Sechshundertzweiundneunzig

Aus den Themen Jugenderinnerungen und Haustiere bin ich auf die Idee gekommen, einen Eintrag über (meine) Katzen zu schreiben.
Sehr schnell merkte ich, dass ein einzelner Eintrag ihnen nicht gerecht wird. Deshalb beginne ich heute mit einem eher allgemein gehaltenen Eintrag, und werde ihn danach in loser Folge mit einer Miniserie fortsetzen.
In meiner Kindheit und Jugend hatte meine Familie sukzessive mehrere Katzen. Ich spielte aber auch mit Katzen von Nachbarn. Die drei wichtigsten unserer Katzen werde ich in jeweils einem eigenen Blogeintrag verewigen. Zu den anderen gibt es eigentlich nichts spezielles zu sagen, auch wenn sie in meiner Erinnerung trotzdem weiter existieren.

In einem Hanni-und-Nanni-Buch hatte ich gelesen, dass Katzen stark auf Baldrian reagieren. Daraufhin entschloss ich mich, das in einem Experiment nachzuprüfen.
Ich ging also in die Apotheke und kaufte Baldriantropfen. Tatsächlich wurden die (ausgewachsenen) Katzen, an denen ich dies im Laufe mehrerer Jahre testete, alle davon sehr aufgekratzt und waren ganz wild darauf, von den Baldriantropfen zu kosten. Einen beruhigenden Effekt mögen sie auf Menschen haben, bei Katzen wirken sie entgegengesetzt. Das ging so weit, dass absolut stubenreine Katzen doch ihr Geschäft im Haus verrichteten. In Folge dessen musste ich die Experimente auf Druck meiner Mutter hin einstellen.

Wenn ich meinen (längst verstorbenen) Schwiegereltern für etwas dankbar bin, dann dafür, dass sie Carsten erlaubten, eine Katze zu halten. Ich bin davon überzeugt, dass er sonst ziemlich unausstehlich geworden wäre – also ein dominierender Mann, der von allen anderen in seiner Umgebung absoluten Gehorsam erwartet.
Durch seine Katze hat er gelernt, dass das nicht (mit jedem) funktioniert. Denn eine Katze lässt sich zu nichts zwingen, sondern gewährt ihre Gunst nur aus freien Stücken. So anschmiegsam und zutraulich sie auch scheinen mag, sie hat immer ihre Krallen einsatzbereit, und schreckt auch nicht davor zurück, diese zu benutzen, wenn sie es für angebracht hält.

Mir liegt es fern zu verallgemeinern, und meine folgenden Aussagen sind nicht so pauschal gemeint, wie sie sich vermutlich anhören, sondern lediglich als Tendenz zu verstehen:
Aber nach meiner Erfahrung gibt es durchaus Unterschiede in der Mentalität von Leuten, die lieber entweder Katzen oder Hunde mögen. Hundefreunde wollen gerne ihre Macht ausspielen und genießen es, wenn ihre „Befehle“ widerspruchslos befolgt werden. Katzenfreunde dagegen legen mehr Wert auf Individualität, und gestehen anderen leichter eine abweichende Meinung zu.

Ein Artikel mit Cat Content wäre nicht vollständig, ohne die Schrödingerkatze zu erwähnen. Ich habe es Erwin Schrödinger immer sehr übel genommen, dass er für sein grausames Gedankenexperiment ausgerechnet eine Katze wählte. Das ist Tierquälerei! Und wenn es schon ein Tier sein muss, warum keine Stechmucke oder ein Wurm?

Schließlich sehe ich mich selbst manchmal als Nasch-, Schmuse- oder Wildkatze. Und auch mein Kosename („Samtpfötchen“) ist sicherlich nicht völlig unberechtigt.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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29 Antworten zu Sechshundertzweiundneunzig

  1. plietschejung schreibt:

    Ein sehr interessanter Gedanke mit den Besitzern ihrer Haustiere und deren Verhaltensweisen. Den muss ich mir merken.

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  2. baerlinerinn schreibt:

    …ich hab ein Herz fuer alle Tiere. Ausnahmen bilden lediglich Floehe, Kakerlaken, Zecken, Spinnen, Wuermer und weiteres Getier, die Mensch wie Tier einfach nur Leid schaffen.

