich ein wenig in die andere Richtung und zog mein Bein von ihm weg.
Als ich fertig gelesen hatte, stand ich auf, um mich für die Nacht zu verabschieden. Es war inzwischen schon spät, ich war sehr früh aufgestanden und wollte mich hinlegen, um zu schlafen.
Harald war ebenfalls aufgestanden. Seine Arme umschlangen mich von hinten, und er versuchte, mich auf den Hals zu küssen.

/* LAYER8 DEBUGGER BREAKPOINT */

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Suspending //1703

Mein diesjähriger Besuch bei Standort 4 steht noch aus. Da ich den Vortrag, den ich mit Harald vereinbart hatte, bei einer Fachveranstaltung in $AndereStadt halten soll, die grob in der selben Gegend liegt, lag es nahe beide Reisen zusammenzulegen.

Ich breche also morgen in aller Frühe (noch vor 5 aufstehen!) auf, bin dann voraussichtlich am späten Vormittag in Standort 4. Dort verbringe ich den Nachmittag mit verschiedenen Gesprächen und sonstigen Terminen. Abends fahre ich dann zwei Stunden nach $AndereStadt und übernachte dort in einem Hotel. Am nächsten Morgen halte ich dann meinen Vortrag, und fahre nachmittags/abends wieder heim.

Wenn alles läuft wie geplant, erscheint mein nächster Blogeintrag dann voraussichtlich am Mittwoch.
Der Wayback-Eintrag entfällt diese Woche. Eigentlich wollte ich einen zur Überbrückung vorbereiten, und am Montag oder Dienstag automatisch veröffentlichen lassen, aber ich habe es zeitlich nicht geschafft, da ich noch etliches für die Reisen erledigen musste.

Noch Fragen? Heute bin ich noch mehr oder weniger normal verfügbar, dann zwei Tage Blogpause.

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Ratwitter, ratwatter, ratwumm //1702

Bevor ich meine Tweets vom 15. März bis 3. April 2017 hier wiedergebe, wünsche ich allen mitlesenden Martins alles Gute zum Namenstag.
Einen Mantel zu halbieren, damit dann beide in den Lumpen frieren, ist nicht gerade eine geistige Glanzleistung, und würde heutzutage möglicherweise zu einen Konflikt mit §183 StGB führen.

