La dona è βettissima //1599

Ein Unbekanntes Flugobjekt mit sechs Beinen und Saugrüssel muss Carsten in die Hand gestochen oder gebissen haben. Jedenfalls entzündete sich die Stelle so sehr, dass ihm nichts anderes übrig blieb, als einen Arzt aufzusuchen.
Die verordneten Antibiotika verträgt er zum Glück ganz gut.
Es ist nicht so, dass ich gerne einen Verband wechsle, aber ich kann es. Das ist schließlich wirklich keine Kunst.
Anfangs war die Mullkompresse ein paarmal fest mit der Wunde verklebt. Dann darf man die nicht mit Gewalt herunterrupfen. Es hat sich bewährt, die betreffende Stelle in einem lauwarmen Bad mit Kernseifeflocken so lange einzuweichen, bis sich der Verband von selbst löst. Das kann durchaus länger dauern, ist aber schonend und effektiv.

Als die Wunde wieder trocken war, tropfte ich einige Tropfen des Antiseptikums (Povidon-Jod) auf eine frische Kompresse. „Jetzt wirst du betaisiert“, erklärte ich, während ich die Kompresse zielgenau auf der Wunde platzierte.
„Beta-was?“
„Ach, nichts, ich überlegte nur gerade, ob es auch ein Alphaisodona gibt. Normalerweise gibt es vor der Betaversion eine Alphaversion.“
„Du meinst, das Medikament ist noch im Betatest? Die Pharmabranche muss doch gründlich testen, bevor sie ein Produkt rausgibt.“
Während ich eine Mullbinde an seiner Hand befestigte, hatte er die an andere Hand bereits zwischen meinen Beinen.
„Soweit ich mich erinnere, bedeutet Beta in der Nomenklatur der Chemiker irgendeine Ständigkeit funktioneller Gruppen an Kohlenstoffatomen. Ich vermute, dass es etwas damit zu tun hat.“
Ich räumte schnell das Verbandmaterial auf, bevor ich mich einem anderen seiner Körperteile widmete, dessen Ständigkeit längst im Release-Stadium war, ohne dass weitere Hardwareentwicklung nötig war.

Beim nächsten Verbandswechsel (bei dem die Wunde hartnäckig mit dem alten Verband verklebt war, und sich partout nicht ablösen wollte) kamen wir auf Beta-Strahlung zu sprechen. Das Antineutrino wurde damals postuliert, weil sonst die Erhaltungssätze verletzt worden wären (wir erinnern uns kurz an das Noether-Theorem, das bis auf das N|m eine Permutation ist).
Genauso legen Messungen (an denen ich gewisse Zweifel hege) nahe, dass die Ausdehnung des Universums sich beschleunigt. Um diese Messungen konsistent mit den bisherigen Modellen zu halten, wurde die Dunkle Energie (die Bezeichnung erinnert eher an Starwars oder Harry Potter) eingeführt.
„Da muss noch irgendetwas zusätzlich sein, das die Inflation beschleunigt“, meinte ich sarkastisch, „wir wissen nicht, was das ist, und haben keine Ahnung, wie es wirkt, aber das nennen wir jetzt einfach Dunkle Energie!“
„Hat nicht der Nachweis der Higgs-Bosonen diese Lücke geschlossen?“, fragte Carsten, der noch weniger auf dem neuesten Stand ist als ich, und auch nie Theoretiker war.
Ich seufzte. „Vielleicht für die Dunkle Materie. Aber ach, das passt alles nicht mehr so recht zusammen. Früher fand ich es toll, wie großartig sich die Mathematik nutzen lässt, um die Natur zu beschreiben. Aber inzwischen finde ich die Heuristik der Phänomenologie nur noch quick’n’dirty.“
„Wie meinst du das?“
„Beispielsweise die Kosmologische Konstante. Die dreht man sich einfach so hin, wie man sie gerade braucht. Oder die renormierten Eichtheorien. Wenn sich irgendwelche Singularitäten ergeben, dann werden die so durch Eichfaktoren umskaliert, dass sie sich wieder wegheben.“
„Wenn ich mich recht erinnere, ist das doch gerade der Sinn der Eichung.“
„Rein pragmatisch gesehen schon. Bloß was hat das wirklich noch mit der Natur zu tun?“
„Tja .. was willst du dagegen tun? Die Natur ist undurchschaubar und widerspenstig. Fast so wie du, meine Süße.“ Mit der freien Hand fasste er nach meinen Backen, aber ich drehte mich schnell zur Seite, da ich in der Seifenlauge den Zustand der verklebten Kompresse überprüfen wollte.
„Ich halte mich da raus, und beschränke mich auf meine mathematischen Räume. Da ist wenigstens von vornherein klar, dass es sich nur um ideell-abstrakte Konstrukte handelt, die höchstens einen zufälligen Realitätsbezug haben können.“
Endlich löste sich der Rest des Verbandes von der Wunde. Während ich die Wunde reinigte, sprach Carsten weiter: „Die Allgemeine Relativitätstheorie ist doch etabliert, und durch Beobachtungen und Experimente bestätigt.“
„Ich sage ja gar nicht, dass sie falsch ist, aber eben wohl doch nicht der Weisheit letzter Schluss. Solange die Kosmologische Konstante so willkürlich ist, deutet für mich alles darauf hin, dass sie auch nur lediglich eine Näherung – in dem uns durch Beobachtung zugänglichen Universum – für eine noch umfassendere Theorie ist. Und diese Theorie sollte dann auch gleich noch mindestens das Standardmodell abdecken.“
„Strings?“
„Ich hab‘ keinen an. Nee, ernsthaft, das scheint mir auch eine Sackgasse zu sein.“
Während ich eine betaisodonisierte Kompresse auf seine Wunde legte, fuhr ich fort: „Vielleicht sollte man einmal einen ganz neuen Ansatz wagen. Beispielsweise, dass die Lichtgeschwindigkeit doch nicht so völlig konstant ist, und kurz nach dem Urknall einen etwas anderen Wert hatte.“
„Mit einer variablen Lichtgeschwindigkeit stürzt du das ganze Theoriengebäude ein.“
Ich wickelte eine neue Mullbinde um seine Hand und befestigte sie. „Wieso? In Materie hast du auch eine andere Lichtgeschwindigkeit als im Vakuum. Siehe Maxwell. Mit ferromagnetischen Verzögerungskabeln kannst du die Ausbreitungsgeschwindigkeit von elektrischem Strom ganz schön runterbremsen. Ich meinte aber gar keine größere Änderung, sondern höchstens wenige Prozente seit dem Urknall. So ein Zusatzterm d my c ungleich Null [∂μc ≠ 0]. Das ergäbe ganz neue Effekte, mit denen sich etwa die beschleunigte Inflation des Universums zwanglos als Scheinphänomen erklären ließe. Für unsere übliche Naturbeschreibung ändert sich nichts, da die nach wie vor eine Näherung nullter Ordnung für konstantes c ist. Alles was höherer Ordnung ist, bleibt vernachlässigbar und ist im gewöhnlichen Gültigkeitsbereich unerheblich.“
„Dann wäre aber Schluss mit deinen natürliche Einheiten. Wenn c nicht mehr konstant ist, kannst du es nicht einfach gleich eins setzen.“
Ich zog ihm eine Grimasse ob dieser Frechheit (was muss er mich auch immer so aufziehen!), während ich den Verband mit einem zusätzlichen Pflaster fixierte. „Dann muss man bei Lorentztransformationen halt wieder das Beta mitschleppen, weil es dann nicht mehr identisch mit der Geschwindigkeit ist.“
Bevor ich den Mullmüll entsorgte, schlug ich ihm (rücksichtsvoll in Anbetracht seiner aufgrund der Wunde kaum einsatzfähigen Hand) vor: „Leg‘ dich schon mal ins Betaber schlaf‘ nicht ein.“

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breakpoint’s Wayback Archive #09 //1598

Wayback zum 23. März bis 5. April 2012.

Ich war bei einer Firmenfeier anwesend.
Wir weihten den Whirlpool ein, und schmiedeten weiter Urlaubspläne.
Nach einem anstrengendem Tag bei einem Kunden war wieder Zeit zum Entspannen.
Es stellte sich heraus, dass Carsten nichts gegen möglichen Nachwuchs einzuwenden gehabt hätte.
Carsten’s Computer verhielt sich seltsam. Als ich der Sache nachging, fanden wir heraus, dass der damalige CIO Spyware darauf installiert hatte.
Infolgedessen übernahm ich die Leitung der IT, und unser Osterurlaub wurde gecancelt.
Am Wochenende arbeitete ich mich in die Aufgaben des CIO’s ein. Am Sonntag gab es immerhin Entspannungspausen.
Ich leitete zum ersten Mal den Jour-fixe der IT-Abteilung.
Die Ausschreibung für einen neuen CIO brachte die ersten Bewerbungen.
Mein Einsatz als kommisarischer CIO wirkte sich so aus, dass ich für meine eigenen Projekte viel weniger Zeit hatte.

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Geschäftsidee Coaching //1597

In letzter Zeit ist mir im Internet aufgefallen, dass es unzählige Angebote mit irgendwelchen Erfolgstipps und Coachings gibt. Da gibt es alles mögliche von Soft Skills wie Selbstbewusstsein über Gehaltsverhandlungen und Bekämpfung von Antriebslosigkeit bis hin zum esoterischsten Schwachsinn.
Die selbsternannten Coaches fühlen sich berufen, den potentiell interessierten Nutzern in allen Lebenslagen zu helfen, indem sie ihren Senf dazugeben.
Klar besteht dafür ein gewisser Markt, aber ich kann es nicht glauben, dass dieser Markt so riesengroß ist, dass es tatsächlich so viele Leute gibt, die bereit sind, dafür Geld auszugeben, zumal viele dieser Coaches keinerlei relevante Qualifikation haben, und sich IMHO nur an ihren Kunden bereichern möchten, die sie dann mit banalen Allerweltswahrheiten abspeisen, für die ein wenig gesunder Menschenverstand auch ausgereicht hätte.
Das ist der moderne Bauernfang, und spätestens bei gesundheitlichen Themen hört der Unsinn auf, harmlos zu sein.

OT und in eigener Sache:
Auf meinem Boudoirblog gibt es seit längerem wieder mal neue Fotos.
Ich gewähre gerne Zugriff für Besucher, die ich kenne. Andere Interessenten schalte ich nur frei, wenn sie sich bei mir wenigstens kurz vorstellen (z.B. über einen Kommentar hier, Twitter oder mein Kontaktformular).
Ein WordPress-Account ist für den Zugang erforderlich.

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Bedrohnt //1596

Eigentlich hatten Benjamin und ich vorgehabt, alle zwei oder drei Wochen zusammen schwimmen zu gehen. Es hat dann – unter anderem aus zeitlichen Gründen – doch nicht so oft geklappt. Ein paarmal waren wir im Hallenbad (hab‘ ich nicht gebloggt), und jüngst waren wir wieder am Badesee.

Es ist halt deutlich aufwändiger, dort hin und wieder zurück zu kommen, aber im Gegensatz zum Hallenbad braucht man wenigstens keine Badebekleidung.
Tja .. erst ist mir das Wasser dort zu kalt, aber sobald es einigermaßen warm wird, ist es einfach zu voll, viel zu viele Leute, um noch angenehm zu sein.

Während ich trotzdem etwas im Schatten döste, hörte ich auf einmal ein Brummen. Ich schaute mich etwas um, und sah dann eine Drohne schräg über mir.
Ich habe ja nun wirklich kein Problem damit, mich nackt zu zeigen. Auch (von mir authorisierte) erotische Nacktfotos sind OK, und dürfen meinetwegen gerne zur visuellen Stimulation und Inspiration genutzt werden. Aber unerlaubte Aufnahmen durch mir unbekannte Leute, deren Weitergabe ich nicht kontrollieren kann, sind jenseits meiner Toleranzschwelle – auch wenn ich völlig bekleidet wäre.

