Siebenhundertvierundneunzig

Die Outdoor-Saison ist praktisch vorbei. Aber Spaziergänge sind noch möglich.
Da ich keine Lust habe, immer bei Steigungen hinterherzukeuchen, suchten wir uns einmal wieder einen neuen, möglichst flachen Weg.

Naja, was soll ich sagen, der Weg wurde immer morastiger und sumpfiger (nach den Regenfällen der Vortage eigentlich nicht überraschend), aber auf eine Art Salamitaktik, bei der die Änderung kaum merklich ist. Und dann denkt man immer, der Weg wird gleich wieder besser. Wird er aber nicht.
Schon ziemlich schnell hatte ich nasse Füße. Fragt nicht, wie meine Sandalen aussehen! Die sind jetzt definitiv nur noch für private Spaziergänge geeignet und nicht mehr für die Öffentlichkeit.
Carsten’s Schuhe sehen eher noch schlimmer aus, weil er mich über die allerschlimmsten Stellen drübergehoben hat.

Verschärfend kam noch hinzu, dass jede Menge Stechmücken unterwegs waren. Sonst umschwirren mich die nicht so außer der Regel. Aber diese Art von Stichen mag ich gar nicht.

Die Tendenz geht also dahin, beim nächsten ausgedehnten Spaziergang doch wieder die Bergroute statt der Feuchtgebiete zu wählen, zumal es jetzt im Herbst und Winter eher noch nasser wird als trockener.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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24 Antworten zu Siebenhundertvierundneunzig

  1. Uschi-DWT schreibt:

    Oder aber etwas festeres Schuhwerk anziehen, was aber meistens nur Theorie ist.

    Ich war gestern auch wieder mit Bonnie (die Hündin von Nachbarn) unterwegs und habe überlegt ob Regenmantel oder nur leichte Windjacke.

    Aber an festere Schuhe, für durch die Wiesen zu streifen, natürlich nicht und so kam es wie nicht anders zu erwarten auch bei mir zu nassen Füße :DD

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    • breakpoint schreibt:

      Im Sommer ziehe ich eigentlich nur Sandalen an. Da muss es schon extrem regnen, damit ich geschlossene Schuhe trage.

      Tja, eigentlich hätten wir mit Pfützen und Matsch rechnen müssen, aber haben wir wohl verdrängt. 🙄
      Aber selbst Gummistiefel hätten danach erst wieder gesäubert werden müssen.

      Naja, gibt schlimmeres als nasse Füße. Du hast dich hoffentlich auch wieder gut davon erholt.

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      • Uschi-DWT schreibt:

        Ich trage auch gerne offen Schuhe oder Ballerinas so lange es das Wetter zulässt.

        ES war nur im ersten Moment etwas ungewohnt das um die Mittagszeit das Gras noch Nass war, obwohl es vorher nicht geregnet hatte.

        Aber wenn ich mit Bonnie unterwegs bin, kann mich so etwas nicht abhalten, viel Freude zu haben.

        Viel schlimmer wäre es, wenn ich auf dem nassen Gras ausrutschte und dann 30 Minuten mit feuchtem Hinterteil durch die Gegend laufen müsste. 😉

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  2. ednong schreibt:

    Schön aufpassen, dass ihr nicht im Morast versinkt
    😉

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  3. bonobo schreibt:

    Es ist dieses Jahr wirklich schlimm mit den Mücken. Wir sprayen uns immer mit Zeckito ein, aber leider können wir uns dann gegenseitig auch nicht mehr riechen.
    (Haben leider keine Berge in Berlin, nur nasse Wälder)

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    • breakpoint schreibt:

      Dieses Jahr habe ich es insgesamt gar nicht so schlimm mit den Mücken empfunden. Kommt natürlich auch immer drauf an, wo man ist. Am meisten schwirren sie in der Nähe offener Gewässer herum. Und am aggressivsten sind sie in der Dämmerung.

      Richtige „Berge“ haben wir hier auch kaum, aber trotzdem gibt es viele Steigungen.

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      • bonobo schreibt:

        Die ganzen Wälder sind voll, die bilden richtige Wolken, wo man dann ganz schnell durchrennen muss. Wir können nachts nicht richtig schlafen, weil immer irgendeine Mücke da ist und überlegen schon, Moskitonetze zu kaufen.

