Dreizehnhundertachtundfünfzig

Irgendwo im Osten vom Westen, im Norden vom Süden um (8+4+2):(16+2+1) Uhr Ortszeit.

„Wieviel Uhr ist es?“
„Viertel drei durch.“
„Viertel nach drei?“
„Nee. Viertel drei.“
„Viertel vor drei?“
„Nee. Viertel drei durch. Inzwischen ist bald halb drei.“

Bruchrechnung ist doch so einfach.

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Dreizehnhundertsiebenundfünfzig

Das waren meine wichtigsten Tweets zwischen letztjährigem Weihnachten und dem 12. Januar 2016.

Individuelle Besonderheiten werden ab jetzt #ausnahmslos ignoriert.
Verleser des Tages: orientieren statt onanieren
#Ausnahmslos können wir jetzt pauschalieren und generalisieren.
Der ungläubige Thomas und #Gamergate Elfhundertvierundfünfzig
Verhörer des Tages: Linken statt Lincoln
Eine Regierung sollte primär dem eigenen Volk verpflichtet sein.
Verleser des Tages: integrieren statt intrigieren
Rechtskonforme Links Elfhundertdreiundfünfzig
Verleser des Tages: Konfirmation statt Konfrontation
#heartgate, #10ktweets, #jesuismilo, .. Twitter hat seine besten Zeiten wohl hinter sich.
Verhörer des Tages: Googleschreiber statt Kugelschreiber
Good ol‘ Streisand effect #JeSuisMilo
Hab derzeit Probleme mit dem WP-Reader, und Schwierigkeiten zu kommentieren.
Verschreiber des Tages: rotiert statt routiniert
Lieber lass‘ ich meine Haare 50 Shades of Gray werden, als sie blau zu färben.
Verleser des Tages: Vögeln statt Vermögen
Bloggus Interruptus Elfhundertzweiundfünfzig
Verleser des Tages: Hashtag statt Heiratsantrag
Geleitmittel – Ich brauch‘ weder Bodyguard noch ein neues Notebook. Elfhunderteinundfünfzig
#einearmlaenge ist übrigens keine SI-Einheit.
2^2 * 11 * 101 Tweets
Es geht doch nichts über einen heißen, starken Kaffee.
„Was schaust du da an?“ – „Nur dein Blog.“ *schock* *hyperventilier* – Gemeint war: „dein’n Block“.
Verleser des Tages: übergewichtig statt überwiegend
Feuchte Erlebnisse Elfhundertfünfzig
Verleser des Tages: Freudenhaus statt Ferienhaus
Morgenstern – Abendstern – Zwergelstern
Nein, ich habe diese drei morgenländisch aussehenden Gestalten nicht in die Wohnung gelassen.
Jetzt bin ich doch unter die Hacker gegangen – hab Hackbraten aufgewärmt.
Zwitschereien Elfhundertneunundvierzig
Mit einer Banane und zwei Mandarinen kann man ein wunderschönes Stilleben legen.
Verschreiber des Tages: kopulieren statt kompilieren
Kommentarstatistik zum Jahreswechsel
Verleser des Tages: „digital ratio“ statt „digital rights“
Verschreiber des Tages: „Rant halten“ statt „Rand halten“
Habe jetzt genau 100 Verfolger mehr als Verfolgte.
Da schickt mir jemand eine Nachricht, hat mich aber geblockt. Muss man das verstehen?
Heute steht die Erde übrigens im Perihel.
Verleser des Tages: Spermien statt Spanien
Vom Urlaub zurück Elfhundertachtundvierzig
Bis dann!
Euch allen viel Erfolg und Gesundheit in 2^5 * 3^2 * 7!
Verhörer des Tages: verkommen statt vollkommen
Ein BH-loser Dezember. Das gab’s seit Jahrzehnten nicht.
Der Besuch der jungen Dame Elfhundertsiebenundvierzig
Verleser des Tages: FFT statt FFM
Habt alle schöne WFT!
Verschreiber des Tages: Fotce statt Force
Die Ruhe vor dem Sturm

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Dreizehnhundertsechsundfünfzig

Der Sommer ist um.
Heute um 16:21 UTC+2 Uhr beginnt der Herbst.
Letzte Woche noch hatten wir Temperaturen bis zu 30°C, inzwischen hat es sehr abgekühlt, und das Wetter verlockt gar nicht mehr dazu, sich draußen aufzuhalten.
Ich bin ohnehin ziemlich verfroren, und trauere jetzt schon dem Sommer nach, habe überhaupt keine Lust auf Winter. Es wird noch kälter, es wird dunkler – *seufz* – meine luftge Sommerbekleidung (in der Freizeit nur knappes Oberteil, Minirock, Sandalen, Haarspange, -gummi, manchmal Armbanduhr – bei Pfänderspielen wäre ich schnell out of resources) muss vermummendem Winterzeug weichen.

OT: Ich weiß, ich habe neue Einträge für mein Boudoir- und mein Nühmphenblog versprochen. Ich habe es nicht vergessen, und demnächst wird schon etwas erscheinen. Bisher kam mir aber immer wieder etwas dazwischen, so dass ich euch noch um etwas Geduld bitte.

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Dreizehnhundertfünfundfünfzig

Während der Sommerferien hatten Benjamin und ich unsere gemeinsamen mathematischen Aktivitäten suspendiert.
Zuerst war er in Urlaub gewesen, später ich, so dass ich etwa zwei Monate lang nichts wesentliches für diese Arbeit getan hatte.
Aber jetzt wollten wir das Thema wieder aufnehmen, und hatten einen Termin ausgemacht.

Also schaute ich mir am Wochenende erst noch mal alles an, und fand prompt in einer Teilberechnung einen Fehler. Es ist durchaus sinnvoll, sich solche Aufgaben noch mal mit etwas zeitlichem Abstand anzusehen. Solange man unmittelbar dabei bleibt, ist man manchmal blind für offensichtliche Fehler.
In einer Crashaktion überarbeitet ich dann den betroffenen Teil, was mich schon länger beschäftigte. Aber wenigstens war das Wetter sowieso mies.

Zunächst trafen Benjamin und ich uns in der Uni, wo wir das weitere Vorgehen besprachen, ein paar organisatorische Fragen klärten, und die bisherigen Ergebnisse durchsahen.

Anschließend besuchten wir zusammen das Hallenbad. Wir haben vor, dies so alle zwei oder drei Wochen zu wiederholen.
Ich fragte ihn ein wenig – natürlich ganz dezent – über seinen Urlaub mit Teresa aus. Anscheinend sind sich die beiden tatsächlich wieder etwas näher gekommen, und auch zurück im Alltag scheint die Prognose günstig.

Benjamin wiederholte seine Einladung zu einem Abendessen zu viert (d.h. eigentlich zu fünft) bei ihm daheim. Begeistern tut mich diese Aussicht nicht, aber ich sagte zu. Ich muss allerdings noch den Termin mit Carsten absprechen. Der wird bestimmt auch nicht hocherfreut sein, aber naja.

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Dreizehnhundertvierundfünfzig

Am Wochenende hatte ich mit meiner Schwester telefoniert. Das mache ich gelegentlich, und in den allermeisten Fällen ist nichts von den Gesprächen von besonderem Belang.
Diesmal jedoch erscheint mir ein Punkt zumindest erwähnenswert.

Letzte Woche hat in unserem Bundesland das neue Schuljahr begonnen. Das bedeutet für die Eltern, dass Bücher eingebunden werden müssen, und Schulhefte, Umschläge, Schnellhefter und sonstiges Schulzeug besorgt werden müssen.
Bei den Umschlägen und Schnellheftern gab es zu meiner Zeit eine ziemlich feste Farbwahl. Beispielsweise war Biologie grün und Religion violett.
Deutsch und Englisch wechselten (je nach Lehrer) mit rot und gelb ab. Mathematik war immer blau.
Meine Schwester erzählte mir nun, dass bei ihren beiden schulpflichtigen Kindern rot und blau jetzt vertauscht sind. Also blau für Deutsch, rot für Mathematik.

Was soll man davon halten?
Versuch, der so genannten „Rosa-Hellblau-Falle“ zu entkommen?
Und was kommt als nächstes? Legt man dann die blaue Ader bei Elektrokabeln auf Phase? Oder andere Ampelfarben? Wird bei Wasserhähnen die Temperaturregelung umgekehrt? Oder werden die Farbkanäle bei RGB zu BGR?

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Dreizehnhundertdreiundfünfzig

Solange ich den Azimut der Sonnenposition und die Uhrzeit ungefähr kenne, habe ich normalerweise einen eingebauten Kompass, und kann die Himmelsrichtung einigermaßen genau bestimmen.
Das ist manchmal ganz nützlich, um mich zu orientieren. Der Bezug auf Straßen, Wege, Bahnschienen, Gewässer, u.ä. hilft mir zusätzlich.
Und nachts suche ich den Polarstern, sofern der Himmel nicht von Wolken bedeckt ist (wobei ich zugegeben muss, dass mir das im Urlaub deutlich schwerer fällt, weil ich den Polarstern auf einer bestimmten Höhe erwarte, aber er im Süden eben wesentlich tiefer steht).

Insbesondere wenn ich irgendwo noch nie war, finde ich mich schneller zurecht als Carsten, weil ich auch Wegweiser und andere Landmarken deutlich schneller entdecke. Wenn wir dann das nächste Mal dort sind, sind wir etwa gleich schnell, und bei späteren Besuchen der gleicher Gegend kennt sich dann Carsten besser aus, der sich örtliche Gegebenheiten offenbar besser merken kann als ich.

Vor einiger Zeit hatte er sich für ein Freizeit-Navigationsgerät interessiert, das für Wanderer und Fahrradfahrer optimiert ist, es dann aber wieder vergessen.
Ich wollte ihm eine Freude machen, und schenkte ihm so ein Gerät (auch wenn es ihm überhaupt nicht recht ist, wenn ich Geld für ihn ausgebe, aber mit meinem eigenen Geld kann ich schließlich tun und lassen, was ich will).