    Dennoch wollte ich mein ganzes Leben lang immer nur einen Hund. Kein Pferd, keinen Papagei, keine Fische… nein, immer einen Hund. ❤

    Aus Sicht meiner Eltern zu viel Arbeit und Verantwortung, also bekam ich irgendwann mit 12 ein Meerschweinchen, nannte sie Coco und was soll ich sagen. . sie hatten Recht. Denn zum regelmaessigen Saubermachen musste ich immer getriezt werden. 😉

    Ausserdem stellte sich bei einem Schulfreund heraus, dass ich allergisch auf Stubentiger reagiere, was Jahre spaeter auch noch einmal durch einen Allergietest attestiert wurde. Es war also klar, nur ein Hund macht mich gluecklich. Und so ist es bis heute. Allein dem Dominieren kann ich in meinem Fall nicht zustimmen, aber wie ich eingangs erwaehnte, mag ich ja fast alle Tiere und denke bis heute, Tierpfleger muessen doch die gluecklichsten Menschen auf Erden sein. *seufz*

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    • breakpoint schreibt:

      Wenn du alle Tiere magst, dann musst du dich von meiner Aussage auch gar nicht angesprochen fühlen.

      In der Tat hatte ich u.a. frühere Bekannte meiner Eltern im Kopf, die sich mehrere ziemlich scharfe Hunde hielten.
      Nach meinem Eindruck machte es denen direkt Vergnügen, ihre Hunde herumzukommandieren, und diese Attitüde setzte sich auch im übrigen Leben fort.

      Doof, dass du auf Katzenhaare allergisch bist. Dafür darfst du dich glücklich schätzen, dass dir Hundehaare nichts ausmachen.

      Tierpfleger .. hm ..
      Verwandte von mir betrieben früher Landwirtschaft. Daher kenne ich Schweine- und Kuhställe von innen.
      Tja, mein Geschmack wäre es nicht, Tiere zu versorgen.

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  3. dieSuchende schreibt:

    und da waren sie wieder: die zwei Arten von Menschen.
    Der Katzen- und der Hundemensch.

    So sehr ich deine Vorliebe natürlich achte und respektiere 😉 … ich muss jetzt mal Wort – für uns Hundemenschen einlegen.

    Ein Katzenmensch behauptet immer gerne – dass es daran
    liegt, dass Hunde ja „einfacher“ sind – Befehlsempfänger.
    Ich finde – das wird ihnen nicht gerecht. Ich finde das sogar sehr herabwürdigend.

    Ich liebe Hunde mehr, und sehe in ihnen mehr als nur
    Befehlsempfänger – und wer ne eigensinnige Hündin hat,
    der weiß auch, das das nicht immer funktioniert. Jeder
    Hund hat seinen eigenen Charakter. (jedes Lebewesen)

    Aber ich sehe in ihnen Loyalität, Freundschaft und sehr
    viele guten sozialen Eigenschaften. Sie sind nicht falsch
    und sie fühlen sich der Familie verbunden. Und sie beschützen die, die sie lieben. Sie stehen für Vertrauen.

    ich denke auch, dass ich – wenn ich einen Menschen
    kennenlernen – sowas wie „ohne, dass er es erwähnt“
    eine Vorliebe vermuten kann, die recht oft auch
    stimmt.

    Und da sehe ich nicht „Machtbesessenheit“ auf der Hundemenschenseite – sondern viel mehr „soziales“ – Meine Erfahrung ist Kopfmenschen sind eher Katzenmenschen und
    Herzmenschen sind eher Hundemenschen. Die Katze bringt
    noch etwas zusätzlich „leidenschaftliches, feuriges“ mit,
    der Hund etwas beständiges, erdendes.

    Das ist die Tendenz, die ich ausmachen kann. Meine Hündin
    ist meine Gefährtin. Eben mein Herz. 🙂 Meine treue Freundin.

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    • breakpoint schreibt:

      Oh je, einen Glaubenskrieg wollte ich eigentlich vermeiden.
      Ich schrieb auch nur etwas von Tendenz, und behauptete keine Allgemeingültigkeit.

      Du schreibst ja selbst, dass du häufig die diesbezügliche Vorliebe eines Menschen schon schnell zumindest vermuten kannst.
      Es scheint also tatsächlich reproduzierbare Unterschiede zu geben.

      Wir können uns da gerne auf deine Zuordnung (Katzen für Kopfmenschen – Hunde für Herzmenschen) einigen, obwohl ich das nach meiner persönlichen Erfahrung nur teilweise bestätigen kann.

      Nachtrag: Auch käme ich nie auf die Idee, Hunde als „einfacher“ zu bezeichnen.
      Schließlich muss der Halter AFAIK ständig Fell bürsten, baden, Häufchen wegmachen, .., während eine Katze sich selbst um ihre Fellpflege und Hygiene kümmert.

