Age of Aquarius //1757

Jetzt habe ich es vorgestern wieder mal verpasst, über den Wassermann (nicht zu verwechseln mit Aquaman) zu bloggen. Aber das kann ich ja heute noch nachholen, wenn ich nicht bis nächstes Jahr warten will.

Wie allgemein bekannt, kreisen Sonne und Erde um ihren gemeinsamen Schwerpunkt. Die Ebene der Bahnkurve nennt man Ekliptik. Diese steht senkrecht auf dem Bahndrehimpuls.
Schaut man von der Erde aus in Richtung Sonne (nicht mit bloßem Auge! – am günstigsten ist es in der Morgen- oder Abenddämmerung) stellt man fest, dass sich im Laufe des Jahres der beobachtete Hintergrund der Sonne ändert. Scheinbar bewegt sich die Sonne entlang einer gedachten Kurve, die durch zwölf verschiedene Sternbilder führt. Diese Sternbilder sind auch als Tierkreiszeichen bekannt und für astrologische Betrachtungen interessant.
Der Revolutionsbewegung der Erde ist ihre Rotation übergelagert, die den Tag- und Nachtrhythmus bestimmt. Der Eigendrehimpuls der Erde ist um etwa 23° gegen ihren Bahndrehimpuls geneigt. Der konstante Winkel führt zu den Jahreszeiten, wie sie uns vertraut sind.

Am sogenannten Frühlingspunkt ist um den 21. März herum Tag-und-Nacht-Gleiche. An diesem Tag sahen frühere Beobachter die Sonne in das Sternbild Widder treten. Im Laufe des Jahres zieht die Erde ihre Bahn und die Sonne ist jeweils einen Monat lang (willkürliche Einteilung, hat hier nichts mit dem Mond zu tun) in jedem Tierkreiszeichen zu sehen.
Beispielsweise ist das Zeichen des Wassermanns astrologisch im Zeitraum vom 21. Januar bis 19. Februar hinter der Sonne zu sehen.

In der Bewegung der Erde gibt es einige Störungen – insbesondere durch die Massenanziehung des Mondes. Diese Störungen führen dazu, dass ihrer Rotation eine Präzession (d.h. die Rotationsachse ist nicht konstant, sondern kreist ihrerseits) überlagert ist. die einen Zyklus von etwa 2.6E4 Jahren (= 1 Platonisches Jahr) hat.
Durch die Präzession sehen wir heute den Frühlingspunkt nicht mehr im Widder, sondern tatsächlich in den Fischen. Der Eintritt des Frühlingspunktes in den Wassermann steht irgendwann bevor.

Wer meint, dieser Blogeintrag wäre in zwei Monaten besser platziert gewesen, hat recht.

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Holz hinter dem Haus //1756

Dass bei unserem Wochenendhaus Renovierungen und Umbauarbeiten anstehen, hatte ich schon ein paarmal erwähnt.
Da mir das Haus nicht gehört, mir solche Details im Grunde genommen gleichgültig sind, und ich Baumaßmahmen und Veränderungen nicht ausstehen kann, halte ich mich an den Planungen weitgehend heraus. Bloß eine Sache ist dabei, die mich schon etwas stört. Carsten will den (mit Öl betriebenen) Kachelofen durch einen gemauerten, offenen Kamin ersetzen, der mit Scheitholz befeuert werden soll. Den Kachelofen werde ich vermissen, denn er eignete sich vorzüglich zum Anlehnen oder Abstützen beim Sex im Stehen. Außerdem gibt das Heizen mit Holz Rauch, Dreck und Asche. Darüber habe ich mich jetzt schon mehrmals mit Carsten unterhalten, und fasse die Gespräche darüber in einem Blogeintrag zusammen.

