Tausendachtundneunzig

In letzter Zeit ist mir einige Male aufgefallen, dass ich in meinen Entwürfen oder auch Kommentaren „das“ und „dass“ verwechselt habe.
Eigentlich kann ich die Verwendung sicher unterscheiden, zumindest wenn ich bewusst darüber nachdenke. Und bisher musste ich gar nicht viel drüber nachdenken, und habe das (von sehr seltenen Ausnahmen einmal abgesehen) automatisch richtig gemacht.
Aber jetzt scheinen sich diese Ausnahmen zu häufen. Liegt es daran, dass ich viel im Internet lese, wo manche Autoren dies halt wirklich oft verwechseln (obwohl ich sonst ihren Stil und Inhalte sehr schätze)? Früher sind mir solche Fehler sauer aufgestoßen, aber inzwischen bin ich längst dagegen abgestumpft, so dass sie mir kaum noch auffallen. Und jetzt geht es wohl los, dass ich solche Fehler aktiv übernehme.
Ich muss in Zukunft wieder mehr darauf achten.

Überleitungsloser Themenwechsel.

Aufgrund einer Spam-Attacke ist es aktuell leider nicht möglich, mit mir über mein Kontaktformular in Verbindung zu treten.
Die Kommentareinstellungen habe ich verschärft, so dass nicht jeder Kommentar sofort durchgeht. Es kann also passieren, dass euere Kommentare erst einmal in der Warteschlange hängen. Tagsüber schalte ich sie normalerweise dann schnell frei, abends und nachts dauert es halt bis zum Morgen, sorry. Ich bedauere, dass diese Maßnahmen zur Zeit leider nötig sind.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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27 Antworten zu Tausendachtundneunzig

  1. verbalkanone schreibt:

    Eine Spam-Attacke, die über dein WordPress-Kontaktformular zu dir fand? Wie seltsam ist DAS denn??? Sachen gibt’s…

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    • Über ein Kontaktformular kann man recht bequem (und auch ohne gültige Mail-Adresse) Nachrichten verschicken.
      Es wundert mich nicht, dass es verwendet wird, wenn man nicht öffentlich in den Kommentaren auftauchen will.

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      • verbalkanone schreibt:

        Ja, das sehe ich ein.

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      • Leser schreibt:

        „wenn man nicht öffentlich in den Kommentaren auftauchen will.“ Klingt danach, als wäre es die Spamattacke einer Person gegen Dich persönlich (vermutlich irgend ein SJW, der nicht auf Deine Sichtweise klarkommt). Sowas ist natürlich extrem scheiße. Ich hatte mich schon gewundert, denn WordPress als Anbieter sollte ja eigentlich ein Interesse haben, die gewöhnlichen, von Bots ausgeführten Spamatacken auszufiltern, anstatt Kontaktformulare und Kommentarfelder voller Viagrawerbung oder ähnlichem Müll zuzulassen. So macht das aber Sinn.
        (Da fällt mir ein: Bei einer privat gehosteten WordPress-Seite einer Freundin von mir gibt es immer wieder mal user, die sich in der WordPressinstallation angemeldet haben – vermutlich in der Hoffnung, ihre Rechte irgendwie ausweiten zu können – und das, obwohl es auf der gesamten Site keinen einzigen Link zu einem Registrierungsformular gibt. Vermutlich existiert der Link aber trotzdem irgendwie, so dass man ihn aufrufen könnte, wenn man ihn kennt. Oder es wird sogar direkt per POST in eine PHP-Datei geschrieben, dann bestehen wirklich nur schlechte Chancen, das zu unterbinden. Naja, momentan genügt es, regelmäßige Säuberungsaktionen durchzuführen.)

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  2. Ochmonek schreibt:

    Auch bei mir treten solche Tippfehler immer häufiger auf. Nicht nur dass „das“ und „dass“ verwechselt werden, auch die Buchstaben „v“ und „f“ werden verwechselt, obwohl mir dir Rechtschreibung bekannt ist.

    Eine andere Art von Fehlern bemerke ich auch verstärkt bei mir. Wenn ich z. B. das Wort „Werk“ schreiben möchte, tippe ich oft „Wert“. Das ist nur ein Beispiel und hat nichts mit der Anordnung der Buchstaben auf der Tastatur zu tun. Es ist die Routine, die ich beim Tippen entwickelt habe. Ich schreibe wesentlich häufiger das Wort „Wert“ und so bin ich darauf trainiert, nach der Buchstabenfolge „w-e-r“ unbewusst schon das „t“ zu ergänzen.