        Ich kletter gerne mal irgendwo rauf, also richtige Steigungen. Leichte Steigungen finde ich ermüdend. Ich hab so Bergwanderstiefel, da fühlt man sich wie eine junge Gemse 😀

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        • breakpoint schreibt:

          Ein Moskitonetz hatt ich mal während meines Studiums. Das hat mir zwar die Viecher ziemlich zuverlässig vom Leib gehalten, aber sonst ist das Handling doch etwas umständlich.
          In diesem Sommer rentiert sich das wohl nicht mehr, denn tendenziell wird es schon bald zu kalt.

          Ja, schon 5° bis 10° Steigung sind auf Dauer anstrengend und ermüdend. Insbesondere, wenn mein Mann da locker hochläuft, und ich sehen muss, dass er mich nicht abhängt.

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          • bonobo schreibt:

            Ja, es lohnt dieses Jahr nicht mehr, seit etwa drei Tagen ist das Problem auch besser geworden. Es ist nachts kälter.

            Mit Leuten, die mich abhängen oder hinterherhängen gehe ich nicht so gern spazieren. Mein Freund passt sein Tempo immer meinem an, das ist ganz angenehm.

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            • breakpoint schreibt:

              Er will mich ja nicht abhängen, aber manchmal hat er einfach eine höhere Geschwindigkeit drauf (insbesondere bergauf), und ich muss ihn immer wieder bremsen, bzw. mich ziehen lassen.

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            • bonobo schreibt:

              Vielleicht hat er so seinen Trab, manchen fällt es schwer, die Geschwindigkeit zu ändern.
              In meinem Urlaub neulich war ich viel mit einer Freundin wandern und es hat ein paar Tage gedauert, ehe wir uns aufeinander eingestellt hatten. Ich war auf ebenen Wegen viel schneller und sie am Strand, denn ich bin leichter und sie hat kräftigere Beine. Manchmal haben wir dann auch verschiedene Wege genommen und uns irgendwo getroffen.
              Das wäre vielleicht auch für Euch eine Lösung.

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            • breakpoint schreibt:

              Och, nöö, wir gehen ja gerade gemeinsam spazieren, um zusammen zu sein.
              Ein wirkliches Problem ist dieser Geschwindigkeitsunterschied nicht. Ich muss gelegentlich (also insbesondere, wenn er seinen Stress und Zeitdruck noch nicht richtig abgeschüttelt hat, verstärkt bei Steigungen) anmahnen, dass ich das Tempo nicht auf Dauer halten kann, dann bremst er schon freiwillig.

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            • bonobo schreibt:

              Ach so, man muss ihn quasi zwingen, einen Gang runter zu schalten, im doppelten Sinn 😀

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            • breakpoint schreibt:

              „Zwingen“ trifft es nicht, eher „erinnern“ – manchmal halt wiederholt. 🙄

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            • bonobo schreibt:

              Ich hab jetzt so eine Assoziation zu dieser komischen Sendung auf Assi-TV, wo so ein Typ Haustieren beibringt, das zu tun, was Frauchen will, aber ich trau mich irgendwie nicht, meinen Kommentar in die Richtung zu gestalten :/

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            • breakpoint schreibt:

              Trau dich ruhig, jetzt hast du mich neugierig gemacht.

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            • bonobo schreibt:

              Na ja, ich frage mich, ob es statt dem „Hundeflüsterer“ nicht auch eine „Männerflüsterin“ geben könnte, die Männern beibringt, bei Fuß zu gehen, nicht vorneweg zu rennen und immer brav zu sein. Man muss nämlich Dominanz zeigen (sagt der Hundeflüsterer immer).
              Dann könnte man Deinen Mann bei der Sendung anmelden 😛

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            • breakpoint schreibt:

              LOL. Aber wenn du meinen Mann kennen würdest, wärest du nie auf diese Idee gekommen.
              Auch wenn wir – eher selten – vertikal nicht synchron laufen, läuft es horizontal dafür umso besser. 😉

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            • bonobo schreibt:

              LOL 😀
              Umgekehrt proportionales Laufverhalten quasi. Vielleicht braucht meiner ’ne längere Leine…

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  4. Pingback: Tausendsechsundzwanzig | breakpoint

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