Vierhundert

Da der Webmasterfriday diesmal ein interessantes Thema hat, das ich auch recht früh mitbekommen habe, stelle ich das Thema, das ich für Freitag vorgesehen habe, erst mal zurück und erzähle stattdessen über meinen Arbeitstag.

Da ich selbständig bin, kann ich mir die Arbeit sehr frei einteilen. Dafür arbeite ich aber auch am Wochenende – was jedoch auch noch andere Gründe hat.
Gelegentlich habe ich feste Termine bei Kunden. Die liegen aber normalerweise zu den üblichen Zeiten, so dass ich sie hier ausklammere.
Meine Arbeitszeiten differieren auch in den verschiedenen Jahreszeiten, weil es früh unterschiedlich bald hell wird. Ich beschränke mich im folgenden auf das Frühjahr.

Eigentlich bin ich keine Frühaufsteherin – aber Carsten ist einer. Und wenn er erst einmal aufgestanden ist, hält mich auch nichts mehr im Bett. So sitze ich manchmal schon kurz nach sechs am Rechner. Während ich meinen Kaffee trinke, schaue ich nach Mails, nach Neuigkeiten, und blogge häufig erst einmal.
Dann – mittlerweile ist es vielleicht sieben oder auch deutlich später – beginne ich mit der Arbeit. Je nachdem, was ich gerade mache, arbeite ich entweder einige Stunden durch, bevor die nächste größere Pause fällig ist, oder ich arbeite in kleineren Häppchen und lege dafür kürzere Pausen ein.
Auch die Mittagspause ist nur eine etwas ausgedehntere Pause, und ich arbeite meist bis vier oder fünf durch. Ab zwei oder drei (am Freitag bereits um die Mittagszeit) versuche ich, nichts neues Größeres mehr anzufangen, weil ich noch Datensicherungen oder Abschlussarbeiten ausführen will.

In der Regel versuche ich, etwa dreißig Stunden pro Woche zu arbeiten. Eigentlich würden auch weniger reichen, denn ich habe ja kaum noch Ausgaben.
Wenn ich im Flow bin, dann ist es schwierig für mich, die Arbeit zu unterbrechen oder zu beenden. Bei den meisten Arbeiten ist dies aber kein Problem.

Damit habe ich wohl alle Fragen zumindest tangiert.
Ich veröffentliche diesen Eintrag ausnahmsweise schon am Donnerstag, obwohl ich bereits einen Eintrag geschrieben habe. Werde ihn morgen aber auf Freitag umdatieren, um nicht mit meinen eigenen Blogregeln in Konflikt zu kommen.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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10 Antworten zu Vierhundert

  1. Conchi schreibt:

    Hi breakpoint,

    na, da bin ich ja an einer schönen geraden Zahl hier gelandet, und bin auch keine Frühaufsteherin, aber wenn
    meine kleine Keti bei mir im Bett schlafen darf, weckt
    sie mich auch morgens früh. So wie heute, und das obwohl
    ich erst um drei Uhr ins Bett gekommen bin. Naja, um dann
    erst mal wach zu werden, schaue ich auch erst mal nach
    Mails und Kommentaren, bevor ich mit der Arbeit loslege.

    Schön, dass du dir deine Zeit auch so eintelien kannst, die du möchtest, und es freut mich, dass du wenig Ausgaben hast.

    LG an dich
    und einen schönen tag dir
    Conchi

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    • breakpoint schreibt:

      Hi Conchi,

      tja, die 400 sind in diesem Fall kein bad request. :))

      Eine freie Zeiteinteilung ist schon sehr angenehm. Zwar arbeite ich ohnehin meist zu den sog. Bürozeiten, aber wenn ich will, kann ich das auch nachts oder eben am Wochenende.

      Schönes Wochenende und lg
      breakpoint

      PS: Streichle mal deine Katzen von mir. 🙂

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  2. Karin schreibt:

    Obwohl ich kein Frühaufsteher bin und am liebsten erst um 9Uhr aufstehen würde… klingelt mein Wecker schon um halb6. Hätte ich die Wahl.. ich würde liegenbleiben.
    Ich muss mal schauen ob ich diesmal bei Westmaster mitmache… so spannend ist das Thema diesmal nicht.
    lg

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    • breakpoint schreibt:

      Es ist natürlich ein Unterschied, ob man z.B. wegen Terminen zu einer festen Zeit aufstehen muss, oder nur aufsteht, weil man ja irgendwann das Bett verlassen muss/sollte.
      In meiner Schulzeit bin ich ja in den Ferien manchmal bis Mittag im Bett geblieben, jetzt verspüre ich dieses Bedürfnis nicht mehr.
      Es fällt mir eigentlich nicht schwer, früh aufzustehen, sofern es bereits hell ist. Im Winter kann das schon ein Problem sein.

      Welche Themen beim WMF spannend sind, und welche nicht, darüber kann man geteilter Meinung sein. Ich bin erst von einigen Wochen daraufgestoßen, und habe wohl die interessantesten Themen schlichtweg verpasst.