An einem Wochenende wollten wir das Navigerät bei einem Spaziergang in bekanntem Terrain ausprobieren.
Zunächst versuchten wir durch das Laufen von Zickzack- und Sinuslinien herauszufinden, welche Ortsauflösung das Gerät hat, und kamen auf etwa zwei Meter. Das ist schon recht beeindruckend.
Unsere Versuche, Buchstaben zu laufen, damit die dann im Display angezeigt werden, missrieten aber.
Auch unwichtige Wege zeigte das Gerät zuverlässig an. Es lädt die Karten über Openstreetmap, und da scheint wirklich so ziemlich jeder halbwegs relevante Punkt erfasst zu sein.
Im Wald war das Satellitensignal schlechter, weil die Baumkronen die direkte Sicht zu den Satelliten verhindern.
Wir stellten fest, dass unsere übliche Gehgeschwindigkeit sich zwischen 4.5 und 4.7 Kilometer pro Stunde bewegt. Für einen „gemütlichen“ Spaziergang ist das schon beachtlich, und ich halte das auch nur bei einigermaßen ebenen Strecken durch.

Carsten ist also begeistert von diesem Gerät. Bloß die Kompassfunktionalität ist buggy, denn der Kompass zeigt nur dann die richtige Richtung an, wenn man eine Zeitlang geradeaus gegangen ist. Wenn man stehen bleibt, oder die Richtung wechselt, zeigt er einen veralteten Wert. Wir dachten erst, dies sei ein Aktualisierungsproblem, aber ich vermute inzwischen, dass es einen Algorithmus nutzt, der auf der letzten Wegstrecke beruht. Es holt sich also die genaue Position per GPS, und kurz danach noch einmal. Durch Differenzbildung erhält es den Richtungsvektor, und stellt daraufhin den Kompass dar. Bei langsamen Fußgängern ist das natürlich bei weitem nicht so praktikabel und weniger genau als bei Objekten, die sich deutlich schneller bewegen.
Die Akku-Laufzeit von höchstens 10 Stunden ist auch recht knapp bemessen, wenn man einen ganzen Tag lang unterwegs sein will.

Während Carsten sonst bei unseren Spaziergang gerne an mir herumtatscht, bearbeitete er jetzt stattdessen den Touchscreen, und das gefällt mir gar nicht. Den Blick nur noch auf das Display gerichtet, trat er einmal in halbvertrocknete Pferdeäpfel, und wäre einmal fast gegen einen Baum gelaufen.
Ich kann nur hoffen, dass dies nur der Reiz des Neuen war, und er in Zukunft seine Finger wieder dort hat, wo sie hingehören.

Eigentlich wollten wir am Wochenende eine kleine Tour mit dem Gerät machen, aber nicht nur das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung.

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Dreizehnhundertzweiundfünfzig

Wie es mit dem Webmasterfriday weiter geht, habe ich mich in den letzten Wochen häufig gefragt, denn es gab seit meinem Urlaub dort kein neues Thema mehr, und auch keine Nachricht, wann es wieder ein Thema gibt.
Aber diese Woche – als ich schon fast nicht mehr damit gerechnet habe, und deshalb auch erst am Samstag darüber blogge – ist genau diese Fragestellung das Thema.

Martin Missfeldt, der Betreiber des Webmasterfriday, überlegt, welche Zukunft der Webmasterfriday hat. Die Teilnehmerzahlen und Besucher seien rückläufig.
Meiner Meinung nach ist eine gewisse Regelmäßigkeit und Kontinuität wesentlich für ein Blog. Natürlich kann man schon einmal zwei Wochen wegen Urlaub pausieren, sollte dies aber rechtzeitig vorher kommunizieren, damit sich alle Interessierten darauf einstellen können. Ich mache das ja auch so.
Von der Ausrichtung von Blogs auf Suchmaschinen halte ich nicht viel. Was nützt es, wenn Suchmaschinen eine hohe Zahl einmaliger Besucher hinlotsen, aber die Besucher nie wieder kommen?
Mir ist die Kontaktpflege mit Stammlesern wichtiger, als möglichst viele Zugriffe auf mein Blog zu erhalten.

So sehe ich es beim Webmasterfriday auch. Eine relativ kleine Zahl Blogger beteiligt sich immer wieder, und bringt dadurch auch neue Teilnehmer zum Webmasterfriday.
Besucher von Suchmaschinen werden dort dagegen kaum hängenbleiben.

Meistens habe ich keine Zeit, die anderen Teilnehmer auf meinem Blog zu verlinken (lese aber oft die anderen Beiträge). Der Webmasterfriday erfüllt dafür eine „Nabenfunktion“, ist also eine zentrale Stelle, bei der alle Beiträge zusammenlaufen.

Der Webmasterfriday ist ein Projekt, das anderen Bloggern als Service abwechslungsreiche Themen bietet. Dafür gebührt Martin mein Dank.
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass es manchmal schwierig ist, immer wieder ansprechende Themen zu finden, und würde deshalb verstehen, wenn die Häufigkeit reduziert wird – solange dies rechtzeitig bekanntgegeben wird.

Ich persönlich würde mich auch in Zukunft gerne am Webmasterfriday beteiligen – vorausgesetzt, ich kann mich darauf verlassen. Auf eine regelmäßige 14-tägige oder auch monatliche Frequenz könnte ich mich einstellen, aber wenn es die Themen nur noch sporadisch und unvorhersehbar gäbe, würde ich früher oder später von einer Teilnahme Abstand nehmen.

Vom Timing her ist der Webmasterfriday für mich ohnehin nicht günstig gelegen. Am Donnerstag abend kriege ich neue Themen meist nicht mehr mit, wenn ich mir schon Gedanken machen könnte, was ich darüber schreibe. Und gerade am Freitag Morgen möchte ich früh schon eher ins Büro, weil ich ja am Nachmittag daheim Hausarbeit machen muss. Deshalb habe ich dann weniger Zeit, einen kompletten Blogeintrag aus dem Boden zu stampfen. Ich behalte mir also vor, zukünftig Webmasterfriday-Blogposts erst mit Zeitverzögerung zu schreiben.

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Dreizehnhunderteinundfünfzig

Bereits seit dem Urlaub beschäftigt mich eine bestimmte Angelegenheit.
Ich habe lange geschwankt, ob ich die Sache einfach ignorieren und auf sich beruhen lassen, oder in aller Ausführlichkeit hier ausbreiten soll, und entscheide mich für einen Kompromiss, die Sachlage aus meiner Sicht, aber ohne Namensnennungen oder Links zu schildern. Vielleicht ahnt auch so der eine oder andere von euch, wen ich meine. Ich weise darauf hin, dass ich konkrete, diesbezügliche Namen, Daten oder Links in den Kommentaren ggf. editieren oder löschen werde.
Ich möchte dieser Person, um die es im Folgenden geht und mit der ich vorher noch nie zu tun hatte, keine Publicity geben. Der Erkenntnisgewinn wäre gering, nur Unmengen von Kommentaren oder weitergehende Links.
Durch die Darstellung ohne Namen mache ich unbeeinflusste Leser nicht auf sie aufmerksam, und wenn jemand sie wiedererkennt, so spricht das nur für das Zutreffen meiner Beschreibung. Das ist IMHO um einiges fairer als ihr hinterfältiges Vorgehen.

Es liegt im Wesen des Internets, dass ich nicht verhindern kann, dass ihr irgendjemand diesen Blogeintrag kolportiert.

Sie ist schon öfter dadurch aufgefallen, einzelne Sätze selektiv völlig aus dem Kontext zu reißen und sinnentstellt wiederzugeben und nach ihren wirren Vorstellungen zu interpretieren. Auf ihrem Blog geht es in den Diskussionen entsprechend meist auch nur darum, wer wem was wann und wo angeblich unterstellt hat. Dabei geht sie niemals auf konkrete Kritikpunkte ein, sondern wiederholt nur gebetsmühlenartig, dass sie nicht über „Stöckchen springt“, wenn sie mit substanzielleren Fragen konfrontiert wird. Wie viele unwillkommene Kommentare von ihr bei ihrer äußerst restriktiven Moderationspolitik gar nicht erst freigeschaltet werden, kann ich nicht beurteilen.
Von von mir geschätzten Kommentatoren wurde ihr auf anderen Blogs das „intellektuelle Niveau einer Grundschülerin“ und Nervigkeit aufgrund „beiläufiger Selbstgefälligkeit und Einfältigkeit“ bescheinigt.
(Und BTW – auch wenn das jetzt ein wenig vom Thema wegführt – ihr rückwärtsgelesener Nickname gibt IMHO ihre Gesinnung kurz und prägnant wieder.
Keine Ahnung, ob das Absicht ist. Eigentlich traue ich ihr diesen Feinsinn nicht so recht zu, kann mich aber täuschen.)

Kaum dass ich in Urlaub war – ihr erinnert euch, ich hatte den deutlich vorher im Blog angekündigt – erreichte mich eine Benachrichtigung von WordPress (zu dem Zeitpunkt funktionierte der Internetzugang gerade noch so einigermaßen), dass diese Person einen fast zwei Jahre alten Blogeintrag von mir auf ihrem Blog verlinkt hatte, wo sie in ihrer gewohnten Manier über mich herzog.
Man könnte tatsächlich auf den Gedanken kommen, dass das ein perfektes Timing war, das bestmöglich verhindern würde, dass ich dazu Stellung beziehen könnte. Und nach allem, was ich von dieser Person bisher mitbekommen habe, glaube ich tatsächlich nicht, dass es sich um eine zufällige Koinzidenz handelt. Schließlich hatte sie fast zwei Jahre Zeit gehabt, um in irgendeiner Form darauf einzugehen. Sogar eine konservative Betrachtung lässt reinen Zufall unplausibel erscheinen.

Da es sich bei meinem ursprünglichen Blogeintrag um eine umfangreiche Lektüre handelt, wird sich kaum einer ihrer Leser die Mühe gemacht haben, ihn im Detail nachzulesen, um festzustellen, dass ihre Äußerungen völlig unzutreffend sind.
Das einzige, das ich mir vielleicht vorwerfen muss, ist, dass ich damals noch viel zu freundlich auf einzelne Kommentare eingegangen bin, weil ich fälschlicherweise zu dieser Zeit noch davon ausging, dass auch Personen mit abweichender Meinung aufgeschlossen sind, und sich darum bemühen, sachliche Argumente und Fakten zumindest zur Kenntnis zu nehmen, anstatt sich in nebensächliche Aspekte, die völlig am von mir beabsichtigten Thema vorbeigingen, so zu verbeißen wie ein Hündchen in ein Hosenbein. Man will es zwar loswerden, ihm aber nicht weh tun. Im Rückblick wäre ein kurzer metaphorischer Tritt vermutlich wirksamer gewesen, als gutmütig darauf einzugehen, und die Realität zu rechtfertigen.

