Tausendfünfzehn

Im Internet ist derzeit wieder mal das Thema Schulsport mehr oder weniger aktuell. Das erinnert mich daran, dass ich längst schon einmal vorhatte, mich dieses Themas in einem Blogbeitrag anzunehmen.

In der Schule war „Leibeserziehung“ das Fach, das ich am allerwenigsten leiden konnte. Noch weniger als Geschichte.
Wir wurden da immer nur herumgehetzt. Kein Sportlehrer hatte es jemals nötig, Bewegungsabläufe zu erklären. Ich wäre bestimmt besser gewesen, wenn dies der Fall gewesen wäre (denn in der Analyse und Umsetzung von Bewegungsabläufen bin ich sonst wirklich gut – das habe ich hier auch schon gelegentlich demonstriert). Beispielsweise wäre ein Hinweis, dass ein Ball oder eine Kugel am weitesten fliegen, wenn man sie unter 45° (bzw. die Winkelhalbierende zwischen Vertikaler und Ebene) wirft, äußerst hilfreich gewesen. So schwankte ich zwischen dem Frust, zu flach oder zu steil geworfen zu haben. Auf die Idee, das selbst auszurechnen, bin ich als Schulkind halt noch nicht gekommen.
Ich könnte noch ein paar entsprechende Beispiele nennen, aber das führt jetzt zu weit.

Am schlimmsten war das Schwimmen. Und dabei schwimme ich eigentlich gern. Aber das Schwimmen in der Schule lief darauf hinaus, dass die Pause für den Weg zum Hallenbad benutzt werden musste. Dann Hetzerei mit Umziehen, drei Runden im Sprungbecken, dann in aller Hektik Scheußlichkeiten wie Springen, Tauchen, Schwimmen auf Zeit. Schließlich wieder umziehen, und Haare föhnen, die ich innerhalb dieser paar Minuten nie trocken gekriegt habe. Also auch im tiefsten Winter mit noch feuchten Haaren raus, und zurück zur Schule.

Über das alljährliche „Sportfest“ will ich mich gar nicht länger auslassen. Da stand man halt stundenlang in der Gegend herum, nur unterbrochen von drei oder vier Wettbewerben, und hat sich im wesentlichen gelangweilt. Wenn man bedenkt, wie viel sinnvoller ich diese Zeit hätte verbringen können! Positiv war lediglich daran, dass messbare Größen einigermaßen objektiv festgestellt werden konnten. Und, naja, für einige meiner Mitschüler war das das einzige Erfolgserlebnis im ganzen Schuljahr.

Als ich in der 13. Klasse endlich meine letzte Sportstunde hinter mir hatte, schwor ich mir, nie wieder Turnschuhe oder ähnliches Schuhwerk anzuziehen. Und dieses Versprechen habe ich bisher gehalten.

Die Sportnote hat mir regelmäßig mein Zeugnis verunstaltet. Ich halte es für völlig unsinnig, dafür auch noch Noten zu vergeben, zumal Sport ja eh kein Vorrückungsfach ist. Was hat denn die Fähigkeit, möglichst viele Klimmzüge zu machen (dabei war ich ja noch nicht mal schlecht), oder möglichst viele Tore oder Körbe zu werfen, mit der Allgemeinbildung zu tun? Bei Schulzeugnissen geht es darum, den allgemeinen, geistigen Leistungsstand und Lernfortschritt mit denen der Mitschüler zu vergleichen. Wer Sport machen will, kann das ja zu seinem Privatvergnügen machen. Aber nicht zwangsweise. Und vor allem ohne Noten, die bis in alle Ewigkeit in den Zeugnissen dokumentiert bleiben.

Die Zeit, die für den Schulsport zwangsweise draufgeht, ließe sich viel besser anderweitig nutzen. Meinetwegen kann er ja als freiwilliges Angebot der Schule bleiben, quasi als Wahlpflichtkurs. Aber wer Sport ablehnt, sollte halt auch Alternativen haben.

Genauso verfehlt wie den Schulsport halte ich den Leistungs- bzw. Profisport. Der hat überhaupt keinen gesellschaftlichen Nutzen.
Sportprofis powern sich aus (und für andere körperliche Aktivitäten reicht’s dann nicht mehr), machen ihre Gelenke kaputt, und mit 30 sind sie ein Wrack. Sportwettkämpfe sind eher ein Wettbewerb der Pharmafirmen, wer das wirksamste, aber nicht nachweisbare Dopingmittel herstellt.

Überhaupt – und das wollte ich schon vor längerer Zeit mal bloggen – verkaufen Profisportler ihren Körper. Einerseits indem sie sich zu Dopingmitteln drängen lassen, die längerfristig ihre Gesundheit ruinieren, andererseits aber auch, indem sie ihr Trikot oder welche Sportbekleidung sie halt jeweils tragen, mit Werbebotschaften überpflastern lassen, und so für irgendwelche zahlenden Unternehmen Werbung laufen. Dagegen ist das seit Jahrtausenden traditionelle Gewerbe der Prostitution noch fair, sauber und ehrlich, und eine viel angenehmere Variante, seinen Körper zu vermarkten.