„Wo kriegst du überhaupt das Brennholz her?“, wollte ich wissen.
„Ich habe mich schon erkundigt. Die Gemeinde verkauft Holz. Ein Ster Kiefernholz kostet ..“
„Kiefer? Nicht dein Ernst!“
„Wieso?“, fragte er konsterniert zurück.
„Das hat kaum Heizwert, und nimmt nur Platz weg.“
„Was schlägst du vor?“
„Eiche oder Buche. Vielleicht auch Ahorn oder Birke. Am besten ist Ulme, aber das ist auch selten.“

„Wieso kennst du dich damit aus? Du interessierst dich doch sonst nicht für Bäume.“
„Aus ähnlichen Gründen, warum Sheldon sich mit Football auskennt“, meinte ich schulterzuckend, „Hobby des Vaters.“
„Da werde ich noch mal bei der Gemeinde nachfragen.“

„Und wo willst du das ganze Holz eigentlich hintun?“
„Dafür kommt ein neuer Schuppen hinter das Haus. Darin kann das trockene Holz gelagert werden. Das feuchte kommt erst mal daneben und kann mit einer Plane abgedeckt werden.“

„Und wie kriegst du das Holz klein?“
„Da gibt es jemanden im Ort, der eine mobile Bandsäge hat. Der kommt gegen Barzahlung her und sägt die Stücke in passend kurze.“
„OK. Das ist die axiale Zerteilung der Zylinder. Aber wie zerteilst du die azimutal in Sektoren?“
„Ob du es glaubst, oder nicht, Süße, es wird mir Spaß machen, am Wochenende ein bis zwei Stunden Holz zu hacken.“

Ich bin skeptisch. Das macht ihm zwei- bis dreimal Spaß, dann weniger, oder er hat keine Zeit. Und selbst wenn es ihm Spaß macht, dann powert es ihn aus, anstatt seine überschüssiger Energie mir zugute kommen zu lassen.
„Hast du denn schon mal Holz gehackt?“
„Nein, aber das kann ja nicht so schwer sein.“
Ich enthielt mich einer Bemerkung. Es wird bestimmt amüsant, ihm bei den ersten Versuchen zuzuschauen, und vielleicht lasse ich mich ja dazu herab, ihm den einen oder anderen Tipp zu geben. Solange ich nur selbst nichts damit zu tun haben muss.

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breakpoint’s Wayback Archive #1D //1755

Wayback zum 13. März bis 4. April 2013.

Inspiriert von einem Besuch in einem Bücherladen, begann ich, mein Blog als e-Book-Reihe zu publizieren.
Am pi-Tag beschrieb ich meine pi-Diät.
Carsten und ich schmiedeten Pläne für unsere Hochzeit.
Sven schickte mir einen Blumenstrauß und einen schleimigen Bief quasi als Entschuldigung, der Carsten genauso wenig gefiel.
Schlampig zu sein, war mir schon immer lieber als dämlich.
Eine Nachbarin beschwerte sich über Ruhestörung.
Ich listete aktuelle Suchanfragen.
Vor dem Osterurlaub bloggte ich über Mariä Verkündigung.
Der Urlaub war erholsam.
Meinen Aprilscherz konnte ich nicht zeitnah auflösen, weil ich unvorhergesehen in die alte Heimat zu meinen Eltern fahren musste.

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Maiengetwitter //1754

Es ist wieder mal Twittertime. Diesmal sind meine Tweets vom 10. bis 32. Mai 2017 dran.

