Unmaskiertes Betriebsfest //2748

Kurzfristig hatten wir unser Betriebsfest anberaumt. Die letzten beiden Jahre war es wegen der Corona-Maßnahmen ausgefallen, und auch dieses Jahr hatten wir länger davor zurückgeschreckt, Wochen und Monate lang im Voraus zu planen, um dann eventuell feststellen zu müssen, dass sich die Regelungen wieder verschärft hätten, so dass das Fest kurzfristig gecancelt werden müsste. Insbesondere als wir hier vierstellige Inzidenzen bekommen haben, war die Frage „wenn nicht jetzt, wann dann?“, bevor wir wieder beschränkt werden, so dass solch eine Feier nicht mehr möglich wäre.

So wirkte es wohl recht improvisiert, aber auch das hat seinen eigenen Charme.
Aufgrund der geringen Vorbereitungszeit gab es keine besonderen Highlights. Wir hielten uns an das bewährte Schema: auf der einen Seite des Innenhofs Kaffee und Kuchen, auf der anderen Seite der Grill und ein Salatbuffet.
Aus gewissen Gründen gab es heuer keine alkoholischen Getränke.

Der Chef sprach ein paar einleitende Worte, aber hielt es diesmal sehr kurz. Wie früher bediente er zeitweise den Grill. Die Chefin hatte sonst temporär bei der Kaffee- und Kuchenausgabe mitgemacht, aber diesmal nicht, da sie sich um den Juniorchef kümmern musste.
Es gab Gelegenheit zu interessanten Gesprächen und angeregten Diskussionen.
Bei unserem kleinen Gewinnspiel durfte sich der Juniorchef als Glücksfee betätigen, und die Lose ziehen.

Es war so schön, die Belegschaft endlich wieder einmal nach langer Zeit in entspannter, unbeschwerter Runde zusammen zu sehen.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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15 Antworten zu Unmaskiertes Betriebsfest //2748

  1. Mika schreibt:

    Betriebsfest ohne Bier? Wie soll es denn da zu den Skandalen kommen? Ich habe früher immer für reichlich Stoff gesorgt, also für den Vorstand. Ich habe ja in der Firma nie etwas getrunken. Und immer grinsend geschwiegen. In Konzernen ist Alkohol ein klasse Sprungbrett nach oben, wenn man nüchtern bleibt 🙂

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  2. Sandy schreibt:

    Ausgerechnet wenn die Inzidenzien so hoch sind macht Ihr [editiert: bitte höflich bleiben] eine Feier? Echt jetzt?
    Ohne Maske stecken sich alle an. Werdet schon sehen wenn nächste Woche alle krank sind.
    [editiert: bitte höflich bleiben]

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    • Verschon‘ uns mit deiner irrationalen, nosophoben Coronoia.

      Die Inzidenzen hier sind längst wieder auf Mittelmaß gesunken.
      Niemand wurde gezwungen teilzunehmen. Niemand wurde daran gehindert, eine Maske zu tragen.
      Unsere Beschäftigten sind auch vernünftig genug, bei Symptomen eigenverantwortlich ggf. einen Test zu machen oder sich fernzuhalten.
      Frag mich nächste Woche nochmal (aber in anständigem, vernünftigem Ton). Bisher ist mir nichts von Ansteckungen bekannt. Der Krankenstand bewegt sich im üblichen Rahmen.

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    • Mika schreibt:

      Sandy klingt so nach Mandy und beide klingen irgendwie nach Kevin, nur noch etwas einfacher.
      Wir feiern ja hier auch viel, das gehört so. Gut, die Leichenberge werden halt jeden Morgen weggeräumt, ein wenig Schwund ist immer. Aber mei, wir sind eh zu dicht besiedelt. Die Million Tote pro Tag fällt da kaum auf.
      Und Anne, sieh es positiv, Montag habt ihr 50% Personal abgebaut, das spart doch Geld ohne Ende.

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  3. Plietsche Jung schreibt:

    Ich war letzte Woche zu einem Management-Meeting in Landshut und ich kann nur sagen, dass es eine Wohltat ist, mit Menschen anstatt mit Monitoren zu sprechen.

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  4. beweis schreibt:

    „Kinder- und Besoffenenmund tut Wahrheit kund.“

    Aus unternehmerischer Sicht sollte man sich fragen, warum eigentlich solche Events etabliert sind. Natürlich ist es dufte, wenn die Chefs mal sehen, wen sie da so alles auf der Payroll haben.
    Aber ist das Grund genug, ein Büffet zu organisieren? Und was ist die Motivation der Mitarbeiter, daran teilzunehmen?

    Flankiert mit Alkohol entwickeln solche Festivitäten ganz andere Dynamiken. Die Mitarbeiter enthemmt, wochenlanger Tratsch im Anschluss, wer mit wem und (echt jetzt, das gibt‘s doch nicht) warum. Ab einem gewissen Pegel steckt die Zunge der Human-Ressources-Chefin im Praktikanten, die Abschusslisten machen die Runde und der Groll aufs Unternehmen, soweit vorhanden, bahnt sich seinen Lauf und wird transparent.

    Wenn solch ein Treffen ohne Rauschmittel stattfindet, stopfen sich alle etwas Essen in ihre ohnehin schon vollen Leiber, applaudieren artig dem anspornenden Spruch des Abteilungsleiters und hoffen, dass ihr Kleidchen oder Schlips gut sitzt.

    Wenn ich ein großes Unternehmen hätte, dann würde ich neben Salatecke für die Woken und einen riesigen Fisch für die anderen sämtliche Arten von Alk für lau ausschenken.

    Und dann würde ich da sitzen und gucken, was so passiert.
    So würde ich mein Unternehmen endlich mal richtig kennenlernen.
    Und das wäre den Aufwand wert.

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  5. pirx1 schreibt:

    War Frau Seerbin auch da?

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