Entlang einer geschlossenen Reisekurve //2119

Die Anreise zu einem Urlaubshotel in der alten Heimat verlief glatt. Wir hatten schon letztes Jahr dort übernachtet. Als Proviant für unterwegs hatte ich uns beim Bäcker etwas Essbares besorgt – einen Bagel für Carsten und eine Laugenstange für mich.
Am nächsten Morgen machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zu Standort 3. Wir verbrachten den Vormittag dort, hatten ein paar Besprechungen und schauten uns den ganzen Betrieb an. Es gab nichts besonderes zu berichten.

Den Nachmittag und Abend gönnten Carsten und ich uns dann für gemeinsame Zeit (außer dem Dreier war das auch noch eine Art Geburtstagsgeschenk). Es ist dort ja eine schöne Gegend für Spaziergänge. Das Wetter meinte es allerdings nicht gut mit uns – zeitweise Regen oder kalter Wind. Das Hotel hat ein verhältnismäßig großes Schwimmbad, so dass ich nach langer Zeit wieder einmal zum Schwimmen kam.
Am Samstag fuhren wir dann am späteren Vormittag zu meinen Eltern. Es gab Gretelsuppe und Zwiebelkuchen zu Mittag. Meine Mutter weiß halt, was mir schmeckt, und richtet es dann so ein, dass es meine Lieblingsspeisen gibt, wenn ich daheim bin.
Im Juni ist ja geplant, dass meine Eltern und einige andere Verwandte zu uns nach $NichtImSauerland kommen, um unseren Betrieb zu besichtigen. Ich bekräftigte noch einmal die Einladung, und wir klärten einige offene Fragen.
Am Nachmittag tranken wir alle gemeinsam bei meiner Schwester Kaffee und aßen Kuchen.
David und Kristina wollten unbedingt Fotos von Sophie und Niklas sehen. Carsten hatte auf seinem Handy ein paar und sogar noch einen Film von Niklas im Tierpark, die er jenen zeigte. Als Sabine nach Bildern von Enkelchen Nr.3 fragte, musste er allerdings passen.
David bestand darauf, dass ich ein paar Lieder mit ihm singe, die er in der Schule gelernt hatte. Soweit ich sie kannte, tat ich ihm den Gefallen. Dann improvisierte ich noch ein paar Lieder, indem ich auf bekannte Melodien Texte reimte, bei denen die Namen der Kinder vorkamen (davon kann ich euch aber keine Kostprobe geben, da die Realnamen natürlich anders sind, als die von mir gebrauchten Pseudonyme).
Heidi schwärmte für die heilige Greta – heldenhaft wir dereinst die heilige Johanna von Orléans. Ja, genauso ein verblendetes, fanatisches Mädchen mit Halluzinationen, das sich in irgendwelche Hirngespinste reingesteigert hat. Scheiterhaufen sind zwar aus der Mode gekommen, aber ich befürchte, dass es auch mit ihr ein schlimmes Ende nehmen wird.
Den Abend verbrachten wir wieder im Hotel.
Sonntag war Muttertag. Letztes Jahr – Schande über mich! – hatte ich den ja vergessen gehabt. Aber dieses Jahr konnte ich sogar persönlich gratulieren und ein Geschenk überreichen.

Nach dem Mittagessen am Sonntag bei meinen Eltern (Leberklößchensuppe, Rindfleisch mit Nudeln und Meerrettichsahnesauce, Mousse au Chocolat) brachen wir dann auf zu Standort 2. Die Fahrt dorthin dauerte länger, so dass Carsten und ich uns als Fahrer abwechselten. Mit der Bahn wäre die Anreise bei dieser Entfernung angenehmer gewesen. Aber dann hätten wir danach das Auto erst wieder umständlich aus der alten Heimat abholen müssen. Durch die Kombination dreier Reisen zu einer sparten wir insgesamt halt doch Zeit.
Die Reise zu Standort 2 hätte ich mir fast sparen können. Es gibt eigentlich nichts dazu zu sagen (zumindest nichts, das ich auf dem Blog öffentlich machen könnte). Wir machten uns am Nachmittag wieder auf den Heimweg, wo wir am späten Abend ankamen.

So, damit wären die Besuche bei den Standorten 2 und 3 für dieses Jahr abgehakt. Standort 4 kommt im September oder Oktober dran. Zu Standort 6 muss ich ohnehin alle paar Wochen. Steht also noch Standort 5 aus. Das wird in jedem Fall eine Flugreise. Mal schauen .. könnte entweder im Juni noch klappen, oder .. hm .. weiß noch nicht.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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15 Antworten zu Entlang einer geschlossenen Reisekurve //2119

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  2. idgie13 schreibt:

    Ach – die heilige Greta …

    Für mich grenzt das ja an Kindesmissbrauch. Das sollte man allerdings nicht zu laut sagen, hab ich festgestellt…

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    • Hast ganz recht.
      Ich habe mich in dieser Hinsicht mit Äußerungen bisher ebenfalls sehr zurückgehalten.