Verhörer des Tages: Gemächthaus statt Gewächshaus
Elternzeit droht //1560 Fünfzehnhundertsechzig
Verschreiber des Tages: random statt ransom
Konzentration! – #Blogparade //1559 Fünfzehnhundertneunundfünfzig
Verleser des Tages: Genitales statt Genatlas
Amüsant, wenn ein sarkastischer Tweet von Feminist*innen ernst genommen und retweetet wird ..
Status Updates //1558 Fünfzehnhundertachtundfünfzig
Verleser des Tages: abgespritzt statt überspitzt
#Vögelproblem: Balkonstuhl verka*kt
Das blu?ige Orakel //1557 Fünfzehnhundertsiebenundfünfzig
breakpoint’s Wayback Archive #03 //1556 Fünfzehnhundertsechsundfünfzig
Dornen über dem Weg. Verkratzte Beine. Sehe jetzt aus wie eine #Freebleeding-Aktivistin.
Verleser des Tages: „gut gebaut“ statt „gut gelaunt“
Ein Füllhorn voller Tweets //1555 Fünfzehnhundertfünfundfünfzig
Verleser des Tages: Connect statt Consent
L’Inferno //1554 Fünfzehnhundertvierundfünfzig
Hätte ich vor ein paar Jahren auch nicht gedacht, dass gerade ich das Ansehen der Ehe verteidigen würde.
Ein Dank an die Väter! //1553 Fünfzehnhundertdreiundfünfzig
Drei Eiswürfel später geht’s wieder.
Auauau! Insekt hat mich ins untere Augeslid gestochen. Zugeschwollen. Sehe nur noch einseitiog. Bin erst mal AFK
Verschreiber des Tages: Papa statt Paypal
Missgegendert //1552 Fünfzehnhundertzweiundfünfzig
Verhörer des Tages: Beinliebhaber statt Weinliebhaber
Warum ich MINT bin //1551 Fünfzehnhunderteinundfünfzig
Verleser des Tages: verewigen statt verweigern
Gerecht ist’s nur, wenn es der Steuerzahler finanziert.
Unerbaulich //1550 Fünfzehnhundertfünfzig
Verleser des Tages: Strohmänner statt Strohhälme
breakpoint’s Wayback Archive #02 //1549 Fünfzehnhundertneunundvierzig
Was für ekelhafte Personen es doch gibt! Dumm, borniert, vulgär, ..
Verschreiber des Tages: Sexist statt Sexiest
18.5 Zentimeter //1548 Fünfzehnhundertachtundvierzig
Verleser des Tages: Terminiert statt Tretmine
Ausgebucht //1547 Fünfzehnhundertsiebenundvierzig
Feminismus ist, wenn Personen ohne Libido sich als Moralapostel aufspielen.
Verleser des Tages: Abortrate statt Abotarife
Meine Augen sind hier oben! //1546 Fünfzehnhundertsechsundvierzig
Verschreiber des Tages: komisch statt kosmisch
Heute identifiziere ich mich übrigens als trans*queer_fluid. #IdaHot
FORmula TRANslation //1545 Fünfzehnhundertfünfundvierzig
Verleser des Tages: Tampons.. statt Trumponomics
Oh what a beautiful morning! //1544 Fünfzehnhundertvierundvierzig
Verleser des Tages: Erektion statt Fraktion
Beschneidung von jungen //1543 Fünfzehnhundertdreiundvierzig
Weiß jemand, ob heuer wieder eine Hashtag-Aktion wie #article7 zu Himmelfahrt geplant ist?
Verleser des Tages: followers statt flowers
Fort-zur-Bildung (Teil 2) //1542 Fünfzehnhundertzweiundvierzig
Verhörer des Tages: „verschlüsselt Latein“ statt „verschlüsselt Dateien“
Fort-zur-Bildung (Teil 1) //1541 Fünfzehnhunderteinundvierzig
breakpoint’s Wayback Archive #01 //1540 Fünfzehnhundertvierzig
Gestern meinen (2 * 3 * 5^2 * 7^2)-ten Tweet verpasst.
Twitterungsbeständig //1539 Fünfzehnhundertneununddreißig
Noch ein kleiner Imbiss, dann geht’s los.
Verleser des Tages: systematisch statt sympathisch
Bloggus Interruptus //1538 Fünfzehnhundertachtunddreißig

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Synchronschluckauf //1753

Als Kind hatte ich öfter mal Schluckauf, aber in den letzten Jahrzehnten nur noch ganz selten (vielleicht alle zwei oder drei Jahre mal).

So war es durchaus bemerkenswert, als ich abends beim Fernsehen vor mich hin hickste.
Ich saß auf der Couch, während Carsten sich gerade etwas zu trinken holte.
Als er sich wieder neben mich setzte, geschah es, dass er – fast simultan mit mir – ebenfalls einen Hickser von sich gab.
„Hey, wir haben gleichzeitig Schluckauf!“, rief ich erstaunt, „ist das jetzt ansteckend, oder aufgrund von Sympathie?“
„Hm“, bestätigte er.
Mein Schluckauf schien danach verschwunden zu sein („Kraweel, kraweel!“), während er noch drei- oder viermal hicksen musste.

Findig und gefällig wie ich nun mal bin, sann ich auf Abhilfe.
Ohne Vorwarnung drehte ich seinen Kopf in meine Richtung und presste meine Lippen auf seine. Ich gab ihm keine Gelegenheit, an meiner Unterlippe zu saugen, wie er es sonst zu tun pflegt, sondern schob ihm meine Zunge weit in den Mund. Nach der ersten Überraschung erwiderte er den Kuss zunehmend fordernd und heftig. Unsere Zungen lieferten sich ein kleines innig-freundschaftliches Gefecht, bis mir meine krumme Haltung auf der Couch zu unbequem wurde, und ich mich wieder zurücksetzte.
Carsten’s Schluckauf war danach kuriert.

