Sechshundertachtundzwanzig

Quasi als Nachtrag zu meinem gestrigen Eintrag über das Treffen mit Yvonne, blogge ich jetzt noch das Gespräch, das ich abends darüber mit Carsten hatte.
Denn natürlich erzählte ich Carsten, dass ich seine Schwägerin getroffen hätte und mit ihr noch etwas getrunken hätte. Er war nicht übermäßig interessiert, da er mal wieder andere Probleme wälzte.

„Du hast mir gar nicht erzählt, dass Norbert vorher schon einmal verheiratet war.“
„Ach so, ja, stimmt. Yvonne ist ja ganz in Ordnung, aber Friederike davor war eine ziemliche Schreckschraube. Zu dieser Zeit war sie Assistenzärztin an der Uniklinik und absolut auf ihre Karriere fixiert.“

„Warum haben die zwei sich getrennt?“
„In allen Details habe ich das nicht mitgekriegt. Norbert wollte wohl lieber ein gemütliches Heim, statt sich mit dem Schichtdienst seiner Frau herumzuschlagen. Irgendwann begann er dann, sich anderweitig umzusehen.“

„Yvonne hat mir erzählt, dass Norbert häufig fremdgeht. Sie meint, dass das in der Familie läge.“
„Sonja kann sie damit nicht meinen.“
„So hatte ich das auch nicht verstanden.“
„Wie hast du es denn verstanden?“
„Vielleicht sind deine früheren Gespielinnen doch nicht so geheim geblieben, wie du das angenommen hattest. Hatte Ingrid eigentlich mit Yvonne näheren Kontakt?“

Abbruch!!! Das hört sich ja nur noch wie reiner Klatsch und Tratsch an!
Sorry, ich bin selbst entsetzt über mich, dass das Blogniveau so tief gesunken ist. Wird nie wieder vorkommen!

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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18 Antworten zu Sechshundertachtundzwanzig

  1. vires schreibt:

    Der Abbruch war unnötig 🙂

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  2. schaum schreibt:

    …dabei wurde es gerade spannend…… 🙂

    es schäumt imwortsinn

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  3. Gentleritter schreibt:

    ich hätte ihn schon noch mal gechallanget

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  4. idgie13 schreibt:

    Eigentlich find ich das ja fast schockierend, dass eine Ärztin, die sich auf ihre Karriere fixiert / Verantwortung für ihre Patienten übernimmt, als Schreckschraube bezeichnet wird. Dass sie als (Assistenz-)Ärztin Schichtdienst hat, ist ja wohl eher normal. Das dürfte Norbert vorher gewusst haben. Ist das „schreckschraubig“?

    Auch das „Er hat sich dann halt anderweitig umgeschaut“ scheint für Carsten völlig OK und nachvollziehbar zu sein ..
    Ich finde ja, dass man erst seine Beziehung beenden sollte, wenn es nicht mehr funktioniert – und sich DANN anderweitig umschaut.

    Oder kommt das nur falsch rüber?

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    • breakpoint schreibt:

      Bei einem Blogeintrag gehen immer Nuancen verloren.

      Ich selbst kenne Friederike nicht, hatte aber den Eindruck, dass die „Schreckschraubigkeit“ eher auf ihr allgemeines Gehabe bezogen war, und weniger darauf, wie sie sich konkret als Ärztin verhielt.
      Viel mehr Details weiß ich selbst nicht. Und Carsten hatte auch keinen genauen Einblick in ihre Beziehung, und wie es zwischen den beiden sonst lief.

      „anderweitig umgeschaut“
      Keine Ahnung, inwieweit ihre Ehe zu diesem Zeitpunkt schon verkorkst war, und ich weiß auch nicht, ob dieses Umschauen jetzt wirklich aktiv und absichtlich vonstatten ging, ob Norbert vielleicht „nur“ die Augen offen gehalten hat, oder hauptsächlich der Zufall der Auslöser war.
      Ich weiß ebenfalls nicht, ob damit die Absicht, sich von der Ehefrau zu trennen einher ging, oder ob Norbert lieber beide parallel halten wollte.

      Ich möchte darüber nicht spekulieren. Es gibt viel zu viele Unbekannte, um sich ein halbwegs objektives Bild zu machen.
      In dubio pro reo sollte auch hier gelten.

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  5. Gentleritter schreibt:

    wie treu er im Moment ist und was der unterschied zu früher

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  6. aliasnimue schreibt:

    Also sowas! Sodom und Gomorra! 😉

    Erzähl ruhig mehr davon. ;D

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  7. ednong schreibt:

    LOL *hust, immer noch heiser hust*

    Was für ein Captcha: good evening

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  8. Pingback: Achthundertfünfundneunzig | breakpoint

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