Für ihren Blogeintrag wurde der Person selbstverständlich sofort von ihrer Entourage sekundiert. So schwafelte etwa eine Langzeitstudentin eines bedeutungslosen Faches, die selbst noch nie etwas auf die Reihe bekommen hat, aber sich einbildet, meine berufliche Kompetenz beuteilen zu können, etwas von Dunning-Kruger-Effekt (worüber ich ob dieser von ihr unbeabsichtigten Rückbezüglichkeit denn doch laut auflachen musste). Schon bei meinem alten Eintrag war sie dadurch aufgefallen, besonders infantil-irrationale Äußerungen zu machen.

Nun ja, ich werde solchen Leuten mit ihrer völligen Unfähigkeit zu einer differenzierten Sichtweise sicherlich nicht die Genugtuung geben, mich über ihr unmaßgebliches Gewäsch zu ärgern.
Es spricht für sich und ist bezeichnend, eine Veröffentlichung zeitlich so zu wählen, dass ich gerade dann nicht angemessen reagieren kann (selbst wenn ich dieses gewollt haben sollte). Ein vernunftbasiertes Gespräch kann man dort ohnehin nicht erwarten. Sobald die Argumente ausgehen (also schon sehr bald) verweigern solche Personen sachliche Auseinandersetzungen und gehen stattdessen zu persönlichen Angriffen über, oder ziehen sich bestenfalls auf Wortklaubereien und Spitzfindigkeiten irrelevanter Einzelheiten zurück.
Jede Diskussion ist dort Zeitverschwendung.

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Dreizehnhundertfünfzig

Gestern hatte ich bereits erwähnt, dass es in der Firma derzeit Ärger und Probleme gibt. Das zieht sich jetzt schon eine Weile hin.

Carsten hat für die Zulassung seiner Produkte immer wieder mit einer Art Behörde zu tun. Die zuständige Sachbearbeiterin ist jetzt – ratet mal! – in Elternzeit. Ihr Vertreter ist noch nicht richtig eingearbeitet, und kennt sich bisher überhaupt nicht aus.

Deshalb gab es von dieser Seite schon einmal eine Falschinformation und immer wieder Verzögerungen. Inzwischen geht das richtig ins Geld und könnte dem Renommee der Firma schaden.

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Dreizehnhundertneunundvierzig

Nach einem anstrengenden Tag saßen wir zusammen auf dem Sofa und schauten eine Dokumentation über die Forschung bei CERN im Fernsehen, um zu entspannen.
Ich muss vorausschicken, dass Hochenergietheorie nicht so Carsten’s Stärke ist, und dass er an diesem Tag besonders viel Stress und Ärger hatte, und entsprechend schlecht gelaunt war.

Er erzählte mir also am Anfang, dass er kürzlich in einem Buch gelesen habe, „warum Teilchen ohne Masse sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen“. Das „Warum“ interessierte mich natürlich auch, und so fragte ich ihn, „warum“ das so sei.
Er fing an mit Lorentztransformationen, und dass sie mathematisch nur dann funktionieren würden, wenn masselose Teilchen sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Das sei so in dem Buch hergeleitet worden.
Ich erwiderte, dass das keine Erklärung des Warums sei, sondern dass die mathematischen Gleichungen schlicht deshalb genau so formuliert seien, dass es eben passt und so herauskommt. Mathematik kann nur beschreiben, nicht erklären.

Inzwischen zeigten sie im Fernsehen eine Graphik, die angeblich die Existenz von Higgs-Bosonen bewies. Carsten meinte, dass dieser kleine Ausreißer ja wohl als Beweis nicht ausreiche, und verwies auf die Enten mit überlichtschnellen Neutrinos und kalter Fusion.
Ich wies darauf hin, dass dies bestimmt nicht die einzige Messung gewesen sei, und die Skalierung zudem ungünstig gewählt.

Mittlerweile kam bei dieser Doku eine Physikerin zu Wort, die etwas über ihre Arbeit bei CERN erzählte. Carsten meinte, sie sei eine Quotenfrau, die nur deshalb im Fernsehen zu Wort käme, weil sie eine Frau sei.
Ich hielt mich zurück, und sagte gar nichts.

Später ging es noch einmal um die gottverdammten Higgse, und dass sie der Grund seien, warum Teilchen Masse hätten. Die Sendung behauptete, erst durch das Wirken der Higgse würden Teilchen Masse erhalten. Dabei ist das auch nur mathematische Trickserei. Beim Higgs-Mechanismus erfolgt eine Symmetriebrechung, die die rechnerische Einbeziehung einer Masse erlaubt. Das sagte ich auch laut, dass einfach die Formeln so hingedreht werden, dass es eben passt, und konsistent mit dem Verhalten der Natur sind. Ein anderes Beispiel sind renormierte Eichtheorien. Oder Wellenfunktionen. Oder Vektorpotentiale. Oder komplexe Wechselstromwiderstände. Oder nicht-kommutierende Spinorenfelder. Oder ..
Wir unterhielten uns dann noch über Quarks (was mich daran erinnert, gelegentlich die Quark-Hexalogie im Nühmphenblog fortzusetzen – da habe ich erst die erste Generation behandelt), und ob es sie in freier Form geben kann, wenn man ihnen nur genügend Energie gibt, und inwieweit man dann überhaupt von „Existenz“ sprechen kann, wenn es sie nicht einzeln gibt, sondern nur als Bestandteile von Hadronen.

Als die Fernsehsendung zu Ende war, gingen wir zum praktischen Teil über, indem wir Stoßexperimente à la Large Hardon Collider durchführten. Erst das brachte dann die gewünschte Entspannung.

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Dreizehnhundertachtundvierzig

Zwischen dem 11. Dezember 2015 und irgendwann kurz vor Weihnachten stehen die folgenden Tweets in meinem Tweetarchiv:

Verschreiber des Tages: Fred statt Freud
Finalisierung im Büro erledigt. Jetzt heim, Backups und Hausarbeit. Chef noch länger hier beschäftigt.😦
Happy holidays, especially to all persons blocking me. They have the most need.
Verleser des Tages: Weihnachtstoilette statt Weihnachtslotterie
Letzter Arbeitstag. Nur noch der harte Kern im Büro.
Zum Glück ist mir das nicht im Urlaub passiert.
Gestern abend CMOS-Batterie in Notebook leer. Mit meiner letzten Ersatzbatterie ausgetauscht. Muss Nachschub besorgen.
Schade. Den 2^2^2 * 5^2 * 11 -ten Tweet verpasst.
Sonnenuntergang .. morgen schon wieder minimal später.
Verwechsler des Tages: Foucault statt Fourier (wie peinlich!!!)
O Mr. Spock, where art thou?
Startrek / Starwars = Forschungsmission / Weltraumballerei
Wenn Schlussfolgerungen nicht invariant von der Person, die sie schließt, sind, dann sind sie nicht logisch.
Verleser des Tages: manplain statt mspaint
Glühwein beim Jour-fixe. Besprochen wurde nix.
Verhörer des Tages: Herpes statt Purpose
Rückzug Elfhundertsechsundvierzig
Verleser des Tages: superwichsig statt superwichtig
Verschreiber des Tages: Saft statt Sanft
Es zwitschert Elfhundertfünfundvierzig
Bei feministischen Behauptungen fragt man sich, wie Männer und Frauen es jahrtausendelang geschafft haben, so gut miteinander auszukommen.
Verleser des Tages: „Thanks for nothing“ statt „Thanks for noticing“
Der blinde Fleck #Männerfeindlichkeit
Verschreiber des Tages: Leder statt Leider
Gute Vorsätze und Klatsch Elfhundertvierundvierzig
„Die Scheu vorm Programmieren nehmen“ – Warum sollte irgendjemand davor „Scheu“ haben? Im worst case funktioniert’s nicht.
Mir passt so einiges nicht. Zum Beispiel Konfektionsgröße 50.
Verleser des Tages: Zuckung statt Zukunft
[Boy|Girl|*]’s Day für alle! Elfhundertdreiundvierzig
Naturgesetze gelten universell. Man kann nicht über sie abstimmen.
Ich sollte aufhören, Genderfemigewäsch logisch nachvollziehen zu wollen. Sonst glaub ich noch, ich sei ein schwuler Transmann ohne Penis.
Verschreiber des Tages: Rechnet statt Regnet
Ade, @blog_de Elfhundertzweiundvierzig
Verschlafen und heute irgendwie neben der Spur.
Verleser des Tages: Harpyie statt Harper
Verschreiber des Tages: Frost statt Forst
Selbst der gemeinsten Feministin gehen einmal die Gehässigkeiten aus.
Jahresabschlussfeier Elfhunderteinundvierzig
Aber es ist nicht anzunehmen, dass das jemand kapiert, der noch nicht einmal Kalorien von Kilokalorien unterscheiden kann.
Übermäßige Nahrungszufuhr ist eine notwendige Bedingung für Fettleibigkeit. Aber keine hinreichende.
Verleser des Tages: Verzehr statt Vierzehn
Bestrickende Mathematik Elfhundertvierzig
Verleser des Tages: designter statt designierter
Mancher Tweet lohnt sich schon, wenn sich nur eine Feministin darüber ärgert.
Verleser des Tages: Kleinigkeiten statt Klinikseiten
Verschreiber des Tages: esel statt else
I engineer Elfhundertneununddreißig
Schließlich ist bei Glas der Alpha-Kanal ziemlich offen.
Gläserne Decke bedeutet, dass man mir von unten unter den Rock schauen kann?
Verleser des Tages: „Kiss the cock“ statt „Kiss the cook“
Die Wortpresse Elfhundertachtunddreißig

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Dreizehnhundertsiebenundvierzig

„Kra-kra-kra-kra!“ tönte es von draußen, als ich schon alleine, aber gemütlich, noch morgens im Bett lag.

„Kra-kra-kra-kra-kra-kra!“ Unwillkürlich zählte ich im Halbschlaf mit. Pause.
Und noch einmal: „“Kra-kra-kra-kra-kra!“ 5 – also eines weniger. Ruhe.
„Kra-kra-kra-kra!“ machte es. 4 – noch eines weniger.
Nach kurzer Stille: „Kra-kra-kra!“ Aha. Algorithmus geknackt. Es ist jedesmal ein Kra weniger.

„Kra-kra-kra!“, wurde meine Vermutung widerlegt. Und gleich noch mal: „“Kra-kra-kra!“
Kann das Federvieh sich nicht an seinen eigenen Algorithmus halten?

