Technical Think Tank – 3T //1911

Ich werde – allerdings erst nach der Urlaubssaison – ein wiederkehrendes Meeting einberufen: den Technical Think Tank.
Der 3T soll ein- bis zweimal im Monat stattfinden, mit jeweils etwa sechs bis zwölf Teilnehmern. Die Teilnehmer sollen sich nicht nur aus den technischen Führungskräften zusammensetzen, sondern auch aus anderen kreativen Köpfen der Firma. Einige Teilnehmer werden wohl regelmäßig teilnehmen, andere nur gelegentlich oder abwechselnd. Es ist auch möglich, dass firmenfremde Personen als Gäste eingeladen werden, seien es Geschäftspartner, oder auch ganz andere Leute, von denen ich annehme, dass sie etwas beizutragen haben. Vielleicht sogar mal Kunden oder Nutzer.
Selbstverständlich ist uns der Chef stets willkommen, sofern er sich dafür die Zeit nimmt (für die Chorproben hat er sie allerdings nie gefunden).

Zweck des 3T ist es, in einem freien Brainstorming neue Ideen zu sammeln, wie wir unsere Produkte weiter verbessern können, oder welche neuen Features sinnvoll und technisch machbar sind.
Normalerweise werde ich den 3T moderieren. Wenn ich mal verhindert bin, kann Ulrich das übernehmen. Vielleicht wechseln wir uns auch ab. Wir werden sehen, wie sich das ganze entwickelt.
Und falls sich nach drei oder vier Terminen herausstellt, dass der 3T nichts bringt, stelle ich ihn halt wieder ein. Aber einen Versuch ist das Konzept wert.

Ich erhoffe mir neue Impulse, wie die Firma durch technische Innovationen weiterhin konkurrenzfähig bleibt, bzw. ihren technischen Vorsprung weiter ausbauen kann.

Seien wir ehrlich – weder der kaufmännische Bereich noch die Kommunikation mit Kunden liegen mir. Aber den technischen Part kann ich. Und den will ich so gut wie möglich machen. Dazu gehört es auch, zukunftsträchtige Vorschläge zu erkennen, Potentiale zu nutzen und voranzubringen.
Der 3T ist für mich ein Instrument (von mehreren), dies zu erreichen.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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18 Antworten zu Technical Think Tank – 3T //1911

  1. Leser schreibt:

    Hmm, „kreative Köpfe aus der Firma“ – pass auf, dass sich da nicht ein/e Marketing-Mitarbeiter/in einschleicht, denn dann kommt sowas heraus wie „wir brauchen Blockchain, das ist der neue heiße Scheiß, unbedingt Blockchain!“ 😉

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  2. Plietsche Jung schreibt:

    Als Marketingspezialist mit technischem Studium kann ich nur davon abraten, das Marketing auszusparen. Das wäre ein Riesenfehler, denn die verkaufen das Zeug, dass ihr entwickeln wollt. Dass dir das verkaufen nicht liegt, sollte gerade diese Option interessant machen.

    Die Frequenz eines solchen Meetings mit ein- bis zweimal im Monat ist viel zu hoch und ihr werdet euch bald langweilen oder in Actionpoints untergehen. Einen halbjährigen Technologietag mit herausgearbeitetem Aktionsplan mit eindeutigen Verantwortlichkeiten ist für die Geschäftsplanung wesentlich besser geeignet.

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    • Der 3T ist als reines Technik-Meeting gedacht. Wenn dabei etwas Produktives herauskommt, kann man das Marketing immer noch an Bord nehmen.
      Sollte eine Marketingmitarbeiterin tatsächlich mal eine Idee haben, kann sie mir die auch so mitteilen.
      Ich schließe auch nicht aus, dass sporadisch mal jemand vom Marketing teilnimmt. Aber bestimmt nicht regelmäßig.

      Die Häufigkeit lässt sich anpassen, wenn sich herausstellt, dass sie zu hoch ist.
      Ich möchte eben gerade keinen „herausgearbeiteten Aktionsplan“ haben, sondern ein lockeres Meeting, bei dem sich angeregt unterhalten wird – gerne auch mal off topic. Gerade Themen, die eigentlich überhaupt nichts mit dem vorgegebenen Thema zu tun haben, liefern oftmals die Inspiration für neue Ideen.

      Über die Dauer eines Treffens bin ich mir noch im Unklaren. Eine halbe Stunde ist sicher zu wenig. Bei einer ganzen Stunde besteht die Gefahr, dass man entweder nicht so viel zu sagen hat, oder gerade, wenn es spannend wird, abbrechen muss.
      Wäre Open-End eine Alternative? Das kollidiert halt dann mit der sonstigen Terminplanung.

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      • Plietsche Jung schreibt:

        Aha. Wenn es so leger und unverbindlich ist, mach doch einfach eine Happy-hour am späten Nachmittag mit ner Kiste Bier und Softdrinks.

        Unter einem strategischen Management Ansatz mit einem verwertbaren Ansatz verstehe ich allerdings anderes. Der Witz dabei ist doch, dass Menschen miteinander sprechen, sich austauschen und dabei etwas Verwertbares herauskommt, dass euch im Business hilft. Und ich bleibe dabei, Marketing ist elementar wichtig, denn wenn Techies ihre Köpfe zusammenstecken, kommt nicht immer etwas sinnvolles heraus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eure Marketingleitung so weit weg und so wenig kompetent ist.