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      • dieSuchende schreibt:

        *grins* – Nein – nein nen Glaubenskrieg will ich auch nicht führen. Zumal es klar ist, dass niemand den anderen von den Vorzügen „seiner ersten Wahl“ abbringt oder? 😉

        Ich musste dir nur in dem Punkt „Hundemenschen spielen gerne ihre Macht aus“ widersprechen, weil ich das so nicht
        empfinde oder teile. Ich meine – du sagst ja auch nicht, dass Kinder normalerweise dafür herhalten müssen, damit ihre Eltern Macht ausüben können, oder? |-|

        ich sage nicht, dass es das nicht gibt – aber das wäre doch
        sicherlich der absolut letzte und falsche Grund – richtig?

        Genauso sah ich das mit deiner Zuordnung auch. ich wäre nie auf die Idee gekommen mir einen Hund „deswegen“ zuzulegen.

        Es ist grundsätzlich schwierig was dazu zu sagen – wenn ich z.B. angebe, dass ich Hunde in ihrer Bindung als inniger und näher empfinde – ist das meine Wahrheit. ich empfinde einen Hund eher als ein Familienmitglied als eine Katze. Du kannst das womöglich ganz anders sehen …. hauptsache wir sind mit unserer Wahl glücklich, richtig?

        PS: ich mag Katzen auch – aber anders. Ich fühle mich ihnen nicht so nah … ist einfach so.

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        • breakpoint schreibt:

          Wie langweilig wäre doch das Leben, wenn alle die gleichen Vorlieben und Ansichten hätte?
          Eine gewisse Meinungvielfalt kann einer Gesellschaft doch nur gut tun.

          Du fühlst dich mit einem Hund wohl .. ich erinnere mich gerne an Zeiten, als ich einer schnurrenden Katze auf meinem Schoß über das seidige Fell gestrichen habe.

          Wie du sagst: „hauptsache wir sind mit unserer Wahl glücklich“ :yes:

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  4. Blublubla schreibt:

    Da stellt sich mir gerade eine interessante Frage: Ich hab Angst (also keine Panik, aber wohl fühl ich mich net*) vor Hunden. Gleichzeitig bin ich doch eher dominant und das nicht nur beruflich 😉 Was sagt das nun über mich aus? Unterdrückte Ängste? Kompensation fürs ego? 😛

    *Ausnahme: Ein super braver, mayestätischer Hund in der Wildnis/Bergen.

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    • breakpoint schreibt:

      Wie schon in mehreren anderen Kommentaren geschrieben: das war keine allgemeingültige Regel.
      Ich selbst habe auch Angst vor Hunden (in meiner Jugend gab es ein paar Ausnahmen, die ich kannte – so richtig getraut habe ich ihnen aber nie), muss mich aber trotzdem (nicht nur beruflich) durchsetzen können.

      Was das über dich aussagt, weiß ich nicht. Ich kenne dich ja nicht, und habe keine Ahnung, z.B. wie oft du mit Hunden zusammentriffst, was du genau beruflich machst, und viele Parameter mehr, die da einen Einfluss haben könnten.

      Ich sage es auch gerne nochmal, dass ich mit meiner Aussage nicht polarisieren wollte, und es ganz sicherlich hier etliche Abweichungen und Ausnahmen gibt.
      Schließlich ist das keine exakte Wissenschaft, und kann deshalb nur Wischiwaschi sein.

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  5. Uschi-DWT schreibt:

    Das mit den unterschiedlichen Menschentypen zwischen Hunde und Katzen Besitzer wird in vielen Fällen stimmen.

    Aber wenn du z.B. meine Beiträge bei mir über den Hund „Wuschel“ der Nachbarin und mir liest wirst du feststellen das es auch zwischen Mensch und Hund so zugehen kann wie zwischen Mensch und Katze.

    Im Prinzip stimmt es wohl aber das ein Hund sich leichter an einen Menschen anpasst als eine Katze.

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    • breakpoint schreibt:

      Stimmt alles, so wie du es schreibst.

      Insbesondere, dass sich ein Hund leichter an einen Menschen anpasst, glaube ich auch.
      Dabei empfinde ich persönlich es als sympathischer, dass eine Katze sich noch etwas Eigenständigkeit und Unabhängigkeit erhält.

      BTW, Katzen sind die einzigen Haustiere, die nicht vom Menschen domestiziert wurden, sondern sich den Menschen freiwillig angeschlossen haben (denen sie als eifrige Mäusefänger willkommen waren).

