Computer der Zukunft //2281

Seit der Neuinstallation läuft mein Rechner zwar wieder ordentlich, aber irgendwie ist mein Grundvertrauen zu ihm doch erschüttert. Er hat inzwischen schon etliche Jahre auf dem Buckel, so dass es kein Luxus wäre, ihn durch ein zeitgemäßeres Modell zu ersetzen.

Wenn ich ihn nur aufrüste durch ein paar neue Bauteile wie Mainboard mit neuem Prozessor und neuem RAM, ist das nichts Halbes und nichts Ganzes. Die alten, noch funktionsfähigen Teile lägen dann ungenutzt herum. Außerdem glaube ich fast nicht mehr, dass die früheren Probleme am Mainboard lagen. Das könnte irgendein unzuverlässiger Anschluss sein, den ich dann trotzdem weiterverwenden würde.
Nein, wenn schon, dann muss ein komplett neuer Rechner her. Für den alten habe ich weiterhin noch Verwendung.
Aus steuerlichen und anderen Gründen werde ich aber noch bis nächstes Jahr warten, bis ich mir einen neuen Computer zulege.
Ja – das hatte ich schon mal vorgehabt, aber dann doch bleiben gelassen, weil er dann wieder anstandslos lief. Möglich, dass ich es mir auch wieder anders überlege. Eilig ist es zumindest nicht.

Ich will keinen teuren High-End-Computer, sondern ein solides Modell mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Dazu müsste ich mich erst mal wieder informieren, welche Bauteile aktuell verfügbar und zweckmäßig sind.

Das Problem ist nicht das Zusammenbauen und -schrauben, sondern einzelne Komponenten zu finden, die dann auch im Endeffekt zusammenpassen und kompatibel sind. Da passt sonst ein Anschluss nicht, oder das Netzteil ist unterdimensioniert, oder der Formfaktor der verfügbaren Steckplätze ist ein anderer.
Da sind wahnsinnig viele Einzelheiten zu berücksichtigen.
Ich muss auch zugeben, dass ich in den letzten Jahren ziemlich den Überblick verloren habe. Irgendwo zwischen IDE-Anschluss und S-ATA, oder zwischen DDR3 bzw. DDR4-RAMs ist meine Ahnung allmählich immer weniger aktuell geworden.
Das passiert, wenn man sich bei solch schnell änderten Themen nicht immer wieder damit befasst, um sich up-to-date zu halten.

Zur Sicherheit werde ich dann zu gegebener Zeit wohl mal bei meinen IT-Boys nachfragen, ob die von mir zusammengestellten Komponenten zusammenpassen und voraussichtlich miteinander funktionieren werden.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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27 Antworten zu Computer der Zukunft //2281

  1. keloph schreibt:

    früher habe ich auch geschraubt. heute überlasse ich es den herstellern. das spart zeit, wenn es nicht hobbycharakter hat.

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  2. Plietsche Jung schreibt:

    Selbst bauen ist noch immer die beste Wahl. Beste Komponenten, leise, leistungsfähig.

    Lies dich ein, das braucht nicht lang.

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  3. Macros schreibt:

    Wenn du die Komponenten nicht selbst aussuchen willst, in einer der letzten CTs waren wieder die Bauvorschläge drin….

    Guter Allrounder bis Workstation

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  4. MartinTriker schreibt:

    Die Bauteile passen besser zusammen als früher, als ich selbst noch geschruabt habe. Aber wenn du selbst schrauben willst: wie wäre es mit einem der Bauvorschläge aus der c’t? Zumindest als Ausgangsbasis sollte es einer der Vorschläge doch tun.
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Der-optimale-PC-2020-c-t-Bauvorschlaege-ab-250-Euro-4581451.html

    Auf alle Fälle wirst du überrascht sein wieviel Power heute drin steckt. Ich habe dieses Jahr mein altes Notebook mit Core i7 4. Generation durch einen aktuellen i7 10. Generation ersetzt. Beide mit 1TB-SSD. Der Fortschritt ist nur bei der CPU schon gewaltig. Wenn du noch eine HDD hast in deinem alten: nimm eine SSD.

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  5. claudius2016 schreibt:

    Meine Schrauberzeit ist weitgehend vorbei. Ich brauche keinen High-End-PC, mir reicht ein solider Office-PC. Da gucke ich bei dem lokalen NBbilliger nach einem soliden, fertigen PC. Der SSD-Tipp ist allerdings richtig, aber auch die werden heute in aktuellen Fertig-von-der-Stange-Produkten verbaut.

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  6. Leser schreibt:

    Irgendwann ist man an dem Punkt angelangt, wo man nicht mehr selbst basteln und schrauben will, weil man den Überblick verloren hat – so kenne ich das auch.
    Ich habe mit Lenovo’s ThinkCentre PCs gute Erfahrungen gemacht: Solide, leise, gut durchdachte Office-PCs, die stabil laufen und keine Probleme machen, sowie problemlos erweiterbar sind. Nur falls es doch was von der Stange sein soll, wenn z.B. die Zeit zum Planen, besorgen und zusammenbauen der Komponenten nicht ausreicht.

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  7. lawgunsandfreedom schreibt:

    Einfach die Bauteileliste der c’t für den „optimalen“ PC konsultieren. Ausgabe 24 vom 9.11.2019. Die haben Bauvorschläge vor Allrounder-, Gaming-, Minimal-PCs.

    Da spart man sich eine Menge eigener Recherchezeit.

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  8. Rick schreibt:

    Probier Mal Linux Mint aus, braucht nicht so viele Ressourcen wie Windows und ist mittlerweile Windows schon so ähnlich in der Bedienung das der Umstieg ganz leicht fällt.

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    • Das ist sicher gut gemeint, aber am Betriebssystem werde ich definitiv nichts ändern, da ich Windows auch zu beruflichen Zwecken benötige.
      Es geht rein um einen Austausch der Hardware.

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    • Leser schreibt:

      Rick, ich nutze Linux Mint (nach Debian und Ubuntu), und muss sagen, in dem Moment, wo man „unter die Haube“ schaut, ist es immer noch Linux und funktioniert ganz anders als Windows. Der Umstieg ist also für jemanden, der nur Windows kennt, umso schwerer, je mehr dieser sich mit „seinem“ System auskennt und in die Tiefen eingestiegen ist.
      Ich habe bei Windows da immer das Gefühl, die Außenseite einer Black Box anzuschauen. Bei Linux habe ich das Gefühl, diese Kiste aufzumachen und innendrin an der Verkabelung beliebige Änderungen vornehmen zu können…

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  9. Pingback: Zwitscherlinge //2411 | breakpoint

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