Dreizehnhundertvierzehn

Von einem neuen Kunden habe ich jetzt den Auftrag für eine Art Gutachten erhalten.
Das bedeutet für mich einiges recherchieren, annelysieren, auswerten, beurteilen und dokumentieren. Damit dürfte ich bis zu unserem Urlaub beschäftigt sein. Die Angelegenheit ist recht gut zu planen, und ich schätze, dass es zeitlich ganz gut aufgehen wird.

Irgendwie fehlt es mir, mal wieder ein Softwareprojekt from scratch zu entwickeln. Ich weiß gar nicht so recht, wohin mit meiner Kreativität. Da nützt mir auch dieses Gutachten nichts, das zwar beachtliches Geld bringen wird, aber nur Bestehendes ausarbeiten lässt.

Auch meine Leitung der Softwareentwicklung, und was ich sonst noch für die Firma mache, beanprucht zwar einiges an Zeit, kreativ ist das aber überhaupt nicht (von gelegentlichen Req Specs mal abgesehen, da ist aber aktuell nichts in Planung oder Arbeit).
Wenn ich die ganzen Führungssaufgaben nicht Carsten zuliebe auf mich nehmen würde, wäre mir diese ganze Verantwortung, und der Druck, ständig Entscheidungen zu treffen, und diese durchsetzen zu müssen, zu stressig, und ich würde es lieber bleibenlassen. Aber was bleibt mir anderes übrig? Irgendjemand muss es ja schließlich tun, und so kann ich Carsten wenigstens teilweise entlasten.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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9 Antworten zu Dreizehnhundertvierzehn

  1. Molly L. schreibt:

    Meiner Erfahrung nach muss man seine Kreativität unbedingt ausleben – und sei es auch nur hin und wieder – um nicht auf Dauer unglücklich zu werden.

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  2. Leser schreibt:

    Abhilfe schafft hier, einfach in der Freizeit zu programmieren, wenn Du zur Arbeitszeit nicht mehr dazu kommst. Und sei es nur ein kleines, hilfreiches Tool, was Dir die Arbeit erleichtert. Oder etwas größeres, was Du schon immer mal machen wolltest, weil es Dir sinnvoll erscheint. Und wenn es dann fertig ist, kannst Du es benutzen, kannst es womöglich auch verkaufen, wenn Du meinst, es könnte anderen nützlich genug sein, dass sie Geld dafür ausgeben, oder Du kannst es als „Promotionaktion“ gratis zum Download anbieten, oder – wenn Du Dich entscheidest, dass es komplett privat ist, und nichts von Deinem geschäftlich genutzten Code beinhaltet, und Du es gerne einer größeren Community zum gemeinschaftlichen Verbessern zur Verfügung stellen willst, dann könntest Du es auch als Open Source Software (z.B. GPL-Llizenziert) auf github hochladen. Wäre dann ja nix, womit Du Geld verdienst, sondern ein reines Privatvergnügen, und somit ist Dein Argument gegen die Herausgabe von Quelltexten hier hinfällig (sofern es keinen gemeinsam genutzten Code mit Deinen kommerziellen/proprietären Produkten hat).

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    • Wenn ich Bedarf nach einem Tool habe, dann programmiere ich es.
      Derzeit brauche ich aber nichts.
      Bestehende Tools so zu überarbeiten, dass ich sie als Free- oderr Shareware herausgeben könnte, macht zu viel unangenehme Arbeit (Errorhandling, Manual, Setup, etc. usw. ..), als dass es sich lohnen würde.
      Alleine die Arbeit mit der Abwicklung und Rechnungschreiben ist zu viel Aufwand, als dass sich das bei einem kleinen Tool rentieren würde.

      Open Source kommt nicht in Frage! Ich nutze immer gemeinsamen Code.

      Da könnte ich ja gleich anfangen, Äpps zu schreiben.

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