Wer Sport zum Vergnügen (obwohl ich das nicht nachvollziehen kann) oder für seine Gesundheit (da genügt aber i.A. ein leichtes Ausdauer- und Krafttraining) treiben will, soll das ruhig tun. Aber diese Auswüchse, bei denen jemand gegen den eigenen Willen gezwungen wird, etwas mit seinem Körper zu machen, was ihn anwidert, lehne ich ab.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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24 Antworten zu Tausendfünfzehn

  1. Geeforce schreibt:

    Kann ich nachvollziehen.

    Ich habe mich ab der Oberstufe konsequent Woche für Woche wegen irgendewlcher Beschwerden (Asthma, Allergie, div. Verstauchungen) beim Schularzt vom Sport befreien lassen.

    Irgendwann haben dann sowohl die Lehrer, die Eltern und der Arzt aufgegeben, und ich war den Rest meiner Schulzeit bis zur Matura vom Sport befreit^und im Zeugnis ein „Nicht Beurteilt“ bzw. „Befreit“ stehen.

    Ich vermisse bis heute nichts…;)

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  2. Blublubla schreibt:

    Also ich finde (verpflichtenden) Sportunterricht durchaus sinnvoll. Einfach auch als Ausgleich und (in jüngeren Jahren) auch zur Motorikschulung.

    Sonst muss ich mich aber leider voll und ganz anschließen.
    Der Lehrer hatte keine Lust => Fußball. (konnte ich net)
    Und auch sonst lief es immer gleich ab. „Macht dies. Macht es nochmal. Note. Fertig aus“ Als wir in der Oberstufe dann mal eine (exotische?) Sportart gemacht haben, wo ich mittlerweile C-Trainer bin, wusste ich auch, warum mir Sport nie gefallen hat. (Unsere) Sportlehrer konnten nicht erklären.

    Rückblickend war meine Schulsportzeit auch sinnlos; außer die Oberstufe, weil ich da entweder die Sportart konnte, oder als einziger Mann in rhythmischer Sportgymnastik war 😛

    Bleibt als Trost, dass ich mittlerweile einer der fitteren aus meinem ehemaligen Abiturjahrgang bin und noch net vom Sport kaputt bin.

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    • breakpoint schreibt:

      Den Zwang, Sport zu treiben lehne ich ab. Nichts zu sagen wäre dagegen etwas gegen das optionale Angebot der Schulen zu Bewegungsübungen in den Pausen o.ä.

      Der Sportunterricht in der Schule hat mir damals ein ganz mieses Körpergefühl vermittelt, und auch den Spaß z.B. am Schwimmen verleidet.
      Erst viel später habe ich gelernt, dass es auch anders geht.

      Nicht nur deine Sportlehrer konnten nicht erklären – meine haben es erst gar nicht versucht, und haben es noch nicht einmal geschafft, offensichtliche Fehler zu korrigieren.
      Beispielsweise war meine Fußstellung bei den Liegestützen völlig verkehrt (habe ich später selbst anhand von Fotos festgestellt), weshalb mir die viel schwerer fielen, als nötig.
      Der Lehrer meinte nur, da fehle die Kraft. 🙄
      Die einzige Kompetenz, die die Sportlehrer hatten, war, dass sie ein paar Spielregeln in Handball etc. wussten.

      „als einziger Mann in rhythmischer Sportgymnastik war“
      Na, da hattest du hoffentich viel Spaß beim Keulenschwingen. :))

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  3. Leser schreibt:

    Dem ist nichts hinzuzufügen, der Sportunterricht war immer schlecht. Wobei, Schwimmen hatten wir meistens als Doppelstunde am Ende eines Schultages, und wurden auch mit einem Bus zum Hallenbad gebracht (bzw. wenn danach noch Unterricht war, auch wieder davon abgeholt), so dass eine „Einheit“ als 45 oder 60min Unterricht + Drumherum geplant war. Hmm, ich sollte vielleicht wirklich mal wieder schwimmen gehen…Spaß macht es ja, sich im Wasser zu tummeln. Aber ja, inzwischen ist meine Abneigung gegen konventionellen (trocken-)Sport so groß, dass ich auch körperlich ein Fittnesstraining gebrauchen könnte, um nicht komplett zu verfetten. Naja, mal schauen, vielleicht, irgendwann mal…

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    • breakpoint schreibt:

      Tja, Schulsport macht offenbar mehr kaputt, als dass es nützt.
      Auf freiwilliger Basis wäre es ja gar kein Problem.

