Lockruf des Katers //1566

Aus meiner Kindheit kenne ich die Laute noch gut, die Kater von sich geben, wenn sie auf der Suche nach einer (mehr oder weniger) willigen Kätzin sind.
Für meine Ohren hörte sich das damals ungefähr so an, wie sich „(Geh‘ mal) rau(s)“ im Dialekt meiner Heimat anhört. Und ich konnte dieses Maunzen sogar recht gut imitieren.
Spätestens als ich zum Studium in eine Stadt zog, hörte ich diesen Paarungsruf nicht mehr, da es in Großstädten kaum freilaufende Katzen gibt, und wenn doch, so sind sie meist kastriert.
Neulich jedoch, als wir am Wochenende auf dem Lande weilten, drangen diese Töne einmal wieder an mein Ohr und riefen Erinnerungen wach.

Katzen sind ja die einzigen Tiere, die sich dem Menschen aus freien Stücken angeschlossen haben. Nutzvieh und Hunde dagegen wurden einst von den Menschen domestiziert.
Es heißt auch, dass Hauskatzen nur deshalb miauen, um mit ihren Menschen zu kommunizieren, und nicht zur intraspeciellen Verständigung.
Katzen sind eigenwillige Persönlichkeiten. Das alleine schon macht sie mir um einiges sympathischer als devot-unterwürfig ihren Herren ergebene Hunde.
Und es gefällt mir, wenn eine Katze mit hochaufgerichtetem Schwanz freudig auf mich zuläuft, um mich zu begrüßen.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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22 Antworten zu Lockruf des Katers //1566

  1. blindfoldedwoman schreibt:

    Ich mag Katzen nicht besonders. Besonders eklig finde ich, wenn sie draussen Mäuse oder Vögel fangen. Und überall diese feinen Haare. Loyal sind sie auch nicht. Man hält sich also nur eine Katze um sie zu füttern.

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  2. claudius2016 schreibt:

    Unsere Katzen waren bisher immer sehr loyal, das Bild kann nur jemand aufstellen, der keine Katzen mag. Sie kommen freiwillig zum Kuscheln und, klar, wollen sie gefüttert werden. Und, klar, sie sind Raubtiere und jagen…

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  3. idgie13 schreibt:

    Ich liebe Katzen, meine natürlich besonders!
    Unsere Nachbarn haben seit Ende letzter Woche ein neues Büsi mit gerade 8 Wochen. Da war schon die halbe Strasse da, um sie zu begrüssen.

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  4. ednong schreibt:

    Katzen sind schon sehr eigenwillig, klar. Aber gerade das macht sie interessant. Und wenn sie denn nur draußen leben (oder man sie nur dort leben läßt), dann ist doch gut. Also ich konnte mich für die meisten Katzen immer begeistern, die es um mich herum gab. Und das beruhte auf Gegenseitigkeit. Ich denke, man muß dafür ein Händchen haben.

    Hunde sind nicht ganz so mein Fall, kommt da schon sehr auf die Rasse an. Geht aber auch – und dann kann auch dort die Begeisterung beiderseits vorhanden sein.

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  5. Plietsche Jung schreibt:

    Katzen sind mir deutlich sympathischer.
    Auch, weil man nicht mit dem Kackbeutel hinter ihnen herlaufen muss….

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  6. Andi schreibt:

    Ich mag Katzen auch sehr gerne und habe einen sehr guten Draht zu Katzen, seit meiner Kindheit.
    Die Katzen spüren das und kommen immer sofort auf mich zu.
    Ich hatte auch schon mehr als einmal Erlebnisse mit Katzen, die sich normalerweise von keinem anderen Menschen außer der Bezugsperson anfassen lassen.
    Auch diese haben mich beim ersten mal freudig begrüßt und sich streicheln lassen, was dann immer sehr ungläubige Blicke der „Halter“ ausgelöst hat und Sätze, wie: „Das verstehe ich gar nicht, die haut normalerweise jeden Fremden“. 🙂
    Ich liebe Katzen auch wegen Ihrer eigenen Art und Ihrem eigenen Willen.
    Und genau wegen der unterwürfigen und devoten Art mag auch ich keine Hunde.

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