Neunhundertsiebenundfünfzig

Wenn das dieswöchige Thema des Webmasterfriday Terminplanung ist, trifft sich das ganz gut. Ich hatte ein ähnliches Topic eh gerade im Hinterkopf, wenn auch nur als vage Idee.

Meine Termine merke ich mir, indem ich sie in meinen Kalender eintrage, und mich rechtzeitig vorher daran erinnern lasse. Aber da ich wenig konkrete Termine habe, und meist flexibel am Schreibtisch sitze, ist das eher eine Nebensächlichkeit.

Mein eigentliches Zeitmanagement besteht darin, dass ich meine zu erledigenden Tätigkeiten unterschiedlich gewichte und priorisiere.

An oberster Stelle sind dabei meine privaten Offline-Tätigkeiten. Ich glaube, das muss ich nicht näher erklären.
Danach alles, was mit Arbeit zu tun hat. Die Prioritäten verschieben sich dabei schon mal. Derzeit ist mein Programmierprojekt ziemlich hoch angesiedelt, aber die Führung meiner Mitarbeiter, einschließlich Projektmanagement etc. verbraucht mindestens ebenso viele Zeitresourcen. Eventuelle Beratungstätigkeit, Eigenentwicklungen, Betreuung der IT und Websites, und was sonst sporadisch anfällt, zählen hier auch dazu. Nicht zu vergessen den ganzen Papierkram, den ich aber oft prokrastiniere, bis er irgendwann dringend wird.
An nächster Stelle folgen private Online-Aktivitäten, also u.a. dieses Blog, Twitter, und so weiter.
Um Hausarbeit komme ich leider auch nicht herum. Oder sonstige Erledigungen wie Einkaufen etc.

Wenn ich beispielsweise einen Zahnarzttermin habe, so weiß ich das schon längere Zeit vorher, und trage ihn in meinen Kalender ein. Damit ist er fix.
Meine Zeitaufteilung erfolgt dann um die wenigen festen Termine außenrum. Mitarbeitergespräche etwa lege ich meist erst wenige Tage vorher fest – wie es sich halt jeweils ergibt.

Oft arbeite ich auch am Wochenende, und notfalls auch mal abends.
Meine mittlere, bezahlte Arbeitszeit pro Woche habe ich auf ca. 30 Stunden pro Woche beschränkt. Davon gehen jedoch 25 Stunden monatlich ab, die ich unentgeltlich (gegen Naturalien) leiste, und ohne das Finanzamt damit zu behelligen.

Beim Thema Terminplanung darf auch der Aspekt nicht fehlen, wie ich Releasetermine und ähnliches festlege.
Ich mache zunächst aufgrund der Requirements eine Aufwandsabschätzung, setze das in Relation zu den zur Verfügung stehenden Resourcen, schlage einen angemessenen Zeitpuffer drauf, und teile schließlich dem Kunden den darauf basierenden, voraussichtlichen Termin mit.
Bisher habe ich mit diesem Vorgehen gute Erfahrungen gemacht. Voraussetzung ist jedoch, dass man den Zeitaufwand tatsächlich realistisch einschätzen kann.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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9 Antworten zu Neunhundertsiebenundfünfzig

  1. Molly schreibt:

    Haxh ja: Zeitmanagement ist alles!
    Obwohl: Seit ich hier im Kerker sitze, habe ich erstaunlich viel davon. Ob ich meine Memoiren schreiben sollte? 😉

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  2. plietschejung schreibt:

    Für mich ist eine Terminplanung existentiell.
    Ohne dem geht nix mehr.
    Es ist einfach zu viel ….

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    • breakpoint schreibt:

      Es ist ja auch unterschiedlich, wie viel Einzeltermine man handeln muss.
      Bei mir ordnet sich das meiste den wenigen Releaseterminen unter.
      Der Chef hier dagegen hat oft Termin oder Besprechungen im Halbstunden- oder Stundenrhythmus, weshalb ich mich häufig gezwungen sehe, manche Themen erst nach Feierabend zu besprechen.

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  3. ednong schreibt:

    „Voraussetzung ist jedoch, dass man den Zeitaufwand tatsächlich realistisch einschätzen kann.“
    Ich glaube, daran hapert es bei Vielen – das realistische Einschätzen ist nämlich nicht ganz einfach, wenn man da nicht ehrlich zu sich ist.

    Oh, es gibt Süßes: Mars

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    • breakpoint schreibt:

      Stimmt.
      Für den eigenen Zeitaufwand braucht man vor allem Erfahrung, Selbstanalyse und Extrapolationsfähigkeit.
      Komplizierter wird es, wenn man auf die Zuarbeit von Mitarbeitern, Lieferanten oder Dienstleistern angewiesen ist, und sich deren Aufgaben gegenseitig bedingen.

      (OT: Unsere Schokoriegel in Du-weißt-schon-wo gehen zur Neige – zumindest die Sorten, die wir mögen.)

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  4. Pingback: Elfhundertfünfundvierzig | breakpoint

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