Take Our Parents to Work //2011

Als ich zuletzt mit meinen Eltern telefoniert habe, fragte ich sie, ob sie Interesse hätten, unseren Betrieb in $NichtImSauerland zu besichtigen. Meine Mutter (die gerade den Telefonhörer hatte) meinte, dass sie jetzt im Winter nirgends hinfahren wollten.
Das hatte ich mir schon gedacht. Wenn man an strenge Winter gewöhnt ist, richtet man sich darauf ein. Also schlug ich Mai oder Juni vor, wenn es angenehm warm und abends lange hell ist. Daraufhin fiel ihnen so schnell kein Grund ein abzulehnen.

Wenn ich eh schon eine Betriebsführung mache, könnten auch andere interessierte Verwandte oder Freunde mitkommen. Ich sagte meinen Eltern, dass sie sich mal im Bekanntenkreis herumhören sollen, wer noch mitkommen will. Zehn bis fünfzehn Personen insgesamt wären OK, maximal allerdings zwanzig (sonst wird mir die Sache zu unübersichtlich, und ich müsste die Gruppe teilen, wozu ich zusätzliche Personalresourcen benötigen würde).
Außerdem lege ich gewissen Wert darauf, dass Kathrin mitkommt. Sie hat schließlich längere Zeit als Bürohilfe hier gearbeitet, so dass sie den Betrieb aus erster Hand kennt. Sie kann authentisch bestätigen, wie es hier läuft, und wäre wohl auch glaubhafter Ansprechpartner für unsere Verwandten.

Die genaue Terminplanung werde ich wohl mit Sabine abstimmen. Wenn Robin und Heidi mitwollen, müsste das Event wohl in den Pfingstferien stattfinden. David und Kristina sind allerdings zu klein. Zumindest in die Fertigung dürften sie nicht mitkommen. Das wäre zu gefährlich. Eventuell kann Kathrin dann so lange auf sie aufpassen. Da sie die Fertigung noch von früher kennt, verpasst sie ja nichts.

Nach der Führung werden wir gemeinsam essen. Ob es dafür ein kleines Buffet in der Firma gibt, oder ich in ein Restaurant einlade, überlege ich noch. Das hängt auch davon ab, wer sonst noch mitkommt.


Zum besseren Verständnis eine schematischen Darstellung meines Stammbaums:

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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12 Antworten zu Take Our Parents to Work //2011

  1. blindfoldedwoman schreibt:

    Es ist ja schon ungewöhnlich, dass Deine Eltern noch nie dort waren. Und so riesiges Interesse scheinen sie auch nicht zu haben. Auf mich wirkt das Verhältnis ein wenig reserviert und distanziert. Mag aber daran liegen, dass es bei unserer (sehr großen) Familie so ganz anders ist.

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    • Eben weil ihr Interesse daran gering ist („wir sind alte Leut'“, „wir verstehen nichts davon“, „ist so weit weg“, ..), waren sie noch nie in unserem Betrieb.
      Auch wenn sie jetzt so halbherzig zugesagt haben, heißt das noch lange nicht, dass wirklich etwas aus der Besichtigung wird.

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      • Leser schreibt:

        Ich weiß ja nicht, ob sie wissen, dass dies gar kein so kleiner Betrieb ist. Könnte ja auch sein, dass sie sich darunter eine Hinterhofmanufaktur mit 2, 3 weiteren Mitarbeitern – oder maximal 10 – vorstellen, und kein international tätiges Unternehmen („international tätig“ ist eine Vermutung von mir, da es sich nicht um Konsumgüter handelt, und die Menge an nationalen potentiellen Kunden dementsprechend begrenzt sein dürfte)

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  2. ednong schreibt:

    Ich, also ich hätte großes Interesse an einer Führung. Auch gern außerhalb der Pfingstferien …

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