Wir werden also nicht mehr zum Badesee gehen. So toll ist er nicht, dass er die erheblichen Nachteile (zu denen es auch gehört, Leute nackt sehen zu müssen, die bekleidet denn doch ästhetischer aussähen) kompensieren würde.
Da ich Freibäder nicht mag, wird es wohl beim Hallenbad bleiben, das zumindest den Vorteil der geringen Entfernung bietet.

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Von japanischen Beeren und spanischen Bussen //1595

Nachdem wir einen Termin beim Steuerberater gehabt hatten, aßen wir noch gemeinsam in der Stadt zu Mittag. Wir waren danach noch gut in der Zeit, so dass wir in den Botanischen Garten gingen, um ein ungestörtes Plätzchen+ zu suchen.
Am Rand eines abgelegenen Weges fand ich ein paar Walderdbeeren. Im Wald esse ich keine Beeren, die niedriger als etwa Kniehöhe wachsen. Aber hier traute ich mich, pflückte welche, und wollte sie essen. Sie waren aber absolut ohne Geschmack, so dass ich sie wieder ausspuckte.
Carsten war inzwischen weitergegangen und außer Sicht. Also lief ich alleine weiter, hielt nach ihm Ausschau, aber fand ihn nicht mehr. Ich nutzte dann die Gelegenheit, und besuchte die Toilette im Gewächshaus. Dann setzte ich mich gemütlich draußen auf eine der Bänke, wo er früher oder später vorbeikommen musste.
Ich musste nicht lange warten, bis ich ihn sah. Ich erzählte ihm, dass ich Walderdbeeren gefunden hatte, die aber nach gar nichts geschmeckt hatten.
Er lachte, und meinte, das seien japanische, und als solche völlig geschmackfrei.
Die gelben Himbeeren waren dafür köstlich.

Inzwischen war es schon Zeit für den Rückweg.
Eigentlich hatte er mit dem Taxi (sofern es eine praktikable Alternative gibt, ist Taxifahren für mich der Gipfel der Dekadenz) fahren wollen, aber ich konnte ihn überzeugen, die kurze Strecke mit dem Bus, der eh gleich abfuhr, zurückzulegen.
Der Bus war gut halb voll, so dass wir einander gegenüber saßen. Stadtbusse sind enger als Bahnen, und so blieb uns gar nichts anderes übrig, als dass ich meine Knie zwischen seine schob.
„In Madrid dürftest du frei nicht so breitbeinig im Bus sitzen“, erklärte ich ihm.
„Wieso das nicht?“
„Weil es Männern dort verboten ist, die Beine so weit zu spreizen.“
„Nur Männern, oder dürfen auch Frauen die Beine nicht breit machen?“
Als reine Sitzposition würden Frauen das wohl kaum (längere Zeit) machen, da ihre Oberschenkelknochen nach innen geneigt sind. Ich setze mich bei Platzmangel vor mir sonst schräg hin, Cosinus sei Dank.
„Hm ..“, antwortete ich auf Carsten’s Frage, „weiß ich jetzt gar nicht sicher, aber ich glaube, nur Männern.“
„Aber doch auch nur, wenn es jemanden stört?“
„Soweit ich weiß, gibt es da so viele Personen, die sich davon grundsätzlich gestört fühlen, dass es gleich allgemein verboten wurde.“
„Ein Grund mehr, ein Taxi zu nehmen, wenn ich in Madrid bin.“

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Die Sinnlichkeit der Natur #Blogparade //1594

Nur noch selten beteilige ich mich an Blogparaden.
„Die Natur und meine Sinne“ ist wieder mal ein Thema, zu dem ich – als Naturwissenschaftlerin, naturverbundener Mensch und natural Nerd – etwas zu schreiben weiß.

Bei der Frage, bei welcher Gelegenheit ich ein Naturphänomen besonders eindrücklich wahrgenommen habe, fällt mir zunächst die belebte Natur mit ihrer Fauna und Flora ein, und ich verlinke einfach auf meinen Eintrag mit den Ameisen.
Mit Brennnesseln oder Dornen habe ich ähnliche (wenn auch nicht ganz so schmerzhafte) Erfahrungen machen müssen, verzichte aber darauf, entsprechende Blogeinträge zu suchen.

Im folgenden werde ich mich aber auf die unbelebte Natur beziehen, und nehme euch mit zu einem kleinen Ausflug in den Femtokosmos.

Wenn ich meine Tasse Kaffee auf meinen Schreibtisch stelle, warum saust die nicht einfach durch die Tischplatte durch? Die Schwerkraft zieht sie doch nach unten.
Dass uns Gase kaum Widerstand entgegensetzen, sind wir gewohnt, und auch Flüssigkeiten machen dichteren Körpern Platz und lassen sie absinken.

(Im Gegensatz zu Metall sind Holz oder Kunststoff amorph – eine kristalline Struktur ist aber leichter zu visualisieren, weshalb wir uns der Einfachheit halber und ohne Erkenntnisverlust eine Tischplatte und eine Tasse aus Metall vorstellen, bei der die Atome in regelmäßig-periodischem kubischen Kristallgitter angeordnet sind.)
Feste Körper sind doch auch eigentlich völlig löcherige und leere Gebilde. Man muss sich das mal vorstellen:
Da sind in der Mitte der Atome die Atomkerne als winzige Knubbelchen mit einem Durchmesser in der Größenordnung von E-15m. Die sind etwa E-10m voneinander entfernt, was Faktor 10000 zu den Abmessungen der Kerne entspricht (in populärwissenschaftlichen Büchern käme jetzt irgendein Vergleich mit [einem Stecknadelkopf|einer Erbse|einem Kirschkern] auf einem Fußballplatz; da ich nicht weiß, wie groß ein Fußballplatz ist, und mich bei Flächenvergleichen immer daran störe, dass nie Ar oder Hektar benutzt werden, sondern sich Fußballplatz offenbar bei $BezeichnungFuerNaturwissenschaftlichUngebildetePersonen als Flächeneinheit etabliert hat, verzichte ich darauf).
Dazwischen sind lediglich die Elektronen mit ihrer winzigen Masse und Ladung quantenmechanisch verschmiert. Eigentlich sollte man erwarten, dass zwei Körper sich gegenseitig durchdringen.
Was dies jedoch verhindert, ist die elektrostatische Abstoßung zwischen den Elektronenwolken. Elektromagnetismus ist um etliche Größenordnungen stärker als Gravitation. Die Kaffeetasse schwebt also praktisch auf dem elektrisch geladenen Elektronenpolster der Schreibtischplatte.

Gase und Flüssigkeiten können sich übrigens durchmischen (ähnliche Dichte und geringe Viskosität vorausgesetzt), weil die einzelnen Moleküle sich gegeneinander leicht bewegen können, anstatt wie im Kristallgitter eines Festkörpers eingebunden zu sein.

Ist mein Beispiel zu banal?
Aber gerade solche Fragen faszinieren mich (wenn man mal von den ganzen hochenergetischen Stoßexperimenten und Wechselwirkungen sowie deren annelytischen Berechnungen und Beschreibungen absieht), und tatsächlich war dies eine der ersten Fragen, die ich mir stellte, als ich in meiner Jugend begann, mich mit der Wissenschaft der Körper zu beschäftigen.

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Initiativbewerbungen //1593

Eine Initiativbewerbung ist die Bewerbung eines Stellensuchenden bei einem Arbeitgeber, ohne dass auf eine konkrete Stelle Bezug genommen wird.
Ich wurde gebeten, einmal etwas zu Initiativbewerbungen zu schreiben, et voilà! – hier sind meine Ansichten und Erfahrungen dazu.

Da wir Mittelstand und kein Großunternehmen sind, bekommen wir nur wenige Initiativbewerbungen. Wir gehören auch keiner hippen Branche an, die massenhaft Interessierte anzieht, und wir befinden uns in einer Region, in der es relativ viele ähnliche Arbeitgeber gibt.
Wenn wir Initiativbewerbungen erhalten, so ist die Personalabteilung angewiesen, diese mit den offenen Stellen abzugleichen, und ggf. an den zuständigen Abteilungsleiter weiterzugeben. Da wir typischerweise vielleicht zwei oder drei offene Stellen haben, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass gerade etwas passendes dabei ist. Wenn wir z.B. einen Mechatroniker suchen, so können wir dafür keinen Buchhalter einstellen. Deshalb gehen bei uns Initiativbewerbungen ziemlich sicher wieder zurück an den Absender.
Bessere Chancen gibt es bei Großunternehmen, die deutlich mehr offene Stellen haben. Aber diese führen i.A. eigene Karriereportale, in denen sich Interessierte informieren können, ob die eigene Qualifikation gesucht wird. Es ist wesentlich sinnvoller, die eigenen Bemühungen auf konkrete ausgeschriebene Stellen zu fokussieren, anstatt nach dem Gießkannenprinzip vorzugehen.

Ich würde also nicht unbedingt von Initiativbewerbungen abraten, aber sie nur als zusätzliche Option bei einer Bewerbungsaktion sehen. Sie kommt dann in Frage, wenn man wirklich zu einem ganz bestimmten Arbeitgeber möchte, und dieser Wunsch sollte sich dann auch im Anschreiben wiederspiegeln.
Kein Bewerbungsempfänger möchte 08/15-Anschreiben lesen. Dieses sollte individuell auf den Empfänger zugeschnitten sein, und vor allem die Frage beantworten, warum genau dieser Bewerber einen Mehrwert für den Wunscharbeitgeber darstellt.

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Potenziell Unerwünschte Avancen //1592

Er wollte ungestört arbeiten. Das hatte er mir unmissverständlich kommuniziert.
Ich hatte gerade ein Arbeitspaket abgeschlossen, und jetzt andere Wünsche, so dass ich sein Arbeitszimmer trotzdem betrat.

Ohne mich eines Blickes zu würdigen, sagte er: „Ich habe Durst.“
„Danke für die Information.“
Er blickte auf. „Holst du mir bitte ein Getränk, Anny?“
„Wenn du so nett bittest, kann ich dir das nicht abschlagen.“
Ich ging also in die Küche und mischte aus Fruchtsaft und Mineralwasser eine Schorle im von ihm präferierten Mischverhältnis. Dann ging ich wieder in sein Arbeitszimmer.

Während ich das Glas auf seinem Schreibtisch abstellte, meinte ich: „Hier .. für deine weiblichen Bedürfnisse.“
„Für meine .. was?“
Ich strahlte ihn an: „Hast du keine weiblichen Bedürfnisse?“
„Das wäre mir neu.“ Er trank das halbe Glas leer.
„Keine Bedürfnisse nach weiblicher Gesellschaft?“ Ich stellte mich ganz eng neben ihn.
„Samtpfötchen“, meinte er halb streng, halb resignierend, „wir hatten doch ausgemacht, dass ich erst noch einiges fertigmachen muss, bevor ich Zeit habe, deine Gesellschaft wieder zu genießen.“
„Ich glaube aber, dass eine kurze Pause dir gut täte, und du dann mit neuem Schwung weiterarbeiten kannst.“ Längst hatte ich mich hinabgebeugt und seine Hose geöffnet.
„Es bleibt mir wohl nichts anderes übrig“, gab er auf, „aus dem Konzept hast du mich eh schon gebracht.“
„Hey .. ein wenig mehr Enthusiasmus wäre angebracht!“, ich stand wieder auf, „oder willst du, dass ich mich strafbar mache, weil ich deine schutzlose Lage ausnutze?“

Als ich mich abwandte, und Anstalten machte wegzugehen, fasste er mich schnell am Unterarm. „Zu spät. So leicht kommst du mir nicht davon. Du kannst nicht einfach meine Hose aufreißen, und mit deinem Annyärschchen vor meiner Nase herumwackeln, und dann wieder abhauen.“ [*ohschreckohschreckohschreckohschreck* jetzt hätte ich doch fast meinen echten Namen gepostet, und aus wär’s mit der Annenühmität gewesen!]
In letzter Zeit war meine innere Wildkatze viel zu zahm und fügsam gewesen. Höchste Zeit, mal wieder zu widersprechen. Also erwiderte ich kühl: „Da du keinerlei Begeisterung gezeigt hast, hab‘ ich’s mir eben anders überlegt.“
Sein Griff um meinen Arm verstärkte sich. Er stand auf, und zog mich ein paar Schritte weiter Richtung Wand.

