Zwölfhundertzwei

Nach dem IT-Jour-fixe bat mich der CIO um ein kurzes, „inoffizielles“ Gespräch. Da nichts dagegen sprach, akzeptierte ich sofort.
Er kündigte an, dass er im Frühjahr heiraten würde, und dann vier Wochen am Stück Urlaub nehmen wolle.
Ich gratulierte ihm, und erklärte, dass der Urlaub klar gehen würde. Wir müssten seine längere Abwesenheit halt so weit wie möglich vorbereiten, insbesondere keine größeren Projekte oder Umstellungen in diesen Zeitraum legen, und ich könnte durchaus so lange seine Vertretung übernehmen.
Er erschien erleichtert, und dabei beließen wir es erst einmal.

Abends besprach ich das Thema mit Carsten, und welcher Handlungsbedarf sonst noch bestünde. Die Firma sollte schon ein angemessenes Hochzeitsgeschenk machen. Unter den Mitarbeitern (nicht nur der IT sondern allgemein) sollte eine Sammlung durchgeführt werden. Zumindest die IT-ler sollten auf einer Glückwunschkarte unterschreiben. Und so weiter und so fort.
Carsten hat mir die Abwicklung übertragen. Ich habe allerdings noch nie so etwas organisiert. Die Sekretärin soll mir helfen, wenn es so weit ist. Trotzdem bin ich mir unsicher. Was schenkt man denn da so? Was muss ich noch beachten? Mehr offene Fragen als Antworten.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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43 Antworten zu Zwölfhundertzwei

  1. Leser schreibt:

    Ich meine mich zu erinnern, dass Hochzeitspaare manchmal eine Art „Wunschliste“ (ähnlich wie ein Amazon-Wunschzettel) veröffentlichen, bzw. von jemandem „verwalten“ lassen, damit sie nicht alles doppelt und dreifach bekommen. Keine Ahnung, ob es für die Firma angebracht ist, davon etwas zu nehmen (falls Ihr da überhaupt dran kommt, normalerweise sehen das ja nur die geladenen Gäste), oder evtl. ist vielleicht auch einfach ein riesen „Fresskorb“ mit lauter leckeren, haltbaren Sachen zum Essen und Trinken angebracht. Hier bin ich mir sicher, dass es Geschäfte gibt, die sowas vorbereiten und zusammenstellen (z.B. Metzgereien – natürlich nur, wenn der betreffende Mitarbeiter kein Vegetarier ist, sonst wäre das Geschenk peinlich).

    Soweit meine gänzlich hochzeits-unerfahrenen Gedanken dazu – ich bin mir sicher, andere Kommentatoren haben noch bessere Ideen!

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  2. Molly L. schreibt:

    Du, das ist ganz einfach: Du besorgst eine Karte, unterschreibst und gibst sie einem Mitarbeiter. Der soll unterschreiben und sie weiterreichen, bis die Karte wieder bei Dir ist. Wenn Deine Leute vertrauenswürdig sind, kannst Du einen einfachen Geldbeutel mit rumreichen mit einem Kärtchen drin, auf dem die Geldsumme steht, die jeder geben soll. Oder Du legst in die Karte die Bitte, sich am nächsten Tag mit 10 Euro am Geschenk zu beteiligen, orgendwie sowas.
    Was Geschenke angeht, wäre ich vorsichtig. In unserem Kreis hat es sich mittlerweile bewährt, auf Gutscheine zurückzugreifen oder einfach so Geld zu schenken. Das kommt manchen plump vor, aber so schenkt man nichts Verkehrtes, Überflüssiges, Ungemochtes. Nur bitte keinen Erlebnigsgutschein oder sowas, *schauder*, das sollte man nur machen, wenn man sich echt 100%ig sicher ist, dass der Beschenkte damit auch was anfangen kann.
    Ich weiß ja nicht, wie viel die Firma ausgeben will, aber Gutscheine für Einrichtungshäuser zB finde ich immer sehr nett.
    Geldgeschenke mag ich sehr, verschenke ich auch regelmäßig. Dabei achte ich nur immer darauf, dass es originell verpackt ist.
    Warte mal, ich habe da neulich was Cooles gesehen (was allerdings als reiner Spaßartiekl zu teuer ist, aber als „Mit-Geschenk“ schon wieder cool, wenn man zu mehreren schenkt), Moment … Hier: http://www.geschenkidee.de/finders/index/s/?q=m%C3%BCnzhalter#/q/m%C3%BCnzhalter

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  3. Claudius schreibt:

    Ich denke auch, dass eine junge Familie Geld am nötigsten braucht. Man kann Scheine sehr schön falten, z.B. http://geldgeschenke-idee.de/html/geld_falten_rose.html
    So ein Rosenstrauss könnte sicher gut ankommen.