Langsam wurde ich wacher, als Morpheus mich aus seinen Armen entließ, und mir wurde klar, dass so ein Tier natürlich kein bewusstes System hat. Hätte aber ja sein können, dass trotzdem Regeln dahinterstecken. Ich bin immer auf der Suche nach Strukturen.

„Kra-kra-kra-kra-kra!“, machte es wieder.
Ich erwog, aufzustehen, setzte das um, und hörte den Raben nimmermehr.

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Dreizehnhundertsechsundvierzig

Über meinen Besuch bei Standort 4 gibt es nichts sonderliches zu berichten (auch wenn das einige von euch enttäuscht).

Alles lief glatt. Die Bahn war pünktlich (die Klimaanlage war allerdings unangenehm kühl eingestellt, so dass meine Erkältung wieder eine Renaissance erlebt). Das Hotel .. naja.
Ich hatte mein eigenes Büro. Der Internetzugriff funktionierte nach einigem hin und her auch. Allerdings hatte ich zu wenig Zeit, um mich blog- und twittermäßig nennenswert umzuschauen.
Für die Mitarbeitergespräche nahm ich mir viel Zeit. Ich möchte da schon auf dem Laufenden bleiben, und jeder Mitarbeiter soll das Gefühl haben, dass er sich bei Problemen an mich wenden kann.
Das Gespräch mit Herrn Grau .. tja .. es hätte schlimmer laufen können.
Ich hatte auch eine allgemeine Besprechung angesetzt, in der ich die neue Roadmap vorstellte, und einige andere Topics auf der Agenda hatte.

Als ich am frühen Abend zurückkam, holte Carsten mich am Bahnhof in der Stadt ab. Da ich noch ein paar Sachen umpacken musste, fuhren wir noch kurz in die Wohnung.
Sobald wir die Wohnungstür hinter uns geschlossen hatten, spürte ich auch schon seine eine Hand an meinem Gesäß, die andere an den Brüsten, seine Lippen am Hals, ..
Ach, wie hatte ich das vermisst!

Vielleicht schaffen Carsten und ich es nächstes Jahr, unsere Besuche bei Standort 4 zu synchronisieren. Das würde zumindest die Hotelübernachtung um einiges erfreulicher machen.

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Dreizehnhundertfünfundvierzig

Einmal im Jahr sollte ich mich schon bei Standort 4 sehen lassen, weshalb ich morgen früh hinfahre, und übermorgen abends wieder zurück bin.

Das heißt, eine Übernachtung in diesem ziemlich unkomfortablen Hotel.
Diesmal gibt es keinen Überraschungsbesuch. Ich habe alles weitestmöglich vorgeplant.
Der Standortleiter stellt mir für die beiden Tage ein eigenes Büro zur Verfügung. Ich habe Gesprächstermine mit jedem der dortigen Softwareentwickler. Auch mit Herrn Grau.

Meine Blogpräsenz reduziere ich also für die zwei Tage. Vielleicht finde ich Gelegenheit, mal bei Twitter vorbeizuschauen.

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Dreizehnhundertvierundvierzig

Gerade mal drei Jahre hatte mein Drucker durchgehalten.
In dieser Zeit machte er immer wieder Ärger, und selbst wenn er mal nicht zickte, war die Bedienung umständlich. Irgendwann wollte er gar nicht mehr, und brachte nur immer wieder unterschiedliche Fehlermeldungen.

Ich habe genug von billigen Tintenstrahlern, und habe jetzt etwas tiefer in die Tasche gegriffen, und mir ein Farblaser-Multifunktionsgerät zugelegt.

Auf Anhieb funktionierte es einwandfrei und lässt sich intuitiv bedienen – sowohl über ein eigenes Touchscreen-Display als auch eine Weboberfläche.
Es kann von/zum USB-Stick drucken oder scannen. Wenn man ihm Netzwerkzugriff gewährt sogar per Mail (was ich allerdings nicht gedenke zu nutzen). Dazu kann er WLAN und Ethernet.
Man braucht also noch nicht einmal einen Rechner dazu.
Auf meinem Rechner musste ich keine Software extra installieren. Der Treiber installierte sich automatisch.

Bisher bin ich wirklich begeistert von dem Gerät, auch wenn es mehr Platz einnimmt als der alte Tintenspritzer. Zum ersten Mal macht mir drucken richtig Spaß. Sonst war das immer so lästig, denn irgendwelche Probleme stellten sich oft – gerade dann, wenn man sie am wenigsten brauchen konnte, weshalb ich Druckaufträge gerne prokrastinierte, bis eine größere Zahl zusammenkam, die sich dann wenigstens rentierte.
Das Drucken geht jetzt so schnell und unkompliziert, dass ich bei einzelnen Seiten kaum nachkomme, die Druckjobs loszuschicken.
Faxen kann das Gerät auch, aber zumindest vorläufig werde ich diese Funktionalität nicht nutzen, denn eigentlich brauche ich das nie.

Das einzige Manko ist, dass ich mit ihm keine CDs bedrucken kann. Das brauche ich aber nur – wenn’s hochkommt – zweimal im Jahr, und dann kann ich es auch in der Firma machen.

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Dreizehnhundertdreiundvierzig

Aus unterschiedlichen Gründen hatte sich die Geburtstagsfeier meiner Mutter diesmal bis in den September verschoben.
Es gab nichts sonderlich erwähnenswertes, lief eigentlich ziemlich ab wie immer.

Nach dem Mittagessen setzte ich mich mit Carsten ab, unter dem Vorwand, ihm ein wenig die Sehenswürdigkeiten zeigen zu wollen, da er ja kaum etwas aus dieser (nur) touristisch interessanten Gegend kennt.
Ich schlug zunächst den Weg zur Kirche ein, in der ich in meiner Jugend ungezählte Stunden der Langeweile hatte verbringen müssen.
Ganz bewusst verzichtete ich auf Weihwasser und Kreuzzeichen, und kniete auch nicht nieder.
Leider war der Beichtstuhl zugesperrt, die Treppe zur Orgel sowieso.
Der Stadtturm wäre nicht weit gewesen, aber den kann man nur unter der Woche besteigen.

Also liefen wir weiter zur Friedhofskapelle. Diese war geöffnet, und wir konnten hinauf zur Empore, die recht gut geeignet ist zur Ausübung meiner quasidiskordianisch-pastafaroiden Religion, bei der ich der anbetungswürdigen Göttlichen Nudel, die durch Transsubstantiation aus Fleisch und Blut entsteht, in all ihrer Herrlichkeit gerne huldige.
Wie zu erwarten, blieben wir dabei ungestört.

Danach liefen wir noch ein Stück auf einem Spazierweg, der aus der Stadt hinausführt. Als ich eine Eiche entdeckte, die schon teilweise ihre Früchte abgeworfen hatte, sammelte ich ein paar Eicheln ein, damit es mir nicht wieder so geht wie vor ein paar Jahren.

Zum Kaffeetrinken waren wir wieder zurück. Torte – lecker!
Eine etwas unangenehme Situation ergab sich, als Sabine Carsten nach Sophie fragte, die ja nur wenig jünger als David ist. Carsten wurde sofort einsilbig, so dass Sabine zum Glück nicht weiter nachhakte.

Wir blieben nicht bis zum Abendessen, sondern fuhren schon zeitig wieder heim.

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Dreizehnhundertzweiundvierzig

Ohne lange Vorrede folgen die Suchanfragen auf dieses Blog vom August.

„weshalb wird der sysadmin day immer am letzten freitag im juli gefeiert“
Hat AFAIK irgendein Syadmin mal so vorgeschlagen, als ihm selbst nach erfolgreicher Installation gedankt wurde.

„heimlich spannen“
Kunststrickdeckchen werden nach Fertigstellung gespannt und mit Stärke besprüht.

„polygonisch“
Mit mehreren Ecken.

„windows 10 product key konnte nicht überprüft werden“
An den Microsoft Support wenden.

„dreckige nachbarin profil löschen“
Vielleicht klappt’s ja mit der Nachbarin.

„männerfüße“
Manche Männer leben auf großem Fuß.

„das paket konnte nicht installiert werden. es wurden keine funktionsfähigen plugins gefunden“
„leider verhindert ein fehler die ordnungsgemäße funktion von word“
Restart, try again. If the problem persists, please contact your administrator.

„bondagetue“
Viel Spaß!

„lambda formelzeichen“
Zum Beispiel für die Wellenlänge.

„frau lässt sich von hund besteigen“
Daher kommt also der Begriff Bitch.

„spieltheorie“
Dabei geht es um den theoretischen Unterbau von Entscheidungen für oder gegen Kooperation.

„nachreichen nomen“
Eine Nachreichung?

„unterforderung am arbeitsplatz auswirkungen“
Die Motivation sinkt. Mitarbeiter angemessen und individuell zu fordern und zu fördern, ist eine anspruchsvolle Aufgabe der Führungskraft.

„mathcad variable nicht definiert“
Dann definiert man sie halt.

„schöner fernsehen funktioniert nicht“
Manchmal ist das Geschehen vor dem Fernseher schöner als das darin.

„audi schichtbus“
Horch! Der Bus kommt.

„mach dich krass“
Hm ..

„wasserhahn oberteil austauschen“
Wer Ersatzteile und passendes Werkzeug hat, braucht keinen Installateur.

„bikini bridge extrem“
Wie viele Zentimeter ist denn die Brücke hoch?

„was passiert wenn man sein eigenes sperma trinkt“
Recycling.

„platonische körper gfs“
Tetraeder, Hexaeder, Oktaeder, Dodekaeder, Ikosaeder

„autofellatio übungen“
Die Wirbelsäule sollte dafür wohl schon gelenkig und biegsam sein.

„nimm mich hart“
Ach , ja, ..

„badehose netz jucken“
Das Netz vorsichtig mit einer Schere entfernen.

„anker gutschein amazon“
„amazon gutschein studie“
Amazon-Gutscheine können genutzt werden, Geldbeträge zu übertragen.

„dollarzeichen schweizer tastatur“
Weiß ich nicht. Auf der deutschen ist es über der 4.

„outlook ausrufezeichen“
Gibt es damit ein Problem?

„breakpoi“
Ein Haltepunkt innerhalb des Wortes. Ich schiebe „nt“ nach.

„da hat etwas nicht geklappt“
Tja, .. passiert.

‚“seo-nerd“‚
SEO stehe ich sehr kritisch gegenüber.