Da ich keine Lust habe, mich zum $n-ten Mal zu wiederholen, könnt ihr bei Interesse auf dem Nühmphen-Blog auf spannende Weise nachlesen, wie es ungefähr weiterging. [Ja, ja, ich weiß, ich müsste mir mal wieder die Zeit nehmen, weiter an der Quark-Hexalogie zu schreiben – Bottom und Top stehen noch aus ..]

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breakpoint’s Wayback Archive #08 //1591

Wayback zum 6. bis 22. März 2012.

Nachdem ich den ganzen Tag lang mit Debuggen beschäftigt war, lud mich Carsten ein, ihn zu einer Preisverleihung zu begleiten.
Carsten entdeckte den inzwischen legendär gewordenen Tippfehler in einer Rechnung.
Nach einer erschöpfenden Reise landete Carsten erstmalig in meinem Bett.
Am nächsten Tag vereinbarten wir, gemeinsam in Urlaub zu fahren.
Nach der Preisverleihung, verbrachten wir das Wochenende zusammen, und kamen uns endlich auch körperlich näher.
Wir genossen die neu entdeckte Intimität.
Bei einem Gespräch in seinem Büro kam es aber zu ernsthaften Meinungsverschiedenheiten.
Als wir uns über unsere Urlaubspläne unterhielten, waren wir uns über Geldfragen uneinig.
Nach einem Telefongespräch mit Alex machte ich früher Feierabend.
Carsten und ich waren am Wochenende gemeinsam im Kino, und planten einige Veränderungen in Haus und Garten.
Mein USB-Stick ging kaputt, und Carsten wollte meine Anwesenheit bei der bevorstehenden Ausstandsfeier seine Sekretärin.
Als Alex sich telefonisch nach den Fortschritten eines Projektes erkundigte, wusste er bereits von meiner Beziehung zu Carsten.
Carsten verbrachte nur enttäuschend wenig Zeit mit mir, so dass ich umso mehr zum Arbeiten kam.

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Sind wir nicht alle ein bisschen Google? //1590

Ganz pünktlich zum Monatsanfang gibt es wieder die neuesten Suchanfragen der letzten Wochen.

„darknet erwischt“
Tja, soll vorkommen.

„feministerin“
Kofferwort aus Feministin und Ministerin, für die das zutrifft.

„pieksen konjugieren“
Ich piekse, du piekst, er/sie/es piekst, wir pieksen, ihr piekst, sie pieksen. Das war Indikativ Präsens Aktiv.

„mann im minirock“
So ein Kilt hat was.

„venenum“
Poison ..

„was passiert wenn man sein eigenes sperma trinkt“
Wenn ein Mann das um Mitternacht bei Vollmond tut, und dann noch zwei rohe Schnecken und drei Krötenbeine isst, sich 42 mal um die eigene Achse dreht, währenddessen 13 mal „covfefe“ sagt, und schließlich dreimal mit dem mittleren Bein aufstampft, so wird er schwanger.

„keine rückmeldung“
Abschießen.

„ausphasen synonym“
Ein Synonym fällt mir nicht ein, und für eine längere Erklärung habe ich keine Lust.

„wässrige regelblutung“
Äh .. Blut ist dicker als Wasser. Das sagr mir zumindest mein Urinstinkt.

„beschneidung vorhaut“
Ich hatte ja nur an dem Pflaumenbaum Hand angelegt, damit’s die Äste nicht beim Schaukeln vorhaut.

„german hacker“
Das ist der Bürgermeister einer sehr wohlhabenden Stadt in der Nähe.

„bat sonderurlaub hochzeit“
Dafür kenne ich keine Batch-Datei.

„windelgeschichte mit 15 wieder windeln“
15 Monate sind doch noch ganz normal für Windelträger.

„vor aller augen verborgen“
Verpasst man etwas?

„www.betten-anne.de“
Äh .. ich hatte natürlich erst „besten“ gelesen.

„fuß verstaucht“
Das ist mir schon passiert.

„windows 10 zum schweigen bringen“
Rechner ausschalten wirkt garantiert.

„kräuterblut wie schnell wirkt es“
Meiner unmaßgeblichen Meinung nach sollte man schon einige Wochen annehmen.

„layer 8 fehler“
sind leider weit verbreitet und lassen sich kaum debuggen.

„braune linsen dose“
Essbare Linsen kann man in einer Dose aufbewahren. Die anderen sind üblicherweise optisch transparent.

„kann unbefristeter schwerbehindertenausweis zurückgenommen werden“
Da bin ich überfragt, würde vermuten, dass er unbefristet gültig bleibt.

„xxx jung 2017“
Für mich war das die Kombination mit der iX.

„corinna kopf periscope“
Was mir dazu einfällt, damit halte ich mich vornehm zurück.

„vertrauliche geburt“
Da ich mich nicht an meine Geburt erinnern kann, weiß ich nicht, inwieweit man sie als vertraulich bezeichnen könnte.

„promotionprodukte mit logo“
An ein Logo in diesem Zusammenhang hatte ich noch nicht gedacht. Erst mal bräuchte ich ein Symbol für einen mathematischen Operator.

„wordpress mitarbeiter“
Ich nehme an, dass es dort auch festangestellte Mitarbeiter gibt, weiß es aber nicht.

„piercingstudio kemnath“
Reklame zu machen, liegt mir fern.

„youporn nicht erreichbar“
Ich nehme an, dass es im weltweiten Netz noch irgendwo Alternativen dafür gibt.

„windelgeschichte penis“
Immer nach unten zeigen lassen.

„in welcher hinsicht“
Das kann sich auf alles mögliche beziehen.

„verdam“
NT.

„kaufmännisches minus word“
Das gibt es als Unicode-Zeichen und lässt sich somit bestimmt in Word einfügen.

„diskretisieren“
Ist das ein subtiler Hinweis auf Indiskretion?

„warme altmodische kleidung“
Die war in meiner Jugend im Winter notwendig. Und auch heute noch bin ich bei klirrendem Frost pragmatisch.

„badehose netz jucken“
Ist das dieses Internetz?

„inkrementieren“
Erhöhen, hochzählen. Das Gegenstück ist dekrementieren. Exkrementieren wäre dagegen etwas völlig anderes.

„elternzeit arbeitgeber mitteilen“, „elternzeit vater arbeitgeber“
Wem an einem guten Verhältnis zu seinem Arbeitgeber liegt, sollte ihm dies möglichst frühzeitig mitteilen.

„dorfleben küste probleme“
Das Dorfleben kenne ich nur im Binnenland.

„duzen“
Das mache ich in der Bloggosphere ganz selbstverständlich. IRL bin ich reservierter.

„erste heilige kommunion“
Da war ich acht oder so, und trug ein weißes Kleid.

„feste umarmung“
Hach ..

„gebloggt oder geblockt“
Verwechsle ich gerne hin und wieder.

„haekelmaschine für zuhause“
Daheim brauchen wir keine Maschine zum Löcherstechen.

„proatom“
Ich kenne ja viele chemische Elemente, aber diese Art von Atomen ist mit bisher entgangen.

„indizierung outlook“
Kann es sein, dass es bei POP3-Postfächern eine Volltextsuche gibt, und bei IMAP eine indizierte Suche?

„freiberuflichkeit“
Die läuft immer noch, wenn auch nur mit niedriger Priorität.

„zinklotion apotheke“
Ist für angegriffene oder wunde Haut heilsam.

„wmf internet“
Das Windows Metafile Format ist kaum noch gebräuchlich.

„frauen gehören vor den herd“
Ich vergnüge mich lieber mit Nerds.

„ohne slip im büro“
Genau.

„zweiteiler kleid bauchfrei“
Interessante Sommerkreation. Muss ich mal wieder was entwerfen.

„junikäfer schwarm“
Die können ganz schön lästig werden.

„eichel frei“
Das erinnert mich an viele Winternachmittage, an denen wir Herzskat oder Schafkopf gespielt haben.

„semiotik“
Die Lehre von den Zeichen und Symbolen.

„beunruhigten jeansrock“
Mein Jeansrock ist eher harmlos. Deswegen muss sich niemand beunruhigen.

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Schmalziges //1589

In den letzten Wochen habe ich festgestellt, dass ich auf einem Ohr viel schlechter höre. Ich nehme nicht an, dass es etwas beunruhigendes ist. Das hatte meine Mutter früher auch manchmal, so dass sie sich alle ein bis zwei Jahre beim HNO-Arzt in der Kreisstadt ihr Ohrenschmalz absaugen lassen musste. Dabei führte der Arzt einen kleinen Sauger ins Ohr ein und saugte das Schmalz per Unterdruck ab. Normalerweise reinigen sich ja die Gehörgänge selbst, aber durch genetische oder hormonelle Disposition kann es auch vorkommen, dass das Schmalz zu zäh ist, um ausreichend abfließen zu können. Dann dichtet es allmählich immer stärker den Gehörgang ab, bis man schließlich auf dem betroffenen Ohr gar nichts mehr hört, weil die Schallwellen am Pfropfen nicht vorbeikönnen.

Die Ohren gehören zu den Körperöffnungen, in denen mir Fremdkörper unangenehm sind. Aber mir bleibt wohl kaum etwas anderes übrig. Mit Ohrentropfen habe ich es bereits – ohne Effekt – probiert. Laut meiner Mutter ist der Eingriff auch völlig harmlos, höchstens geringfügig schmerzhaft, und gleich danach ist das Gehör wieder voll da.

Nun ja, ich sehe jetzt drei Optionen, zwischen denen ich noch schwanke.
* Wenn ich zur HNO-Klinik gehe, dann brauche ich keinen Termin, kann also ganz spontan hin, wenn ich gerade Zeit habe. Allerdings ist anzunehmen, dass ich länger warten muss.
* Dann könnte ich zur Praxis eines HNO-Arztes gehen, werde dafür aber einen Termin brauchen, was unflexibel ist und mich einschränkt.
* Oder ich frage direkt meinen Schwager Norbert. Da bekäme ich sicher sofort einen Termin, und fachlich ist er sehr gut, was ich weder von einem HNO-Arzt der Klinik noch von anderen mit Praxis vorher wissen kann. Allerdings schreckt mich ab, dass er mich privat kennt, und ich will eigentlich solche banalen, persönlichen Angelegenheiten nicht mit ihm teilen.

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In the Kindergarden //1588

Auf meinem anderen Blog ging es neulich auch um Kindergärten.
Zwar hatte ich einen Teil meiner Erinnerungen daran schon mal gestreift, ich nehme es aber noch einmal zum Anlass, etwas ausführlicher auf meine Kindergartenzeit einzugehen.
Die ist lange her, und meine Erinnerungen daran vage und lückenhaft, so dass ich vielleicht schon das eine oder andere durcheinander gebracht habe.
Es ist mir durchaus klar, dass heutzutage nicht alle Kinderbetreuungseinrichtungen so sind. Ich beschreibe lediglich, was ich persönlich erlebt habe, und was mir davon im Gedächtnis geblieben ist – ohne auf andere zu schließen.