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        • Getränke soll es ja geben. Ich dachte dabei aber v.a. an Kaffee und Mineralwasser, vielleicht noch Fruchtsaft, wenn es dafür Bedarf gibt.
          Außerdem ein Obstkorb und vielleicht etwas Gebäck.

          Bei unserem Marketing hat niemand einen technischen Background. Die wurschteln halt so vor sich hin.

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          • Plietsche Jung schreibt:

            Kaffee und Mineralwasser klingt nach langweiligem Meeting, nicht nach Think Tank mit Brainstorming. Mach dich mal locker ! Das sind Menschen, die auch ganz normal sind.

            Wenn das deine Wahrnehmung von Marketing ist, schmeiß es raus. Bunte Blätter und Internet macht dir eine Agentur billiger und flexibler.

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            • Wenn die Leute Softdrinks wollen, lässt sich das einrichten. Alkoholische Getränke wird es jedoch nicht geben.
              Wieso sollte ein Meeting mit Kaffee langweilig sein?
              Ein großartiges Catering ist dafür überzogen. Niemand soll Hunger oder Durst haben, aber irgendwo muss die Grenze sein. Der nächste will sonst Tee, ein anderer Cracker, wieder ein anderer Studentenfutter, oder was weiß ich.
              Irgendwann verbraten wir unsere Zeit nur noch mit der Bedarffeststellung.

              So einfach wird man das Marketing nicht los. Und sie machen ja auch ein paar Sachen, die notwendig sind, und die sie hinkriegen.

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            • Plietsche Jung schreibt:

              Das liest etwas arrogant und abgehoben.

              Es soll keine Party werden und schon gar keine Bedarfsfeststellung, aber mach nur. Eine kreative Atmosphäre sieht für mich anders aus.

              Tue dir selbst einen Gefallen und verordne dir selbst ein Jahr Marketing und Vertrieb. Live am Markt und Kunden schärft den Blick für das, was es braucht, um erfolgreich zu sein und Defizite zu mildern.

              Aber das ist nur eine ganz persönliche Feststellung aus dem, was ich hier lese.

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            • Ich bin ja durchaus aufgeschlossen, und werde wohl etwas herumprobieren müssen, um das optimale Meetingformat dafür zu finden.
              Eine „kreative Atmosphäre“ hängt aber IMHO nicht ab vom Vorhandensein von Bier und Softdrinks.

              Meine Stärken liegen nicht im Kundenkontakt. Das weiß ich. Aber statt mich zu bemühen, diese Defizite kompensieren zu wollen, ist meine Zeit bestimmt besser dafür eingesetzt, das, was ich schon gut kann, noch zu vervollkommnen.
              Für Marketing und Vertrieb haben wir Mitarbeiter, die das besser erledigen als ich.

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            • Plietsche Jung schreibt:

              Du solltest es trotzdem versuchen, denn es sind wichtige Erfahrungen für deine Nerd-Seele 🙂

              Und es geht nicht darum, besser zu sein, sondern nur darum, die Mechnismen zwischen Menschen zu verstehen.

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            • Hast ja schon irgendwie recht. Aber meine Zeit ist begrenzt, so dass ich priorisieren muss.

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            • Plietsche Jung schreibt:

              Verstehe ich.
              Ich versuche dir ja auch nur aus meiner Erfahrung heraus eine gewisse Hilfestellung zu geben und den Ansatz des Meetings zielführend zu gestalten. Ich kenne ein paar Softies und die sind in vielen Fällen cooler als sie aussehen 🙂

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  3. ednong schreibt:

    Hehe,
    schöne Kommentare.
    Also ich …
    … finde die Idee gut. Du möchtest freies Denken, dennoch ein verwertbares Ergebnis. Diesen Druck würde ich nehmen. Ich würde das Gespräch monatlich machen. Open End ab Nachmittag. Oben drüber ein Thema, jedoch nur als Anreisser, und daran weitläufig anknüpfen.

    Und das ganze erstmal sammeln und ganz zum Schluss bewerten – das wird beim Brainstorming oft falsch gemacht.

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    • Nee, kein Druck.
      Mir ist klar, dass ein verwertbares Ergebnis eher die Ausnahme denn die Regel sein dürfte.
      Es soll gerade nicht krampfhaft versucht werden, Ergebnisse zu erzielen, sondern es darf in einem offenen Gedankenaustausch einfach mal vor sich hingesponnen werden.
      Wenn dabei ab und zu etwas verwertbares rauskommt, ist das Ziel erreicht.

      An einen Kurzvortrag über ein konkretes Thema hatte ich auch gedacht. Das ist aber eher optional und muss nicht jedesmal sein.
      Oder kleine Spiele, die die Stimmung auflockern, und die Kreativität steigern.

      Monatlich oder etwa alle drei Wochen – wir werden sehen, wie das terminlich hinhaut.
      Wenn ich von vornherein nur jeden Monat einen Termin festlege, hat es das so an sich, dass die tatsächlichen Abstände dann noch größer werden.
      Deshalb als Ziel ein- bis zweimal pro Monat.

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