Wo bin ich? //2394

Vor mehreren Jahren hatte ich mich als Freiberuflerin mal bei Google Business eingetragen. Das erschien mir damals aus SEO-Perspektive als sinnvoll, um bei Suchen besser gefunden zu werden, bzw. meinen Pagerank zu erhöhen. Ich war ja damals darauf angewiesen, von potentiellen Kunden gefunden zu werden, um ins Geschäft zu kommen. Das hat früher auch ganz gut funktioniert.
Ich hielt eigentlich nicht allzu viel davon, dass der genaue Ort meiner Wohnung bei Google Maps angezeigt würde, aber für mögliche Kunden, die hier im Großraum eine entsprechende Beraterin suchten, war es schon zweckmäßig, wenigstens die ungefähre Gegend zu kennen.

Jetzt hat mich ein Bekannter darauf aufmerksam gemacht, dass mein Geschäft an einem ganz anderen Ort angezeigt würde. Ich habe mir das daraufhin angesehen. Tatsächlich – Stadt und Hausnummer stimmen überein, aber der Straßenname ist nur ähnlich, so dass ich in einem ganz anderen Stadtteil lokalisiert werde. Als ich noch etwas weiter suchte, fand ich noch einen zweiten Eintrag. Hier passen Straßenname und Hausnummer, aber die Stadt ist eine ganz andere, mit der ich noch niemals zu tun hatte.
Was ist da nur schief gelaufen? Vor einigen Monaten stimmte noch alles.

Google bietet irgendwelche Funktionen, um solche Fehler zu korrigieren. Aber da hätte ich mich erst einloggen müssen, und meine Accountdaten für Google Business sind .. naja, nicht unbedingt verschwunden, irgendwo habe ich die bestimmt noch, aber müsste sie erst länger suchen.
Zum anderen aber: Habe ich überhaupt ein Interesse daran, die Adresse richtigzustellen? Beratung biete ich eh nicht mehr an, Kundenverkehr habe ich nicht, und überhaupt kann es den verbliebenen Kunden (von SW-Dienstleistungen) völlig egal sein, wo genau ich mich aufhalte.
Es hat mich eigentlich oft sogar gestört, dass ich meine Adresse im Impressum offenlegen musste. Insofern kann es mir eigentlich völlig egal sein, wenn Google meine Adresse falsch anzeigt.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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5 Antworten zu Wo bin ich? //2394

  1. keloph schreibt:

    kein problem, und schon gar nicht deins. obwohl: neugierig macht es schon.

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  2. Leser schreibt:

    Da diese „Werbemaßnahme“ ja heute eh nicht mehr nötig bzw. sinnvoll ist, erhöht es sogar ein Stückweit die Annenühmität. Und wenn Du, wovon ich mal ausgehe, noch eine geschäftliche Website Deiner Selbständigkeit betreibst, steht da ja sowieso die richtige Adresse als Impressum drin (was aber halt dafür gedacht ist, Briefe da hin zu verschicken, bzw. eine „Ladungsfähige Anschrift“ zu haben). Wenn Google zu blöd ist, die Adresse da richtig herauszulesen, dann ist das deren Problem, nicht Deines. Und wenn die Adresse der Website stimmt, findet zumindest jeder Mensch darüber auch die ladungsfähie Anschrift, falls das jemals irgendwann mal der Fall sein sollte (wovon nicht auszugehen ist).

    Gefällt 1 Person

    • Ja, so ähnlich waren auch meine Überlegungen.
      Jedenfalls sehe ich da keinen Handlungsbedarf.

      Bemerkenswert ist noch die (eigentlich selbstverständliche) Erkenntnis, dass man sich auf Google Maps nicht zu sehr verlassen sollte.

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      • Leser schreibt:

        Naja, Machine Learning und selbstadaptierende Algorithmen und der ganze Schnulli steckt halt noch hart in den Kinderschuhen fest (wird aber übern grünen Klee gehypet, weil sich davon alles mögliche erhofft wird).

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