Bei uns im Städtchen gab es einen katholischen Kindergarten, der von einer Ordensschwester („Schwester Kindergärtnerin“) geleitet wurde. Zur Verstärkung hatte sie sich eine junge Frau aus einem angrenzenden Dorf hinzugezogen. An mehr Personal erinnere ich mich nicht.
Ich ging überhaupt nicht gerne in den Kindergarten. Da waren so viele laute Kinder, die nur immer herumschrien und herumrannten.

Oft mussten wir nach draußen in den Hof, wo ein Sandkasten und ein paar Spielgeräte waren. Die Schaukel war meist besetzt, also saß ich für gewöhnlich halt am Rande des Sandkastens (sonst erinnere ich mich nicht an Sitzgelegenheiten – bloß die Kindergärtnerinnen hatten zwei Stühle), um meinen Gedanken nachzuhängen. (Meine Mutter kam wohl einige Male am Kindergarten vorbei, als sie auf dem Weg zu unserem an der Stadtmauer gelegenen Garten oder zum Einkaufen war, und sah mich am Sandkasten sitzen. Sie erzählte dann immer, ich hätte so alleine und einsam ausgesehen. Mag sein. Das hat mir nie etwas ausgemacht, schon eher die Störungen, wenn mich andere Kinder unvermittelt ansprachen.)
Einige Male ergatterte ich eine Stange am Klettergerüst, wo ich einen Überschlag oder Purzelbaum oder wie immer das heißt, machte.
An besonders heißen Tagen verteilten die Kindergärtnerinnen warmen, süßen Tee in Plastikbechern. Ansonsten brachte jeder sein Pausenbrot selbst mit.
Es wird schon seinen Grund gehabt haben, dass es sonst keine Getränke gab. Die Toiletten dort erschienen mir so widerlich, dass ich mich nicht überwinden konnte, sie zu benutzen, was aber auch nur ein- oder zweimal nötig gewesen wäre.

Im Winter durften wir drinnen bleiben.
Manchmal durften wir frei spielen. Am liebsten war mir eine Art Holzpuzzle, bei dem man verschiedene Teile kombinieren musste. Dazu musste man zumindest ein klein wenig das Gehirn einschalten.
Nur sehr flüchtig kommt mir in den Sinn, dass es manchmal einen Stuhlkreis gab, und wir müssen auch gelegentlich etwas gebastelt haben.
Insgesamt waren IIRC etwa 40 bis 50 Kinder da, die zeitweise in zwei Gruppen eingeteilt wurden – die 3- bis 4-jährigen, und die 5- bis 6-jährigen. Da ich mich vorzugsweise mit älteren Kindern abgab (wenn überhaupt), war mir das gerade in den ersten Jahren unangenehm.
Manchmal mussten wir uns um Tische setzen, den Kopf auf die verschränkten Arme, um zu schlafen. Alle Kinder mussten dabei in die gleiche Richtung schauen, um nicht schwätzen zu können. Ich konnte da nie schlafen. Ich kann generell nicht tagsüber schlafen (es sei denn, ich bin krank). Das war langweilig und lästig.

Dann erinnere ich mich noch – äußerst vage und verschwommen – an einen kleinen Jungen, mit dem die Kindergärtnerinnen Probleme hatte, weil er oft nicht machte, was sie sagten. Aus irgendeinem Grund hörte er dann nur auf mich, und ich wurde geholt, um mit ihm zu reden. Er starb dann aber an irgendeiner Krankheit – keine Ahnung, welche. Ich erinnere mich noch dunkel, dass ich mit auf der Beerdigung war.

Manchmal gab es Feiern im Kindergarten. Beispielsweise Fasching, wo man sich verkleiden musste. Davon habe ich noch meine Abneigung gegenüber Dirndln.
Bei einer anderen Gelegenheit musste ich mit einem etwas älteren Jungen tanzen, der aber mindestens einen halben Kopf kleiner war als ich. Die Kindergärtnerinnen fanden das so „süß“, für mich war es demütigend.

Die einzig positive Erinnerung an den Kindergarten war die Abschlussfeier.
Die Kinder, die in die Schule kamen, durften Theater spielen. Da ich so groß und „altklug“ war, bekam ich die Rolle der Mutter, die in diesem Stück heimkommt, nachdem ihre Kinder ein Chaos angerichtet haben. Die Mutter schaut sich um, erhebt belehrend den Finger, und sagt einen einzigen Satz, der bei uns in der Familie als Sprichwort in unseren Sprachgebrauch eingegangen ist.
Mein Vater erwähnt die Vorführung und meine schauspielerische Darstellung auch heute immer noch bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit. Vermutlich ist das der Grund, warum ich diese Theateraufführung nicht auch schon längst vergessen habe.

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Sex Anni //1587

Als ich ein Kind war, konnte ich nicht nachvollziehen, warum die Erwachsenen immer wieder meinten, dass die Zeit so schnell verginge.
Jetzt, da ich selbst nicht mehr ganz so jung bin, verstehe ich das besser. Es ist kaum zu glauben, dass mein Blog bereits sechs Jahre (zur Feier des Tages habe ich das für den Beitragstitel extra in Latein übersetzt) lang existiert. Noch schwerer fällt es mir zu glauben, dass ich schon bald vier Jahre lang verheiratet bin. Kaum vorstellbar.

Da also heute ein Jahrestag ist, sind ein paar statistische Daten (zumindest für mich selbst) interessant.
Insgesamt sind es jetzt rund 2.76E4 Kommentare. Der Quartalsbericht mit den Kommentatoren wird voraussichtlich am Wochenende erscheinen.
Ansonsten sind die WordPress-Statistiken natürlich nicht mit den früheren bei blog.de kompatibel. Ich kann nur sagen, dass ich hier mittlerweile deutlich über 2E5 Zugriffe habe, typischerweise um die 3E2 pro Tag.
Wie man am Titel leicht erkennt, hat dieses Blog inzwischen 1588 Einträge. Zusammen mit meinen anderen Blogs, dürfte ich wohl an die 2E3 kommen.
Offiziell habe ich hier aktuell 802 Follower (ich glaube allerdings, dass da auch viele Fakes dabei sind), bei Twitter übrigens derzeit 336.

Das nachträgliche Vertaggen habe ich gerade in einer Art Crash-Aktion abgeschlossen. Ich kann nur wiederholen, dass ich damit alles andere als zufrieden bin, und dass da ganz sicher viel Verbesserungspotential besteht. Aber noch mehr Zeit wollte ich dafür nicht aufwenden, so dass ich nur ganz schnell die erstbesten Schlagworte, die mir einfielen, vergeben habe. Das bedeutet nicht, dass die Tags bei neuen Einträgen treffender wären. Auch da räume ich dem Taggen nur niederste Priorität ein.

Der Blog-Untertitel mit der Programmierschlampe ist inzwischen – leider, leider – nicht mehr so ganz zeitgemäß, aber er entspricht immer noch irgendwie meinem Selbstbild. Also sehe ich zumindest vorläufig keine Veranlassung, ihn zu ändern.
Eigentlich wollte ich zum 6. Jahrestag meines Blogs keine Feier machen. Aber da ich eh ein virtuelles Buffet mit euren Lieblingsspeisen- und getränken da habe – warum nicht? Bitte bedient euch.
Leider ist jedoch meine Agenda heute (und voraussichtlich auch in den nächsten Tagen) recht dicht, so dass ich mich selbst etwas rar machen muss. Aber das muss euch ja nicht davon abhalten, euch zu amüsieren.

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(Un)kundige Bekundungen //1586

Der Chef hatte Ulrich und mich mal wieder in sein Büro geladen. Er kam auch gleich zur Sache, und berichtete, dass mehrere Kunden gemeldet hätten, dass unsere neuesten Geräte so lange zum Hochfahren brauchen würden.
„Ist das überhaupt ein Problem?“, fragte ich zurück, „so oft dürften die Geräte gar nicht neu gestartet werden, und wenn das dann eine halbe bis ganze Minute dauert, ist das auch nicht schlimmer, als wenn man einen DSL-Router, einen Fernsehreceiver oder ein Smartphone einschaltet.“
„Die Kunden scheint es zu stören“, erwiderte der Chef, „und da war von Zeiten bis fünf Minuten die Rede.“
„Schnellerer Datenträger, schnellerer Prozessor“, schlug ich vor.
„Das kostet mehr“, warf Ulrich ein.
„Dann sollten wir erst mal herauskriegen, wo die meiste Zeit verbraten wird“, meinte ich, „beim Starten des Betriebssystems, beim Initialisieren unserer Programme, beim Laden der Konfigurationsdaten, beim Umsetzen der Einstellungen, oder wo auch immer, um abschätzen zu können, wo wir am besten ansetzen sollten.“
„Wie willst du das feststellen?“, fragte der Chef.
„Es gibt Methoden, das zu messen, aber bis wir zuverlässige Ergebnisse hätten, dauert das schon seine Zeit.“ Ich führte das noch etwas genauer aus, ist hier im Detail aber unerheblich.
„Na gut, du kümmerst dich um die Messungen, und meldest dich dann wieder.“
„Aye, aye, sir.“
Solch eine prompte, widerspruchslose (allerdings semironische) Zusage hatte er wohl von mir nicht erwartet, so dass er mir einen genervt-irritierten Blick zuwarf, den ich mit einem bestätigenden Lächeln quittierte.

Ein paar Wochen später. Wieder die gleichen Anwesenden.
Anhand einer nicht break- sondern powergepointeten Präsentation erklärte ich, dass das Betriebssystem bei unserem Testsystemen den größten Zeitanteil des Hochfahrens hatte. Ich hätte bereits die zuständigen Mitarbeiter angewiesen, abzuchecken, ob wir das nicht noch etwas mehr abspecken können, sei aber skeptisch, da es sich ohnehin um ein Minimalsystem mit nur den notwendigen Komponenten handelt.
Unsere Programme starten flott, benötigen aber einige Zeit, um die Konfiguration und Daten zu laden, und entsprechend auch auf die Geräteeinstellungen umzusetzen (bei letzterem müsste Ulrich sehen, ob sich Zeit einsparen ließe).
Da sich eine Startzeit von wesentlich über einer Minute nicht reproduzieren ließ, gehe ich davon aus, dass bei den Kunden eine größere Datenmenge geladen wird. Kämen diese Daten alle vom internen Datenträger ließe sich die Performance bestimmt durch einen schnelleren Datenträger erhöhen. Ich vermute allerdings, dass ein Großteil der Daten beim Kunden über ein langsames Netzwerk hereingeholt wird, und das steht außerhalb unseres Einflussbereichs. Um sicher zu gehen, müsste man direkt bei Kunden am Produktivsystem messen, und zwar mit der neuesten Entwickler-Firmware – was wohl unpraktikabel ist. Davon unabhängig werde ich in Zukunft veranlassen, dass bei neuen Updates die Zeiten genauer mitgeloggt werden.
„Mit anderen Worten, wir können die Startdauer nicht wesentlich reduzieren“, fasste der Chef stirnrunzelnd zusammen.
„So sehe ich das auch, und ich glaube nicht, dass sich ein größerer Aufwand und Bemühungen dafür lohnen würden. Schließlich starten die Geräte normalerweise höchstens einmal am Tag, meinetwegen zweimal. Da kommt es auf die paar Minuten wirklich nicht an. Du kannst den Kunden ja raten, für eine schnellere Netzwerkanbindung zu sorgen.“

Auch wenn wir hier keine wirkliche Lösung des – IMHO geringfügigen – Kundenproblems gefunden haben, sind wir wenigstens darauf eingegangen, und haben es versucht.
Ganz anders sieht es bei dem Bäcker aus, bei dem ich manchmal einkaufe, weil er direkt dem nächsten Supermarkt angeschlossen ist.
Vor Jahren hatte ich selbst einmal kritisiert, dass die Brötchen zu dunkel seien. Seither habe ich noch einige Male mitbekommen, wie andere Kunden dort ebenfalls nach helleren Brötchen fragten.
Die Antwort war sinngemäß immer dieselbe: „Das muss so sein. Wenn’s schön karamellisiert ist, schmeckt es besser.“
Das ist ja nun wirklich keine Kundenorientierung, den Leuten vorschreiben zu wollen, was ihnen besser schmeckt. Mir schmecken helle Brötchen besser, und die kaufe ich halt dann möglichst woanders.
Warum probiert der Bäcker nicht wenigstens mal aus, wie es wäre, helle Brötchen zu backen. Vermutlich würde er dadurch seinen Umsatz steigern, und zufriedenere Kunden haben. Aber nein – die dunklen schmecken ja angeblich besser.

