Achthundertneunundsechzig

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Letztes Jahr gab es um diese Zeit etliche Blogparaden, die zu einem Jahresrückblick aufriefen. Heuer habe ich noch gar keine davon gesehen.
IMHO ist es für einen vollständigen Jahresrückblick eh noch zu früh, denn es kann ja in den verbleibenden zweieinhalb Wochen immer noch das eine oder andere passieren.
Ein Rückblick auf das erste Halbjahr 2014 ist dagegen durchaus angebracht, und das schaffe ich auch ohne entsprechende Blogparaden. Der Rückblick auf das zweite Halbjahr folgt dann irgendwann voraussichtlich im Januar 2015.

2014 begannen wir mit einem erholsamen Urlaub.
Nach unserer Rückkehr war ich vor allem damit beschäftigt, die IT-Abteilung noch kommisarisch zu leiten, aber auch die Software-Entwicklung auf Vordermann zu bringen.
Dann gab es einige Aufregung um meine Cousine Kathrin, die eine Affäre begonnen hatte, aber dann wieder fallengelassen wurde. Nach einigem Hin und Her trennte sich ihr damaliger Freund von ihr, voraufhin sie ihren Bürojob in Carsten’s Vorzimmer kündigte und zu ihren Eltern auf’s Land zurückzog.
In unangenehmer Erinnerung habe ich das Wochenende in der Skihütte. So etwas möchte ich nicht mehr wiederholen.
Ab April war ich nicht mehr für die IT-Abteilung verantwortlich, sondern arbeitete den neuen CIO ein. Die Software-Entwicklung dagegen übernahm ich dauerhaft, und begann auch allmählich, wieder eigene Aufträge anzunehmen.
Über Ostern hatten wir dann das höchst zweifelhafte Vergnügen, von meiner Stieftochter Verena samt Anhang bespaßt zu werden.
Daraufhin beschloß Carsten, die Vasektomie nicht mehr länger vor sich her zu schieben, sondern ließ sie noch vor Christi Himmelfahrt durchführen.
Fiona’s Besuch über Pfingsten verlief unspektakulär, dafür hatte es Verena’s Besuch über Fronleichnam in sich. Patrick’s ungebührliche Aktivitäten veranlassten Carsten, jenen des Hauses zu verweisen.
Ich begann das neue Projekt mit der Bedienoberfläche der Novosyx-Geräte zu planen.
Der Produktionschef kündigte.

Soweit zum ersten Halbjahr. Das zweite folgt mit etwas zeitlichem Abstand.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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19 Antworten zu Achthundertneunundsechzig

  1. sweetsurrender schreibt:

    „Daraufhin beschloß Carsten, die Vasektomie nicht mehr länger…“
    Ist der Zusammenhang zum vorherigen Satz wirklich so gewollt?

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  2. Uschi-DWT schreibt:

    Ich bin ganz sicher, dass dies nicht alle Highlights der ersten 6 Monate 2014 waren.

    Aber ich kenne das Gefühl sehr gut, wenn man auf ein fast abgelaufenes Jahr zurückblickt und meint, dass es viel zu schnell vergangen ist.

    Jetzt, wo ich dabei bin, meine Lebenserinnerungen aufzuschreiben merke ich erst was ich in den fast 60 Jahren alles erlebte und damals nicht so richtig registriert.

    LG Uschi

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    • breakpoint schreibt:

      Es ging mir weniger um die Highlights, sondern um die m.E. wesentlichen Ereignisse.

      Kannst du dich denn noch genau genug an dein ganzes Leben erinnern?
      Bei mir verschwimmen Details meist schon nach wenigen Wochen.
      U.a. deshalb habe ich das Blog, um wenigstens einige Snapshots zu dokumentieren.

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      • Uschi-DWT schreibt:

        Ich habe ein sehr gutes Gedächtnis und kann nur selten etwas vergessen, wobei das seit meiner Erkrankung stark eingeschränkt ist und mich am meisten stört.

        Je mehr ich mich aber geistig beschäftige um so mehr kommen die Erinnerungen zurück und manchmal in Details, die mich selbst verwundern.

        Aber nach Rücksprache mit anderen beteiligten wie z.B. meine Mutter stellt es sich meistens als wirklich so passiert heraus.

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        • breakpoint schreibt:

          Toll, dass du deine Erinnerungen so gut rekonstruieren kannst.
          Bei mir ist halt schon vieles im Nebel.
          Insbesondere zeitlich kann ich manches gar nicht mehr richtig einordnen.

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          • engywuck schreibt:

            Geht mir ähnlich. Deswegen finde ich Krimis mit Gerichtsanteilen immer so unrealistisch (oder fragen die das wirklich?): „Herr Zeuge, wo waren Sie am 12. Januar 2006 zwischen 13 und 14 Uhr?“ „Da habe ich auf dem Parkplatz der Volksbank geparkt und auf meine Frau gewartet.“

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            • breakpoint schreibt:

              Ich nehme an, dass man sich bei der Ladung zu einer Gerichtsverhandlung gleich überlegt, wo man zur betreffenden Zeit war.
              Wenn man dies dann mal – vielleicht mühsam – rekonstruiert hat, kann man sich leichter daran erinnern.

              Manchmal gibt es Gerichtsprozesse noch nach zwanzig oder dreißig Jahren. Nach so einer Zeit kann aber doch niemand mehr verlässliche, detaillierte Erinnerungen haben.

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  3. plietschejung schreibt:

    Kinder können scheinbar sehr abschreckend sein…

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  4. ednong schreibt:

    So schnell war die erste Hälfte schon rum? Was folgt denn dieses Mal anstelle der Skihütte?
    Captcha heute: marry me – LOL. Komm her!

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  5. engywuck schreibt:

    Ja, die ganzen „Jahresrückblicke“ schon Anfang Dezember – die dann aber auch erst mit Januar losgehen – sind immer so unpassend. So als könnte in den letzten 3-4 Wochen nichts mehr passieren.
    Ein „echter“ Rückblick hätte für 2004 das Erdbeben im Indischen Ozean (26. Dezember) oder für 2013 die barbusige (nuja… viel war ja nicht dran…) Aktion während der Weihnachtsmesse in Köln enthalten. Aber dann müsste man das ja im januar senden und wäre nicht der Aufmerksamkeits-Erste.

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  6. breakpoint schreibt:

    AchthundertachtundneunzigJetzt hat es für den zweiten Teil des Jahresrückblicks von 2014 doch etwas länger gedauert.

    Im Juli gelang es mir endlich – nach mehreren vergeblichen Versuchen – ein langgeplantes Projekt erfolgreich umzusetzen.
    Ja, ich bin so böse, und habe tatsä…

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