      Ja, geh doch mal wieder schwimmen! Inzwischen hat die Badeseesaison wieder begonnen .. ich sollte auch mal wieder.

      Durch deinen Hund wirst du sicherlich auch zu Spaziergängen, Stöckchen werfen, etc. angeregt, was zu deiner Fitness beiträgt.

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      • Leser schreibt:

        Danke, ich habe vor, mir mal einen netten (am liebsten FKK, weil ich hab/mag keine Badehosen) Badestrand hier in der Gegend zu suchen, und da einfach mal hinzufahren. Hatte ich vorletztes Jahr auch schon vor, und letztes, … 😉

        Und das mit dem Hund, das war mal. Der ist inzwischen so alt (wird im September 13), dass er nicht mehr wirklich weit/lange läuft. Spielen will er zwar immernoch, aber da muss *ich* jetzt aufpassen, dass er sich nicht seine ohnehin schon kaputten Knochen noch kaputter macht…

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        • breakpoint schreibt:

          Bei diesem Wetter ist Badesee natürlich ideal. Wir werden auch in den nächsten Tagen mal hinfahren.
          FKK ist sehr praktisch. Da kann man auch hin, wenn man sein Badezeug vergessen hat (und ich vergess das grundsätzlich :> ).

          Gassi gehen wird dein Hund doch schon noch – selbst wenn es nur ein paar hundert Meter sind.

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  4. Irenicus schreibt:

    Ich fasse den Artikel mal zusammen:
    „Du hattest dein Leben lang beschissene Sportlehrer, die beschissenen Sportunterricht gemacht haben. Außerdem warst du selbst ziemlich unsportlich, und hast absolut nichts dafür getan, dass zu ändern. Als Ergebnis hattest du schlechte Noten. Deswegen muss der Sportunterricht abgeschafft werden.“
    Wenn ich jetzt das Word Sport durch Mathematik ersetzen würde, wäre dir sicherlich sofort klar, wo das Problem liegt.

    Alleine eine Motorikschulung macht (guten!) Sportunterricht in den ersten 8 Schuljahren absolut sinnvoll. Umso mehr da Kinder in unserer Gesellschaft zunehmend immer dicker und unsportlicher (was hier in erster Linie mangelnde Motorik bedeutet) werden.
    Ob Sportunterricht ab der 8. Klasse verpflichtend sein muss, darüber kann man sicherlich reden.
    Inwiefern dieser Sportunterricht anders aufgebaut werden muss, darüber kann bzw. muss man reden.
    Ob wir mehr und besseres Personal für den Unterricht brauchen (wobei ich glaube, dass sich da in den letzten 20 Jahren viel getan hat), darüber sollte man diskutieren.
    Aber per Se einfach zu behaupten Sportunterricht wäre unnötig und sinnlos, ist so nicht diskutabel.

    „Bei Schulzeugnissen geht es darum, den allgemeinen, geistigen Leistungsstand und Lernfortschritt mit denen der Mitschüler zu vergleichen.“
    Es geht eben nicht nur um den geistigen Leistungsstand. Es geht um die allgemeinen Fähigkeiten. Darum wird zum Beispiel Verhalten und Mitarbeit benotet. Und Motorik und körperliche Leistungsfähigkeit ist für viele Berufe eine wichtige Grundvorraussetzung. Diese muss also auch geschult und ggf. bewertet werden. Und am Ende zählt eben nicht, ob man sich verbessert hat, sondern wie der Leistungsstand im Vergleich zu anderen Schülern ist. Genau wie in den anderen Fächern.

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    • Keinesfalls würde ich mich erdreisten, aufgrund meiner persönlichen Vorlieben oder Abneigungen eine allgemeine Forderung aufzustellen.
      Aber was Sport betrifft, so bin ich nicht allein. Sport wird von vielen anderen Menschen ebenfalls abgelehnt (würde mich nicht wundern, wenn das sogar die Mehrheit wäre).

      Wenn ich jetzt das Word Sport durch Mathematik ersetzen würde, wäre dir sicherlich sofort klar, wo das Problem liegt.

      Siehst du, damit triffst du genau den Punkt:
      Sport lässt sich nicht mit Mathematik vergleichen.
      Während Mathematik (in der Schule werden ohnehin nur die allernotwendigsten Grundlagen, und die völlig oberflächlich vermittelt) eine absolut unverzichtbare Kulturtechnik wie Lesen und Schreiben ist, ist Sport lediglich eine Art körperliche Betätigung, die manche eben mögen, und andere nicht.
      Die einzige Existenzberechtigung von Sport in der Schule ist, dass dann diejenigen, für die die eher intellektuell anspruchsvollen Fächer eine Herausforderung sind, durch Sport vielleicht auch einmal ein Erfolgserlebnis haben können.

      Alleine eine Motorikschulung macht (guten!) Sportunterricht in den ersten 8 Schuljahren absolut sinnvoll.

