Stationäre Kontravalenz //2808

Bei Sonja’s Geburtstagsfeier hatte ich mit dem Mathematiklehrer Tobias verabredet, uns auf einen Kaffee zu treffen. Aus gesundheitlichen und anderen Gründen musste der Termin mehrmals verschoben werden. Schließlich klappte es dann doch.
Wir saßen fast eine Stunde in einem Café zusammen und unterhielten uns, zunächst um rein mathematische Themen, dann aber auch über den Mathematikunterricht in der Schule und seinen Niedergang in den letzten Jahrzehnten.

Ich erwähnte den Zukunftstag, den wir letzte Woche in der Firma durchgeführt hatten. Tobias war sehr interessiert, und meinte, er hätte sich das gerne angesehen. Hm .. ich hatte überhaupt nicht daran gedacht, dass das für ihn von Belang hätte gewesen sein können, sonst hätte ich vorher gefragt, ob er vielleicht auch einen kurzen (schülergerechten) Vortrag speziell über Mathematik oder das Mathematik-Studium (für Lehramt) halten wolle.
Vielleicht das nächste Mal? Nach meiner aktuellen Voraussicht soll der allerdings erst wieder in den Faschingsferien 2024 sein. Ich will nicht jedes Jahr einen Zukunftstag abhalten. Der Aufwand ist doch recht hoch, ohne dass dem ausreichend Vorteile gegenüber stehen würden. Wir verblieben dabei, dass ich ihn rechtzeitig vorher informiere, und wir dann weitersehen werden.
Er erzählte von seiner 7. Klasse, von der einige Schüler bestimmt auch gerne am Zukunftstag teilgenommen hätten. Ich erwiderte, dass meine Zielgruppe eigentlich erst ab 10. Klasse, meinetwegen 9. ist. Aber wir hielten beide eine Führung durch die Firma für seine Klasse als Exkursion für eine gute Idee. Das werden wir weiter verfolgen.

Ich überlegte, ob ich ihn zu unserem Math Meeting (ein informelles Online-Treffen alle paar Wochen mit Benjamin, Holger, Severin, sowie drei anderen, die ich hier noch nicht erwähnt habe, um Themen der Mathematik und Theoretischen Physik zu diskutieren) einladen soll, entschied mich aber dagegen. Das Niveau dort geht doch deutlich über das Verständnis eines Gymnasiallehrers hinaus.
Stattdessen fragte ich ihn, ob er Interesse hätte, mal einen Blick in meine Dissertation zu werfen. Ich habe davon noch so viele Exemplare übrig, dass ich die freigiebig verschenken kann. Tobias zeigte sich aufgeschlossen. Also werde ich ihm ein Exemplar zukommen lassen. Falls er sie einigermaßen versteht, kann ich ja später immer noch einen Anlauf machen, ihn bei unserem Math Meeting einzuführen.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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Eine Antwort zu Stationäre Kontravalenz //2808

  1. pirx1 schreibt:

    Aha, ein „Einführungs“kurs, honi soit …

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