Kleine Festlichkeit //2020

Einige unserer Angestellten sind bereits im Winterurlaub. Es ist also deutlich ruhiger in der Firma. Aus bestimmten Anlass fand gestern nachmittag noch eine kleine Firmenfeier statt. Die Zeit hatte nicht mehr gereicht, um ein kleines Buffet zu organisieren. Immerhin gab es Lebkuchen, Spekulatius, Plätzchen und Glühwein oder alkoholfreien Punsch (sowie eine Schüssel geknackter Walnüsse aus den Privatbeständen der Geschäftsleitung).

Der Chef ließ es sich nicht nehmen, eine kleine Ansprache zu halten (er ist da doch nicht so ganz konsequent – eigentlich soll das sonst ja Frau Dr. Nühm übernehmen). Von seiner letzten Geschäftsreise hat er einen steifen
Hals mitgebracht, und trug deshalb einen Schal. Hoffentlich kuriert er sich in unserem bevorstehenden Urlaub wieder schnell aus, denn das beeinträchtigt ihn schon.

Obwohl es praktisch keinen Vorlauf gab, nahm der Betriebschor die Gelegenheit wahr, ein paar Lieder zu singen (allerdings nur in leicht reduzierter Besetzung), die wir in den letzten Monaten eingeübt hatten.
Bei den Zuhörern entdeckte ich die Tochter eines Geschäftsfreundes, die wir kürzlich befristet eingestellt hatten. Sie war mir damals durch große Unsicherheit aufgefallen, und ich hatte mir vorgenommen, sie ein wenig im Auge zu behalten.
Ich nutzte die Gelegenheit, und sprach sie an. Zunächst fragte ich sie, ob sie sich schon ein wenig eingewöhnt hätte, und wie es ihr bisher hier gefiele. Das war alles nur Smalltalk, um ein Gespräch zu beginnen. Ehrliche Antworten braucht man dabei nicht zu erwarten. Sie meinte, dass sie sich ganz wohl hier fühle, und auch schon einiges gelernt habe. Ich fragte sie, ob sie nicht Lust hätte, sich beim Betriebschor zu beteiligen. Wir haben keine großen Ambitionen für Konzerte, sondern sind einfach ein paar Leute, denen es Freude macht, gemeinsam zu singen. Besonders Altstimmen sind allerdings knapp. Sopranistinnen wären ebenfalls sehr willkommen. Erst zierte sie sich ein wenig, war aber dann doch sehr interessiert.
Da die nächste Chorprobe erst nächstes Jahr stattfindet, werde ich sie ein paar Tage vorher noch einmal daran erinnern. Die Teilnahme tut ihr bestimmt gut.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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