      Wenn überhaupt, dann geht es bei Sport lediglich um Grobmotorik, und dabei auch nur um ausgewählte Sportarten. Wer das will, soll es privat machen.
      Genauso könnte ich fordern, dass als verpflichtendes Unterrichtsfach wieder Handarbeiten/Werken bis zum Schulabschluss eingeführt wird, weil es die Feinmotorik verbessert.

      Und Motorik und körperliche Leistungsfähigkeit ist für viele Berufe eine wichtige Grundvorraussetzung.

      Für welche? Sorry, mir fallen da momentan nur Berufe wie Straßenkehrer oder Putzfrau ein. Dafür braucht man sicherlich eine gewisse körperliche Ausdauer.
      Bei den üblichen Büroberufen dagegen sind andere Voraussetzungen wichtiger.
      Um Grobmotrik und Ausdauer zu fördern, gibt es BTW körperliche Betätigungen, die wesentlich effiktiver sind.

      Darum wird zum Beispiel Verhalten und Mitarbeit benotet.

      Es ist mir neu, dass dafür Noten gegeben werden, die sich auf die Gesamtnote auswirken. AFAIK steht über Verhalten und Mitarbeit eher so ein allgemeines Geschwurbel in den Zeugnissen (bei mir fing es übrigens immer so ähnlich an wie: „Die ruhige, besonnene Schülerin“), und das auch nur in den unteren Klassen.

      Da du offenbar meinst, dass Schulsport für dicke Schüler besonders wichtig sei – darauf können wir uns gerne einigen. Wenn Sport nur für übergewichtige Kinder verpflichtend wäre, so wäre das ein besonderer Anreiz für sie abzunehmen.

      Grundsätzlich halte ich es jedoch für einen ungerechtfertigten Eingriff in die körperliche Selbstbestimmung jedes einzelnen Schülers, Sport als alternativloses Schulfach verpflichtend durchzusetzen.

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  5. Irenicus schreibt:

    „Sport wird von vielen anderen Menschen ebenfalls abgelehnt“
    Mathe wird von vielen Menschen abgelehnt. Und ich kann dir versichern, dass Sport nicht von der Mehrheit der Menschheit abgelehnt wird. Denn sonst wäre es längst abgeschafft. Es ist nur schlichtweg ein recht polarisierendes Thema.

    „Um Grobmotrik und Ausdauer zu fördern, gibt es BTW körperliche Betätigungen, die wesentlich effiktiver sind.“
    Es gibt Betätigungen die besser als Sport sind, um die Motorik zu verbessern? Dann erzähl mal. Ich behaupte jetzt einfach mal das Gegenteil. Ich kann bei Bedarf auch durch zig Studien belegen, dass Sport (und zwar so ziemlich jeder, der in der Schule gemacht wird) die Motorik sehr stark verbessert, und zwar auch die Feinmotorik. Das schließt nicht aus, dass es bessere Dinge geben könnte. Aber dafür hätte ich gerne einen Beleg. Oder einfach eine Ansage , was du meinst.

    „Für welche? Sorry, mir fallen da momentan nur Berufe wie Straßenkehrer oder Putzfrau ein. Dafür braucht man sicherlich eine gewisse körperliche Ausdauer.“
    Eine gewisse Grundsportlichkeit ist unter anderem für folgende Berufe nötig: Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, Taucher, Bergwacht,…. Alle Berufe in denen schwer körperlich gearbeitet wird brauchen das eigentlich auch..
    Motorik ist für so ziemlich für alle Handwerklichen Berufe wichtig.

    „Genauso könnte ich fordern, dass als verpflichtendes Unterrichtsfach wieder Handarbeiten/Werken bis zum Schulabschluss eingeführt wird, weil es die Feinmotorik verbessert.“
    Soweit ich weiß ist das in verschiedenen Schulen ein Pflichtfach. Allerdings halte ich die motorischen Gewinne dabei für eher gering. Ich kann das aber nicht belegen. Und ich hätte prinzipiell nichts dagegen, dass verpflichtend einzuführen.

    „Es ist mir neu, dass dafür Noten gegeben werden, die sich auf die Gesamtnote auswirken. AFAIK steht über Verhalten und Mitarbeit eher so ein allgemeines Geschwurbel in den Zeugnissen (bei mir fing es übrigens immer so ähnlich an wie: “Die ruhige, besonnene Schülerin”), und das auch nur in den unteren Klassen.“

    In meinem Zeugnis wurden dafür Noten vergeben die zwar keinen Einfluss auf die Gesamtnote haben, aber die sehr wohl einfach auf dem Zeugnis stehen, und damit potentielle Arbeitgeber abschrecken könnten. Und meine Sportnoten waren in meinem Abitur, nicht verpflichtend in der Endnote.

