Latte am Morgen #breakpointUrlaub2019 //2196

Als wir am Urlaubsort angekommen waren, hatten wir gerade noch Zeit, beim „Langschläferfrühstück“ kontinental zu frühstücken, bevor das Hotelrestaurant geschlossen wurde.
Also suchte ich ein paar Brötchen, etwas Wurst und Käse, und platzierte sie auf einem Tisch. Kaum hatten wir uns hingesetzt, kam die Bedienung, um zu fragen, was wir zu trinken wünschten. Leider sprach sie praktisch kein Englisch, so dass die Verständigung schwierig war. Ich erklärte also, dass ich Kaffee wolle. Sie fragte zurück welchen, bzw. zählte die Optionen auf. Espresso wollte ich nicht, so dass ich einverstanden mit Caffè Americano war. Die Bedienung brachte also ein Kännchen schwarzen Kaffee. Kaffeesahne oder Milch fehlte. Um nicht wieder erst auf die Bedienung warten zu müssen, holte ich kurzerhand etwas Vollmilch von der Getränketheke.

Am nächsten (und allen folgenden) Morgen bevorzugte Carsten Fruchtsaft oder Milch, während ich meinen Morgenkaffee nicht missen wollte. Um das Problem mit der Milch zu umgehen, bestellte ich halt Cappuccino. Der schmeckte seltsam süßlich, mein zweiter nicht ganz so süßlich, aber auch nicht toll (kein Vergleich mit dem Cappuccino mit echtem Milchschaum an der Poolbar).
Den Versuch mit dem Cappuccino zum Frühstück wiederholte ich nicht. Stattdessen bestellte ich das nächste Mal Caffè Latte. Siehe da – ich erhielt ein Kännchen mit Kaffee und ein Kännchen mit Milch. So war das OK. So wollte ich das an den anderen Morgen ebenfalls. Allein – es klappte nicht mehr, was sicherlich auch an Sprachproblemen lag.
Mal bekam ich eine einzelne Tasse mit Milchkaffee. Als ich Nachschub wollte, musste ich länger warten (sonst war das Personal immer sehr aufmerksam und flott, bloß mit dem Frühstückskaffee haperte es zeitweise), bekam danach noch ein Kännchen Kaffee und ein Kännchen Milch, obwohl mir inzwischen eine Tasse gereicht hätte.
Als ich das nächste Mal irgendwie erklärte, dass ich Kaffee und Milch separat will, erhielt ich eine Tasse schwarzen Kaffee und ein Kännchen Milch. Ähnliches passierte mir mehrmals. Danach bestellte ich nur noch schwarzen Kaffee, denn Milch hatte ich ja bereits. Es war Glücksache, ob ich dann eine Tasse oder doch noch ein ganzes Kännchen Kaffee erhielt.

Es wäre mir ohnehin wesentlich lieber gewesen, unsere Getränke selbst aus Automaten zu zapfen oder an einer Theke zu holen. Da kann man sich selbst bedienen, wie man mag, ohne mit dem Servicepersonal kommunizieren zu müssen. Das Personal war ja wirklich hilfsbereit und gutwillig, aber mit einigen gab es schon Sprachprobleme, so dass man ihnen manche Wünsche nicht so differenziert verständlich machen konnte, wie es nötig gewesen wäre.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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16 Antworten zu Latte am Morgen #breakpointUrlaub2019 //2196

  1. Plietsche Jung schreibt:

    Na, der Titel der Geschichte geht schon als Teaser durch, nicht wahr ? 🙂

    Die Qualität des Hotelpersonals ist also durchaus unterschiedlich. Anders lässt sich diese Varianz in den gelieferten Kaffeekreationen nicht erklären. Und wenn’s dann nicht schmeckt, ist es doppelt doof.

    In welchem Land wart ihr ?

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