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breakplaining: Tunneln //1752

Ursprünglich wollte ich den Tunneleffekt mit einem anderen Ansatz erklären. Aber dann hätte ich vorher noch Potentialtopf, davor (konservatives) Potential und davor noch Kraftfeld erklären müssen. Das hätte zuweit geführt. Also versuche ich es anders.

Im klassischen (Bohr’schen) Atommodell eines Wasserstoffatoms wird das elektrisch negativ geladene Elektron in der Hülle durch die Coulombkraft vom positiv geladenen Kern angezogen. Das Zusammenspiel mit der Zentripetalkraft zwingt es auf eine Kreisbahn.
Klassisch betrachtet ist dieses Elektron also immer in einem festen Abstand (der von der Energie des Elektrons abhängt) zum Kern. Die Quantenmechanik beschreibt nun, dass es sich dort nur mit einer gewissen Aufenthaltswahrscheinlichkeit befindet, die bei diesem Radius halt maximal wird.

Experimente (mit anderen Konstellationen) legen nun nahe, dass das Elektron sich manchmal irgendwo aufhält, wo man es eigentlich gar nicht erwarten würde. Beispielsweise indem es gleichzeitig durch zwei Spalte hindurchpassiert, oder indem es sich in einem Halbleiter gleichzeitig in zwei Löchern aufhält. Hier ist der Welle-Teilchen-Dualismus zu erkennen.
Jetzt gibt es aber auch Fälle, in denen man ein Teilchen irgendwo nachweist, wo es sich aus energetischen Gründen gar nicht befinden dürfte (z.B. dürfte beim Alpha-Zerfall das Alphateilchen gar nicht aus dem Kern herauskommen). Die Energieerhaltung erscheint dadurch verletzt zu sein. Nach Heisenberg darf die Energieerhaltung aber sogar innerhalb eines kurzen Zeitraums verletzt sein, solange dieser innerhalb einer gewissen Unschärfe liegt.

Das Phänomen, dass sich Teilchen (kurzzeitig) dort befinden, wo sie eigentlich nicht sein dürften, nennt man Tunneleffekt. Das Teilchen kann einen Potentialwall nicht überwinden, also „tunnelt“ es hindurch, als würde ein Tunnel durch diesen Wall existieren.

Im übertragenen Sinne bedeutet „Tunneln“ das (definierte) Brechen von Regeln (was in der Nerdszene gelegentlich bei bestimmten Spielen eingesetzt wird). Vorgaben werden flexibel und kreativ ausgelegt.
Tunneln eröffnet also zusätzliche Möglichkeiten, die sonst nicht erreichbar wären.

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Mathemagical Mystery Tour //1751

So, da bin ich wieder, mit dem festen Vorsatz, wieder öfter zu bloggen.

Benjamin hatte mich letztes Jahr gefragt, ob ich ihn zu einem Gastvortrag an einer anderen Universität begleite.
Also fuhren wir dann am Montag zusammen mit Benjamin’s Auto hin.
Das Kolloquium fand am Spätnachmittag statt. Im Rahmen vonBenjamin’s Vortrag sprach ich ebenfalls etwa 0.3 Kilosekunden über meine mathematischen Forschungsergebnisse.
Anschließend gab es noch eine nette fachliche Diskussion, und der Dekan der Fakultät lud uns zum Essen in eine Art Studentenkneipe ein, an dem auch einige andere Fakultätsangehörige teilnahmen.

Strenggenommen hätten wir abends noch zurückfahren können, aber das wäre in Stress ausgeartet (und ich glaube auch, dass Benjamin froh war, mal wieder eine ruhige Nacht zu verbringen). So waren wir in einem Gästehaus untergebracht, und fuhren am nächsten Vormittag wieder heim.

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breakpoint’s Wayback Archive #1C //1750

Wayback zum 27. Februar bis 12. März 2013.