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Auf dem heißen Strich //1585

Über meine Abneigung zu telefonieren, hatte ich bereits einmal gebloggt.
Nun hat meine Aversion dagegen neuen Auftrieb bekommen.

Jeder kennt Telefon-Hotlines, bei denen man erst mal mehr oder weniger lange in einer Warteschleife verbringt, und irgendwelche blöde Musik über sich ergehen lassen muss.
Ich musste eine – eigentlich harmlose – Formalität mit einer Versicherung klären. Nachdem ich dies schon einige Wochen vor mir hergeschoben hatte, griff ich doch zum Telefonhörer.
Zunächst geriet ich an den Sprachcomputer, bei dem ich einige Angaben machen musste, teilweise längere Nummern eingeben, eine davon doppelt, und – schwupps! – beendete der Computer den Anruf mit der lapitaren Nachricht, es später noch einmal zu versuchen.

Nächster Versuch, bei dem ich im Laufe des Menüs eine andere Taste drückte, weil mein Ansinnen sich nicht ganz eindeutig den Vorschlägen des Sprachcomputers zuordnen ließ. Irgendwann geriet ich dann in die Warteschleife.
Wenn man nicht vorher aus irgendwelchen Gründen rausgeworfen wird, oder selbst aufgibt, hat man irgendwann einen Sachbearbeiter am Apparat, und dann sollte es eigentlich zügig weitergehen.
Dachte ich. Nachdem ich mein Anliegen ausführlich erklärt hatte, ließ der Sachbearbeiter sich nochmal einige Daten durchgeben, suchte in seiner Datenbank, wurde endlich fündig .. „Hm, .. ach ja, .. da ..“
Ich stellte eine einfache Frage.
„Da muss ich Sie mit einem Kollegen weiterverbinden.“ Schwupps – ohne meine Erwiderung abzuwarten, war ich wieder in der Warteschleife.

Als ich nach geraumer Zeit einen weiteren Call(center)boy in der Leitung (ich nutze noch leitungsgebundene Telefone) hatte, wusste ich nicht, welche Informationen er über mein Anliegen bereits hatte. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als alles noch mal zu erklären.
Er fragte mich noch mal nach einigen Daten, ließ seinen Computer in der Datenbank suchen, in aller Ruhe. Fand dann nicht den richtigen Datensatz, worauf ich ihn noch mal auf eine Zusatzinformation hinwies. Schließlich fand er doch, worum es ging, grummelte irgendwie herum – alles sehr freundlich, aber so lahmarsc?ig, dass ich völlig vergaß, dass ich eigentlich noch eine andere Frage hatte stellen wollen.
Im Nachhinein wurde mir dann klar, was die Ansage in der Warteschleife „Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen“ zu bedeuten hatte. Sie nahmen sich Zeit, viel Zeit – meine Zeit.

Ich bin es gewohnt, flott und effektiv zu arbeiten. Dieser Trantütenstil bremst mich aus. Das ist mir zuwider, und verdirbt mir den ganzen Tag! (Dies ist übrigens auch ein Grund, warum ich nie „‚was mit Menschen“ arbeiten wollte. Viele Menschen sind oft langsam und begriffsstutzig, argumentieren umständlich und verworren. Dazu fehlen mir einfach Geduld und Nerven.)
Und das kommt davon, wenn man Mitarbeiter rein nach Zeit bezahlt. Die machen es sich gemütlich und reißen ihre Arbeitszeit einfach runter. Ob sie dabei wirklich etwas leisten und bewirken, ist ihnen egal. Und anscheinend auch ihrem Arbeitgeber, wenn er schon gleich kommuniziert sich „Zeit zu nehmen“. Das ist genauso unprofessionell wie eine Verkäuferin oder ein Arzt, die mich einfach mit irgendwelchen Nebensächlichkeiten volllabern, anstatt gleich auf den Punkt zu kommen.

Tja .. warum hatte ich nicht einfach eine Mail geschrieben? Das hätte mich weniger Zeit (und Nerven) gekostet.
Vor längerer Zeit hatte ich das dort schon einmal gemacht. Daraufhin erhielt ich eine Eingangsbetätigung und nach einigen Wochen schließlich einen Brief, in dem stand, dass sie per Mail keine Daten herausgeben, aber sonst kaum auf mein Anliegen eingingen, ich solle sie bei Fragen oder Problemen per Brief oder Telefon kontaktieren.

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breakpoint’s Wayback Archive #07 //1584

Wayback zum 17. Februar bis 5. März 2012.

Verena rief mich an, um eine Überraschungsfeier zu Carsten’s Geburtstag zu planen.
Als ich mit Carsten ein Wochenende verbrachte, vereinbarten wir, dass er zukünftig nach Feierabend noch bei mir in meiner Wohnung vorbeikommen kann.
Damals gab es einen neuen Bundespräsidenten. Zu diesem Anlass konnte ich mir etwas Lästerei nicht verkneifen.
Die CMOS-Batterie von Carsten’s Notebook war leer, so dass ich sie austauschte, und mich für weitere Maintenance bereit erklärte.
Carsten war alles andere erfreut als über seine Überraschungsgeburtstagsfeier. Es kam zu größeren Unstimmigkeiten, die wir aber am nächsten Tag wieder bereinigten.
Am Wochenende musste ich diverse Arbeiten erledigen.
Bei einem unerwarteten Besuch entdeckte Carsten mein Easteregg. Wir machten einen gemeinsamen Spaziergang.
Carsten war nicht erfreut, als ich mich mit Sonja zu einem Kaffee verabredete. Obwohl das Treffen ziemlich belanglos ablief, reagierte Carsten ärgerlich.
Aus für mich selbst unnachvollziehbaren Gründen lehnte ich eine Einladung eines Freundes+ ab.
Ich freute mich sehr über die Binäruhr, die Carsten mir schenkte.
Das Wochenende verbrachte ich teilweise mit Hausarbeit, die mir von Startrek versüßt wurde, und einfachen Programmiertätigkeiten. Außerdem ging ich zum Schwimmen.

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Ist Tante Irma Feministin? //1583

Triggerwarnung: Wer sich leicht ekelt, sollte das Lesen dieses Blogposts vielleicht besser bleiben lassen. Ich hab‘ euch gewarnt.

Hm .. wie fang ich an .. ist ein Frauenthema ..
Diesen Monat habe ich bei meiner Monatsblutung ungewöhnlich große Koagel entdeckt. Kleinere kamen früher gelegentlich mal vor, und beunruhigten mich nicht weiter, aber diesmal sind sie bis zu fingergroß, und sehen so ähnlich aus wie eine schwarze Nacktschnecke. Es ist schon wirklich widerlich, wenn so ein Ding zwischen den Labien hängt.
Ich nehme an, die Ursache ist ein kleines, vorübergehendes Hormonungleichgewicht (ließe sich zwanglos durch die momentane Hitzewelle erklären).
Oder sind dies schon die ersten Anzeichen der Wechseljahre? Ende Dreißig wäre früh, aber auch nicht so ungewöhnlich. Hätte ich doch bei diversen Unterhaltungen, die ich mitanhören musste, besser aufgepasst!

Und weil wir gerade schon bei diesem unerfreulichen Thema sind:
Ich benutze meine Mondtasse nicht mehr.
Mich hatte ja von Anfang an gestört, dass sie sich insbesondere auf öffentlichen Toiletten nicht so wechseln lässt, wie es meinen hygienischen Ansprüchen entspräche.
Dazu kam, dass sie nicht ganz dicht war. Ich musste also trotzdem als zusätzlichen Schutz eine Binde tragen. Die Tasse sparte zwar Einwegbinden, und ich brauchte weniger davon. Der Nachteil allerdings war, dass, wenn ich diese länger benutzte, sie anfingen, unangenehm zu riechen.
Deshalb bin ich inzwischen wieder von der Mondtasse abgekommen.

Vor einiger Zeit hatte ich auch berichtet, dass ich während der Menstruation leicht ein Würgegefühl mit Brechreiz bekomme, z.B. beim Zähneputzen. Inzwischen hat sich das verschlechtert. Morgens versuche ich schon gar nicht mehr, mir die Zähne zu putzen, abends mit wechselndem Erfolg.
Ihr könnt euch nun auch sicher vorstellen, dass mündlicher Sex in der Regel nicht praktikabel ist, so dass diese Alternative wegfällt.
Normalerweiser haben wir eh nur höchstens jeweils ein- oder zweimal pro Woche Oralsex, aber manchmal auch einige Wochen lang gar nicht, ohne etwas zu vermissen. Obwohl ich bei linguistischer Stimulation abartig intensive und andauernde – also vor allem anstrengende und laute – Orgasmen bekommen kann, ist das dennoch nicht so richtig befriedigend – wenn ihr versteht, was ich meine. Es geht nichts über eine richtige PiV-Kopulation.
Falls jemand rektalen Verkehr als Alternative vorschlagen möchte – das ist eher etwas mit Männern, die weniger stark bestückt sind.

Carsten hat ja von Anfang an immer behauptet, dass ihm ein paar Tage Pause im Monat nichts ausmachen, und ihm das sogar gut tut, weil er sich dann „erholen und regenerieren“ kann.
Auch recht. Meine Libido ist dann eh auf niedrigstem Niveau. Insofern passt das.

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No Need To Ask – It’s A Math Operator //1582

Kennt sich jemand von euch mit Semiotik oder Symbolen aus?
Ich suche ein Zeichen (möglichst in Unicode bzw. LaTeX verfügbar) für einen mathematischen Operator, der so etwas ähnliches wie eine verallgemeinerte Poincaré-Transformation (also vereinfacht ausgedrückt eine lineare Transformation, bestehend aus Translation und Skalierung, und anschließender Drehung) abkürzen soll.

Meine erste Idee war ein Koordinatenkreuz, an dessen vier Enden noch jeweils Bögen die Drehung andeuten sollen. Eine Art Swastika also. Aber es würden sich bestimmt Leute finden, die das Symbol völlig anders interpretieren.
Mein nächster Ansatz war es also, statt einer vierzähligen nur eine dreizählige Symmetrie zu wählen. Aber auch dieses Symbol gibt es schon, und es wird in gewissen Kreisen ganz anders gedeutet.
Blieb als nächster Versuch nur eine zweizählige Symmetrie. Dies wiederum ähnelt dem Yin-und-Yang-Zeichen sehr, und ist optisch von meiner ursprünglichen Absicht schon so weit entfernt, dass ich keine mathematische Transformation mehr damit assoziiere.

Hat jemand eine bessere Idee?

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Der Ausbildungsplatz (2. Teil) //1581

Es ist am einfachsten, sich auf Augenhöhe zu unterhalten, wenn man nebeneinander im Bett liegt.