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  4. aliasnimue schreibt:

    Also unter den Mitarbeitern Geld zu sammeln finde ich unmöglich. Das können die Kollegen selbst organisieren und so kann sich jeder freiwillig beteiligen.
    Von der Firma würde ich auch Geld vorschlagen. So kann man auch leichter alle Mitarbeiter gleich halten.

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  5. mimbeldrohn schreibt:

    Ich gehe mal davon aus, daß es sich um eine etwas größere Firma handelt. (Mitarbeiteranzahl > 100). Wie wird das denn generell gehandhabt? Gibt es eine Betriebsvereinbarung zu Jubiläen und dergleichen? Ich hoffe bei euch wird öfter mal geheiratet, und wenn auch nur außerhalb der IT bzw. Entwicklung. 😉 Steuerrechtlich gibt es eine 40€-Grenze für Geschenke vom Arbeitgeber.

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    • Gelegentlich gibt es schon Feierlichkeiten innerhalb der Belegschaft. Darum kümmert sich i.A. der jeweilige Abteilungsleiter (und die Firmenleitung gibt einen Zuschuss).
      Bei den Führungskräften sind solche Anlässe aber selten, und ich war bisher an der Organisation nicht beteiligt.

      Wie das mit der Steuer ist, darum sollen sich die Kaufleute kümmern.
      Die 40 Euro lassen sich ja auch privat noch aufstocken.

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  6. lilasumpf schreibt:

    Tatsächlich finde ich von der Firmenleitung einen Scheck am Besten. Ganz schnöde im Umschlag mit einem Brief oder einer Karte. Bargeld sieht da doof aus. Wenn man den Mitarbeiter nicht gut genug für ein persönliches Geschenk kennt, ist das am Praktikabelsten. Wird bei uns auch so gemacht.

    Die Kollegen sammeln dann Geld, basteln etc.pp. um die persönlichere Note abzudecken. 🙂

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    • Claudius schreibt:

      Hat auch was. Glückwunschkarte im Corporate Design und nen Scheck dazu.

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    • Sind Schecks denn noch zeitgemäß? Ich hatte schon seit ein paar Jahren keinen mehr in der Hand.
      Inzwischen tendiere ich tatsächlich eher zu Bargeld. Das müsste aber ansprechend und trotzdem unübersehbar verpackt sein.

      Ich weiß, dass der CIO ein bestimmtes Hobby hat, woraus sich ein Geschenk ableiten ließe. Inwieweit seine Zukünftige aber dieses Hobby teilt, ist mir jedoch unbekannt.

      Grundsätzlich geht es um zwei (oder drei) Geschenke. Ich kümmere mich nur um das der Firmenleitung. Dann gibt es eines der gesamten Belegschaft (und evtll. ein separates von seiner Abteilung).

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      • lilasumpf schreibt:

        Ich musste auch erstmal fragen, was ich mit dem Scheck mache 🙂
        Aber wird hier so gehandhabt und für eine Hochzeit/Hochzeitsreise kann jeder noch einen extra Groschen gebrauchen.

        Wenn Du keine Origiami-Geld-Falterei willst, empfehle ich dann vielleich noch am ehesten eine Spardose oder eine „Schatztruhe“ und da das Geld reintun. Geld im Briefumschlag finde ich schlimmer als einen Scheck. 🙂

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      • Leser schreibt:

        Ob die Angetraute das Hobby teilt, dürfte sich über dezentes Herumfragen innerhalb des Kollegenkreises herausfinden lassen (er wird ja sicher Leute in seiner Abteilung haben – noch aus der Vor-CIO-Zeit – mit denen ihn sowas wie eine Freundschaft verbindet).
        Ansonsten für Bargeldgeschenke böte sich z.B. ein hochwertiger Bildband zu einem für den Beschenkten interessanten Thema an, bei dem zwischen den einzelnen Seiten jeweils Scheine der Größe x stecken. Natürlich mit dem Hinweis auf den „Inhalt des Buches“ 🙂

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  7. tom174 schreibt:

