Das andere Krankenhaus //2584

Mein Vater ist wieder im Krankenhaus [BTW und nur für’s Protokoll: es waren kein 48 Stunden nach seiner zweiten Impfung]. Diesmal nicht in der Kreisstadt, sondern in einer größeren Klinik in einem benachbarten Landkreis. [Wir sind früher einmal im Jahr in diese Stadt gefahren, und waren dort in mehreren Kaufhäusern, um einige Käufe zu machen, was man bei uns in der Gegend nicht so leicht auftreiben konnte – etwa bestimmte Kleidung. Mir hatten es vor allem die Buchabteilungen angetan.]
Von meiner Mutter ist kaum herauszukriegen, was ihm jetzt eigentlich fehlt. Wenn ich sie etwas frage, schweift sie zu allem möglichen ab, beantwortet aber nicht meine Frage. Immerhin habe ich herausgefunden, dass es irgendetwas mit den Nieren ist.

Während es noch einigermaßen für sie machbar war, ihn im Kreiskrankenhaus zu besuchen, wird es jetzt noch schwieriger. Diese Klinik ist doppelt so weit entfernt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln muss man erst mit dem Bus in einen anderen Ort fahren, und von dort aus mit der Bahn weiter. Einfach ist man da wenigstens anderthalb Stunden unterwegs. Mit den erlaubten Besuchszeiten harmoniert der Fahrplan nicht gerade. Und vorher muss sie noch was-weiß-ich-wo einen „tagesaktuellen Schnelltest“ herkriegen. Wenigstens macht meiner Mutter momentan ihr schlimmes Knie nicht übermäßig zu schaffen – bzw. sie muss wohl angefangen haben, viele Schmerztabletten zu nehmen.
Sabine würde ja am Wochenende mit dem Auto hinfahren (wenn Thorsten daheim ist und auf die Kinder aufpassen kann). Aber dazu muss sie auch erst noch das Problem mit dem Testnachweis lösen. Und auch dann ist es nicht sicher, dass sie gleichzeitig mit meiner Mutter zu meinem Vater darf, noch nicht einmal, ob überhaupt.
Angesichts der Besucherregelungen brauche ich gar nicht erst zu überlegen, ob ich hinfahren (mit dem Auto mindestens zweieinhalb Stunden Fahrt einfach – falls ich einen Schlenker über die Alte Heimat machen würde, was sich anböte, dann noch länger) sollte. Mit Baby dürfte ich eh nicht rein, und ohne Baby kann ich nicht so lange weg.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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22 Antworten zu Das andere Krankenhaus //2584

  1. keloph schreibt:

    ich drück die daumen.

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  2. blindfoldedwoman schreibt:

    Besorg ihr doch ein Zimmer in der Nähe vom Krankenhaus.
    Das haben wir auch immer so gemacht, wenn mein Vater weiter entfernt lag.
    Hier braucht man keinen Test, um jemanden im KH zu besuchen.
    Ich drücke die Daumen, dass alles gut ausgeht.

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  3. safasadjida schreibt:

    Ich wünsche Dir das alles wieder gut wird.

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  4. ednong schreibt:

    Shit.
    Besuche did derzeit schwierig. Und das wird sicher demnächst noch härter werden.
    Alles Gute deinem Vater.

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  5. Mia schreibt:

    Hast du die Vermutung, dass die KH-Einweisung in direktem Zusammenhang mit der zweiten Impfung steht?

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  6. Plietsche Jung schreibt:

    Die Regelung ist sicher von Landkreis zu Langkreis anders.
    Schau am besten ins I-Net oder ruf dort an. Auch wer und in welcher Anzahl mitkommen darf.
    Gute Besserung !

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  7. idgie13 schreibt:

    Gute und schnelle Besserung wünsche ich Deinem Vater. Hoffentlich darf er bald wieder raus.
    Hat Deine Mutter kein Auto / keinen Führerschein?

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    • Danke, Idgie.

      Meine Mutter hat nie den Führerschein gemacht. Wollte sie nie und hat sie auch bisher nicht gebraucht.
      Ein Auto stünde ihr sogar zur Verfügung. Das kriegt mein Neffe, sobald er seinen Führerschein gekriegt hat (wartet aktuell auf einen Prüfungstermin).

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      • idgie13 schreibt:

        Ausser meiner einen Oma (ist jetzt 94-jährig) kenne ich niemanden in meiner Familie ohne Führerschein. Auch meine andere Oma (wäre jetzt 93) fuhr gern Auto – sie lebt aber leider schon lange nicht mehr.

        Bei uns kommt man halt ohne Auto kaum wo hin. Es fährt nur 3x täglich der Schulbus und für 20km in die nächste Stadt braucht der 1 Stunde, weil an jeder Milchkanne angehalten werden muss.

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