    „Da du offenbar meinst, dass Schulsport für dicke Schüler besonders wichtig sei – darauf können wir uns gerne einigen. Wenn Sport nur für übergewichtige Kinder verpflichtend wäre, so wäre das ein besonderer Anreiz für sie abzunehmen.“
    *Schmunzel* dir ist klar, dass das mehr als 50 Prozent der deutschen Kinder wären? Dazu kommen die „skinny fat“-Kinder, die das auch bräuchten.
    Und übrig bleiben fast nur die Kinder, die das eh machen wollen.
    Und ich meine dass allen Menschen Sport gut tut.

    „Grundsätzlich halte ich es jedoch für einen ungerechtfertigten Eingriff in die körperliche Selbstbestimmung jedes einzelnen Schülers, Sport als alternativloses Schulfach verpflichtend durchzusetzen.“

    Grundsätzlich ist Schule ein Eingriff in die Selbstbestimmung.
    Was heißt denn alternativlos? Was wäre denn die Alternativen die du gerne hättest? Von mir aus können wir verschiedene Sportwahlfächer einführen. Besserer Sportunterricht wäre auf jeden Fall gut. Ob Turnen heute noch in den Unterricht gehört? Ob es nicht sinnvoller wäre nur wenige Sportarten, diese aber richtig, zu trainieren. Das sind die Dinge die man verbessern kann/sollte.

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    • Mathe wird von vielen Menschen abgelehnt.

      Im Gegensatz zu Sport ist Mathematik aber notwendig. Da sind wir uns doch wohl einig. Zumal die Schulmathematik eh kaum über den Dreisatz hinausgeht.

      Und ich kann dir versichern, dass Sport nicht von der Mehrheit der Menschheit abgelehnt wird.

      Aber sicher doch. Die meisten davon treiben Sport gerne passiv auf der Couch sitzend und konsumieren ihn per Fernseher.

      “Um Grobmotrik und Ausdauer zu fördern, gibt es BTW körperliche Betätigungen, die wesentlich effiktiver sind.”
      Es gibt Betätigungen die besser als Sport sind, um die Motorik zu verbessern? Dann erzähl mal.

      Muss ich wirklich noch konkreter werden? Ich dachte das sei eindeutig.
      Für das Körpergefühl, die Koordination, Beweglichkiet, Gesundheit und nicht zuletzt den Spaßfaktor gibt es nichts besseres als Sex (als Schulfach allerdings ungeeignet).

      und zwar auch die Feinmotorik. Das schließt nicht aus, dass es bessere Dinge geben könnte. Aber dafür hätte ich gerne einen Beleg. Oder einfach eine Ansage , was du meinst.

      Beispielsweise erfordert das Stricken eines Pullovers oder einer Tischdecke mit anspruchsvollem Muster Geschicklichkeit und Geduld.
      Außerdem auch – sofern man nicht nur nach Vorgabe/Spezifikation strickt, auch einiges an Kreativität und sogar mathematische Fähigkeiten, um die Metrik passend hinzubekommen.

      Eine gewisse Grundsportlichkeit ist unter anderem für folgende Berufe nötig: Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, Taucher, Bergwacht,…. Alle Berufe in denen schwer körperlich gearbeitet wird brauchen das eigentlich auch..
      Motorik ist für so ziemlich für alle Handwerklichen Berufe wichtig.

      Also im wesentlichen Berufe, die nicht unbedingt für jeden erstrebenswert sind. Und wenn jemand z.B. Taucher werden will, soll er sich in seiner Freizeit darauf vorbereiten. Es ist nicht einzusehen, dass deswegen alle anderen Schüler leiden müssen.
      Genauso ist es z.B. für einen zukünftigen Ingenieur ratsam, einen Teil seiner Freizeit in die Mathematik zu investieren. Für die meisten anderen Schüler dürften dagegen etwa Laplace-Transformationen nutzlos sein.

      Handarbeiten/Werken [..] Allerdings halte ich die motorischen Gewinne dabei für eher gering.

      Sh. weiter oben zum Stricken.
      Grobmotorik als Selbstzweck entzieht sich meinem Verständnis.
      Wenn Sport jemandem Spaß macht – bitte sehr. Oder für seine Gesundheit (nur bis zu einem gewissen Punkt), soll er’s machen. Oder von mir aus auch, weil es für seinen Beruf nützlich sein könnte.
      Es ist alles kein Problem, solange Sport auf Freiwilligkeit beruht. Aber als Pflichtunterricht, dem man sich nicht entziehen kann, ist Sport daneben. Dabei bleibe ich.

