„Mein coolstes Outdoor-Erlebnis“ #ousuca #Blogparade //1903

Wenn eine Blogparade schon „Dein coolstes Outdoor-Erlebnis“ heißt, fällt mir als langjährigem Outdoor-Fan doch sicher etwas dazu ein.
Ich hatte ja etliche, wirklich schöne Outdoor-Erlebnisse. Aber welches Erlebnis war jetzt das „coolste“? Im Rückblick erscheinen mir Kontakte mit Brennnesseln oder Ameisen nicht allzu cool. In die Topauswahl hat es dagegen folgende Begebenheit geschafft.

Die Geschichte liegt schon wieder länger zurück. Ich hatte damals ein aufregendes Verhältnis mit .. nennen wir ihn Stefan. Wir verbrachten einen Teil unserer Freizeit zusammen, und gelegentlich kam seine Studienstadt ins Gespräch, die einige touristische Sehenswürdigkeiten hat, und in annehmbarer Entfernung für einen Tagesausflug liegt, so dass wir ausmachten, irgendwann einen gemeinsamen Ausflug dorthin zu unternehmen.
Eines schönen Samstages im Frühherbst ergriffen wir die Gelegenheit, und fuhren dorthin.
Am Vormittag besichtigten wir die Innenstadt und müssen irgendwo zu mittag gegessen haben. Dann machten wir uns auf den Weg durch einen Park zu einer Sehenswürdigkeit, die wenige Kilometer außerhalb des Stadtkerns lag.
Ich bin mir nicht mehr sicher über die Reihenfolge der folgenden Ereignisse. O.B.d.A. könnte sie folgendermaßen gewesen sein.

Wir schlenderten also bergauf den Park entlang, und kamen dabei an einem Museum vorbei. Wir betraten es, zahlten den IIRC bescheidenen Eintrittspreis, und besichtigten dann das durchaus interessante Museum. Außer uns gab es kaum andere Besucher. Als wir in einem etwas abgelegenen Raum keine Überwachungskameras entdecken konnten, nutzten wir die Gelegenheit für ein kurzes Stelldichrein.
Etwas später nahmen wir den Weg hangaufwärts wieder auf und kamen schließlich oben an, wo wir die Örtlichkeiten besichtigten. Hier waren viele Leute unterwegs. Falls ich nicht irre, tranken wir dort irgendwo einen Kaffee zusammen, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten.
Wie liefen einen etwas anderen, längeren Weg als die Mehrzahl der Touristen, und kamen schließlich an einem Baum von enormem Durchmesser vorbei. Er sah etwas seltsam aus, und so wollte Stefan ihn sich näher ansehen. Es stellte sich heraus, dass der Baum innen hohl war, und genügend Platz bot, dass sich zwei Personen eng aneinander gedrückt hineinstellen konnten. Äste und Zweige boten uns Sichtschutz, so dass wir uns ungestört und AFAIK unbeobachtet miteinander vergnügen konnten.

An Einzelheiten des Rückwegs erinnere ich mich nicht mehr. Ich muss von diesem Outdoor-Erlebnis in diesem doch recht skurrilen Ort so beeindruckt gewesen sein, dass ich den Rest vergessen habe.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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