    Vielleicht ist das auch eine Erklärung für das-dass-Fehler. Das wäre sogar experimentell überprüfbar. Wenn Routine tatsächlich Ursache dieser Fehler ist, müsste z.B. „Es ist so, dass…“ in Diktaten häufiger korrekt geschrieben werden als das oben verwendete „Nicht nur dass…“. Irgendwelche Muster, die v-f-Fehler erklären, kann ich spontan nicht liefern. Ich werde aber mal darauf achten, wenn ich wieder einen mache.

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    • Jeder macht solche Fehler, und da ist sicherlich eine gewisse Routine drin.
      Bie mir sind z.B. Verwechsler von B und P, bzw. D und T häufig, oder ich füge vor einem k ein c ein, wo gar keines hingehört.
      Meine Verschreiber des Tages sind schon fast legendär. 🙄

      Aber hier ging es darum, dass etwas, das ich sonst immer richtig gemacht habe, allmählich häufig falsch ist.
      Man kann also nicht nur lernen, richtig zu schreiben, sondern offenbar auch, falsch zu schreiben.

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    • Sci Fanboi schreibt:

      v-f Fehler könnten einfache Vertipper sein. Die Tasten liegen ja direkt übereinander.

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    • Leser schreibt:

      Hmm, das mit v-f kenne ich auch, aber zum Glück merke ich sehr häufig noch, wenn es sich falsch anfühlt, und kann es korrigieren. Oder auch ß-s und ähnliches. Also alles, was im Gesprochenen gleich/ähnlich klingt, aber unterschiedliche Buchstaben sind. Bei dass-das ist es mir noch nicht so aufgefallen, aber da denke ich, ähnlich wie bei ß-s, auch ein paar Sekundenbruchteile drüber nach, während ich es schreibe.
      Ich frage mich, ob es sich hier um einen „allgemeinen“ Konzentrationsverlust handelt, bei dem (fast) jeder betroffen ist, und woher der kommt (veränderte gesellschaftliche Einflüsse, z.B. Stresslevel oder irgendsowas?

      Und dann ist da noch die Tastatur an meinem neuen Rechner, die scheint auch manchmal Tasten zu „verschlucken“, leider…aber auf Austauschen hab ich keine Lust (ist ein Laptop, daher sind die Tastaturen dafür nicht so billig, oder mit dem falschen Layout bedruckt, oder mit Aufklebern beklebt usw).

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      • Bie anderen – bei mir bisher noch nicht – fällt mir auch häufig auf, dass „seid“ und „seit“ verwechselt wird.

        Manche Tastaturen verschlucken gerne Tasten, oder bringen andere mehrfach.
        Einmal hatte ich etwas Kaffee verkleckert, danach kam ein paar Tage lang mit jedem c ein x. War wohl ein Kurzschluss auf der Platine.

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        • Leser schreibt:

          Die meisten Tastaturen haben an der Stelle keine Platine, sondern zwei Plastikfolien, auf die die Leiterbahnen zu den einzelnen Tasten aufgedruckt sind. Normalerweise mit einer Lochfolie, für jede Taste ein Loch, und die Tastenmatte selbst ist aus Gummi und drückt dann an den Positionen der Tasten jeweils die Folien zusammen und schließt den Kontakt. Dann kann sowas passieren mit den „Doppelbuchstaben“. Wenn man jedoch viel tippt und Wert auf eine gute Tastatur legt, dann gibt es auch welche, die haben tatsächlich eine Platine in voller Größe, auf der jede Taste aus einem eigenen Mikroschalter besteht. Die gehen glaube ich so ab 60€ los, für 100 bekommt man eine wirklich gute, oder so… (und dann gibts da auch noch Unterschiede,die Microschalter von Cherry vs. den „Buckling Spring“ Mechanismus von ehemals IBM)…

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  3. Molly L. schreibt:

    Passiert mir auch des Öfteren. Interessanter Weise, da ich das seit Jahren fehlerfrei kann. Dennoch muss ich das bei mir jetzt oft korrigieren, ahrg. Außerdem unterlaufen mir tipptechnische Fehler, die mir handschriftlich nicht passieren.
    Ich bin Fehlern gegenüber auch moderater geworden. Bis auf richtig „schlimme“ Sachen, Mißachtung von Groß- ujnd Kleinschreibung etc. Aber im Allgemeinen existieren ja durch die Rechtschreibreformen so viele Möglichkeiten, ein Wort zu schreiben, dass ich es manchmal selbst nicht weiß, vor Allem, wenn es darum geht, ob ein Wort zusammengeschrieben oder eben nicht zusammen geschrieben werden darf. 😉
    Knorke finde ich ja sowas wie, Moment, *wühlkram*, das hier: „Einfach nicht koregt!!!!!!“ 😀 😀 😀

