Dreizehnhundertzweiunddreißig

Vom Urlaub zurück (war insgesamt – allerdings mit Abstrichen – wieder sehr schön) muss ich mich diesmal sehr schnell auf den Alltag einstellen, und zu Business as usual übergehen.

Für mich muss Urlaub Sonne, Strand, Meer, Faulenzen, Cocktails, .. sein. Carsten will ab und zu auch etwas erleben. Aber wir müssen ja nicht ständig anneinander kleben.
Zwar verbringen wir im Urlaub mehr Zeit miteinander als im Alltag, und das ist meistens für uns beide schön. Aber manchmal gehen wir auch Kompromisse ein. Mal relaxt Carsten mit mir am Pool, ein andermal mache ich mit ihm einen Ausflug (solange es nichts anstrengendes ist), und zwischendurch macht auch jeder alleine das, was ihm am besten gefällt.

Wie heißt es doch im Götz von Berlichingen sinngemäß: Wo viel Licht ist, ist auch Schatten.
Der Kaffee war einfach schauderbar, so dass ich hauptsächlich auf Cola auswich – teils in der kubanisch-freiheitlichen Variante.
Die Internet-Verbindung war nicht brauchbar, da offenbar sehr unterdimensioniert und zu wenig Bandbreite für die Menge der Urlauber. Mit Müh‘ und Not konnte ich berufliche Mails innerhalb eines gerade noch akzeptablen Zeitfensters lesen (glücklicherweise gab es keinen dringenden Handlungsbedarf), aber von der Bloggeria war ich praktisch abgeschnitten.

Ich muss wohl dank des Buffets der Touristenmastanlage (kompromittieres oder kompromissioniertes – wie auch immer das korrekte Verb heißt, das ausdrückt, dass es auf einem Kompromiss beruhte – 4-Sterne Hotel) etwas zugenommen haben, denn einige meiner Röcke spannen am Bauch, und zum ersten Mal in meinem Leben spüre ich beim Gehen, dass bei jedem Schritt sich meine Oberschenkel an den Innenseiten berühren. Schon öfter habe ich mich gefragt, wie das adipöse Personen machen, bei denen ja das Oberschenkelinnenfett so sehr überlappt, dass dich die Beine nicht nur berühren, sondern regelrecht gegenseitig behindern müssen.
Wirklich angenehm sind mir diese Berührungen nicht, insbesondere, wenn es mir feucht die Beine herunterläuft, dann fühlt es sich so klebrig an.
Nun ja, ich lasse diese Woche einfach ein- oder zweimal das Mittagessen ausfallen, und halte mich etwas mit Naschereien zurück. Dann gibt sich das schnell wieder von allein. Oder ich mache gar nichts anders als sonst, dann dauert es eben ein bisschen länger.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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21 Antworten zu Dreizehnhundertzweiunddreißig

  1. Molly L. schreibt:

    Schön, dass Du wieder da bist! 🙂
    Zu der Oberschenkelsache: ein klarer Grund, im Sommer Hosen statt Röcke zu tragen :-/

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  2. keloph schreibt:

    willkommen zurück, und DAS problem könnt ihr sicher mühelos lösen 🙂

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  3. claudius2016 schreibt:

    Der Urlaub war ja kurz… Na, meiner wartet noch auch mich. Drei Wochen noch…
    Willkommen zurück und das UrlaubsBBPproblem wirst Du sicher lösen.

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  4. idgie13 schreibt:

    Welcome back! Schön, dass Du wieder da bist.

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  5. Dieter schreibt:

    Gerade rechtzeitig zurück, um hier noch ein paar Tage schönes Wetter, vorm Herbstbeginn, mitzunehmen.
    VG Dieter

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  6. sevens2 schreibt:

    Deine Oberschenkel sind kompromittiert, die Sterne korrumpiert.

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  7. Plietsche Jung schreibt:

    Faulenzen, Cocktails, Cola. Noch Fragen ?
    Das ist die WAS-PASSIERT-DANN-MASCHINE.

    Welcome back.

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