Kommentarstatistik Januar bis März 2017
Verleser des Tages: Schrumpfnudel statt Schupfnudel
Rollig und rockig //1509 Fünfzehnhundertneun
Verleser des Tages: Genderklischees statt Gelsenkirchen
„Und alle anderen sind doof!“ #Femilogik #ArgumentierenwieSchwesig
„Wer mir widerspricht hat keine Ahnung.“ #Femilogik #ArgumentierenwieSchwesig
Da heuer kein Schaltjahr ist, verschiebt sich der #ErsteApril auf den 2. April.
Verschreiber des Tages: beleibt statt bleibt
#Fakenews-Gesetz schafft 1. April ganz ab. Zukünftig folgt auf den 31. März gleich der 2. April.
Statt Begründung: „Ich will aber!“ *Fußaufstampf* #Femilogik
OS wechsel dich //1508 Fünfzehnhundertacht
Wenn Rumstänkern der liebste Zeitvertreib ist .. #Feminismus
Verleser des Tages: Unterhaltskünstler statt Unterhaltungskünstler
The #Pickup Omission //1507 Fünfzehnhundertsieben
Verleser des Tages: Lastschrift statt Lautschrift
Planungen für den Zukunftstag //1506 Fünfzehnhundertsechs
Verhörer des Tages: unflätig statt untätig
Noch ein Stellenangebot //1505 Fünfzehnhundertfünf
Chef kritisiert (wieder mal) Minirock im Büro. Ich werde mich revanchieren.
Verleser des Tages: „politische Bildung“ statt „polnische Bildung“
1337 Likes auf diesem Blog
Sommerzeit //1504 Fünfzehnhundertvier
Verleser des Tages: Patriarchat statt Pärchenabend
Ein Tag im Zoo – O-o! //1503 Fünfzehnhundertdrei
Verleser des Tages: Lesbenhorn statt Lebensborn
No Sweets, but Tweets //1502 Fünfzehnhundertzwei
Verleser des Tages: Digitalradio statt Digitratio
Beobachtung von unterwegs //1501 Fünfzehnhunderteins
Verleser des Tages: Autisten statt Artisten
Es fluktuiert //1500 Fünfzehnhundert
Verschreiber des Tages: Simulation statt Stimulation
Über „nette“ Männer und (H)aushalten //1499 Vierzehnhundertneunundneunzig
Verleser des Tages: geistesgestört statt geisteswissenschaftlich
Shopping Impressions //1498 Vierzehnhundertachtundneunzig
#GenderPayGap ist, wenn ein Ingenieur mehr verdient als eine Krankenschwester.
Verleser des Tages: Scrotum statt Scrum
Die Einladung //1497 Vierzehnhundertsiebenundneunzig
Eingeladen zu Hochzeit. Von Braut stammt der Spruch: „Such dir einen netten Mann und heirate. Dann brauchst du nicht mehr zu arbeiten.“
Verleser des Tages: Naila statt Nails
„Schließe dich 1111 Followern an“
Verleser des Tages: „auf 15 Männer begrenzen“ statt „auf 15 Minuten begrenzen“
Heute kann er mir keine Rückenmassage abschlagen.
I Had A Dream //1496 Vierzehnhundertsechsundneunzig
Verleser des Tages: Genitalbundesanwalt statt Generalbundesanwalt
Vergrault //1495 Vierzehnhundertfünfundneunzig
Verleser des Tages: virtuell statt virulent
Die Saat des Zweifels //1494 Vierzehnhundertvierundneunzig
Verleser des Tages: isländisch statt islamistisch
Uni- und Subversität //1493 Vierzehnhundertdreiundneunzig

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Captcha Me If You Can //1701

Nicht nur auf ednong’s Blog gibt es Probleme mit den Captchas, auch auf meiner Website, auf der ich Google’s Recaptcha eingebunden hatte.
Google hatte mich schon vor längerem mal angeschrieben, dass die bisherige API irgendwann ausläuft und nicht mehr unterstützt wird, aber ich hatte das erst ignoriert und später vergessen.
Kürzlich hatte ich eine Erinnerung erhalten, und siedheiß fiel es mir ein, dass ich etwas in der Angelegenheit unternehmen muss, und sie nicht mehr lange aufschieben kann.
Trotzdem kam ich nicht gleich dazu, nahm mir immerhin gestern Zeit, um wenigstens mal nachzuschauen, was ich genau ändern muss, und an welchen Source-Stellen ich eingreifen muss.

Google bietet drei Optionen, von denen die Android-Variante für mich uninteressant ist.
Bleiben noch die I’m-not-a-Robot-Checkbox und die unsichtbare Validierung als Wahlmöglichkeiten. Da man für letzteres einiges an Javascript benötigt, tendiere ich zum ersteren, habe mich aber noch nicht endgültig entschieden.

Dann suchte ich meine Sourcen für die Website durch nach Aufrufen des Captchas, und fand größere Mengen an PHP-Code, der damit direkt in Zusammenhang steht. Entweder hat Google das total vereinfacht, oder ich habe das irgendwie falsch eingebunden.
Um wirklich Änderungen zu machen, muss ich mir mehr Zeit nehmen, als ich aktuell habe. Das ganze wird dadurch erschwert, dass ich meine Testmaschine nicht mehr ins Internet lasse. Ich muss also geänderte Sourcen direkt auf meinen Webspace laden, und dort ausprobieren. Ohne Versionsverwaltung wäre das erst recht unkalkulierbar.

Ich muss das unbedingt dieses Jahr noch auf die Reihe kriegen, aber die Zeit läuft mir davon.

Irgendwie ist die Website in letzter Zeit klammheimlich in den Status ‚privates Hobby‘ abgerutscht.

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