    So. Nun folge ich Dir übergangslos zum nächsten Thema.
    Habe gestern leider (!) aus reiner Neugier ein Blog der „Männerbewegung“ gelesen. Anführungszeichen deshalb, weil das für mich weniger Männerbewegung, denn frauenfeindliche und -verächtliche Haßtiraden waren. Letztes Jahr dagegen habe ich (ebenfalls leider!) ein bisschen auf männerfeindlichen Seiten rumgestöbert. Das Gefühl ist damals wie heute: Mir ist hundeelend und k*tzübel. Ich verstehe weder die eine, noch die andere Seite in ihrem grenzenlosen Haß. Natürlich sind das absolute Extreme und keine Stellvertreter für Menschen, die die eine oder andere Gleichberechtigung suchen. Dennoch bleibt ein total übler Nachgeschmack – mal wieder – und ich muss echt sagen: Ich weiß nicht, wie Du das aushälst!
    Mir haben diese beiden „Ausflüge“ in menschliche Abgründe echt schon gereicht; was ich da gelesen habe, hat mir damals tagelang schlechte Träume beschert und tut es jetzt auch wieder. Vielleicht bin ich einfach nicht so tapfer wie Du? Ich würde das auf jeden Fall keine Sekunde länger aushalten. Umso bewundernswerter, dass Du Dich davon nicht unterkriegen lässt!

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    • Die Rechtschreibreform hat vor allem bewirkt, dass ich Orthografie nicht mehr so eng sehe. Manchmal halte ich mich an die neue, manchmal an die alte Schreibweise, wie ich gerade Lust und Laune habe.

      Ich weiß nicht, auf welcher Seite zu da gelandet bist. Da gibt es schon extreme (z.B. das Männermagazin, von dem ich erst kürzlich abgeraten habe), aber den meisten (zumindest die, auf denen ich lese), geht es vor allem darum, dass Männer auch Menschen sind, die Bedürfnisse haben, und die nicht alle ihre Rechte (z.B. bzgl. ihrer Kinder) an Frauen verlieren wollen.
      Da sind weder Frauenhass noch – feindlichkeit, sondern halt viel Resignation und Frust.

      Richtigen Hass habe ich nur auf feministischen Seiten (nicht alle!, aber bei vielen kommt die Abneigung gegenüber Männern ganz klar durch) festgestellt. Da gibt es Aufrufe wie #killallmen und Organisationen wie SCUM, die sind wirklich ernst gemeint, und kaum eine Feministin distanziert sich glaubwürdig davon.

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  4. Claudius schreibt:

    Ich vertippe mich oft bei ‚Institut‘, ein Wort, das im Bankenumfeld sehr häufig vorkommt… Das gibt dann schicke Varianten

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  5. ednong schreibt:

    Ach ja, das mit dem „dass“ ist mir auch schon untergekommen. Beim Drüberlesen korrigiere ich dann meistens noch mal. Ich vermute eher, dass hängt mit der anderen Schreibweise zusammen. Vorher war es entweder ein „s“ oder ein „ß“ – heute ist es entweder ein „s“ oder es sind derer zwei. Also ein Tastendruck mehr. Und der wird dann schon mal gern vergessen. So stelle ich mir das bei mir zumindest vor, anders kann ich es mir nicht erklären. Und wenn ich den Fehler in anderen Texten lese (und nicht nur den) korrigiere ich automatisch beim Lesen – also so gedanklich.

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    • Kann schon sein, dass das ß früher leichter von s zu unterscheiden war, als 2 oder 1 Tastendruck.
      Andererseits ist die Schreibweise mit den „ss“ ja jetzt schon seit vielen Jahren aktuell, und das von mir beschriebene Phänomen bemerke ich erst seit einigen Wochen oder wenigen Monaten.

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      • Leser schreibt:

        „erst seit einigen Wochen oder wenigen Monaten.“ Ha, da hat der Verschwörungstheoretiker in mir seinen Spaß! (Nicht, dass ich ihn immer vollkommen ernst nehmen würde, aber lustig ist es trotzdem) – bei mir ist das Beschriebene v-f / s-ß Phänomen auch erst seit relativ kurzer Zeit vorhanden. Könnte es sein, dass wir mittels künstlicher Umwelteinflüsse dazu gebracht werden, weniger konzentriert beim Schreiben zu sein? Fielleicht steckt auch Bieleveld dahinter?!? ;-))

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  6. Dieter schreibt:

    Mir ist bei mir besonders aufgefallen, dass ich irgendwann kaum noch Kommata gesetzt habe sondern einfach den Satz fließen ließ. Ich denke, dass dies aber daran liegt, das sich so langsam einschleift und außerdem achtet fast niemand mehr im Internet darauf.

    In meinem Beruf hätte ich nicht den kleinsten Brief durchgehen lassen, der nicht genauestens auf Grammatik und Stil geprüft wurde.

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  7. Pingback: Zwölfhundertfünfundachtzig | breakpoint

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