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  6. Marco schreibt:

    Hi,

    als Leser deines Blogs möchte ich dich kurz auf etwas hinweisen: Wir haben gestern unseren OneClick Transfer Dienst in Deutschland gestartet. Mit SKYTROPIA kannst du Dateien mit nur einem Klick speichern und mit Freunden und Geschäftspartnern teilen.

    Dazu haben wir ein Blogger-Gewinnspiel gestartet: http://skytropia.com/blog/gewinnspiel/
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    Liebe Grüße und viel Glück
    Marco von SKYTROPIA.com

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    • breakpoint schreibt:

      Hi Marco,

      so sehr ich mich auch immer über Kommentare (insbesonderen von neuen Lesern) freue, hinterlässt es dennoch einen schalen Nachgeschmack, wenn dieser Kommentar keinerlei konkreten Bezug zu meinem Blog oder dem jeweiligen Eintrag hat.
      Ganz besonders, wenn in dem betreffenden Kommentar ein bestimmtes Produkt oder Dienst angepriesen und verlinkt wird, liegt es nahe, Werbespam zu vermuten.

      Aber ganz sicherlich lag es nicht in deiner Absicht, mich zu verapplen.

      Danke für deinen Besuch!

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  7. Leser schreibt:

    Jetzt sind schon fast alle Argumente vorgebracht, und ich muss mich „dieSuchende“ anschließen: Ich liebe Hunde, aber auch Katzen. Ich habe einen Hund, weil es in meiner Wohnung schwieriger wäre, eine Katze zu halten. Einerseits habe ich Angst, dass sie mir sämtliche (oder auch nur einige, eins wär eigentlich schon zu viel) Kabel anknabbert, andererseits ist die Wohnung zu klein, und der Katze Freigang zu gewähren, davor hätte ich Angst – ich lebe im Erdgeschoss an einer recht vielbefahrenen Straße.
    Der Hund ist auch für mich ein „companion“, wobei es schon ein ziemlicher Schock war (für den ich aber dankbar war), zu lernen, dass ich ihn mir zugelegt habe, weil ich mich selbst nicht lieben kann, und damit es überhaupt jemand tut. Obwohl ich mich nicht für sonderlich dominant halte – ich sage auch allen, die die in vielen Fällen perfekte Kommunikation zwischen meinem Hund und mir (meist mit den Worten „gut erzogen“) bewundern, dass ich ihn überhaupt nicht erzogen habe, sondern mich bloß einfach mit ihm verständige. Aber ja, mir hat auch schon mal jemand gesagt, ich wäre sowas wie ein „Hundeflüsterer“ – keine Ahnung, was da dran ist, aber ich weiß, dass ich zu jedem Hund, der nicht extrem traumatisiert ist, einen leichten Zugang finde, also vielleicht ist da schon was dran. Diese Fähigkeit gibt es auch mit Katzen, das ist eigentlich lediglich eine Umstellungssache, aber mangels viel Erfahrung bin ich in solchen Fällen immer zu ungeduldig.

    Nur noch zur Hundeangst: Kein Hund ist von Natur aus böse, oder *will* beißen. Hunde sind „Flucht- und Verteidigungstiere“, d.h. sie verteidigen sich erst, wenn sie nicht mehr fliehen können. Hunde, die ohne Grund (bzw. wegen eines zu geringen Grundes) angreifen, sind traumatisiert, bei ihnen ist die „Reizschwelle“ zu sehr herabgesetzt, so dass man sie, bevor man ihnen wieder freien Kontakt mit der Welt aufbürden kann, erst langsam daran gewöhnen muss, diese Reizschwelle also wieder erhöhen. Dennoch lasse ich meinen Hund praktisch überall ohne Leine laufen (noch ist da zum Glück erlaubt), und es gibt kein Problem. Probleme gibt es eigentlich immer nur mit Hunden, deren Bewegungsfreiheit durch eine Leine eingeschränkt ist, deren Halter daran zerren, und damit dem Hund nicht ermöglichen, nach seinen Instinkten zu handeln. Das fördert natürlich Traumatisierung und macht aggressiv.

    Ich denke auch, dass die Psyche eines Hundes der des Menschen ähnlicher ist. Auch sehe ich eine große Wahrheit in dem Spruch „Hunde sind die besseren Menschen“, denn wie schon geschrieben, da gibt es keinen Verrat, keine Lügen oder ähnliches. Mein Hund legt mich höchstens mal scherzhaft rein, aber das ist, finde ich, ein großartiger Sinn für Humor, den ich ihm gerne zugestehe (Beispiel: Ich drehe mich um, weil er geschnuppert hat und deshalb hinter mir ist, aber in dem Moment läuft er auf meiner Rückseite an mir vorbei, so dass ich ihn hinter mir nicht mehr sehe, und dann ist er wieder vorne, ich bin mir sicher, dass er das macht, um mich an der Nase rumzuführen, und lache dann immer mit ihm, kleine practical jokes eben).