„Verena hat mir heute gesagt, dass sie bald eine Berufsausbildung beginnen kann.“
„Hm. Gut. Das wurde auch Zeit.“
„Wusstest du, wo sie sich überall bewirbt?“
„Nein. Ich hatte ihr aber gesagt, sie soll sich auch im Bekanntenkreis umtun. Wieso? Wo wird sie denn arbeiten?“

„Bei Lydia.“
Schweigen.
„Sie erzählte, dass Lydia eine Freundin ihrer Mutter gewesen sei.“
„Freundin ist übertrieben. Aber sie kannten sich gut.“
„Weiß Verena, dass du mit Lydia liiert warst?“
„Ich glaube nicht. Von mir zumindest nicht. Andererseits war es auch kein Geheimnis, dass ich vor Ingrid mit Lydia zusammen war.“
„Vielleicht solltest du es ihr sagen.“
„Wieso?“
„Damit es keine unangenehmen Überraschungen gibt.“
Er schüttelte den Kopf (soweit das im Bett liegend möglich ist). „Wenn Lydia das für richtig hält, wird sie es schon selbst tun. Ich sehe keine Veranlassung.“

Ich zuckte die Schultern (soweit das im Bett liegend möglich ist). „Wie du willst.“
„Ich habe seit Jahren nicht mehr persönlich mit Lydia gesprochen – falls du glaubst, sie wolle mir damit einen Gefallen tun.“
„Schon recht. Du wolltest Verena ja niemandem zur Anstellung empfehlen.“
„Das habe ich auch nicht getan. Lydia stellt sie aus eigenem Antrieb ein. Ob sie damit irgendwelche Zwecke verfolgt, weiß ich nicht. Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.“
„Dann ist’s ja gut!“

Mit diesen Worten tastete ich rüber zu seiner Körpermitte und bereitete die nächste Runde vor.

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Der Ausbildungsplatz (1. Teil) //1580

Seit geraumer Zeit schon arbeitet Verena bei uns in der Firma zur Überbrückung als Praktikantin.
Carsten hat sie bereits mehrfach gedrängt, sich einen anderen Job oder besser einen Ausbildungsplatz zu suchen, teilweise in recht scharfem Ton.

Gestern sprach sie mich morgens, als ich in die Firma kam, an.
„Anne, kann ich mal mit dir sprechen? Ich würde ja auch gerne mit Papa, aber der ist heute nicht da, und wenn, hätte er eh keine Zeit.“
Ich überlegte kurz, welche Termine ich heute hätte, und antwortete ihr dann, dass sie gegen zwei in mein Büro kommen solle, sofern die Angelegenheit nicht noch dringlicher sei.
Sie nickte bestätigend, und suchte mich dann am Nachmittag auf.

„Ich habe einen Ausbildungsplatz gefunden, und kann deshalb bald nicht mehr hierher zum Arbeiten kommen.“
„Das freut mich für dich. Und deinen Vater bestimmt erst recht. Wie lange bist du noch da?“
„Das Ausbildungsjahr beginnt im September, aber ich soll schon früher dort anfangen, um mich schon vorzubereiten, und das eine oder andere zu lernen.“
„Schön, dass das so klappt. Welchen Beruf erlernst du dann?“
„Reisefachfrau.“ (Alarmstatus gelb.) „Eine alte Freundin meiner Mutter hat ein Reisebüro und stellt mich ein.“ (Alarmstatus orange.) „Übrigens ist das das Reisebüro, das damals eure Hochzeitsreise organisiert hat.“ (Alarmstatus rot.)

Ausgerechnet .. da gibt es hunderte Ausbildungsbetriebe, die in Frage kämen, tausende potentieller Arbeitgeber, aber gerade dorthin muss sie geraten! Nun ja, ich habe es schon gemerkt, dass es schwierig für sie ist, eine passende Stelle zu finden, insbesondere als Alleinerziehende. Da ist persönliche Bekanntschaft sicherlich hilfreich. Carsten hatte es ja abgelehnt, seine Beziehungen spielen zu lassen.
Naja, im Grunde kann es mir gleichgültig sein, wo sie genau arbeitet.

Ich ließ mir nichts anmerken, sondern erklärte ihr, dass ich das zur Kenntnis genommen hätte, und die Neuigkeit am Abend ihrem Vater mitteilen würde, der dann vermutlich in den nächsten Tagen finanzielle Übergangsregelungen und sonstige Belange mit ihr bereden würde.

Mein abendliches Gespräch mit Carsten gibt’s voraussichtlich morgen.

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Body Mass Increase //1579

Als Kind wuchs ich fast nur in longitudinale Richtung, während ich – ganz egal wieviel ich aß – transversal kaum etwas zulegte. Ich habe (zumindest rückblickend) den Eindruck, dass sich die Nahrungszufuhr weit vorrangig in die Höhe auswirkte. Ich war sehr groß, aber blieb dünn. Hätte ich irgendeinen Mangel gelitten, wäre ich mit Sicherheit nicht so gewachsen. Auch hatte ich damals runde Backen (hier meine ich die im Gesicht – inzwischen sind sie zwar nicht mehr ganz so rund, dafür die anderen erst recht).
[Auf alten Fotos sehe ich mit etwa 13 oder 14 furchtbar aus. Unterhalb der Gürtellinie breites Becken und Storchenbeine, Taille aufwärts kindlicher Oberkörper. Daran, dass mein Hüftumfang etwa anderthalb mal so groß wie mein Taillenumfang ist, hat sich seither aber nichts geändert.
Mit 16 oder 17 hatte ich dann bereits eine tolle Figur. Bloß hat mir das niemand gesagt, und meine Kleidung verbarg meine Reize, anstatt sie zu betonen.]

Später in meiner Jugend und während des Studiums blieb meine Masse (innerhalb eines angemessenen Rauschens) ziemlich konstant. Dabei aß ich reichlich. Zusätzlich zu normalen Mahlzeiten war es für mich üblich, eine Tafel Schokolade und eine Tüte Chips pro Tag zu verzehren (oder äquivalente Naschereien). Und immer wieder Eis oder Kuchen zwischendurch, abends gerne noch einen kleinen Imbiss oder warmen Snack.

Es nervte sehr, wenn mich Personen, die mich nur flüchtig kannten (und denen i.A. eine Entfettungskur gutgetan hätte), immer wieder aufforderten, mehr zu essen.
[Andere, teilweise niederträchtige Äußerungen verunsicherten mich damals, oder verletzten mich sogar.
Kleines Erlebnis aus Studienzeiten: Als ich in einem Café bei Kaffee und Torte (!) saß, fragte mich eine fremde Frau am Nebentisch, ob ich magersüchtig sei.
Von Beleidigungen und Unterstellungen gegenüber nicht-lipophilen Männern mal ganz zu schweigen (hat man ja auch erst kürzlich wieder bei den Palmers-Osterhöschen beobachten müssen).]

Bei Stress, Problemen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen nehme ich automatisch ab, da ich dann sofort den Appetit verliere, während es mir sehr schwer fällt, danach wieder zuzulegen. Außerdem gibt es anscheinend eine Art Hysterese: Massenverlust merke ich für gewöhnlich zuerst an den Brüsten, während Massengewinn sich anfangs bevorzugt am Gesäß anlagert.

In den letzten Jahren habe ich den Eindruck, dass sich die Effizienz meiner Futterverwertung gesteigert hat. Ganz allmählich bin ich nicht mehr ganz so schlank wie früher. Tendenziell habe ich im Mittel etwa ein halbes Kilogramm pro Jahr zugenommen, und bin jetzt an einem Punkt angelangt, wo es eigentlich reicht, und ich kein Interesse mehr habe, weiter zuzunehmen (zumal Carsten mir angekündigt hat, mich rauszuschmeißen, wenn ich dick werde – keine Ahnung, wie wörtlich er das meint, zumindest fände er mich dann wohl nicht mehr begehrenswert).
Mein Thigh Gap ist ziemlich verschwunden. Wenn ich bei jedem Schritt spüre, wie meine Oberschenkelinnenseiten Berührungskontakt bekommen, so ist mir das unangenehm. Dann esse ich einfach zwei oder drei Tage lang weniger, nämlich nur so viel, wie ich wirklich Hunger habe. Dann passt es wieder. Es ist zwar neu für mich, dass ich nicht beliebig viel essen und naschen kann, aber auch kein Problem – weder Anstrengung, noch Einschränkung, lediglich eine Umstellung langjähriger Gewohnheiten.

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Wochenende in der alten Heimat //1578

Wir waren bereits am Freitag abend in die alte Heimat gefahren, damit es Samstag früh nicht zu eng und hektisch werden sollte. Wir übernachteten in einem Touristen-Hotel fünfzehn Autominuten entfernt, und fuhren nach einem geruhsamen Frühstück zu der Kirche, in der Kathrin und Florian gleich kirchlich heiraten würden (fragt mich nicht, wie sie das mit dem Pfarrer geregelt haben, denn normalerweise werden Geschiedene nicht mehr kirchlich getraut).
Vor der Kirche standen etliche meiner Verwandten, aber auch Leute, die ich nicht kannte. Das müssen die Verwandten von Florian gewesen sein.
Leider liegen mir keine statistischen Daten vor, aber ich würde rein intuitiv vermuten, dass die durchschnittliche Körpergröße in der alten Heimat locker vier oder fünf Zentimeter geringer ist als in $NichtImSauerland, denn ich kam mir wieder mal fremd und fast ein wenig freaky vor, obwohl ich nur mittelhohe Schuhe trug. Nur dank meines Begleiters durfte ich mich ein bisschen klein fühlen, und bekam nicht wieder solche Rückenschmerzen, wie ich sie in meiner Jugend oft hatte.

Carsten und ich setzten uns in der Kirche ziemlich weit nach hinten, und ließen die Traufeier über uns ergehen.
Danach fuhr die gesamte Hochzeitsgesellschaft verteilt auf mehrere Autos (mehr oder weniger hupend) zu einer Gaststätte in einem Nachbarort.
Wir saßen zusammen mit meinen Eltern und Sabine und Thorsten am gleichen Tisch. Für die Kinder gab es einen extra Tisch. Bloß Kristina blieb bei Sabine.
Das Mittagessen war gut und reichlich. Ich steh‘ nun mal auf Lewerklösslich, die es in der Suppe gab. So, wie sie mir am besten schmecken, gibt es sie nur in der alten Heimat. Dafür hielt mich verausschauend beim Hauptgang zurück, um dann beim Nachtisch noch ausreichend Magenkapazitäten übrig zu haben.
Kathrin wirkte sehr glücklich. Ich wünsche ihr, dass es so bleibt.
Nach dem Mittagessen vertraten wir uns alle die Beine.

Kathrin’s Oma (die andere, nicht die, die sie mit mir gemeinsam hatte – also im Gegensatz zu meinen post-menopausalen Verwandten ohne Stoppelkinn) war auch anwesend. Meine Mutter ging zu ihr, um sich mit ihr zu unterhalten. Es ergab sich, dass ich auch mitging. Die Oma schien mich erst nicht zu erkennen, und brabbelte etwas unverständliches. Plötzlich wusste sie dann doch, wer ich bin, denn sie sagte zu meiner Mutter: „Dei Annele hat sich obber rausgemacht. So eine schöne Dame geworrn. Obber immer noch so dünn.“
Ich schwankte zwischen geschmeichelt und verärgert fühlen, denn ganz so dünn wie früher bin ich nun auch nicht mehr. Schließlich siegte die Gleichgültigkeit. Was Kathrin’s Oma sagt, kann man schon lange nicht mehr ernst nehmen, selbst in ihren lichten Momenten.