„headerbild twitter größe“
Welche optimal ist, weiß ich auch nicht.

„werde nicht feucht“
Raus in den Regen, oder rein in die Badewanne!

„grundkräfte physik“
Elektromagnetismus, Schwache Kraft, Starke Kraft, Gravitation.

„textilfrei or nacktbaden or nacktschwimmen or fkk-baden or fkk-schwimmen or hüllenlos or saunanacht“
Das Verodern hätte man sich sparen können.

„alice kochen frequenz“
Hauptsache, es schmeckt.

„nach geburt ausgeleiert“
Ein Gummizug kann seine Elastizität verlieren.

„anna nuehm“
Falsch. Ich lege Wert auf das E.

„cacls windows 7“
Damit kann man Dateiberechtigungen über die Kommandozeile setzen.

„hochsitz fick“
Der Platz ist beengt, geht aber mit gutem Willen.

„windows 10 hochfahren dauert lange“
Die Zeit nutzen, einen Kaffee zu holen.

„kokotte duden“
Der Duden sagt: „elegante Frau mit guten Umgangsformen, die mit Männern sexuell verkehrt und sich von ihnen aushalten lässt“

„html word break point“
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es um einen Zeilenumbruch nach einem Punkt geht.

„einladung pinkelparty vorlage“
Da wird gleich die Windel mitgeliefert.

„kupiertes erfolgsdelikt“
Ob das nicht „kopiertes“ heißen soll?

„bh bedrucken lassen“
Oder mit Stoffmalfarben selbst verschönern.

„eigene attraktivität einschätzen“
Es ist schwierig, dabei objektiv zu sein. Ehrliches Feedback ist hilfreich.

„transgender geschichten“
Gibt’s hier nicht.

„nackte jungs sauna“
Bei hochsommerlichen Temperaturen braucht man eigentlich keine Sauna.

„ausrufezeichen über gleichheitszeichen latex“
Das geht irgendwie. Ich weiß aber spontan auch nicht, wie genau.

„general bergfrühling werbung“
Ah ja, .. hm.

„hold duden“
Solange kein Unhold gesucht wird.

„windows 10 microsoft verzettelt sich“
Mag sein. Ich bleibe vorerst bei W7.

„breakpoint programmierung“
Ja, das mache ich, und beim Debuggen setze ich so manchen Haltepunkt.

„tut uns leid, aber das schnell-einstelltool funktioniert momentan nicht. bitte versuchen sie es später noch einmal.“
Ach, wie traurig.

„wordpress kommentare deaktivieren“
Das habe ich nicht vor.

„kaffee abgelaufen trotzdem trinken“
Aber klar doch. Schlimmstenfalls sind die Aromastoffe nicht mehr so intensiv.

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Dreizehnhunderteinundvierzig

Vor einiger Zeit war mir bei meiner Website aufgefallen, dass bei manchen Seiten Meldungen erschienen, dass eine Direktive nicht ausgeführt werden konnte. Ich hielt das für einen reinen Schönheitsfehler, da die Seiten ansonsten normal und funktionsfähig aussahen.
Da ich gerade keine Zeit dafür hatte, dauerte es etwas, bis ich mich des Problems näher widmen konnte.

Ich schaute mir den Quellcode einer entsprechenden Seite an, und verglich sie mit der Source, wie sie mein Browser anzeigte.
Ziemlich schnell fand ich heraus, dass es an den Server Side Includes liegen musste, die ich in vielen Seiten benutzte. Die Seiten ohne SSI waren dagegen in Ordnung.

Leider entdeckte ich auch, dass einige wesentliche Funktionalität der Seiten auf der Strecke geblieben war, und einige Links daneben gingen. Es war also doch dringend, das Problem zu lösen.
Durch genaueren Vergleich und (teils erfolglosem) Ausprobieren kam ich darauf, dass es an der #if-Direktive liegen musste.
Also warf ich Google an, und entdeckte, dass die Syntax der #if-Anweisung in einer neuen SSI-Version des Apache-Servers geändert worden war.

Ich hatte wenig Lust, all meine Dateien durchzusuchen und ggf. zu ändern, und schaute mich noch weiter bei Google um, wo ich schließlich die Lösung fand:
In der .htaccess-Datei fügte ich die Zeile „SSILegacyExprParser on“ hinzu. Dann funktionierte alles wieder wie gehabt auf der Website.

Auf meinem privaten Testsystem kam danach aber nur noch ein Internal Server Error, und ich musste in der .htaccess erst noch abfragen, ob das mod_version.c Module geladen ist (eigentlich wollte ich die Version selbst abfragen, aber selbst das unterstützte mein Testsystem nicht) – zumindest ist das ein funktionierender Workaround.

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Dreizehnhundertvierzig

Der Hotelpool in meinem Urlaub war kreisrund, und nicht allzu groß.
Manchmal zog ich meine Runden außenherum, und sinnierte dabei, dass ein Beobachter von oben mich als gegen den Uhrzeigersinn schwimmend wahrnehmen würde.
Gegen den Uhrzeigersinn bedeutet im mathematisch positiven Drehsinn oder rechtsherum.
In der Tat – legt man ein kartesisches Koordinatensystem mit dem Urspung im Mittelpunkt des Pools fest, und wählt als weitere Vorzugsrichtung eine Koordinate nach oben, so ergibt sich ein rechtshändiges Koordinatensystem. Wenn man nämlich den rechten Daumen nach oben streckt, krümmen sich die Finger entgegen dem Uhrzeigersinn.

Seltsam war allerdings, dass ich selbst immer tendenziell in die linke Richtung schwamm.
Und tatsächlich – ein Beobachter von unten hätte mich im Uhrzeigersinn, also linksherum schwimmen sehen.
Kein Wunder, dass ich immer Probleme habe, zu wissen, in welche Richtung ich einen Wasserhahn, eine Schraube oder ein Schraubglas aufdrehen muss.
Eine Angabe wie „linksherum“ oder „nach rechts“ ist da wenig hilfreich. Denn je nach Perspektive ist das entgegengesetzt .. ja, die Pseudovektoren verwirren!
Die Natur bevorzugt links. Die schwache Wechselwirkung ist nicht symmetrisch, so dass es nur linkshändige Neutrinos gibt.

Im Urlaub war ich auch mit einem kleinen, einfachen Riesenrad gefahren, bei dem sich die Gondeln nicht zusätzlich um die eigene Achse drehten. Immer wenn ich oben war, bewegte ich mich nach vorne, wenn ich unten war nach hinten.
Ein vorbeischlendernder Beobachter hätte beim Herankommen das Riesenrad o.B.d.A. gegen den, und beim Weitergehen im Uhrzeigersinn drehend wahrgenommen.

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Dreizehnhundertneununddreißig

Nach dem Urlaub hatte mich so ein blöder Schnupfen erwischt.
Es ist ja nichts ungewöhnliches, wenn bei einem Schnupfen der Geruchssinn verloren geht, und der Geschmackssinn beeinträchtigt ist. Aber diesmal wirkte es sich bei mir so aus, dass ich zwar noch etwas riechen konnte, aber alles einen etwas anderen, untypischen Geruch hatte. Seltsam.

Weil ich trotzdem noch abends mit tiefem Ausschnitt herumgelaufen war, ist es nicht allzu verwunderlich, dass am Wochenende mein Hals auch noch anfing zu schmerzen.
Dies erwähnte ich eher beiläufig Carsten gegenüber.
„Halt‘ deinen Hals und Kopf warm, damit du nicht wieder eine Mandelentzündung bekommst“, forderte er mich auf, „am besten, setzt du so eins von deinen bunten Tüchern auf.“
„Der Stoff ist mir bei dieser Hitze unangenehm“, schmetterte ich den Vorschlag ab.

„Dann nimm das Seidentuch, das ich dir geschenkt habe.“
„Das habe ich nicht hier. Es ist in der Wohnung.“
Er überlegte kurz, und meinte dann: „Ich müsste eh noch etwas in der Stadt besorgen. Sag‘ mir, wo das Tuch ist. Dann fahre ich in die Wohnung und hole ich es dir.“
„Das ist nicht nötig. Es ist Sommer. Hitzewelle.“
„Trotzdem bist du erkältet. Ich werde dir das Tuch mitbringen, und du setzt es verdammt-noch-mal auf.“

Nur weil ich mich wirklich nicht fit fühlte, und ein weiterer Mandelabszess das letzte war, das ich wollte, gab ich nach, und beschrieb ihm, wo sich das Kopftuch aus Seide befand.
„OK. Wenn ich es nicht gleich finde, ruf‘ ich dich an“, meinte Carsten, bevor er losfuhr, „geh‘ ja ans Telefon!“
Dann war er fast zwei Stunden weg, und brachte mir das Kopftuch mit, das ich gezwungenermaßen aufsetzte.

Inzwischen hat sich die Sommererkältung zum Glück wieder verzogen, und ich darf oben ohne gehen.

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Dreizehnhundertachtunddreißig

Nach allem, was man so liest, gibt es auf manchen Seiten doch recht obskure Vorstellungen, wie so ein Einstellungsverfahren abläuft.
Da denken z.B. manche Personen ernsthaft, es läge in der Entscheidung der Personalabteilung, welcher Bewerber letztendlich eingestellt wird.
Wenn ich dies im folgenden klarstelle, dann auf der Grundlage, wie es bei uns abläuft, und auch in allen anderen Unternehmen, in die ich Einblick habe. Ich würde mich sehr wundern, wenn es in einem anderen deutschen, privatwirtschaftlichen KMU (bei Großunternehmen können noch einige zusätzliche Aspekte zu berücksichtigen sein) wesentlich anders wäre, lasse mich aber gerne anderweitig belehren. [Ich warne schon mal vor, dass ich abschweifen werde.] Ich beschränke mich hier auf den Fall, dass eine interne Besetzung der Stelle nicht möglich oder erwünscht ist.

