Softe Jahresabschlussfeier //1731

Da wir heuer im Sommer ein Grillfest mit der Belegschaft gefeiert hatten, gibt es keine offizielle Jahresabschlussfeier mehr.
Als mich meine Mitarbeiter fragten, ob trotzdem eine Feier geplant sei, verneinte ich, und meinte, es stünde ihnen aber offen, sich privat zu einer kleinen Feier zu treffen. Seine Kosten müsse halt jeder selbst tragen.

So hatten sie dann tatsächlich ausgemacht, sich abends in einer Gaststätte zu treffen. Da es sich ohnehin um ein privates Event handelte, brachten auch einige ihre Partnerin mit (darunter auch die, der ich vor einiger Zeit im Einkaufszentrum begegnet war).
Ich war ebenfalls gebeten worden, doch zu kommen, und so war ich zusammen mit Carsten hingegangen, als das Treffen bereits vor etwa einer halben Stunde angefangen hatte. Carsten und ich zwängten uns auf zwei freie Plätze und teilten uns ein Bier. Wir hatten nicht die Absicht, uns länger aufzuhalten, sondern wollten nur einmal vorbeischauen, um uns dort sehen zu lassen.

Es wird mir wohl immer unergründlich bleiben, warum manche Leute, obwohl sie wissen, dass sie keinen Alkohol vertragen, sich dennoch alkoholische Getränke bestellen. Ein Mitarbeiter, der sich alkoholisiert schon öfter daneben benommen hatte, übergab sich diesmal auf den Fußboden.
Wie es weiterging, kriegte ich nicht mehr mit, denn Carsten und ich waren zu der Zeit bereits an der Garderobe, um unsere Jacken anzuziehen, und verließen die Lokalität bald darauf.

Übrigens, weil es mir gerade einfällt – im Sommer hatte ich trotz Bedenken einen Asperger-Betroffenen für eine freie Entwicklerstelle eingestellt. Meine Bedenken erwiesen sich als gegenstandstandslos. Ich komme prima mit diesem Mitarbeiter aus, und auch bei seinen Kollegen ist er inzwischen gut integriert.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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3 Antworten zu Softe Jahresabschlussfeier //1731

  1. wollesgeraffel schreibt:

    Naja, Firmenfeiern, irgendjemand kotzt immer in die Bowle, Hihihi. Ist Dein Mitarbeiter eine Inselbegabung, davon hört und liest man öfter.

    Gefällt mir

  2. Pingback: Mehr oder weniger TWitzig //1909 | breakpoint

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