Bei den Kaufleuten //2042

Im Blog habe ich gar nicht erwähnt, dass unser früherer kaufmännischer Geschäftsführer schon vor einiger Zeit in den Ruhestand gegangen ist, und durch einen Nachfolger ersetzt wurde. Kaufmännische Belange sind nicht so mein Thema, weshalb ich sie bei der Auswahl für meine Blogeinträge kaum berücksichtige.
Da der kaufmännische Geschäftsführer doch hin und wieder hier genannt wird, ist es wohl höchste Zeit, ihm ein Pseudonym zuzuordnen. Der Einfachheit halber werde ich ihn künftig „Herr Kleiter“ nennen.

Dann ist da noch die Tochter eines Geschäftsfreundes, über die ich bereits gebloggt hatte, die aber hier auch noch keinen Nicknamen hat. In Zukunft nenne ich sie „Frau Altsang“, weil sie in unserem Betriebschor inzwischen im Alt mitsingt, wenn auch nur sehr zaghaft – aber das wird schon.
Frau Altsang arbeitet jetzt also bis zum Sommer bei unseren Kaufleuten, um dort Erfahrungen zu sammeln. Sie soll ja später einmal das Unternehmen ihres Vaters leiten. Hier wird sie für verschiedene betriebswirtschaftliche Arbeiten u.ä. eingesetzt. Ich weiß nicht, ob Trainee, Praktikantin oder Assistentin die treffendste Bezeichnung dafür ist.
Sie war mir ja von Anfang an durch eine starke Unsicherheit aufgefallen, insbesondere in der Gegenwart von Männern. Ich traue Herrn Kleiter das nötige Fingerspitzengefühl zu, sich angemessen um sie zu kümmern. Bisher scheint das auch ganz gut zu klappen.

Als ich kürzlich mit Herrn Kleiter eine Besprechung hatte, unterhielt ich mich mit ihm auch über die Aufgaben von Frau Altsang. Wir kamen überein, dass sie eine Präsentation über ein geeignetes Thema vorbereiten wird. Da gibt es viel zu tun. Herr Kleiter wird ein Thema auswählen, und sie dafür instruieren. Sie soll diese Präsentation dann vor einem kleinen, wohlwollenden Publikum halten, wodurch sie hoffentlich ein Erfolgserlebnis hat und dadurch ihre Selbstsicherheit wächst. Das Publikum wird aus Herrn Kleiter selbst, ein paar anderen Kaufleuten und mir bestehen. Sicherheitshalber lieber ohne Herrn Klugsch. Wir werden den Termin so legen, wenn dieser gerade auf Geschäftsreise ist. Eine reine Vorsichtsmaßname.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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19 Antworten zu Bei den Kaufleuten //2042

  1. transomat schreibt:

    Was für eine kluge Planung. Kompliment Anne

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  2. idgie13 schreibt:

    Über „Herr Klugsch“ kann ich mich immer noch amüsieren 🙂

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  3. ednong schreibt:

    „Eine reine Vorsichtsmaßnahme“ – prust. LOL.

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  4. Der Maskierte schreibt:

    Die Abwesenheit des Herrn Klugsch abzuwarten, beweist ohne Zweifel die dir inne liegende Führungsqualität. Manchmal muss man solche kleinen Kniffe zum Wohle der Mitarbeiter benutzen.

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  5. Pingback: Ein ((zum Glück) nicht ganz typischer) Tag im Leben einer Geschäftsführerin //2072 | breakpoint

  6. Pingback: Lob und Tadel //2110 | breakpoint

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