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      • idgie13 schreibt:

        In meinen Augen wird das Kind sowohl von seinen Eltern als auch diversen Firmen und Organisationen benutzt.
        Für mich ist das alles moderner Ablasshandel zum Grünwaschen seines Gewissens mit Zertifikaten (von Gretas Papi) oder Schulschwänzen.

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        • Gerade wenn es stimmt, dass sie eine Autistin ist, muss dieser mediale Rummel eine Qual für sie sein.
          Mir tut das Mädchen leid. Sie bräuchte eine andere Art von Hilfe als diese ideologische Ausschlachtung.
          Die Eltern und ihr Umfeld sollten besser mäßigend auf sie einwirken, statt sie nur weiter aufzustacheln.

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          • idgie13 schreibt:

            So seh ich das auch.

            Zu mir meinte letzthin eine Kindergärtnerin, dass sie es toll fände, dass ein Kind mit Behinderung so viel bewegen kann und das anderen behinderten Kindern Mut machen würde.

            Auf mein „ich weiss nicht, ob das für das Kind das Beste ist“ wurde ich angefeindet.

            Mir tut sie auch leid und ich nehme ihr durchaus ab, dass sie selbst das alles so meint, wie sie es sagt. Ich kritisiere das Umfeld.

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            • Irenicus schreibt:

              Hmm also zunächst mal: Ich bin mir sehr sicher, dass die Eltern versucht haben anfangs mäßigend einzuwirken. (schon alleine wegen Schule schwänzen)
              Ich weiß aber aus eigener Erfahrung (mein Bruder hat Asperger), dass das nur selten gelingt. Hat er sich einmal was in den Kopf gesetzt, rennt er mit dem Schädel durch die Wand. Das heißt irgendwann kannst du nur noch unterstützen und dafür sorgen, dass die Wand vor seinem Kopf kaputt geht.
              Und ich denke, dass ihre Eltern, dass in gewisser Weise tun. Und solange sie Greta nicht zu irgendetwas anstacheln, dass sie nicht will, aber ggf. die Situation finanziell ausnutzen, könnte es sogar in Gretas Sinne sein. Zum Einen komm das Geld ihr ja auch zu Gute, und die Öffentlichkeit ist mit Sicherheit nervig, aber sie beleuchtet auch das Problem.

              Und Greta ist immerhin 16 Jahre alt und nicht 5. Da darf sie durchaus selbst entscheiden was sie für richtig hält. Und so schwer das ist, irgendwann muss man sie dann einfach ihre Fehler machen lassen, auch wenn man die Weitsicht hat, dass ihr das eher schadet als nützt. Wobei ich nicht glaube, dass ihr das wirklich schadet.

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            • idgie13 schreibt:

              Naja – die Mutter schreibt ein Buch mit Details, die man vielleicht nicht mit der ganzen Welt teilen muss. Und ob ihr das Geld zugute kommt?

              Wir werden sehen, wie es weiter geht – mir geht nur die „Heiligenverehrung“ von den Wohlstandskids auf den Senkel.

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  3. Murdoch schreibt:

    Greta ist zum Heulen.
    Da hilft ja Lachen.
    Dabei hilft die US Greta AOC.

    Oder Soph

    Hier gab’s gestern Freiday am Dienstag und die Deppchen rannten wie Müllbeutel bekleidet mit Säcken durch’s Dorf und sammelten ihren Müll wieder ein.

    Der Gag an der Sache, es gibt einen kleinen Streit im Dorf zwischen Dumminasium und Anwohnern wegen einer Mülltonne auf dem Schulgelände.
    Zu meiner Zeit dort hatten wir noch einen Hof- und einen Raucherdienst.
    Man lief zwei oder drei mal im Jahr mit Eimer und Zange bewaffnet über und ums Schulgelände und räumte seinen Dreck weg. Irgendwer also das ganze Jahr über.
    Heute, nachdem mein Jahrgang Lehrerinnen geworden ist, ist es ein Problem eine Tonne und ihr Umfeld sauber zu halten, die korinthenkackertechnisch betrachtet neben dem Schulgelände steht.

    pS. Soph ist Opfer einer Medienkampagne durch Buzzfeed geworden …

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  4. Plietsche Jung schreibt:

    Ich hab nur Leberklößchensuppe gelesen. Die ist gut und lecker. Nur gibt’s die hier nicht.

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  5. Pingback: Unverblümt //2131 | breakpoint

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