Geträumt //1833

Früher hatte ich gelegentlich Träume mit sich wiederholenden Motiven (ich meine jetzt nicht erotische Träume – an deren Häufigkeit hat sich nichts geändert), in den letzten Jahren eigentlich kaum noch, aber inzwischen scheinen sie wieder öfter aufzutreten.

Wie das mit Träumen (bei mir) so üblich ist, sind sie eher wirr und schemenhaft, und es ist schwierig bis unmöglich, sie konsistent nachzuerzählen. Ich versuch’s mal.

Ich bin wieder in der alten Heimat, habe aber einen dringenden Termin, so dass ich unbedingt den nächsten Bus erwischen muss. Ich bin unterwegs, komme aber kaum voran. Je mehr ich mich beeile, und mich anstrenge, desto langsamer werde ich. Ich renne, renne, renne, aber irgendwie laufe ich nur auf der Stelle, oder gar moonwalkartig rückwärts. Andere überholen mich mühelos.
Dann bin ich plötzlich in meiner alten Schule. Ich muss zu dem Termin, finde aber die richtige Tür nicht, und irre herum. Manche Treppen, die ich sonst nutze, sind gesperrt, und so suche ich, ohne zu wissen, wohin ich genau muss.

Nach einem anderen obskuren, in Nebel gehüllten Szenenwechsel stehe ich im Freien auf einem großen, mir vermutlich unbekannten Platz. Von hinten werde ich mit Scheinwerfern angestrahlt, ich selbst schaue aber in die Finsternis.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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25 Antworten zu Geträumt //1833

  1. Talianna schreibt:

    Harter Stoff. Ich kenne die Version, dass ein schwerer Rucksack, den ich nicht ablegen kann, mich runterzieht und ich nur kriechend vorankomme, aber einen Zug erreichen muss – das ist ja nicht soooo anders.

    Meistens träume ich solchen Mist, wenn ich unter Druck stehe.

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  2. Baerlinerin schreibt:

    Geht mir ganz genauso. Als Teenie habe ich jahrelang geträumt, ein Saebelzahntiger verfolgt mich und ich kam trotz Rennens nicht wirklich voran. In den letzten Jahren träume ich immer wieder von Autounfaellen, die ich verursache. Immer nur leicht, aber immer ein Auffahren, das ich verhindern möchte, doch das Auto bremst einfach nicht. Muss wohl der Außendienst sein, der mich des Nächtens so verfolgte! 🤔 Interessant ist allerdings schon, warum so spezielle Träume immer wieder kehren und einen nachts heimsuchen. Schon seltsam…

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  3. claudius2016 schreibt:

    Solche Träume kenne ich auch, denke auch, dass es Reaktionen auf Stress sind. Bei mir geht’s dann häufig um Radfahren bei extremen Gegenwind.

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  4. Plietsche Jung schreibt:

    Macht dir der Druck der Doktorarbeit zu schaffen ?

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  5. blindfoldedwoman schreibt:

    Für mich ist das immer wieder faszinierend, wenn Menschen über ihre Träume berichten. Ich kenne das selbst überhaupt nicht. Dabei muß ich wohl als Kind anfällig für Grizimek-Filme gewesen sein, erzählt meine Mutter, die haben Alpträume verursacht. Meine Träume sind klar und steuerbar, wie tagträumen.

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  6. idgie13 schreibt:

    Dass wird wohl mit dem Druck der Doktorarbeit zusammenhängen.

    Ich schlafe so tief und fest, dass ich mich an keinerlei Träume erinnern kann. Tagträumen kenne ich ebensowenig.

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  7. Pingback: Ein Füllhorn voller Tweets //2010 | breakpoint

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