      Als Wahlpflichtfach wäre es OK, solange man passende Alternativen hat. Sogar Schach zählt ja als Sport. Das hätte ich auch gewählt.
      Ich hätte sogar doppelt so viele Stunden abgeleistet, für ein Fach, das meinen Neigungen eher entspricht.
      Beispielsweise hat (Chor-)Singen einen viel positiveren Effekt auf die Gesundheit als Sport, da man z.B. ausgewogene Atemtechniken lernt und übt.
      Für die Gesundheit ist der Schulsport sogar absolut kontraproduktiv. Nach dem winterlichen Schwimmen musste ich froh sein, wenn mich keine Erkältung erwischt.
      Es ist schließlich nicht gerade förderlich, mit nassen Haaren bei Temperaturen < 0°C draußen auf den Bus zu warten.

      In meinem Zeugnis wurden dafür Noten vergeben die zwar keinen Einfluss auf die Gesamtnote haben, aber die sehr wohl einfach auf dem Zeugnis stehen, und damit potentielle Arbeitgeber abschrecken könnten. Und meine Sportnoten waren in meinem Abitur, nicht verpflichtend in der Endnote.

      Soweit ich mich erinnere – aber ich mag mich täuschen, es mag sich geändert haben, und ist vielleicht auch von Bundesland zu Bundesland, und von Schulart zu Schulart verschieden – gab es solche Wertungen nur den unteren Klassen.
      Meine Sportnote steht in meinem Abi-Zeugnis, meine Handarbeitsnote dagegen nicht, und auch Chemie, die ich nur in der 11. Klasse hatte und als einzige in der Klasse mit sehr gut abschloss (BTW schwer verrdient!), steht nicht darin.

      Auf den Schulabschlusszeugnissen, die ich gelegentlich von Bewerbern zu sehen kriege, stehen keine allgemeinen Wertungen.

      *Schmunzel* dir ist klar, dass das mehr als 50 Prozent der deutschen Kinder wären?

      Und wenn schon. Mit Adipösen habe ich kein Mitleid (mehr). Sollen einfach weniger essen.

      Und ich meine dass allen Menschen Sport gut tut.

      Da bin ich anderer Ansicht.
      Wie gesagt, wer es machen will, darf’s von mir aus gerne machen. Aber Zwang ist ungerechtfertig.

      Außerdem ist auch das Risiko von Sportverletzungen durch Stürze, Muskelzerrungen, etc. nicht zu unterschätzen.
      Ob da unter dem Strich überhaupt noch etwas positives herauskommt, ist fraglich.

      Grundsätzlich ist Schule ein Eingriff in die Selbstbestimmung.

      Über den Sinn der Schulpflicht brauchen wir jetzt aber nicht zu diskutieren, oder?.

      Was heißt denn alternativlos? Was wäre denn die Alternativen die du gerne hättest?

      Beispielsweise – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, und größtenteils bereits oben erwähnt:
      Handarbeiten, Werken, (Chor-)Singen, Instrumentalunterricht, Schach (ist Sport!), Kunst/Zeichnen, Tanzen, Yoga, ..

      Das sind alles Beispiele die auch körperliche Betätigungen implizieren. Darüber hinaus wären z.B. denkbar:
      Fotografie, Programmieren, Elektronik/Löten, zusätzliche Fremdsprachen, Kochen/Hauswirtschaft/Ökotrophologie, Webseitenerstellung und und und ..
      Der Vorteil wäre, dass Schüler viel motivierter sind, wenn sie sich selbst aussuchen können, was sie machen sollen.
      Selbstverständlich müssen natürlich auch organisatorische Möglichkeiten und Kapazitäten der Schulen mitberücksichtigt werden, sonst würden ja die meisten Sportlehrer auf einen Schlag arbeitslos.

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      • Irenicus schreibt:

        Im Gegensatz zu Sport ist Mathematik aber notwendig. Da sind wir uns doch wohl einig.

        Wir sind uns einig, dass Mathematik notwendig ist. Wobei ich der Meinung bin, dass die Schule bereits viel zu viele Dinge vermittelt die erst an der Universität vermittelt werden sollten (Differenzieren und integrieren), und lieber mehr Wert auf die Grundlagen legen sollte. Aber das ist eine andere Diskussion.
        Wir sind uns ganz offensichtlich darüber uneinig, ob Sport notwendig ist, oder nicht.

        Aber sicher doch. Die meisten davon treiben Sport gerne passiv auf der Couch sitzend und konsumieren ihn per Fernseher.

        Ich bezog mich schon auf den Sportunterricht. Und der wird nach wie vor von den meisten Menschen als sinnvoll erachtet.

        Muss ich wirklich noch konkreter werden? Ich dachte das sei eindeutig.
        Für das Körpergefühl, die Koordination, Beweglichkiet, Gesundheit und nicht zuletzt den Spaßfaktor gibt es nichts besseres als Sex (als Schulfach allerdings ungeeignet).