Eine Fachabteilung meldet Bedarf für einen zusätzlichen Mitarbeiter an, und bekommt das OK des nächsthöheren Vorgesetzten.
In Zusammenarbeit mit der Personalabteilung wird die Stellenbeschreibung ausgearbeitet, wobei der zuständige Fachvorgesetzte das letzte Wort hat, und die Personalabteilung beratende Funktion. Meist läuft es darauf hinaus, eine ähnliche Vorlage oder frühere Stellenbeschreibung den aktuellen Gegebenheiten anzupassen.
[Je nach offener Stelle können die Anforderungen an die Bewerber völlig unterschiedlich sein. Was bei einer Stelle zwingende Voraussetzung ist, ist bei einer anderen vielleicht unerwünscht.
Überhaupt ist die Qualifikation für eine bestimmte Stelle keine skalare, eindimensionale Größe, sondern besteht aus etlichen Komponenten, in die nicht nur fachliche Kompetenzen oder Softskills eingehen, sondern z.B. auch, dass der Bewerber zum Unternehmen passen muss. Gerade letzteres ist nicht messbar oder quantifizierbar. Dies lässt sich höchstens durch ein persönliches Gespräch feststellen – und selbst da ist es schwierig.
Unter Berücksichtigung sämtlicher relevanter Aspekte, wird man niemals zwei Personen finden, die wirklich in sämtlichen Qualifikationskomponenten übereinstimmen. „Gleiche Qualifikation“ gibt es nicht.
Überhaupt ist die fachlich „beste“ Qualifikation nicht für jede Stelle notwendig. Für viele Aufgaben genügt eine „gute“ Qualifikation, die den Mitarbeiter gerade so befähigt, seine Arbeit ordentlich zu machen. Nicht umsonst wird Überqualifikation nicht gerne gesehen. Einerseits wird der Mitarbeiter dadurch unterfordert und bald unzufrieden sein, andererseits bekäme man die gleiche Arbeitsleistung anderweitig günstiger.
Gesucht wird also nicht der „beste“ Mitarbeiter, sondern ein zur Stelle und dem Unternehmen *passender* Mitarbeiter.
Noch unterliegt es der unternehmerischen Freiheit, selbst die Gewichtung und Priorisierung der einzelnen Komponenten festzulegen. Wenn beispielsweise für hochspezialisierte Stellen mit extrem langer Einarbeitungszeit eine hohe Ausfallsicherheit gefordert wird, oder für Positionen mit großer Verantwortung Führungskräfte gesucht werden, denen die Unternehmensleitung aus ihrer persönlichen Erfahrung einen kooperativen, vertrauensvollen Umgang zutraut, so ist dass wohl für jeden sachlich und rational denkenden Menschen nachvollziehbar.
Leider ist es durch gesetzliche Bestimmungen verboten, die Interessenten für eine konkrete Stelle gleich in der Ausschreibung offen und ehrlich zu informieren, dass sie in manchen Fällen nicht in Frage kommen, was nur unnötigen und vermeidbaren Aufwand bei allen Beteiligten verursacht.]

Die Personalabteilung organisiert dann die Ausschreibung, erhält Bewerbungen, trifft eventuell (oder auch nicht) eine Vorauswahl (nach den vom Fachvorgesetzten oder sonst dafür Verantwortlichen gegebenen Kriterien), und leitet diese an den Fachvorgesetzen weiter.
Dieser sieht dann die Bewerbungen durch, und entscheidet, wer davon zu einem persönlichen Gespräch eingeladen wird. Ggf. gibt muss sein Vorgesetzter noch seine Zustimmung geben
Die Personalabteilung ist wieder für die Organisation zuständig, macht also Termine aus, und was sonst noch anfällt.
Bei den Vorstellungsgesprächen sind üblicherweise mindestens der Fachvorgesetzte anwesend, eventuell auch sein Vorgesetzter, und sinnvollerweise jemand aus der Personalabteilung, um mögliche Formalitäten zu klären. Letzterer hat aber keine Mitsprache, die die Eignung des Bewerbers bewertet. Möglicherweise auch noch zusätzliche Personen, falls es hilfreich erscheint.
Der Fachvorgesetzte entscheidet üblicherweise (fast) alleine, ob er den Bewerber einstellen möchte. Er muss mit ihm klarkommen, was zumindest eine minimale Sympathie voraussetzt (so hätte ich etwa Herrn Grau trotz hoher fachlicher Kompetenz niemals eingestellt). Er muss wissen, ob die fachliche Eignung ausreichend ist, und schließlich auch, ob der potentielle Mitarbeiter überhaupt ins zukünftige Team passt.
[Alle diese Punkte bergen das Risiko einer Fehlentscheidung. Ein anderer Bewerber könnte durchaus nach rein fachlichen Kriterien besser geeignet sein. Aber derjenige, der immerhin die Verantwortung tragen muss, sollte auch das Recht haben, selbst zu entscheiden, mit wem er dieses Risiko eingeht.
Schließlich basiert erfolgreiche Arbeit nicht alleine auf fachlicher Kompetenz. Es spielen viele weitere Faktoren mithinein – auch wie die einzelnen Beteiligten miteinander umgehen. Es ist vermessen, anzunehmen, gesetzliche Bestimmungen könnten die Zusammenarbeit von Teammitgliedern besser regeln, als erfahrene Führungskräfte dies einschätzen können.
Und wenn ein Fachvorgesetzter nur dunkelhaarige Rechtshänder einstellen will, dann ist das ganz alleine seine Sache (bzw. die seines Vorgesetzten, der ihm diese Verantwortung übertragen hat, und über die jeweiligen Hierarchien bis zu den Firmeneignern, denen gegenüber sich letztlich alle rechtfertigen müssen), auch wenn der blonde Linkshänder allem Anschein nach besser geeignet wäre.
Jedes Unternehmen soll seine Einstellungspolitik selbst festlegen dürfen, denn es alleine trägt die Konsequnzen und Verantwortung für seinen Erfolg, und somit auch das Risiko einer Fehlentscheidung.
Natürlich ist es einfach, auf Gesetze zu verweisen, wenn man selbst nie in die Situation kommen kann, eine Personalentscheidung mit sämtlichen Auswirkungen treffen und verantworten zu müssen.
Ist der Karren erst im Dreck gelandet, bezahlt einem niemand fünf Cent dafür, sich sklavisch an idiologische Gesetze gehalten zu haben, die derzeit zumindest noch flexibel ausgelegt werden können.
Personen, denen einerseits weder betriebliche Abläufe noch Hintergründe bekannt sind, und denen erst recht das Abstraktionsvermögen fehlt, übergeordnete Interessen über die eigenen persönlichen Befindlichkeiten zu stellen, sollten sich mit ihrer unmaßgeblichen Meinung besser zurückhalten, statt sich ein Urteil zu erlauben, das nur bezeichnend für ihre eigene Naivität und Unwissenheit ist.]

Sobald der Fachvorgesetzte seine Entscheidung für einen der Bewerber getroffen hat, braucht er üblicherweise noch die Zustimmung seines Vorgesetzten, und eventuell des Betriebsrates.
Die Personalabteilung ist wiederum nur ausführendes Organ, indem sie sich mit dem Bewerber in Verbindung setzt, und sich um die Formalitäten kümmert. Keinesfalls entscheidet die Personalabteilung, wer eingestellt wird. Dieser Mythos entspringt nur den wirren Fantasien von Personen, die niemals selbst eine derartige Verantwortung tragen mussten (was in diesen Fällen sicherlich gut für sämtliche Beteiligte ist).

[Wie ideologisch verblendet und voreingenommen muss man sein, um nicht anzuerkennen, dass Arbeitgeber Mitarbeiter wollen, die nicht nur die ihnen zugewiesenen Aufgaben ordentlich und zuverlässig erledigen, sondern auch mit Vorgesetzten, Kunden und Kollegen gut auskommen.
Dafür bietet ein fairer Arbeitgeber aber auch eine mindestens tarifgerechte Bezahlung, überdurchschnittliche Sozialleistungen, leistungsgerechte Zulagen, ein interessantes und angenehmes Umfeld, Weiterbildungsmaßnahmen, Aufstiegs- und Entwicklungschancen, usw., denn nur zufriedene Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter
Dagegen wird die Motivation von Mitarbeitern zwangsläufig nachlassen, wenn sie befürchten müssen, dass sie aus ideologischen Gründen bei künftigen (Be-)förderungen übergangen werden.
Entweder machen sie dann nur noch Dienst nach Vorschrift, ohne zusätzliches Engagement, oder sie sehen sich nach einem anderen Arbeitgeber um, der keine Antidiskriminierungsmaßnahmen vorschiebt, um die ambitionierten Leistungsträger gegenüber Minderleistern zu benachteiligen, und dadurch das Lohnniveau niedrig zu halten.

Die Arbeitgeber, die besonders betonen, dass sie angeblich diskriminierte Gruppen bevorzugen, werden schon sehen, was sie davon haben, wenn junge Potentials lieber Arbeitsgeber wählen, für die die Arbeitsleistung noch das ausschlaggebende Argument ist. {Diejenigen Personen, die sich einbilden, hier Widersprüche entdeckt zu haben, und sich jetzt freuen, mir das hämisch vorhalten zu können, haben die wesentlichen Aussagen gar nicht verstanden. Sie sollten sich den ganzen Text noch mal mit Verstand durchlesen, obwohl mein Glaube an ihre Einsicht sich in Grenzen hält.}]

In ähnlichen Kreisen (also jenen, die niemals selbst in einem Privatunternehmen personelle Verantwortung trugen) ist die sogenannte anonyme Bewerbung populär.
Bei einer anonymen Bewerbung gibt es kein Foto des Bewerbers (worauf ich persönlich keinen sonderlichen Wert lege) und die personenbezogenen Daten des Bewerbers sind nicht erkennbar.
Mit Verlaub – bevor ich jemanden zu einem Vorstellungsgespräch einlade – möchte ich schon wissen, mit wem ich es zu tun habe, und auch einige Einzelheiten über seinen bisherigen Werdegang.
Sollte es sich um jemanden handeln, der absolut nicht meinen Erwartungen und Anforderungen entspricht, werde ich ihn eh nicht einstellen. Aber den ganzen Aufwand, Zeit, Kosten, Frust (auch für den Bewerber selbst!) hätte man sich ersparen können, wenn der Bewerber gleich offen aufgetreten wäre.
Überhaupt ist eine aussagekräftige anonyme Bewerbung mit den in Deutschland üblichen (Arbeits-)Zeugnissen nicht möglich. Da gibt es viel zu viele Formulierungen, Begriffe, Pronomina, Artikel, die einiges über den Bewerber aussagen. Macht man diese ganzen Worte unkenntlich, so ist das Zeugnis kaum noch lesbar, geschweige denn verständlich.
Nee, anonyme Bewerbung ist eine Schnapsidee. Das mag in gewissen anderen Ländern so funktionieren, die eine andere Zeugniskultur haben. Bei denen herrscht aber auch hire and fire, und man wird Arbeitnehmer wieder unkompliziert los, während ein Arbeitsvertrag hierzulande nach der Probezeit kaum noch einseitig vom Arbeitgeber gelöst werden kann, es sei denn, es gibt tatsächlich beweisbare, schwerwiegende Probleme.

