Dreizehnhundertdreiundzwanzig

Auch hierzulande sind endlich Schulferien. Unser Urlaub ist jetzt fest geplant. Ende nächster Woche geht es los.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich etwas Abstand vom Bloggen gewinnen will. Ich bin ein Gewohnheitsmensch, und irgendwie mache ich mir selbst Druck, regelmäßig zu bloggen, zu kommentieren und zu twittern.
Das geht schon früh am Morgen los, dass ich meinen daily Posts veröffentliche, dann Kommentare beantwortete, twittere, und eventuell bei anderen Blogs kommentiere.
Eine gewisse Struktur ist ja nicht verkehrt, aber sie schränkt auch ein und macht unflexibel.

Deshalb werde ich die Zeit bis zu meinem Urlaub nutzen, dies bewusst anders anzugehen. Also zu anderen Zeiten zu bloggen, oder auch mal ganz ausfallen zu lassen. Kommentare nur noch dann zu beantworten, wenn es mir wirklich ein Bedürfnis ist, etwas darauf zu erwidern, aber nicht mehr aus Pflichtgefühl oder Höflichkeit, oder obwohl mir die Zeit zu eng wird. Ebenso bei Twitter.
So stimme ich mich bereits etwas auf den Urlaub ein, indem ich das Bloggen lockerer sehe. Es soll ja schließlich Spaß machen, und nicht zur Routine verkommen. Und der Kontrast soll nicht zu krass sein, wenn ich im Urlaub dann ganz weg bin.

Meistens empfinde ich das Bloggen ja als angenehm-ablenkende Entspannung, Derzeit aber eben weniger. Da ist es auch ein bisschen zusätzliche Belastung.
Und Prokrastinationsvorwand.

Mit dem Gutachten bin ich zwar nicht im Rückstand, aber auch nicht so gut in der Zeit, wie ich geplant hatte (weil ich auf bestimmte Daten länger warten musste, als vorgesehen). Das kommt also noch erschwerend hinzu. Ich will mich da nicht verzetteln, und stelle lieber das Blog zurück.
Auch in der Firma geht es derzeit besonders hektisch zu – vielleicht habt ihr es ja in den letzten Tagen schon mitgekriegt. Gerade weil Urlaubszeit ist, habe ich zusätzliche Vertretungsaufgaben, und muss immer wieder umdisponieren und umplanen. Da habe ich nicht den Nerv, mich auch noch ausgiebig um das Blog zu kümmern.

Und wenn mir mal danach ist, dann lasse ich einen Eintrag auch ganz abrupt

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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21 Antworten zu Dreizehnhundertdreiundzwanzig

  1. Der Maskierte schreibt:

    Das übe ich schon seit Jahren und es funktioniert wunderbar. Nur die Leserschaft verkleinert sich natürlich, wenn man Abstände zwischen Einträgen hat, wie das bei mir der Fall ist.

    Aber die Brötchen wollen ja verdient werden und das Leben genossen. Das hat klar Vorrang.

    Schönen Urlaub!

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  2. idgie13 schreibt:

    Ich mach das ja auch: wenn ich viel zu tun habe, tauch ich ab und blogge / kommentiere nichts. Soll ja Spass machen.

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  3. ednong schreibt:

    Ah ja,ganz abrupt, also das hätte ich ja nun

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  4. Leser schreibt:

    Ich wundere mich sowieso, dass Du, liebe Anne, so ziemlich fast jeden Kommentar beantwortest – und tatsächlich, es steckt eine Art „Pflichtgefühl“ dahinter. Naja, dann mach halt mal wie Du meinst, auch wenn ich das mit dem Pflichtgefühl jetzt nicht so wirklich verstehen kann – schließlich gibt es sicherlich auch oft genug Kommentare, auf die Du tatsächlich was sinnvolles zu antworten weißt.

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    • Zu manchen Kommentaren habe ich wirklich kaum etwas originelles zu sagen, versuche aber dann doch wenigstens kurz zu antworten, um meine Kenntnisnahme zu bestätigen.
      Schließlich hat sich der Kommentator ja auch Mühe gemacht und Zeit genommen.

      Einige Male – gerade in letzter Zeit – habe ich allerdings einige Antworten wegen Hektik, Schusseligkeit oder Zeitnot ausgelassen, auf die ich eigentlich noch hätte reagieren wollen.

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  5. 0x0d schreibt:

    Kartoffel!
    😀

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  6. Jezek1 schreibt:

    Heißt das wirklich „das Blog“? Da bleibe ich immer wieder mit dem Auge hängen…

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  7. Pendolino70 schreibt:

    Ich finde, dass das Blog dich zu nicht weiterem verpflichtet. Wenn es mir als Kommentator um eine Diskussion geht, würde ich schon nachhaken 😉 oder gleich eine PN schreiben.
    Da könntest doch ein Ferienschild hinstellen und die Kommentarfunktion in die Moderatorschlaufe stellen. So kannst du unbesorgt Urlaub machen.

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