Unsere Wiedervereinigung mussten wir noch wenige Tage aufschieben.
Ich freute mich, dass wir wieder zusammengefunden hatten.
Carsten bat mich, ihn zu einer Veranstaltung zu begleiten.
Wir verbrachten ein gemeinsames Wochenende.
Als ich die Firma wieder aufsuchte, sprach ich auch mit Konrad.
Eine Debug-Session war das Thema.
Michael rief mich immer wieder an.
Auch über Toilettengewohnheiten kann man mal diskutieren.
Die Beschreibung der Veranstaltung, die wir besuchten, nutzte ich zu einer nerdigen Ergänzung.
Ich rekapitulierte ein Jahr Paarbeziehung mit Carsten, dessen Jahrestag wir angemessen feierten.
Kathrin war nicht erfreut, dass wir wieder liiert waren.

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Unbetitelt //1749

Irgendwie bin ich seit dem Urlaub immer noch nicht in meinen richtigen Blogrhythmus hineingekommen.

Anfang nächster Woche bin ich noch zwei Tage verreist (also offenbar offiziell offline). Ich hoffe, dass ich es danach wieder schaffe, regelmäßig zu bloggen.
Diese Reise ist weder Geschäft noch Freizeit, sondern schließt eine Art Teilprojekt ab. Sobald ich das hinter mir habe, dürfte wieder die Alltagsroutine einkehren, so dass ich mehr Zeit und Muße habe, mich dem Blog zu widmen.

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Shine Bright #blogparade //1748

Als Naturwissenschaftlerin zählen für mich nur Tatsachen, und nicht das, was ich vielleicht gerne hätte (auch wenn es manchmal noch so tröstlich wäre).
Ich habe ein naturalistisches Weltbild, bin also ein Bright.
Da dieser Begriff jedoch kaum jemandem etwas sagt, bezeichne ich mich auch als (atheistische) Agnostonaturalistin.
Atheistisch, weil ich an keinen Gott glaube, aber in Klammern, weil ich mich nicht über die Ablehnung von irgendetwas definieren möchte. Ich vertrete auch keinen Antitheismus, so dass ich dem ideellen Konstrukt von Göttern gar keinen Raum gebe.
Agnostisch, weil ich das aber nicht mit letzter und absoluter Sicherheit „wissen“ kann. (Und auch noch so sehr von ihrem Glauben überzeugte Gläubige, können es nicht wissen.) Ockham’s Razor lässt aber für die Existenz spiritueller Mächte nur minimalen Spielraum. Das Restrisiko, dass ich mich irre, liegt in subhomöopathischer Größenordnung, so dass ich es eingehe.
Naturalistisch, weil ich an die Natur (als immanente Realität) glaube, aber nicht an irgendwelche Mythen.

Aus meiner Perspektive sind sämtliche (monotheitischen) Religionen praktisch gleich. Unterschiede zwischen den abrahamitischen Religionen sind lediglich Hyperfeinstruktur.

So weit hatte ich das im Wesentlichen bereits als Füllartikel geschrieben, als ich auf eine Blogparade zum Thema „Gott“ aufmerksam wurde, deren Fragen ich im folgenden beantworten werde.

„Glaubst du an Gott?“
Nein.

„Warum nicht, warum schon?“
Weil ich als Naturwissenschaftlerin nur an das glaube, was sich zumindest grundsätzlich durch Experiment oder Beobachtung belegen lässt. Die Behauptung einer „Transzendenz“ ist pure Ausrede für ungeklärte Phänomene. Das Konzept einer Göttlichkeit gibt eine kausale Wechselwirkung mit Materie nicht her.

„Spürst du ihn manchmal?“
Nein. Ich habe keine Wahnvorstellungen oder Halluzinationen.

„Was hast du für Erfahrungen mit Gott gemacht?“
Wie sollte ich Erfahrungen mit etwas machen, das nicht existiert?

„Welche Religion hast du“
Konfessionslos. Siehe oben.

„Magst du die Idee von Gott oder eher nicht?“
Früher war die Vorstellung irgendwelcher Götter die Antwort auf alles Unerklärliche. Zum Glück ist das heutzutage nicht mehr nötig, so dass man von dieser spekulativen Hypothese Abstand nehmen kann. Als erwachsener, gebildeter Mensch sollte man eigentlich den Glauben an irgendwelche höheren, mystischen Mächte nicht mehr nötig haben.
Außerdem hat der angebliche Wille Gottes schon viel zu oft als Vorwand hergehalten, die grausamsten Untaten und Verbrechen zu rechtfertigen.