    Das einzige, dem ich nicht zustimmen kann, ist die Kategorisierung „Hunde – Herzmenschen / Katzen – Kopfmenschen“. Das mag in vielen Fällen so sein, aber ich kenne eine Menge sehr Herzensbetonte Menschen, die sich eher eine Katze als einen Hund halten würden, oder dies auch tun. Zumal Katzen ja auch sehr herzliche Tiere sind. Man muss sich halt, wenn man sie nicht gewöhnt ist, erst mal auf sie einstellen, aber das dürfte wohl mit jedem Tier so sein.

    Perfektes Captcha: „living things“! 🙂

    …aber weil es Perfektion nicht geben kann (würde ja Stillstand bedeuten), rennt das natürlich in den bug, und jetzt gehts um „politically correct“ – nun, das bin ich meist nicht so gerne…

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    • breakpoint schreibt:

      Dass eine Katze Kabel anknabbert, habe ich niemals erlebt.
      Aber unsere Katzen waren auch Freigänger. Als Stubenkatzen hätten sie sich möglicherweise anders verhalten.

      Das habe ich mir auch schon oft gesagt, dass ein Hund ja gar keinen Grund hätte, mich zu beißen.
      Ich glaube dir, das ein normaler Hund das nicht einfach so tun würde.
      Allerdings existieren leider auch viele neurotische Hunde (mag die die Schuld des Halters sein), so dass ich mich trotzdem nicht sicher fühle.

      Ich erinnere mich auch an eine Begebenheit mit dem Hund eines Nachbarn.
      Den kannte ich, eigentlich ein wirklich lieber, aber sehr lebhaft.
      Es war im Winter. Überall Schneematsch. Der Hund hatte entsprechend schmutzige Pfoten.
      Ich hatte – da war glaube ich irgendeine Feier – meine besten Kleider an, und trug irgendwelche Schüsseln oder Tortenplatten – weiß nicht mehr genau.
      Auf jeden Fall musste ich an dem Hund vorbei. Der wollte – in aller Freundlichkeit – an mir hochspringen. Ich konnte ihn nicht abwehren, weil ich die Hände voll hatte.
      Keine Moral aus der Geschicht‘, aber mit einer Katze gibt es derartige Probleme sicherlich nicht.

      Und mein Vater ist tatsächlich mal von einem Hund gebissen worden. Den kannte er, weil er sein „Herrchen“ öfters unterwegs traf. Mein Vater hat den Hund immer zur Begrüßung gestreichelt. Aber dann einmal schnappte der Hund zu. Missverständnis oder was auch immer.
      War auch keine große Sache, außer dass mein Vater seine Tetanusimpfung auffrischen lassen musste.

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  8. ednong schreibt:

    Herrlich ein Warflame 🙂
    Ich würde dir in deinen Aussagen zustimmen …
    Deine Captchas sind nicht Handytauglich

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    • breakpoint schreibt:

      Ach, das war doch eine völlig konstruktive und sachliche Diskussion.
      Alle waren tolerant, niemand auf Streit aus oder versessen darauf, die anderen zu bekehren.

      Auf die Captchas habe ich keinen Einfluss. Sonst magst du die doch.

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  9. breakpoint schreibt:

    SiebenhundertIch muss etwa acht Jahre als gewesen sein, als wir unseren alten Kater bekamen.

    Zu diesem Zeitpunkt war er natürlich noch nicht alt, sondern ein soeben entwöhntes Kätzchen. Wenn ich ihn trotzdem hier als „alten Kater“ bezeichne, dann deshalb, weil e…

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  10. breakpoint schreibt:

    SiebenhundertelfIn meiner jugendlichen Naivität und Unschuld hatte ich unserem jungen Kater einen traditionellen Katzennamen gegeben, der später eine Bedeutungsänderung erfuhr, die mir damals – mit etwa 13 – zumindest nicht bewusst war (bitte keine Spekulationen in de…

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  11. breakpoint schreibt:

    SiebenhundertneunundzwanzigEs gab noch eine wichtige Katze in meinem Leben, über die ich heute schreiben möchte.

    Sie kam in meiner Jugend zu uns, und war sehr verschmust und verspielt, fegte manchmal wild durch das ganze Haus, woraufhin ihr meine Mutter einen passenden Namen …

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