Kein Arbeitssuchender hat einen Anspruch darauf, bei seinem Wunschunternehmen beschäftigt zu werden. Zu behaupten, dass eine Nicht-Einstellung seine Freiheit einschränke und seine Rechte beschneide, ist also blanker Unsinn. Die Entscheidungsträger sind ausschließlich dem beschäftigenden Unternehmen gegenüber verpflichtet, dessen Aufgabe es ist, erfolgsorientiert zu agieren und profitabel zu wirtschaften – zum Wohle seiner gesamten Belegschaft.
Die Absage auf eine Bewerbung sollte man nicht als Niederlage sehen, sondern als Chance, eine Anstellung in einem anderen Unternehmen zu finden, zu dem man besser passt.

Und schließlich .. wer möchte denn schon gerne irgendwo arbeiten, wo er im Grunde nicht erwünscht ist, und nur aufgrund gesetzlicher Vorgaben eingestellt werden musste?

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Dreizehnhundertsiebenunddreißig

Was würde dem Geiste von Leet besser entsprechen, als alte Tweets? Zumindest reimt es sich, und hier folgen meine früheren Tweets vom 27. November bis 10. Dezember 2015.

Verleser des Tages: Feminismus statt Fenstersims
Je anspruchsloser ein Tweet, desto mehr Favs kriegt er im Mittel.
Verhörer des Tages: „C’est la vie“ statt Sellerie
Besser vorgetragen als nachgetragen Elfhundertsiebenunddreißig
Noch ein letzter Datenabgleich, Akku aufladen, Tasche packen, ..
Verschreiber des Tages: Cockie statt Cookie
Verleser des Tages: Morgenlatte statt Morgenroutine
Twitterlinge Elfhundertsechsunddreißig
.. diese innere Leere ..
Verschreiber des Tages: VGN statt VPN
Verleser des Tages: pupsen statt piepsen
Entrückter Nikolaus Elfhundertfünfunddreißig
Verschreiber des Tages: Male statt Mail
Verleser des Tages: Schönheit statt Sicherheit
Verschreiber des Tages: Stramm statt Stamm
Verleser des Tages: „Freundin Slip“ statt „Freudian Slip“
Von Ny bis Omega Elfhundertvierunddreißig
Verleser des Tages: Paradox statt Pardon
Bei mir drin darf der Nikolaus am Sonntag kommen.
Und immer schön brav die Privilegien hinterfragen!
Verschreiber des Tages: Flickerei statt Frickelei
Fremdblogleserei Elfhundertdreiunddreißig
Verleser des Tages: phallisch statt pluralistisch
sqrt(-1) 8 ∑ Π
Bääh! Gerade Nase an der Tür angeschlagen. Wenigstens sieht man nur eine kleine Beule.
Verschreiber des Tages: Bock statt Block
Silicone Mens Days und der Kelch des Mondes Elfhundertzweiunddreißig
Verleser des Tages: Vorhaut statt Vernunft
Check your Privileges! (wenn die Firewall den Datenimpuls nicht durchlässt) #Portverkehr
Mein gesuchtes Blog Elfhunderteinunddreißig
Verleser des Tages: Kopulation statt Kapitulation
Massereiche Objekte, die den Raum um sich herum verzerren. Allgemeine Relativitätstheorie als #Fatshaming
Verschreiber des Tages: Verlauf statt Verkauf
Das Grauen Elfhundertdreißig
Versprecher des Tages: Slum statt Schlamm
In Anbetracht der miesen Wetterlage mach ich jetzt mal dem Chef Druck, früher aufzuhören, damit er mich heimfahren darf.
You can’t write Menstruation without Men.
Verleser des Tages: Penis statt Pneus
Sauwetter!
Von Vögeln auf dem Dachboden Elfhundertneunundzwanzig
Mistwetter!
Verleser des Tages: Parkettierung statt Paketierung
Weekend!
Verschreiber des Tages: wandern statt wundern
Nach der ganzen Gender-Hirnwäsche glaub‘ ich selber bald, dass ich ein bisschen trans bin.
Verleser des Tages: Schwulenrennen statt Schulwettrennen
VEILCHEN_STATUS: Ich trau‘ mich nachher mal kurz ins Büro.
Blogzeit Elfhundertachtundzwanzig

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Dreizehnhundertsechsunddreißig

Bevor ich einige Urlaubserinnerungen vergesse, oder irgendwann nicht mehr richtig zuordnen kann, zähle ich hier noch einige auf.

Bei unserem gemeinsamen Ausflug waren mir Kunststrickdecken aufgefallen, die man zu einem Spottpreis hätte erwerben können. Meines Wissens gibt es für Kunststricken noch keine Maschinen, so dass es sich um Handarbeit handeln muss. Ich kann durchaus abschätzen, dass so eine Decke mehrere Stunden Arbeit erfordert. Wenn man noch die Materialkosten für das Garn berücksichtigt, bleibt gerade mal ein Stundenlohn von ein paar Cent übrig.
Bei unseren abendlichen Spaziergängen durch das Ortszentrum mit Touristenattraktionen aller Art sahen wir alle paar hundert Meter einen Sexshop, aber kaum jemanden darin. Die Auswahl war dürftig – ein paar Dildos, Filmchen, Kondome – kein Vergleich zum hiesigen Angebot, vom Internet mal ganz abgesehen. Auch Erotik-Shows gab alle paar Blocks. Dafür aber weit und breit keinen FKK-Strand.
Hunderte von kleinen Geschäften und Verkaufsständen boten immer wieder das gleiche Sortiment, so dass es in so ziemlich allen Straßen ähnlich aussah, und man sich leicht verlaufen konnte. Aber dank Sonnenrichtung und Uhrzeit kann ich mich doch immer wieder gut orientieren. Es schien fast, als hätten all diese Geschäfte eine Jahresproduktion zweier namhafter Sportartikelhersteller, die in der hiesigen Region ansässig sind, aufgekauft.

Die Klimaanlage in unserem Urlaubsapartment war mir aufgrund der ständigen Zugluft unangenehm. Deshalb schalteten wir sie aus. Vielleicht war das der Grund, dass wir verstärkt Stechmücken im Zimmer hatten. Ihre Stiche juckten aber nur wenige Minuten lang, dafür sehr intensiv – im Gegensatz zu den heimatlichen Blutsaugern, deren Bisse noch tagelang immer wieder heftigen Juckreiz verursachen.

Im Restaurant fiel mir auf, dass manche Leute entweder total aufgedonnert zum Essen erscheinen, die anderen so, als ob es ihnen völlig egal ist, wie sie im Urlaub wirken.
Carsten gehört eher zur Gruppe der Overdressten, denn er kann selbst im Urlaub kaum die Attitüde des distingierten Geschäftsmannes ablegen.

Kurze Overalls scheinen heuer in Mode zu sein. Aber selbst wenn sie ganz hübsch aussehen, sind sie doch völlig unpraktisch. Bei jedem Toilettenbesuch muss man sich da halb ausziehen. Nö, ich bleibe beim bewährten Top und Rock.

Das ewige Einschmieren mit Sonnenschutzcreme nervte. Wie praktisch wäre doch (wenn ich eh was anziehen muss) eine Badekleidung, die den gesamten Körper vor Insekten und Sonnenlicht schützt, und so das unerwünschte Eindringen von Insektenrüsseln oder ultravioletter Strahlung in den Körper verhindert. Am besten mit integrierter Badekappe, so dass die Haare nicht jedesmal nass werden. Und auch einem Augenschutz.

Kirchen sahen wir bei unserem Ausflug auch ein paar. Als ich vor Jahren mal in Rom war, ging ich gerne in die Kirchen, denn dort war es schön kühl und man konnte sich hinsetzen.
Die Kirchen im Urlaub waren dagegen Stehkirchen. Und stehen ist nicht immer gut.

Unvergessen wird mir die Fahrt im Sessellift bleiben.
Ich kann jetzt auch ein wenig kyrillisch lesen (wobei ich mich schon frage, was der Hl. Kyrill sich dabei gedacht hat, Buchstaben, die es längst im lateinischen oder griechischen Alphabet gibt, so völlig anders zu benennen).

Vor dem Rückflug hatte Carsten die Flasche mit dem Sonnenschutzmittel einfach in den Koffer gelegt. Aus gutem Grund tue ich solches Zeugs immer in eine extra Plastiktüte.
Beim Auspacken sah er dann die Bescherung: Die Flasche war teils ausgelaufen, und ihr Inhalt hatte den Koffer, Kleidung und Prospekte verschmutzt.

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Dreizehnhundertfünfunddreißig

Kein Webmasterfriday heute.
Mich hat ein nachurlaublicher Schnupfen erwischt. Carsten ist ebenfalls angeschlagen. Sonst nichts Neues.
Also belasse ich es diesmal ausnahmsweise bei diesen wenigen Zeilen.

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Dreizehnhundertvierunddreißig

Sonja hatte mir gleich zugesagt, als ich sie fragte, ob sie mit mir zusammen die Antiquitäten in Dagmar’s Laden anschauen wolle. Dann mussten wir nur noch einen passenden Termin finden, um schließlich am Nachmittag hinzufahren.

Dagmar begrüßte uns überschwänglich, und führte uns in eine Art Lagerraum, wo alte verschnörkelte Möbel, Lampen, Vasen, sonstige Nippes herumstanden – kurz, nichts, für das ich irgendeine Verwendung hätte.
Wenigstens machte Sonja meinen Mangel an Enthusiasmus wett, indem sie hin und wieder das eine oder andere Stück als „entzückend“ oder „wunderschön“ bezeichnete.

Von dem alten Trödel, den Dagmar uns vorführte, sind mir zwei Stücke besonders in Erinnerung geblieben.
Zunächst eine scheußliche Skulptur einer Fruchtbarkeitsgöttin. Aber solch eine fette Frauenstatue brauchen wir nicht im Büro. Da wäre ein Miniaturmodell der Colonna Mediterranea bei weitem geschmackvoller.
Als nächstes einen monströsen Kerzenständer. Zwar bin ich Ständern i.A. aufgeschlossen, aber welchen Sinn hätten Kerzen im Büro?