„Gibt es deiner Meinung nach ein Leben nach dem Tod?“
Dieser Gedanke kann einem zwar viel Trost und Zuversicht geben. Aber wenn das Gehirn als materieller Träger des Geistes tot ist, dann ist eben Schluss – genauso wie eine hinreichende Gehirnentwicklung auch nötig war, um überhaupt als Fötus oder Kind ein Bewusstsein zu auszubilden.
Nahtoderfahrungen oder ähnliches lassen sich plausibel und hinreichend durch elektrochemische Gehirnprozesse erkären.

Ich beende diesen Blogpost mit einem Zitat des von mir schon öfters in Verbindung der nach ihm benannten Diagramme erwähnten Richard Feynman: „Ich kann damit leben, etwas nicht zu wissen, aber ich möchte nicht an etwas glauben, das möglicherweise falsch ist.“

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Last Christmas //1747

Für alle, die gerne ein wenig Klatsch mögen, liefere ich hiermit ein wenig Klatsch nach:

An jenem besagten Abend war zwischen Verena und Thomas offenbar auch das bevorstehende Weihnachtsfest zur Sprache gekommen.
Verena hatte erzählt, dass sie mit Patrick ausgemacht habe, dass ihre Kinder die Feiertage bei ihm mit seiner Familie (also auch mit ihren Halbgeschwistern) verbringen sollten. Sie selbst hatte ja früher in dieser Stadt gewohnt, und so hat sie noch eine Freundin in der Gegend, die über Weihnachten verreisen wollte, und ihr solange ihre Wohnung überließ.
Verena’s Problem war die bevorstehende Zugfahrt. Alleine mit zwei kleinen Kindern, mit Buggy und Gepäck umzusteigen, und die KInder während der Fahrt stundenlang zu beschäftigen, ist bestimmt kein Vergnügen, weshalb Verena diesbezügliche Befürchtungen äußerte.
Thomas hatte vor, über Weihnachten seine noch lebende Mutter zu besuchen, die in der gleichen Richtung noch etwas weiter entfernt wohnt. Er schlug Verena vor, sie und die Kinder im Auto mitzunehmen, obwohl das einen Umweg in der Größenordnung von fast hundert Kilometern bedeutete.
Verena hatte sein Angebot angenommen, und wie ich später erfuhr, liefen sowohl Hin- als auch Rückfahrt glatt und ohne besondere Vorkommnisse ab.

Und weil wir gerade beim Thema sind:
Es schien zunächst, als sei das Freundschaftsverhältnis zwischen Carsten und Thomas abgekühlt. Aber dann hatten sie doch ein paarmal miteinander telefoniert, wobei auch jener ONS zur Sprache kam. Nachdem Thomas versichert hatte, Kondome benutzt zu haben, war Carsten beruhigt.

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Was Caspar, Melchior und Balthasar nicht suchten //1746

Drückt uns die Daumen, dass wir heute nicht wieder von morgenländisch gekleideten, herumziehenden Banden belästigt werden.

Ein buntes Sammelsurium von Suchabfragen ist wieder zusammengekommen, und soll euch den Jahresbeginn versüßen.
Allmählich mutiert mein Blog zum Nachschlagewerk für Kruziverbalisten.

„binäre einheit“
Bitte 1 bit.

„katze schwanz“
Unter anderem kann die Katze damit beim Springen das Gleichgewicht besser halten.

„kopolieren“
Hab‘ ich das so falsch geschrieben?

„psychologische bedeutung handkuss“
Man gewinnt den Eindruck, dass sich damit jemand einschleimen will.

„tanzverbot neue adresse“
Ist Tanzen dort erlaubt?

„selbst einen blasen“
Wenn einem die Schuhe nicht richtig passen, sind Blasen schnell selbst gelaufen.

„sheldon cooper katzennamen“
Er hat seine Katzen nach den Physikern des Manhattan-Projekts benannt.

„digitalradio störung“
Auch da gibt es viele mögliche Ursachen.

„spanische tastatur online“
Da werden einige Akzente genötigt, n mit Tilde, sowie auf dem Kopf stehende Ausrufe- und Fragezeichen.