Carsten unterhielt sich unterdessen mit Thorsten und Sabine.
Zwischendurch konnte ich ihn doch überreden, sich mit mir abzusetzen. Wir fuhren dann zunächst ein Stück in die Gegend. Zwar haben wir für Outdoor-Aktivitäten immer eine Decke im Kofferraum, aber da es ziemlich kühl war, fuhren wir kurzerhand ins Hotel. Zum Kaffeetrinken waren wir dann wieder zurück (wenn auch leicht verspätet).
Inzwischen war ein Alleinunterhalter anwesend, dessen musikalische Untermalung und Animationsversuche aber eher störten als unterhielten.

Einige Verwandte von Florian kritisierten, dass Kathrin ihren Nachnamen behielt. Florian erklärte, dass zum einen das Kind seinen Namen nicht ändern solle, und zum anderen Kathrin früher damit schlechte Erfahrungen gemacht hatte, denn ihr damaliger Chef hätte sie bei ihrem alten Job immer falsch angesprochen. Nun – das passiert eben, wenn man den gleichen Nachnamen hat wie die Frau des Chefs.

Abends war es lange hell. Die Hochzeitsgesellschaft saß noch etwas draußen im Biergarten der Gaststätte, aber es wurde schon bald zu kühl. In der alten Heimat sind Sonnwendfeuer nicht üblich. Dass ich die Sonnenwendfeier im Dorf verpasst habe, störte mich ebenso wenig, wie bei der Feier von Fiona und Corinna, die ebenfalls an diesem Tag stattgefunden hatte.

Am Sonntag fuhr ich mit Carsten zu einem Ort, wo ich als Kind mit meiner Familie oft einen Sonntagsausflug hin gemacht hatte, und den Carsten bisher noch nicht kannte. Wir spazierten ein wenig herum, kehrten Mittags in einem Gasthaus ein, und nachmittags in einem Café, in das ich schon früher öfter mit meiner Familie gegangen war, und immer noch schätzte. Wenigstens war es ein bisschen wärmer als gestern, so dass wir unsere Outdoor-Pläne doch noch umsetzen konnten.
Landschaftlich ist die Gegend im Sommer schon wunderschön, aber kulturell und infrastrukturell ist sie noch nahezu unberührt von höherer Zivilisation.

Danach fuhren wir wieder heim in die Stadt. Viel mehr gibt es zu diesem Wochenende eigentlich nicht zu sagen.

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breakpoint’s Wayback Archive #06 //1577

Wayback zum 25. Januar bis 16. Februar 2012.

Nach einigen Überlegungen bestellte ich mir einen neuen Computer, den ich selbst zusammenbaute. Dies und die Installation zogen sich länger hin.
Nachdem Carsten von einer Geschäftsreise zurückgekommen war, zeigte ich ihm meinen neuen Rechner.
Obwohl die Festplatte meines alten Computers crashte, hatte ich keinen Datenverlust.
Es war kalt, so dass ich noch mehr Kaffee trank.
Es gab ein weiteres Arbeitswochenende bei Carsten.
Ich erhielt einige Aufträge von Kunden.
Von einem Studenten, mit dem ich einen ONS gehabt hatte, bekam ich einen Telefonanruf.
Alex wollte, dass ich eine neue Version eines Tools entwickle.
Nach einem Vorstellungsgespräch in Carsten’s Büro vereinbarten wir, am Wochenende etwas privat miteinander zu unternehmen.
Ein neuer Nachbar bezog die Wohnung nebenan.

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Twittanic //1576

Die folgenden Tweets stammen vom 10. bis 30. November 2016. In diesem Zeitraum begab es sich, dass ich die Benennung meiner Blogeinträge von Nummerierung auf aussagekräftigerere Titel umstellte. Deshalb befindet sich der Index des Eintrages hinter einem Double Slash.
Ich habe mir überlegt, ob ich diese Indizierung hier weglassen soll, da sie eh dem Linktext entspricht, habe mich aber dagegen entschieden, da das Löschen einerseits Zusatzaufwand bedeutet, und ich mir andererseits in Zukunft leichter tue, falls ich Änderungen machen möchte, und den Index auf einen Blick sehe, ohne ihn erst anderweitig suchen zu müssen.

Ich gebe zu, dass ich die #Bayernhymne gar nicht kenne. Dafür das Frankenlied: .. phalleri, phallera ..
Verleser des Tages: Bettleistungen statt Bestleistungen
Arschenpuffel #schmutzigeMärchen
Hornhöschen #schmutzigeMärchen
In The Draw Of The Cards //1414 Vierzehnhundertvierzehn
Verschreiber des Tages: Malkultur statt Makulatur
How to Smalltalk //1413 Vierzehnhundertdreizehn
Verleser des Tages: Supportfall statt Sportunfall
Eine Frage des Ausgleichs //1412 Vierzehnhundertzwölf
Annekdote am Sonntag //1411 Vierzehnhundertelf
Aus aktuellem Anlass einen #CubaLibre.
Vorösterliche Tweets //1410 Vierzehnhundertzehn
Noch ein Quickie und ein Kaffee, dann geht’s ins Wochenende.
Verhörer des Tages: Frequency statt pregnancy
„Spiele meiner Kindheit“ – Blogparade beim @webmasterfriday //1409 Vierzehnhundertneun
Verleser des Tages: Männerrechtler statt Mähdrescher
Meine 0x2 Cents zur Blogparade #FrauenUndTechnik //1408 Vierzehnhundertacht
Keine sachlichen Argumente, aber pseudo-moralische Entrüstung: #Feminismus
Verleser des Tages: „topless women“ statt „top women“
Blogmetamorphose (1407) Vierzehnhundertsieben
Verleser des Tages: Unterfranken statt Unterfunktion
Zu feucht Vierzehnhundertsechs
Verleser des Tages: Busenwirtschaft statt Besenwirtschaft
Gemein(dlich)er Besuch Vierzehnhundertfünf
Verhörer des Tages: „Jack Creature“ statt „Jack Reacher“
Verleser des Tages: Vierzehnhundertvier statt Vierzehnheiligen
Alles Gute zum Internationalen #Männertag Vierzehnhundertvier
!dnekeeW
Er küsste mir die Brüste voll Gelüste von der Küste bis zur Wüste. Wenn man wüsste, was er büßte und im Sauseschritte düste.
Verschreiber des Tages: Device statt Devise
Führungskräftemeeting Vierzehnhundertdrei
Plötzliches, asexuelles Kuschelbedürfnis
Bin heute dauernd am Gähnen. Und wenn mal Pause ist, dann .. hatschi!
Muss mich immer noch von gestern erholen.
Verleser des Tages: hadronisch statt hypochondrisch
Verwandtenbesuch (Mehr Bus- als Betttag) Vierzehnhundertzwei
Tweetweetweet Vierzehnhunderteins
Verschreiber des Tages: hodenständig statt bodenständig
Festpläne Vierzehnhundert
Verleser des Tages: nuttig statt mutig
Hermaphroditische Stecker .. ach, wie süß!
Radio: „.. wo Gefahr der Ansteckung besteht, ist Stallpflicht.“ – Er: „Dann musst du daheim bleiben.“ – Ich: „#Vogelgrippe, nicht Vögelgrippe.“
Auswärts essen Dreizehnhundertneunundneunzig
Verschreiber des Tages: EGB statt BGB
Verleser des Tages: „vögelnde Männer“ statt „vermögende Männer“
Diverses Dreizehnhundertachtundneunzig
Rabimmel rabammel rabumm.
Verleser des Tages: mexikanisch statt marokkanisch
„Spaltet das Internet die Gesellschaft?“ Dreizehnhundertsiebenundneunzig
Mal wieder ein wenig nerdy-dirty Lyrik
Verleser des Tages: [wollt ihr nicht wissen] statt Triumphal
Tweets von Fasching und Fastenzeit Dreizehnhundertsechsundneunzig

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Kleine Begebenheiten von unterwegs //1575

Als ich letztes Wochenende ohne Carsten (weil er aufgrund seiner Geschäftsreise noch einiges an Arbeit nachholen musste) spazieren war, sah ich schon aus einiger Entfernung zwei Radfahrer auf dem Weg stehen, und sich über eine Landkarte gebeugt beraten.
Als ich an ihnen vorbeikam, sprach mich einer an, und fragte nach dem Weg zu einer kleineren Stadt in der Umgebung.
Seit wann fragen Männer nach dem Weg? Insbesondere seit es Navigationsgeräte gibt?
Zerstreut wie ich war, deutete ich erst mal in Richtung Autobahn. Dann wurde mir bewusst, dass diese Option für Radfahrer nicht wirklich optimal ist, und ich erklärte ihnen einen anderen Weg, der aber dafür etwas weiter war.

Als Carsten und ich gestern zum Essen gingen, kamen wir an einem Kinoplakat vorbei, bei dem der neue Wonderwoman-Film beworben wurde.
„Wie gefällt dir Wonderwoman?“, fragt ich Carsten.
„Gesicht ganz hübsch, Haare schön, Brüste OK, aber der Körperbau ist für meinen Geschmack zu rustikal, und ähnlich plump wie die Schauspielerin bei Titanic.“
„Wie würdest du ihr Aussehen auf einer Skala zwischen 0 und 10 bewerten?“, hakte ich nach.
„5 Komma 5“, antwortete er nach kurzer Überlegung, „du weißt doch, dass ich auf große, grazile Frauen mit langen, schlanken Beinen, schmaler Taille und Prachthintern stehe.“ Zur Bestätigung gab er mr einen Klaps auf den letztgenannten.
Die Antwort lieferte keine Veranlassung für einen weitergehenden Shittest. Deshalb beließ ich es dabei.

Am bevorstehenden Wochenende bin ich größtenteils offline (möglicherweise sogar völlig).
Für morgen habe ich wiederaufbereitete Tweets, für Sonntag einen Wayback-Eintrag vorgeplant.

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Dörfliche Idylle //1574

Heute ist Feiertag, den wir ohne besondere Vorhaben in der Stadt verbringen.

In meiner Kindheit fuhren wir an Fronleichnam immer in das Dorf, aus dem meine Mutter stammte. Ich bekam ein Kränzchen in die Haare und einen Korb mit Blumen, die ich während der Prozession auf den Weg streuen sollte.
Seltsamerweise gefiel mir das damals sogar.
Überhaupt fuhren wir damals öfter in dieses Dorf, um Verwandte zu besuchen. Das Dorfleben war bäuerlich und landwirtschaftlich geprägt. Da gab es schon mal einen Misthaufen, Kuh- und Schweineställe, Hühner, Gänse (vor denen ich aber Angst hatte), ..
Ich ging gerne dorthin. Alles war so friedlich und ruhig. Die Dorfbevölkerung hielt zusammen, man half einander.
Ganz in der Nähe war ein großer Forst, in den ich mich später in meiner Jugend gern alleine zurückzog, wenn sich mir die Gelegenheit bot.
Während man in der Umgebung meines Heimatstädtchens auf etliche Touristen (verwechselte ich als Kind immer mit Terroristen) traf, lief einem im Forst höchstens mal ein Waldarbeiter über den Weg. An freilaufende Hunde kann ich mich nicht erinnern. Dagegen Rehe noch eher näher.

Nicht ganz so idyllisch ist das Dorf, in dem wir unsere Wochenenden meist verbringen. Zur Dorfgemeinschaft finde ich einfach keinen Zugang. Aber auch dort ist es friedlich (wenn man mal von vandalierenden Kinderbanden absieht).
Übrigens scheint es derzeit so, als ob der Bebauungsplan uns doch keine neue Nachbarn bescheren wird.