        Erstens geht in dieser Diskussion um Schulsport.
        Zweitens: Bei Spaß und Gesundheit, magst du recht haben. Was Koordination, Beweglichkeit und Körpergefühl angeht, hätte ich dafür gerne einen Beleg, dass das besser hilft als Sport. Zeig mir eine Studie, oder irgendeinen Fachartikel. Mal abgesehen davon, dass Sex und Sport sich nun wirklich nicht ausschließen. Im Gegenteil. Je sportlicher man ist, desto attraktiver wirkt man. Folglich kann man leichter Sexualpartner finden.
        Meiner Erfahrung nach, schult Sex jedenfalls weder Beweglichkeit, noch Ausdauer, noch Koordination. Und bevor die Frage kommt. Ja ich habe sehr ausführliche Erfahrungen. Sowohl mit Sport als auch mit Sex.

        Beispielsweise erfordert das Stricken eines Pullovers oder einer Tischdecke mit anspruchsvollem Muster Geschicklichkeit und Geduld.
        Außerdem auch – sofern man nicht nur nach Vorgabe/Spezifikation strickt, auch einiges an Kreativität und sogar mathematische Fähigkeiten, um die Metrik passend hinzubekommen.

        Ich bezweifel all dies überhaupt nicht. Aber all dies wird nachweislich auch durch Sport verbessert. Aber wo wird hier Beweglichkeit, Kondition und Grob-Motorik geschult? Wo ist hier die Chance sich mal auszupowern, und einfach den Bewegungsdrang, den Kinder haben (bzw. haben sollten, wenn sie nicht fett und träge sind), auszuleben?

        Also im wesentlichen Berufe, die nicht unbedingt für jeden erstrebenswert sind. Und wenn jemand z.B. Taucher werden will, soll er sich in seiner Freizeit darauf vorbereiten.

        Ähm. Was sind denn deiner Meinung nach erstrebenswerte Berufe? Und für wieviele Prozent der Bevölkerung kommen die wirklich in Frage? die die ich genannt habe, dürften so ziemlich 50 Prozent der Berufe in Deutschland abdecken -.-
        Da könnte ich auch behaupten: Wozu braucht denn der durchschnittliche Mensch Chemie? Wer Chemiker werden will, soll sich gefälligst in seiner Freizeit drauf vorbereiten.

        Als Wahlpflichtfach wäre es OK, solange man passende Alternativen hat. Sogar Schach zählt ja als Sport.

        Schach zählt nur deshalb zu Sport, damit es irgendeine Möglichkeit gibt, das finanziell zu fördern (und da gibt es regelmäßig Diskussionen drüber). Schach verbessert weder Beweglichkeit, Ausdauer noch Kraft. Nichts desto trotz gibt es sehr viele positive Effekte, weshalb Schach auch in Pilotprojekten unterrichtet wird und wurde. In Armenien ist Schach sogar ein Pflichtschulfach.
        Als ehemaliger Spieler der 2.Schachbundesliga sage ich dir aber, dass Schach eine völlig andere Sache ist als „echter“ Sport. Da könnte man Mathematik genauso als Sport bezeichnen.
        Für die Gesundheit ist der Schulsport sogar absolut kontraproduktiv. Nach dem winterlichen Schwimmen musste ich froh sein, wenn mich keine Erkältung erwischt.
        Und mein Mathelehrer hat mir mal Kreide an den Kopf geworfen, und mich im Auge getroffen! Mathe ist gefährlich!!!!
        Sorry, aber deine persönlichen Erfahrungen bedingt durch grottige Bedingungen ist doch kein Argument gegen Schulsport. Es zeigt nur, dass man die Bedingungen verbessern muss.

        Beispielsweise hat (Chor-)Singen einen viel positiveren Effekt auf die Gesundheit als Sport, da man z.B. ausgewogene Atemtechniken lernt und übt.

        Ich weiß es nicht, aber ich glaube gerne, dass Chorsingen einen positiven Effekt hat. Und man glaubt es kaum, es gibt ein Fach namens Musik, in dem man das vermitteln könnte, wenn man denn nur wöllte.
        Ansonsten behauptest du mal wieder dass irgendwas positivere Effekte hat als Sport. Ohne es zu belegen.

        Außerdem ist auch das Risiko von Sportverletzungen durch Stürze, Muskelzerrungen, etc. nicht zu unterschätzen.

        Tatsächlich gibt es Studien die behaupten Sport ist genauso gefährlich wie kein Sport (bzw. für unser Gesundheitssystem genauso teuer).
        Aber schon, wenn man einfach nur die Extremsportarten, bzw. extrem gefährichen Sportarten aus diesen Statistiken entfernt, zeigt sich ein komplett anderes Bild.
        Und die von dir angeführten Stürze und Zerrungen, betreffen Sportler tatsächlich weniger, auf grund von erhöhter Leistungsfähigkeit, Beweglichkeit und verbessertem Gleichgewichtssinn)
        Die meisten folgenschweren Stürze gibt es aber ohnehin bei Leuten über 60. Insofern lassen sich da kaum aussagekräftige Zahlen finden.