Schließlich schlug Sonja ein verschnörkeltes Beistelltischchen vor, das ich nicht geschenkt hätte haben wollen, und das so viel kostete, was ich noch nicht einmal für ein neues nach meinem Geschmack hätte ausgeben wollen, geschweige denn für ein kitschiges Gebrauchtes.
Ich nahm sie also zur Seite, und fragte, ob das Ding denn wirklich so viel wert sei.
Sie meinte, ihres Erachtens schon, und dass es ja eh über die Firma liefe.

Also gab ich mein OK. Wenn Carsten im Nachhinein etwas dagegen einzuwenden gehabt hätte, hätte ich einen Grund gehabt, mich nie mehr auf solche Arrangements einzulassen.
Dagmar sah einigermaßen zufrieden aus. Also wird Carsten wohl sein Geschäft abschließen können.
Ich brachte das Tischchen irgendwie im Kofferraum unter.

Auf dem Rückweg lud ich Sonja noch in ein Café ein, wo wir uns kurz unterhielten, und ich Grüße an Lukas ausrichtete, von dem ich schon eine Zeitlang nichts gehört hatte.

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Dreizehnhundertdreiunddreißig

Bis kurz vor dem Urlaub war ich mit einem Gutachten beschäftigt, das sich aus unterschiedlichen Gründen länger hinzog, als ursprünglich erwartet.

Unter anderem musste ich einige Daten nachrechnen, wozu ich mir extra noch ein kleines Tool geschrieben hatte.
Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, und auch nicht zu konkret werden. Denjenigen, die es noch besser wissen als ich, sei gesagt, dass ich durchaus auch noch andere Algorithmen für derartige Berechnungen kenne, aber ich schon meine Gründe hatte, genau diesen Ansatz zu wählen, und ich mich dafür nicht rechtfertigen will.

Es lief auf eine Integration hinaus. Für die betreffende Funktion fand ich mit analytischen Methoden keine Stammfunktion, so dass ich sie zunächst in eine Potenzreihe entwickelte, und diese dann integrierte.

Ein Progrämmchen zur numerischen Auswertung war schnell geschrieben. Nur dauerte ein Durchlauf wesentlich länger, als vorgesehen (was mir immerhin ein paar unverhoffte Blog-und-Twitter-Minuten bescherte).
Also überlegte ich, ob es nicht ausreichen würde, ein paar Glieder weniger mitzunehmen. Zwar lief das Programm damit deutlich schneller, war aber bei einigen Fällen nicht genau genug.

Lange Rede, kurzer Sinn .. ich probierte ein wenig und her, bis ich schließlich ein besseres Abbruchkriterium fand, mit dem ich feststellen konnte, ob das Ergebnis schon nach wenigen Gliedern konvergierte, oder ob ich doch noch höhere Potenzen miteinbeziehen musste.

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Dreizehnhundertzweiunddreißig

Vom Urlaub zurück (war insgesamt – allerdings mit Abstrichen – wieder sehr schön) muss ich mich diesmal sehr schnell auf den Alltag einstellen, und zu Business as usual übergehen.

Für mich muss Urlaub Sonne, Strand, Meer, Faulenzen, Cocktails, .. sein. Carsten will ab und zu auch etwas erleben. Aber wir müssen ja nicht ständig anneinander kleben.
Zwar verbringen wir im Urlaub mehr Zeit miteinander als im Alltag, und das ist meistens für uns beide schön. Aber manchmal gehen wir auch Kompromisse ein. Mal relaxt Carsten mit mir am Pool, ein andermal mache ich mit ihm einen Ausflug (solange es nichts anstrengendes ist), und zwischendurch macht auch jeder alleine das, was ihm am besten gefällt.

Wie heißt es doch im Götz von Berlichingen sinngemäß: Wo viel Licht ist, ist auch Schatten.
Der Kaffee war einfach schauderbar, so dass ich hauptsächlich auf Cola auswich – teils in der kubanisch-freiheitlichen Variante.
Die Internet-Verbindung war nicht brauchbar, da offenbar sehr unterdimensioniert und zu wenig Bandbreite für die Menge der Urlauber. Mit Müh‘ und Not konnte ich berufliche Mails innerhalb eines gerade noch akzeptablen Zeitfensters lesen (glücklicherweise gab es keinen dringenden Handlungsbedarf), aber von der Bloggeria war ich praktisch abgeschnitten.

Ich muss wohl dank des Buffets der Touristenmastanlage (kompromittieres oder kompromissioniertes – wie auch immer das korrekte Verb heißt, das ausdrückt, dass es auf einem Kompromiss beruhte – 4-Sterne Hotel) etwas zugenommen haben, denn einige meiner Röcke spannen am Bauch, und zum ersten Mal in meinem Leben spüre ich beim Gehen, dass bei jedem Schritt sich meine Oberschenkel an den Innenseiten berühren. Schon öfter habe ich mich gefragt, wie das adipöse Personen machen, bei denen ja das Oberschenkelinnenfett so sehr überlappt, dass dich die Beine nicht nur berühren, sondern regelrecht gegenseitig behindern müssen.
Wirklich angenehm sind mir diese Berührungen nicht, insbesondere, wenn es mir feucht die Beine herunterläuft, dann fühlt es sich so klebrig an.
Nun ja, ich lasse diese Woche einfach ein- oder zweimal das Mittagessen ausfallen, und halte mich etwas mit Naschereien zurück. Dann gibt sich das schnell wieder von allein. Oder ich mache gar nichts anders als sonst, dann dauert es eben ein bisschen länger.

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Dreizehnhunderteinunddreißig

Urlaubszeit.
Ich verabschiede mich für die nächsten anderthalb Wochen, und freue mich auf eine faule Zeit mit Sonne, Strand, Meer, Cocktails, ..

Die vergangene Woche war für mich doch noch recht stressig (während es für Carsten wieder etwas gemächlicher ging), so dass ich wirklich urlaubsreif bin.
Das meiste haben wir gestern abend schon gepackt, aber einen Teil müssen wir nachher noch zusammensuchen. Leider hatte ich keine Zeit mehr, einen neuen Bikini zu kaufen (ich habe aber einen funktionsfähigen eingepackt, der den Lesern meines Boudoirblogs bekannt sein dürfte). Ich hätte so gerne einen in Spektralfarben gehabt wie mein Kopftuch.

Ich weiß nicht, ob ich während meines Urlaubs mal dazu komme, ins Blog oder bei Twitter vorbeizuschauen. Vermutlich werde ich (mit Zeitverzögerung) neue Kommentare freischalten können, versprechen kann ich aber nichts. Ansonsten gehe ich in den Read-Only-Modus.

Euch allen auch eine schöne Zeit!

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Dreizehnhundertdreißig

Die alten Tweets vom 14. bis 26. November 2015 habe ich noch, bevor ich in Kürze in den wohl verdienten Urlaub verschwinde.

Verleser des Tages: gevögelt statt vorgestellt
Verhörer des Tages: Ficksierung statt Fixierung
Ein hypothetischer Besuch von @Frau_Logan Elfhundertsiebenundzwanzig
Hätte jetzt Lust auf yonisierende Stosssexperimente.
Verleser des Tages: Penis statt Panels
Verschreiber des Tages: relativistischer statt realistischer
Von Alpha bis My Elfhundertsechsundzwanzig
Verschreiber des Tages: posten statt pasten
Verleser des Tages: Fickkontakte statt Flirtkontakte
Unwartbar Elfhundertfünfundzwanzig
Ich lass‘ mich nicht zum „Opfer“ machen.
Ich backe lieber up als Plätzchen.
Verleser des Tages: Kitzinger statt Kitzliger
Verhörer des Tages: Hodenprobe statt Bodenprobe
Zu blauäugig Elfhundertvierundzwanzig
Verleser des Tages: transgender statt anstrengender
Es twittert sehr Elfhundertdreiundzwanzig
Manchmal verhindert Zeitmangel eine sinnlose Diskussion.
Verschreiber des Tages: geschockt statt geschickt
#FapAgainstFeminism
Verleser des Tages: Generator statt Gegenterror
Bäh, Regen! An manchen Stellen möchte man nicht feucht sein.
X-mess Elfhundertzweiundzwanzig
Ich fühle mich heute viel zu brav, weil ich nicht versucht habe, den Chef im Büro zu verführen.
Oh, noch ein köstliches Stück Sahnetorte von gestern übrig.
Ein Potenzreihenansatz wär‘ nicht verkehrt.
Zur Kurvendiskussion und Differenzierung: d cis(φ)/dφ = i cis(φ)
Verleser des Tages: Gangbang statt Geotagging
Zum Internationalen Männertag wünsche ich all meinen Followern alles Gute! #InternationalMensDay
Mein Interessanter Nächtlicher Traum Elfhunderteinundzwanzig
Ein Teil meines Blogeintrags würde Feministinnen verunsichern. #DoItLikeDeMaiziere
Verschreiber des Tages: fap statt fat
Verleser des Tages: #Followerpenis statt #Followerpower
Trollfutter, das ihnen im Halse stecken bleiben soll Elfhundertzwanzig
Verleser des Tages: Stoffwindeln statt Stoffwechseln
Verschreiber des Tages: Weiber statt Werber
Marketing #Fail Elfhundertneunzehn
Hat WordPress das UI schon wieder geändert!
Verschreiber des Tages: intentional statt international
Verleser des Tages: Assistent statt Astronaut
Ein Brief Elfhundertachtzehn
Verleser des Tages: veganer statt vergangener
Religion ist Teufelswerk!
#NousSommesParis
Verleser des Tages: gewalttätig statt gegenwärtig
Credo in 42.
Gedisst Elfhundertsiebzehn

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Dreizehnhundertneunundzwanzig

Alle ein bis zwei Jahre lässt sich Carsten gesundheitlich durchchecken. Dabei war er die letzten Male immer topfit.

Jetzt hat das Labor jedoch einen deutlichen Kaliummangel gemessen. (Kalium ist das, was aus englischen Quellen häufig fälschlich als Potassium übersetzt wird – hat weder was mit „pot“ noch mit „ass“ zu tun, sondern mit Pottasche.)
Auf ausreichende Zinkzufuhr hatte ich immer bei ihm geachtet, aber an Kalium weniger gedacht.

Nun ja, in Zukunft muss er halt mehr Kalium-haltige Lebensmittel (v.a. Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüsse) essen, und wenn das nicht reicht, dann eventuell Kalium-Präparate – genauso wie ich immer wieder Eisen-Brausetabletten zu mir nehme.

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