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Von Resourcen und Löffeln //1573

Einer meiner Mitarbeiter berichtete mir, dass es mit einem gewissen Build Probleme gäbe. Das Makefile liefe zwar durch, aber die Resourcen würden nicht passen. Beispielsweise würde manchmal ein Icon angezeigt, das es eigentlich gar nicht mehr geben dürfe. Die zugehörige Datei sei längst gelöscht.
Ähnliche Probleme hatte ich auch schon gehabt. Deshalb vermutete ich, die Datei sei möglicherweise noch in irgendeinem Cache. Ich wies ihn also zunächst an, seinen Rechner zu rebooten. Das hat schon öfter solche Probleme gelöst. Oder auch verhakte DLLs.
Eine halbe Stunde später meldete der Mitarbeiter, dass das auch keine Verbesserung gebracht hätte.
Ich komme ja vor lauter Führungsaufgaben immer weniger dazu, mein fachliches Wissen einzusetzen. Deshalb nutzte ich die Gelegenheit, ging also zu ihm, und setzte mich neben ihn an seinen Rechner.
Gemeinsam gingen wir die RC-Dateien durch. Ich überprüfte, ob die kompilierten Res-Dateien aktuelles Datum hatten. Alles schien zu passen. Auch bei den Registry-Einträgen fiel mir kein Fehler auf. Der Vergleich der Sourcen in der Working Copy mit den eingescheckten im Repository brachte uns genauso wenig weiter.
Im Resource-Editor schienen die Res-Dateien OK zu sein, in den fertigen Executables dagegen fand sich dennoch noch das obsolete Icon. Dadurch verschob sich die Position der Icons, so dass im Explorer bei den verknüpften Dateien ein falsches angezeigt wurde.
In den Log-Dateien fand sich eine Warnung mit „resource discarded“.

Carsten hatte Besuch von einem ausländischen Geschäftskunden, den er bereits in der Fertigung herumgeführt hatte. Jetzt wollte er mit ihm essen gehen, und ich sollte auch mitkommen. Das passte mir gar nicht, da ich noch mit meinem Mitarbeiter auf Käferjagd war.
Trotzdem ging ich halt mit, besprach vorher nur noch kurz mit dem Mitarbeiter, was er inzwischen noch ausprobieren könne.
Während des Essens in einem Restaurant überschlug sich der Geschäftskunde fast damit, immer wieder meine „blooming beauty“ zu preisen. Guter Geschmack hin oder her – es war schon ein wenig sehr aufgetragen, und mir fast peinlich. Ich bedankte mich, lächelte, und überließ die weitere Konversation Carsten (wüsste ich nicht genau, dass er nichts von Wifesharing hält ..).
Beim abschließenden Kaffee legte ich den Kaffeelöffel mit der konkaven Seite nach unten auf meine Zunge, und lutschte ihn langsam ab, was mir einen ärgerlichen Blick von Carsten einbrachte – Hypothese bestätigt.

Als ich nachmittags wieder zu meinem Mitarbeiter kam, hatte dieser inzwischen den Fehler gefunden. Irgendwo im Makefile war noch ein veralteter Pfad gestanden, der dazu führte, dass eine alte Datei hineingezogen wurde.
Ich war erleichtert, dass das Problem gelöst war, und konnte mich wieder anderen Aufgaben widmen.

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Eine Frage des Formats //1572

Kürzlich musste ich in beruflichem Zusammenhang ein Formular in einer anderen europäischen Sprache ausfüllen.
Meine Sprachkenntnisse reichten gerade so aus, im Zweifel zog ich Google Translate und dict.cc hinzu.

In einem Formularfeld wurde ein Zeitraum verlangt, sprich Anfangsdatum und Enddatum.
Da mir das Datumsformat des betreffenden Landes nicht geläufig war, nutzte ich ISO 8601.
Ich gab also etwas in dieser Art ein: 2011-06-28 – 2017-06-13

Dabei fiel mir auf, dass der mittlere Bindestrich, der hier als „Bis-Strich“ genutzt wird, um einen Wertebereich anzuzeigen, mit einem Minuszeichen verwechselt werden könnte.
Bloß dass bei Differenzen von Datumsangaben normalerweise das ältere Datum vom neueren abgezogen wird, um eine Zeitdauer zu erhalten. Die Reihenfolge der Datumsangaben wäre also gerade umgekehrt.

Ja, das sind so die Gedanken, die man sich als Nerd macht, und stundenlang darüber diskutieren könnte.
Und wer sonst als ein Nerd würde in den Regional Settings seines User Accounts für das Datum als Formatstring „YMMD“ nutzen?

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Der Chef hat gesprochen //1571

Vor anderthalb Wochen hatte ich hier Elternzeit von Vätern thematisiert, indem ich ein Mitarbeitergespräch mit einem jungen Vater schilderte.
Die meisten Kommentatoren meinten damals, dass es eine schriftliche Zusage für einen erweiterten Kündigungsschutz geben solle, und ich ließ mich davon überzeugen, dass eine diesbezügliche Vereinbarung mit dem Betriebsrat sinnvoll sei.
Carsten war zu dieser Zeit gerade geschäftlich verreist. Ich erwähnte die Angelegenheit ihm gegenüber, als wir telefonierten. Er erklärte, ich solle nichts in dieser Richtung unternehmen, bis er wieder da sei, und wir ausführlich darüber gesprochen hätten.

Die meisten Mitglieder des Betriebsrats arbeiten in den nicht-technischen Abteilungen oder in der Fertigung.
Ich kenne etwas besser nur eine Betriebsrätin, mit der ich mich gelegentlich über Strickmuster unterhalte, und einen IT-ler, der im Betriebsrat ist. Bei einem dieser beiden hätte ich zuerst angesetzt. Aber Carsten wollte, dass ich noch warte, also gut.

Als Carsten am Freitag wieder zurückkam, hatten wir auch erst mal anderes zu tun, so dass wir das Thema erst am Wochenende aufgriffen.
Ich erklärte ihm ausführlich die Gesetzeslage und die Situation, und dass ich eine Betriebsvereinbarung deswegen treffen wolle.

Er schüttelte den Kopf. „Ich halte nichts davon, eine allgemeine, verbindliche Verpflichtung einzugehen. Bei einzelnen Mitarbeitern – so viele werden das ja wohl nicht sein – kann ihm dessen Vorgesetzter nahelegen, uns frühzeitig zu informieren. Er muss ja noch nicht einmal gleich ein konkretes Datum und Zeitdauer nennen. Ich möchte aber nicht, dass dieser erweiterte Kündigungsschutz generell für alle Mitarbeiter gilt, die Elternzeit beantragen.“
„Dann müssen wir immer damit rechnen, dass die Mitarbeiter erst auf den letzten Drücker ihre Elternzeit beantragen. Genau das will ich eigentlich vermeiden.“
„Wenn ein Mitarbeiter tatsächlich erst sieben bis acht Wochen vorher damit herausrückt, obwohl ihm sein Chef – mündlich – nahegelegt hat, dies früher zu tun, so wissen wir auch, was wir davon zu halten haben.“
„Und das wäre?“
„Sofern es keine überzeugende Begründung gibt, würde ich dies als Illoyalität werten.“
„Bedeutet? Welche Konsequenzen hätte das?“
„Dass wir uns ihm gegenüber auch nur noch strikt nach den Buchstaben des Gesetzes verhalten. Er bekommt nach seiner Rückkehr zwar noch den gleichen Arbeitsplatz, aber sein schöner Schreibtisch am Fenster ist inzwischen anderweitig vergeben an einen Mitarbeiter, der ihn besser zu schätzen weiß. In einem zeitnahen Mitarbeitergespräch streichen wir ihm alle freiwilligen Zulagen und weitere Vergünstigungen. Und eventuelle weitere Maßnahmen, die sich natürlich streng an das Gesetz halten, dieses aber nicht mehr wohlwollend auslegen. Keine Weiterbildung, Beförderung sowieso nicht. Er bekommt vor allem die unangenehmen Aufgaben zugeteilt, die in seiner Abteilung anfallen. Irgendjemand muss die schließlich erledigen. Ehrlich gesagt, ich lege keinerlei Wert auf Mitarbeiter, die sich trotz deutlichem Hinweis so rotzig verhalten. Wir können die Bestimmungen auch gegen sie auslegen. Wem das nicht passt, dessen Kündigung nehme ich gerne entgegen.“

Grundsätzlich sehe ich das auch so ähnlich. Wer beweist, dass ihm nichts an seinem Arbeitgeber liegt, und dessen Vertrauen mit Füßen tritt, und ihn so enttäuscht, hat das Wohlwollen seines Arbeitgebers verwirkt, und sollte sich besser einen anderen suchen. Besondere Arbeitsleistungen sind ohnehin nicht mehr von ihm zu erwarten.
Dann gibt es jetzt eben doch keine Betriebsvereinbarung.

Also werden wir in Zukunft das Thema etwa so handhaben:
Sobald uns bekannt wird, dass ein Mitarbeiter Nachwuchs bekommen hat (i.A. wird dies dem Vorgesetzten ohnehin erzählt – schließlich gibt es auch Sonderurlaub deswegen – oder die Personalabteilung registriert eine Erhöhung der Kinderfreibeträge), wird sein Vorgesetzter mit ihm ein Gespräch führen, um ihn über die Gesetzeslage zu informieren und zuzusagen, dass er keine Nachteile zu befürchten hat, wenn er trotzdem frühzeitig seine Elternzeit ankündigt. Aber ich halte mich künftig raus (außer bei meinen Softies, für die ich sowieso verantwortlich bin).
Eventuell erhält der Mitarbeiter eine vertrauliche, schriftliche Erklärung von der Personalabteilung. Carsten wird noch Einzelheiten mit den Anwälten klären.

Danach gibt es folgende Möglichkeiten:
* Mitarbeiter nimmt keine Elternzeit. – OK, das passt.
* Mitarbeiter nimmt Elternzeit,
** und gibt uns ausreichend Vorlauf. – OK, soll er, ist uns auch recht.
** die er aber erst kurz vor Fristablauf ankündigt. – Bei seiner Rückkehr halten wir uns zwar an unsere Verpflichtungen und eventuelle verbindliche Vereinbarungen, er ist aber nach so einem Vertrauensbruch nicht mehr willkommen.

Ich werde ein führungsinternes Dokument aufsetzen, mit Anweisungen für die Führungskräfte, so dass diese – nach Billigung des Dokuments durch Carsten – Richtlinien haben, wie sie in solchen Situationen handeln sollen.

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breakpoint’s Wayback Archive #05 //1570

Wayback zum 28. November 2011 bis 21. Januar 2012.

Wieder gab es ein Arbeitswochenende mit Carsten, bei dem wir das erste Mal gemeinsam musizierten, und vereinbarten, Weihnachten zusammen zu verbringen.
Ich war mit verschiedenem Kleinkram beschäftigt.
Ein dringender Auftrag brachte meine Zeitplanung etwas durcheinander.
Obwohl ich den Vortrag nicht hatte ausführlich planen können, lief er ganz gut.
Nach Abgabe eines Tools konnte ich mich Weihnachtsvorbereitungen widmen.
Mit Hausarbeit und Maintenace beschäftigt, gedachte ich der Wintersonnenwende.
Erst an Silvester bloggte ich über den Heiligabend bei Carsten.
An Silvester hatte ich bei Carsten auch dessen Töchter kennengelernt. Er und ich begannen, einander zu duzen.
Ich hatte Pech mit einer Geldanlage (das Insolvenzverfahren läuft übrigens immer noch).
Ich überlegte, ob ich mir einen neuen Computer kaufen soll.
Da ich zeitweise keine Aufträge zu bearbeiten hatte, hatte ich umso mehr Zeit für Hausarbeit, und langweilte mich.
Dann ging ich in die Stadt.

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