„windows lizenz läuft bald ab“
Dann ist es notwendig, sie zu erneuern.

„wupperfocus“
Häh?

„freund+“
Mit dem Plus sind gewisse Vorzüge gemeint, analog zu C++ bezüglich C.

„firma übernehmen ohne eigenkapital“
Ui, das kann problematisch werden.

„pars hab“
„Pars, -tis“ ist Latein für Teil.

„word braucht lange zum öffnen“
Ist bei großen Dateien oder wenig Arbeitsspeicher halt so.

„carsten namenstag“
Das Datum weiß ich nicht.

„anne breakpoint“
Ja, hallo! Hier bin ich.

„darmduft“
Ähem .. hauptsächlich ist das ja Methan, aber halt auch noch ein paar unangenehm riechende Gase.

„shittest bestehen“
Souveränität und Gelassenheit sind hilfreich.

„schizophrenie blog“
Wenn überhaupt, so ist das hier höchstens peripher mal angesprochen worden.

„blutzuckerprotokoll“
Das ist ein Thema für Diabetiker.

„doktorfeier ideen“
Noch lange nicht (aber bestimmt noch bevor der neue Berliner Flughafen in Betrieb genommen wird).

„trennung wegen zu wenig sex“
Wenn sich keine Alternativlösungen ergeben, wäre das ein nachvollziehbarer Grund.

„duschvorgang periodensystem deutsch“
Bei TBBT gibt es so einen Vorhang, aber wohl auf Englisch.

„tantesexgeschichten“
Die Tante mit dem Onkel .. das soll gar nicht so selten vorkommen.

„haartracht kreuzworträtsel 6 buchstaben“
Frisur.

„#btw2017“
By the way, man mag über die Ergebnisse der Bundestagswahl denken, was man will, aber sie bilden die demokratisch ermittelten Verhältnisse ab.

„hygieneprodukt 5 buchstaben“
Binde.

„windows wird vorbereitet“
Ich habe eigentlich gar kein deutsches Windows mehr, noch nicht mal auf einer VM.

„break-point“
Da ist ein Break mitten im Wort.

„nettigkeit synonym“
Freundlichkeit?

„schwachsinniger mensch“
Kretin.

„haba kugelbahn“
Das wäre auch eine Geschenkidee gewesen.

„sperma sammeln“
Da bräuchte man schon etliche Proben, bis da größere Mengen zusammenkommen.

„gezogener wechsel kreuzworträtsel“
Tratte.

„windeltante“
Das soll bestimmt Windowstante heißen.

„latex malpunkt“
\cdot

„joe sephs popcorn kaufen“
Ich achte nicht auf Marken.

„anne will dekollete“
Nur noch im Sommer. Im Winter trage ich aus gesundheitlichen Gründen hochgeschlossen.

„hquer latex“
\hbar

„mit windows update kann nicht nach updates gesucht werden da der dienst nicht ausgeführt wird“
Vermutlich WUAUSERV.

„monatsanfang kreuzworträtsel“
Erster?

„kopfschmerzen kater“
Ach, der Arme!

„domina blog“
Hier nicht so ganz richtig.

„schaumzuckerwaffeln“
Hm, lecker! Die esse ich gern.

„rollige frauen“
Miau!

„omas schperma geschichten“
Permanente Märchen könnten das sein.

„wie geht blasen“
Als Kind durfte ich nur selten Flötespielen üben.

„blendende weihnachten stream“
Mich schüttelt es bei dieser Vorstellung.

„scheinheiliger kreuzworträtsel“
Hypokrit.

„literaturverzeichnis word“
Ich krieg das irgendwie hin, aber kurz beschreiben, wie es geht, kann ich jetzt nicht.

„belegschaft 8 buchstaben“
Personal.

„blogparade“
Im Laufe der Zeit habe ich an etlichen teilgenommen.

„omas fickbilder“
Eine Webcam ist sicher ein willkommenes Geschenk für Großeltern.

„aufgerichteter schwanz“
Die wohl aufrichtigste freudige Begrüßung.

„fourier cis“
Für eine Fourier-Analyse oder -Transformation ist die cis-Funktion nützlich.

„der hund vom nachbarn“
Was bin ich froh, dass es in diesem Haus keine Hunde gibt.

