Eingetütet //1537

Zur Abwehr gegen Hunde wollte ich mir eigentlich ein passendes Gegenmittel zulegen. Nach der Diskussion hier war ich so im Zwiespalt zwischen Pfefferspray und einem lauten Taschenalarm, dass ich mich nicht entscheiden konnte, und erst mal gar nichts machte.

In den letzten Wochen ist mir beim Spazierengehen allerdings aufgefallen, dass inzwischen mehr Hundebesitzer darauf achten, dass ihre Vierbeiner in ihrer Nähe bleiben, wenn ihnen andere Leute entgegenkommen.
Für mich ist dies ausgesprochen wohltuend, zu sehen, dass Hunde nicht völlig willkürlich in der Gegend herumspringen, und mir dabei unangenehm und bedrohlich nahe kommen.
Für diese Achtsamkeit und Rücksichtnahme möchte ich den aufmerksamen Hundebesitzern auf diesem Wege mein Dank aussprechen.

Leider musste ich ebenfalls feststellen, dass auf den Wegen viel mehr Plastiktütchen mit Hundeexkrementen herumliegen als früher. So als hätten die Besitzer es zwar für nötig befunden, die Häufchen aufzusammeln, aber nicht den Abfall ordnungsgemäß zu entsorgen.
Klar, es gibt an den Spazierwegen kaum Abfallbehälter, aber dann muss man die Tütchen halt mit heim nehmen, und dort wegscheißen.
Während unverpackte Fäkalien in der freien Natur immerhin nach und nach von Mistkäfern und anderem Getier abgebaut werden und verrotten, bleiben diese Tütchen ewig liegen, wenn sie nicht zerreißen, und ihren Inhalt dann doch noch frei geben.
Also lieber den Hundehaufen ganz liegen lassen, als ihn verpackt auf dem Weg zurückzulassen. Am allerbesten aber öffentliche Wege und Flächen erst gar nicht von einem Hund verschmutzen lassen, wenn’s unbedingt sein muss, dann darauf achten, dass das hündische Geschäft so am Rand verrichtet wird, dass Fußgänger nicht versehentlich reintreten.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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12 Antworten zu Eingetütet //1537

  1. keloph schreibt:

    das gehe ich voll kondorm 🙂

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  2. rano64 schreibt:

    Mal abgesehen davon, dass wir die Tüten in die Mülltonnen schmeißen, verwenden wir ohnehin nur Beutel, die kompostierbar sind sich innerhalb eines Jahres komplett biologisch abbauen. Und das ist jetzt kein Supadupa Produkt vom Ökospezialhandel in megateuer, sondern ein Standardprodukt, dass es an jeder Ecke gibt.

    http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundepflege/toilette/kotbeutel/319126

    Trotzdem ist es natürlich nicht akzeptabel, die Tüten in die Gegend zu werfen.

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  3. Dieter schreibt:

    Vielleicht ein stiller Protest, dass die Stadt mehr Abfallbehälter aufstellt. Bei uns hat es zumindest geholfen.

    Allerdings erst nachdem die örtliche Zeitung das Thema aufgriff und jede Menge Leserzuschriften dazu abdruckte.

    Irgendwann konnte die Verwaltung da nicht mehr vorbeisehen.

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