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  3. Murgs schreibt:

    Ach Dreißig-Stunde-Woche ist kein Problem bei mir.
    Bis Mittwoch ist die geschafft und dann beginnt sofort die nächste. 😦
    Selbständig: Du arbeitest SELBST und STÄNDIG.

    Ich habe auch jede Menge hungriger Mäuler zu füttern, kein Mädel ist inzwischen unter 174 und die Ansprüche wachsen weiter …

    Hab‘ ich doch den falschen Beruf?

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    • breakpoint schreibt:

      Du bist wohl auch so ein Workaholic wie Carsten (der inzwischen aber auf dem Weg der Besserung ist).
      Naja, ich habe durchaus Verständnis dafür.

      Ich arbeite einerseits aus (mehr oder weniger) Freude, und zum anderen, um mir meine wirtschaftliche/finanzielle Unabhängigkeit dauerhaft zu sichern.

      174 was?

      Du hast schon den – für dich – richtigen Beruf!
      Apotheker ist doch ein angesehener Beruf mit sehr positivem Image (im Gegensatz zu Programmierer :)) ).
      Ich hatte bisher immer den Eindruck, dass du richtig darin aufgehst.

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      • Murgs schreibt:

        Worcoholic? Nein danke!
        50 Stunden Öffnungszeiten plus Abrechnung, abschließen, Nebenarbeiten, Buchhaltung (Vollkaufmann) und alle 13 Tage 24h-Notdienst summiert sich. Normalerweise habe ich dafür 1-2 halbeTage pro Woche frei, aber zur Zeit fehlt Personal und meine Frau kann nicht einspringen.

        Körpergröße: ÄLT und FLT 174-175 cm, GLT 177-178 cm und beste Ehefrau 175 cm.
        Kampfgewicht im unteren Bereich. Aber die Finanziellen Ansprüche von drei Teenies sind schon heftig. Aber ich liebe sie. :-))

        Programmierer haben einen guten Ruf!
        Die schlechteren sind zwar Fachidioten, aber die guten sind meist (wie Du auch) aus anderen Bereichen dazugestoßen.

        Jetzt mal noch schnell bei Amazon einkaufen …
        … erledigt. Was machst Du eigentlich mit den Artikeln, die du im Text farbverändert hattest?

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        • breakpoint schreibt:

          Hoffentlich geht es mit eurer Personalsuche gut voran, damit du bald wieder entlastet wirst. (Ja, ich kenne das Problem).

          Die Angabe „cm“ hätte die Unklarheiten von vornherein beseitigt. :yes:
          (Bei uns kriegt man gleich im ersten Semester eingebleut, dass zu einer (nicht dimensionslosen) Zahl immer auch die Einheit gehört. Sorry, wenn ich mal wieder klugsch…en muss.)

          In der Öffentlichkeit werden Programmierer doch eher als „die doofen Nerds“ gesehen, Fachidioten sowieso.
          Wir wissen natürlich, dass das Vorurteile und Klischees sind – aber ein gewisser wahrer Kern lässt sich auch nicht leugnen (als Beispiel kann schon mal wieder der vorige Absatz herhalten).

          Wenn es noch nicht zu spät ist, dann warte mit D bis morgen. Dann sollte es kostenlos sein.

          Farbverändert? Erst dachte ich, du meinst die Hintergrundfarbe der Covers.
          Doch jetzt dünkt mir, du meinst die möglicherweise nicht ganz jugendfreien Textpassagen in ein paar Einträgen, bei denen ich den Kontrast so stark reduziert habe, dass man sie nur nach Selektion mit der Mouse lesen kann.
          Tja, die stehen normal lesbar in den eBooks. Ich hoffe, dass das kein Problem ist, aber Amazon verkauft genug erotische Literatur, und beim Einstellen wird nirgends nach Altersfreigabe o.ä. gefragt.

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  4. madmonk schreibt:

    Wow, eine 30-Stunden-Woche ist für mich eine schöne Vorstellung, reicht mir aber meist nicht.

    Manchmal stecke ich auch in einem Script, den ich besser zu Ende mache, als mich am nächsten Tag wieder reinfinden zu müssen.

    Wichtig sind allerdings regelmäßige Pausen – da arbeite ich noch dran. 😉

    LG
    Manni

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    • breakpoint schreibt:

      Hm, die 30 Stunden sind eigentlich nur die Zeiten, für die ich explizit bezahlt werde.
      Dazu kommen schon noch mehr oder weniger Stunden, die ich auf eigene Kappe arbeite (allgemeine Arbeiten, Mails an Kunden, Rechnungen schreiben, Weiterbildung, usw. – verbuche ich halt unter „Freizeit“).

      Klar gibt es auch bei mir Phasen, in denen es mir schwer fällt, mich von der Arbeit loszureißen.
      Aber ich versuche von vorneherein, die Zeit so einzuteilen, dass es einigermaßen hinkommt (klappt in ca. 90% der Fälle). Dafür habe ich auch den nachmittäglichen Zeitpuffer.

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