        Und wenn schon. Mit Adipösen habe ich kein Mitleid (mehr). Sollen einfach weniger essen.

        Es geht hier um Schule, also Kinder. Ergo nicht mündige Menschen, die eben gar nciht, oder nicht voll umfänglich für sich selbst verantwortlich sind. Und der Staat greift hier dankenswerter Weise ein, und dreht an der Stellschraube, an der er drehen kann.
        Denn das Essen kann er den Kindern praktisch nicht vorschreiben. Für mehr Sport und Bewegung kann er per Pflichtfach sorgen, was den Kalorienverbrauch stark erhöht.

        Beispielsweise – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, und größtenteils bereits oben erwähnt:
        Handarbeiten, Werken, (Chor-)Singen, Instrumentalunterricht, Schach (ist Sport!), Kunst/Zeichnen, Tanzen, Yoga, ..

        Handarbeit/Werken war in meiner Schule Pflichtfach
        (Chor-)Singen, Instrumentalunterricht = Musik – ist bereits Pflichfach
        Schach – siehe oben
        Kunst ist ein Pflichtfach
        Tanzen – ist absolut ein Sport. Und kann somit Teil vom Sportunterricht sein. Muss man halt nur an die richtige Schule gehen.
        Yoga – ist in meinen Augen kein vollwertiger Sport, aber das ist nur meine Meinung. Und ich würde es als vollwertigen Sportunterricht akzeptieren. Ich bezweifel allerdings, dass man eine Horde Grundschüler dazu bringt.

        Alles in allem, möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich Sport als Pflichtschulfach hier nur für die Klassenstufen 1-8 für absolut notwendig erachte. Danach kann es gerne ein Wahlfach sein. Die Schüler sind dann alt genug um das selbst zu entscheiden.

        Und natürlich gibt es sicherlich diverse Möglichkeiten den Sportunterricht besser zu gestalten. Dazu gehört ein besserer Betreungsschlüssel, besser geschulte Lehrer (psychologisch und trainingstechnisch) und einfach genug Zeit. Aber das gilt für die anderen Fächer genauso.

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        • Da ich den Rest meines Urlaubs heute noch genießen will, fasse ich mich etwas kürzer als sonst.

          Wobei ich der Meinung bin, dass die Schule bereits viel zu viele Dinge vermittelt die erst an der Universität vermittelt werden sollten

          Einverstanden. Aber über einzelne Lernziele und Lehrpläne zu diskutieren, was sich im einzelnen abspecken ließe, würde hier wirklich zu weit führen.

          Mal abgesehen davon, dass Sex und Sport sich nun wirklich nicht ausschließen. Im Gegenteil. Je sportlicher man ist, desto attraktiver wirkt man. Folglich kann man leichter Sexualpartner finden.

          Von „ausschließen“ war nie die Rede. Meiner – statistisch nicht unbedingt repräsentativen – Erfahrung nach jedoch, powern sich die Leute, die sehr intensiv Sport treiben (also nicht nur ein bisschen Freizeitsport nebenher), sich körperlich bereits dadurch so aus, dass sexuell kaum noch etwas läuft.
          Ich sehe keine signifikante Korrelation zwischen Sportlichkeit und Attraktivität. Als Gegenbeispiel seien etwa die Profifußballer genannt. Oder findest du die olympischen Schwimmerinnen attraktiv? Oder russische Kugelstoßerinnen?
          Sexualpartner kann man vermutlich leichter finden, wenn man im gleichen Sportverein o.ä. aktiv ist. Dies gilt aber genauso für andere Clubs oder Verbände, in denen sich Personen mit ähnlichen Interessen treffen.

          Meiner Erfahrung nach, schult Sex jedenfalls weder Beweglichkeit, noch Ausdauer, noch Koordination.

          Kommt drauf an, wie man’s macht.

          Wer [$] werden will, soll sich gefälligst in seiner Freizeit drauf vorbereiten.

          Das sollte doch für alle Berufe mehr oder weniger gelten. Die Schule hat die Aufgabe, Allgemeinwissen zu vermitteln, und keine (allzu) speziellen Kompetenzen.

          Die Beipiele, die ich als Alternativen für Sportunterricht genannt habe, sollten nur ein paar Anregungen sein, über die man natürlich noch weiter diskutieren kann, oder auch andere Ideen einbringen kann.
          Tanzen und Yoga etwa könnten sogar Interesse an Sport bei denjenigen wecken, die sonst nichts damit am Hut haben.

          Verpflichtender Sport nur bis zur 8. Klasse wäre ja schon mal ein Fortschritt, und mir kann’s im Prinzip eh gleichgültig sein.
          Wir sind uns auch einig, dass es durchaus Verbesserungspotental bei den Bedingungen und der Ausgestaltung gibt.

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  6. Irenicus schreibt:

    achja, wie kann man hier zitieren?

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