Hundertdreiunddreißig

Am Dienstag war ich fast den ganzen Tag auswärts bei einem Kunden, da ich ja noch andere Verpflichtungen habe.

Bei Novosyx hat unterdessen der Hacker begonnen, das Netzwerk zu analysieren.

Wie immer war Carsten abends noch bei mir. Er telefonierte über eine halbe Stunde mit einem amerikanischen Kunden. Er hatte zwar sein Notebook dabei, aber natürlich konnte er von meiner Wohnung aus nicht aufs Firmennetzwerk zugreifen, wo er einige wichtige Daten gespeichert hatte.

Während er telefonierte, schrieb er einige Zeilen auf einen Zettel und reichte mir diesen: „Memo an IT-Abteilung: dringend VPN-Tunnel einrichten.“
Als Antwort schrieb ich darunter: „Die IT-Leitung lehnt dies ab, solange die Ergebnisse des Sicherheitsexperten nicht vorliegen.“
Carsten las die Antwort und nickte schmunzelnd, telefonierte dabei weiter.

Als er endlich fertig war, stellte er fest: „So, du lässt mich also nicht tunneln.“
„Vorläufig nicht. Zumindest nicht auf diese Weise.“
„Was schlägst du dann vor?“
„Wie wäre es mit einer anderen Art von Penetrationstests?“
„Haben wir nicht gerade erst eine komplette Testsuite durchlaufen?“
„Das ist schon fast eine Stunde her.“
„So sehr sind wir schon wieder im Rückstand! Na, das müssen wir aber schleunigst aufholen.“

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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Eine Antwort zu Hundertdreiunddreißig

  1. Pingback: breakpoint’s Wayback Archive #0A //1605 | breakpoint

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