Rauf mit der #Frauenquote! //1671

Leider scheint doch nichts aus dem geplanten Betriebschor zu werden. Insgesamt haben sich zwar 15 interessierte Mitarbeiter gemeldet, aber es ist nur eine einzige Altistin dabei, und das ist zu wenig (zumal sie auch keine sichere Sängerin ist). Wir brauchen pro Stimme mindestens zwei oder drei Sänger, damit nicht einer alleine alles stemmen muss, und eine gewisse Redundanz da ist (schließlich fällt auch ab und zu jemand aus wegen Krankheit, Urlaub, Dienstreise). Und ich weiß auch nicht, ob alle auf Dauer mitsingen (insbesondere wenn die Chorproben irgendwann in den Feierabend gelegt werden).

Beim Sopran sind wir zu dritt, und Tenor und Bass sind auch gut besetzt. Schließlich habe ich bei allen Entwicklern und den IT-lern selbst fleißig die Werbetrommel gerührt.
Aber bei den wenigen Sängerinnen schlägt sich die Verteilung nieder, dass wir in der Firma wesentlich mehr männliche Beschäftigte haben als weibliche.

So ein gemischter Chor ist eine der wenigen Personengruppen, bei denen ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis sinnvoll ist.
[Üblicherweise sind Frauenstimmen eine Oktave höher als Männerstimmen (also Frequenzverhältnis 2:1). Während Frauenstimmen sich in Sopran und Alt aufspalten, und Männerstimmen in Tenor und Bass, die jeweils etwa eine Quinte (3:2) auseinander sind, trennt Alt und Tenor nur etwa eine Quarte (4:3). Natürlich überlappen sich die einzelnen Frequenzbereiche. Der Tonumfang eines (eher ungeübten aber nicht völlig unbegabten) Sängers beträgt etwa anderthalb Oktaven. Professionelle Sänger schaffen drei Oktaven oder sogar mehr.]

Ich werde also noch ein wenig Reklame für den Chor machen, insbesondere unter den Mitarbeiterinnen, mit dem Ziel, die Frauenquote des Chores zu steigern. Wenn das nicht klappt, tja, dann bleibt es halt bei dem Versuch, und ich lege die Angelegenheit ad acta.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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13 Antworten zu Rauf mit der #Frauenquote! //1671

  1. wollesgeraffel schreibt:

    Viel Glück, vielleicht klappts ja doch noch, ich wünsche es Dir.

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  2. ednong schreibt:

    Tja,
    mit einer Alt-Stimme kann ich nicht dienen … 😉

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  3. Plietsche Jung schreibt:

    Endlich mal eine wichtige Änderung.
    Change Management heißt das heute neumodern 🙂

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  4. Kiki schreibt:

    Faszinierend, wie unterschiedlich die verschiedenen Chöre ihre Probleme haben. Bei uns in der Familie schaffen wir auch nicht immer eine Doppelbesetzung, aber es reicht aus, dass es gut klingt. Sopran übernehmen meistens ich, kann aber auch in den Alt. Meine Mutter nimmt den Alt, kann auch Sopran, wenn er nicht extrem hoch wird. Tante und Schwester gehen in den Tenor, weil uns da immer welche Fehlen, teilweise oktavieren sie aber, wenn sie es langweilig finden. Vater und Onkel in den Bass, Cousine ans Klavier oder in Sopran/Alt.
    Ich bin gespannt, wo sich mein Freund einsortiert.
    Auf diese Art haben wir schon mal auf bitten eines Pfarrers einen Kirchenchor aufgefüllt um den Klang zu verbessern 😉

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  5. Pingback: Bassd ned //1679 | breakpoint

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