Vierzehnhundertdreiundachtzig

Bügelt ihr eigentlich eure Bettwäsche?
Meine Mutter macht das immer, meine Schwester, glaube ich, auch.
Mir war das immer zuviel Aufwand, zumal man das spätestens nach der ersten Benutzung sowieso nicht mehr sieht.

Normalerweise lege ich die Bettwäsche lediglich zusammen, um sie im Schrank zu verstauen. Das Spannbetttuch knülle ich nur irgendwie.
Bloß beim Bettüberzug muss mir Carsten helfen. Alleine ist das zu umständlich (da fehlen mir einfach ausreichend viele Arme), während es zu zweit ganz leicht und schnell geht. Wir ziehen den Überzug ein wenig in Form, und falten ihn zweimal in Längsrichtung. Die abschließenden Faltungen quer dazu schaffe ich dann alleine.
In unserem Wochenenddomizil hatte ich der Haushälterin ziemlich bald gesagt, dass sie keinen Weichspüler verwenden soll. Ich mag Handtücher nicht so labberig weich, sondern ziehe sie schön griffig, und vor allem geruchsneutral vor.

Um Carsten’s Anzüge und Hemden kümmert sich nach wie vor die Haushälterin, während ich seine Unterwäsche und Socken meist bei mir mitwasche. Bei seiner Freizeitkleidung ist es mal so, mal so – wie es sich gerade ergibt.
Dafür landen gelegentlich auch Sachen von mir in der Dreckwäsche, um die sich die Haushälterin kümmert. Wenn sie eh zur Reinigung muss, kann sie genauso ein Kostüm von mir mitnehmen, und auch meine empfindlichen Blusen bügelt sie besser, als ich das könnte.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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43 Antworten zu Vierzehnhundertdreiundachtzig

  1. claudius2016 schreibt:

    Bettwäsche wird bei mir nicht gebügelt, meine Mutter hatte dazu eine realativ kleine Mangel, was ich aber für Bettwäsche für Unsinn halte.
    Die Oberteile lege ich immer zuerst quer zusammen, das geht auch mit zwei Armen gut.
    Weichspüler nutze ich auch nicht, parfümiertes Waschmittel ist ein Grauen, ich nutze den Hobbythek-Waschmittelbaukasten. Das sind prima Produkte, auch wenn sie jetzt komerziell vertrieben werden. Jean Pütz hatte schon tolle Ideen…

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  2. keloph schreibt:

    da käme ich im leben nicht drauf……ernsthaft, das wird alles irgendwie in den schrank gefrickelt 🙂

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  3. Andreas schreibt:

    Auch die Spannbetttücher sind besser verstaut wenn sie gefaltet sind, hab das auch lange verweigert, aber es stimmt: https://www.facebook.com/HGTV/videos/10154166110679213/?hc_ref=SEARCH

    Und die Bettwäsche wird fast wie gebügelt wenn man die nach dem waschen gefalteten Bezüge unter den Stapel legt (FIFO).

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  4. Pendolino70 schreibt:

    Die Menschen waren vor 50
    Jahren auf dem Mond, aber Spannbettlaken kann man nicht falten 😉.

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  5. Jezek1 schreibt:

    Noch völlig ungelöst ist die Frage, warum Waschmaschinen so gerne einzelne Socken verschlucken?

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  6. Leser schreibt:

    Noch zum Bügeln allgemein: Ich halte das Bügeln von jeglicher Wäsche für nutzlose Verschwendung von kostbarer Lebenszeit und lehne es als solches stringent ab. Ich habe entweder Kleidung, die nicht knittert, bzw. der man es nicht ansieht, ob sie gebügelt wurde, oder es ist mir egal. Nein, ich bewege mich normalerweise nicht in Bereichen mit (inoffiziellem) „Dresscode“, und das ist mir auch ganz lieb so.
    Bettwäsche zu bügeln? Lächerlich…. (obwohl, als Kind fand ich es immer toll, wenn meine Mutter die in den Nachbarort zur Heißmangel gefahren hat, da hat es immer sooo gut gerochen – noch viel besser, als die Abluft eines normalen Kondenstrockners! Trotzdem würde ich heute nicht auf den Gedanken kommen, dafür Geld auszugeben. Also, für den Geruch vielleicht, den gab es aber draußen am Abluftrohr kostenlos, während drinnen irgendwelche Wäsche durch die Mangel getrieben wurde…)

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  7. ednong schreibt:

    Jaja,
    und wenn ich ganz große Langeweile habe, dann bügele ich auch noch meine Unterwäsche. Nicht. Ich glaub’s wohl – mit meiner Zeit kann ich Sinnvolleres anfangen …

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  8. kittygirl1988 schreibt:

    Ich hasse bügeln und lasse das meinen Trockner machen. Soll heissen, ich trockne nie ganz bis zum Ende durch, sondern hänge noch leicht feucht die Wäsche auf den Ständer. Das zieht sich dann glatt. Spätestens im Schrank wird es doch auch noch nachgeplättet.
    Bettwäsche ist da so ein spezielles Thema. Ich bügel die nie und lege sie selbst zusammen. Die grossen Teile sind ein bisschen komplizierter, aber wenn man wie bei Tagesdecken Zipfel auf Zipfel legt und einmal schüttelt, dann ist es zumindest für mich ordentlich genug… Spannbettlaken lege ich ebenso zusammen – da aber dann die Ecken, die oben auch auf den Ecken der Matratze drauf liegen. Geht ganz gut, sieht halt etwas aufgeplustert aus, hat aber eine gewisse Form.
    Spannbettlaken ziehe ich aufs Bett, in dem ich die Matratze etwas am Fussende hochheben und rausziehe, so dass ich am Kopfende die beiden Zipfel rechts und links drüber stülpen kann. Dann brauch ich unten nur noch ziehen…
    Jeans mit Bügelfalten?? Oh Gott… *wegrenn*

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  9. Pingback: Gezwitschertes //1681 | breakpoint

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