Dreizehnhundertzweiundfünfzig

Wie es mit dem Webmasterfriday weiter geht, habe ich mich in den letzten Wochen häufig gefragt, denn es gab seit meinem Urlaub dort kein neues Thema mehr, und auch keine Nachricht, wann es wieder ein Thema gibt.
Aber diese Woche – als ich schon fast nicht mehr damit gerechnet habe, und deshalb auch erst am Samstag darüber blogge – ist genau diese Fragestellung das Thema.

Martin Missfeldt, der Betreiber des Webmasterfriday, überlegt, welche Zukunft der Webmasterfriday hat. Die Teilnehmerzahlen und Besucher seien rückläufig.
Meiner Meinung nach ist eine gewisse Regelmäßigkeit und Kontinuität wesentlich für ein Blog. Natürlich kann man schon einmal zwei Wochen wegen Urlaub pausieren, sollte dies aber rechtzeitig vorher kommunizieren, damit sich alle Interessierten darauf einstellen können. Ich mache das ja auch so.
Von der Ausrichtung von Blogs auf Suchmaschinen halte ich nicht viel. Was nützt es, wenn Suchmaschinen eine hohe Zahl einmaliger Besucher hinlotsen, aber die Besucher nie wieder kommen?
Mir ist die Kontaktpflege mit Stammlesern wichtiger, als möglichst viele Zugriffe auf mein Blog zu erhalten.

So sehe ich es beim Webmasterfriday auch. Eine relativ kleine Zahl Blogger beteiligt sich immer wieder, und bringt dadurch auch neue Teilnehmer zum Webmasterfriday.
Besucher von Suchmaschinen werden dort dagegen kaum hängenbleiben.

Meistens habe ich keine Zeit, die anderen Teilnehmer auf meinem Blog zu verlinken (lese aber oft die anderen Beiträge). Der Webmasterfriday erfüllt dafür eine „Nabenfunktion“, ist also eine zentrale Stelle, bei der alle Beiträge zusammenlaufen.

Der Webmasterfriday ist ein Projekt, das anderen Bloggern als Service abwechslungsreiche Themen bietet. Dafür gebührt Martin mein Dank.
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass es manchmal schwierig ist, immer wieder ansprechende Themen zu finden, und würde deshalb verstehen, wenn die Häufigkeit reduziert wird – solange dies rechtzeitig bekanntgegeben wird.

Ich persönlich würde mich auch in Zukunft gerne am Webmasterfriday beteiligen – vorausgesetzt, ich kann mich darauf verlassen. Auf eine regelmäßige 14-tägige oder auch monatliche Frequenz könnte ich mich einstellen, aber wenn es die Themen nur noch sporadisch und unvorhersehbar gäbe, würde ich früher oder später von einer Teilnahme Abstand nehmen.

Vom Timing her ist der Webmasterfriday für mich ohnehin nicht günstig gelegen. Am Donnerstag abend kriege ich neue Themen meist nicht mehr mit, wenn ich mir schon Gedanken machen könnte, was ich darüber schreibe. Und gerade am Freitag Morgen möchte ich früh schon eher ins Büro, weil ich ja am Nachmittag daheim Hausarbeit machen muss. Deshalb habe ich dann weniger Zeit, einen kompletten Blogeintrag aus dem Boden zu stampfen. Ich behalte mir also vor, zukünftig Webmasterfriday-Blogposts erst mit Zeitverzögerung zu schreiben.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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8 Antworten zu Dreizehnhundertzweiundfünfzig

  1. Jezek1 schreibt:

    Also Freitag isst man Fisch oder alternativ Maultaschen mit Kartoffelsalat…aber was hat der Freitag mit den Webmastern gemein? Sind die alle vegetarisch?

    Obwohl; Handwerker haben auch ihren blauen Montag; somit sollte auch die Internet-Handwerker ihren Spaß haben. Schönes WE an Alle.

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  2. Pingback: Wie geht es weiter mit dem Webmasterfriday? – Wupperfocus

  3. ednong schreibt:

    Ähm ja,
    Ich bin vegetarisch … 🙂

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  4. Sabienes schreibt:

    Ich bin da ganz bei dir. Gut wäre es, wenn der WMF seine neuen Themen verlässlich ausgibt, so dass man weiß: Freitag – 7 Uhr – neues Thema. Donnerstags um 21.00 Uhr schreibe ich in Regel keine Artikel mehr. Es wäre vielleicht auch besser, wenn die Artikel nicht per RSS in dem WMF-Artikel erscheinen würden, sondern in dem man sie in einem Kommentar verlinkt. Dadurch kann man gleich mal gucken, wer sonst so schreibt.
    Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht.
    LG
    Sabienes

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    • Sehe ich auch so.
      Schön wäre es, wenn die Themen zuverlässig zu festgelegten Terminen erscheinen würden. Der genaue Zeitpunkt lässt sich ja vorher mit der Blogsoftware planen.

      Die Beiträge auch als Kommentar beim WMF bekannt zu machen, ist eine gute Idee. Das habe ich zwar bisher nur gemacht, wenn der Pingback nicht zu klappen schien, aber wenn dies zum üblichen Procedere würde, wäre ich gerne dabei. Das dauert ja nicht lange, und eventuell ergeben sich dann auch beim WMF Diskussionen.

      Schönen Tag und lg
      Anne

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  5. Pingback: Twitterungsbeständig //1539 | breakpoint

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