    Wir zerbröseln uns da immermal wieder den Kopf drüber. Derzeit gibt es 300 Euro Bonus bei Hochzeit oder Kind.. nett, aber auch nicht der Brüller, und für nen CIO ganz sicher nicht zu gebrauchen.
    Zur 5 jährigen Betriebszugehörigkeit gibt es n 3d gravierten Pseudoglasblock + Ein Wellnes-Spa Gutschein oder ein Multigutschein.
    Was für den CIO aber was wäre… das machen wir beim Zehnjärigen: 5 Tage Sonderurlaub (wir packen noch ein 3d gedrucktes Raumschiff dazu). Gerade wenn er nun 20 Tage auf einmal nimmt, könnte ihn das freuen..

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    • 3D-gedrucktes Raumschiff hört sich interessant an. Da muss ich mich mal umschauen. So ein zusätzliches Gimmick wäre sicherlich angebracht. Ob seiner Braut das allerdings genauso gefällt, ist die zweite Frage.

      Einen Tag Sonderurlaub ist mit dem Betriebsrat für solche Anlässe vereinbart. Davon wollen wir nicht abweichen.

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  8. Dieter schreibt:

    Mit ein Grund, warum ich Einzelkämpfer geblieben bin. Es war schon immer schlimm genug für gute Kunden bzw. Geschäftsfreunde zu bestimmten Anlässen ein passendes Präsent auszuwählen.

    Im privaten hatte ich da nie Probleme, denn da kennt man die Person und kann sich individuell einstellen.

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  9. gs75x schreibt:

    Wir bekommen von unserer Firma zum Geburtstag neuerdings eine mit 20€ aufgeladene Ticket Shopping Card. (Und nein, das ist jetzt keine Werbung!) Später sollen die Karten dann auch mal wiederaufladbar sein.
    Früher konnten wir zwischen best. Gutscheinen oder Blumen wählen, zu Jubiläen ebenso, da aber auch noch evtl. einen netten Fresskorb einer angesehenen Münchner Firma.
    Mit dieser Card hat man angeblich zwischen ca. 80 verschiedenen Läden die Auswahl. Ikea, Douglas, Hornbach, Zalando, Saturn, etc.
    Da müsste dann auch für Männlein und Weiblein was dabei sein. Das auf die Card gebuchte Guthaben muss ja nicht bei einem Händler komplett ausgegeben werde.
    Evtl. gibt´s auch noch andere Anbieter solcher Gutschein-Karten?

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    • Solche Gutscheinkarten finde ich nicht gut. Den Anbietern geht es doch nur darum, an Daten zu kommen.
      Und als Arbeitgeber seinen Angestellten ein bestimmtes System aufzuzwingen, halte ich erst recht für daneben.

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      • gs75x schreibt:

        Mist… daran habe ich so nicht gedacht. 😦
        Und ja, eigentlich hast Du recht, ich habe ja selbst auch keine Paypal- oder sonstige Karten, genau aus diesem Grund.
        Nicht nur, dass mich sowas dann persönlich ärgert, sondern ich habe jetzt auch noch mehr Arbeit.
        Als BR-Mitglied meiner Firma muss ich nun auch noch der unerfreulichen Aufgabe nachgehen, welche personenbezogene Daten an den Anbieter raus gegangen sind.
        Adressiert war die Karte allerdings an meine Firmenadresse.
        Reicht aber schon, weil dann dieser Anbieter weiss, wo ich arbeite.
        Das gibt mal wieder böses Blut.
        Ok, ab auf die Agenda für den nächsten Jourfix mit dem CEO. Die muss eh morgen erstellt werden.

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  10. ednong schreibt:

    Hm,
    also ich wäre auch für einen Gutschein, der universell (oder eb en weitestgehend so) eingesetzt werden kann. Es gibt auch Gutscheinkarten, für die keinerlei Daten erfaßt werden. Die in vielen Städten vorhandenen ECE-Galerien nutzen so etwas.

    Auch wenn Geld unpersönlich ist als Geschenk, so dürfte es für die beiden doch die beste Möglichkeit sein, individuelle Geschenke draus zu machen.

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  11. Engywuck schreibt:

    wie wäre es mit Sonderurlaub für die (erste) Flitterwoche?

    Geld und sonstiges sollte die belegschaft selber organiseren. Wenn das vondir kommt klingt das „angeordnet“: Bei uns werden zum „Geldeintreiben“ auch gerne mal die Azubis durchgeschickt 🙂

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