„outlook 2016 farbe ändern“
Die Farbe von was?

„nicht zugeordneten speicher einer partition zuordnen“
Das sollte mit dem Disk Manager gehen.

„ohne slip geschichten“
Das ist eher etwas für den Sommer.

„si parfum werbung“
No!

„bücken und abficken“
Viel Spaß!

„narzisstische partnerin“
Davon weiß ich nichts.

„wie schnell wirkt kräuterblut“
Das ist AFAIK so ein Saft, den man bei Eisenmangel trinken soll. Es dürfte wenige Wochen dauern, bis ein Effekt auftritt.

„betreff weihnachtsmail“
Da gibt es viele Varianten. Aber bitte keinen Anhang zufügen!

„stadt im sauerland 6 buchstaben kreuzworträtsel“
Keine Ahnung. Ich war da noch nie.

„kleinste organische einheit kreuzworträtsel“
Häh? Methan vielleicht?

„betaisierung wikipedia“
Ich bezweifle, dass sich dort etwas darüber findet.“

„hepeating“, „was bedeutet hepeating“
Falschbeschuldigung eines Plagiats (oder so ähnlich).

„schmalzgebäck kreuzworträtsel“
Krapfen, Donut, oder etwas anderes.

„wordpress editor verschwunden“
Das ist mir früher auch einige Male passiert. Jetzt aber schon lange nicht mehr. Ich nutze dafür aber auch einen anderen Browser.

„minimalismus“
Darüber hatte ich mal im Rahmen einer Blogparade gebloggt.

„er lässt mich nicht los“
Das kann doch schön sein.

„breakpoint wenden“
Manchmal wäre es schön, wenn man im Code rückwärts steppen könnte.

„nackte tatsachen“
Bis zum Sommer dauert es leider noch lange.

„drehmoment duden“
Kreuzprodukt aus Kraft und Abstand zur Drehachse.

„falsche dichotomie“
Meistens gibt es noch Abstufungen dazwischen oder ein Kontinuum.

„wir konnten die installation der updates nicht abschließen 1709“
Ist mir auch schon passiert.

„tanzverbot“
Wer an „stillen Feiertagen“ tanzen möchte, sollte das dürfen.

„negativ geladenenes teilchen“
Anion.

„sekretärinnenproblem“
Die streng mathematische Lösung wäre es, die ersten e-tel Kandidatinnen anzuschauen, und danach die nächste, die besser ist, zu nehmen.

„ex lässt mich nicht los“
Tja ..

„volle blase“, „blasen tipps“
Die nächstgelegene Toilette aufsuchen und dort entleeren.

„skuriler sex“
Kann interessant und anregend sein.

„mondtasse“
Hat mich nicht überzeugt.

„wiedersprechen synonym“
Wiederlicher Schreibfehler!

„virtualbox gemeinsamer ordner wird nicht angezeigt“
Damit hatte ich vor Jahren mal Probleme, benutze aber nur noch Network-Shares.

„krankenvorgeschichte 8 buchstaben“
Anamnese.

„tampon zu weit reingerutscht“
Dafür gibt’s das Rückholbändchen.

„darknet bildersuche“
Interessiert mich nicht.

„hexen xxx“
Seltsame Syntax. 0xABC wäre 2748.

„bleibe wohnung französisch“
Manchmal bleibe ich in der Wohnung, statt ins Bureau zu gehen.

„anna von morgenstern porn“
Astronomische Beobachtungen werden immer mehr durch Lichtverschmutzung erschwert.

„koakel“
Der Koala trinkt Kola.

„haartracht kreuzw“
Bei manchen Frisuren muss man Zöpfe kreuzweise flechten.

„nackt am badesee“
Vielleicht im Sommer wieder, vielleicht auch nicht.

„latex schreibschrift“
Das geht irgendwie. Ich nutze das nicht.

„ellipse pille“
Es gibt solche Kapseln in ellipsoider Form.

„letzte suchanfragen“
Bingo! Die sind hier.

„freundeskreis junge Leute 6 buchstaben“
Clique.

„wässrige regelblutung“
Ist mir noch nicht passiert.

„stadt der schildbürger kreuzworträtsel“
Schilda.

„minka porn“
Die genannte Katze war verschmust.

„glückswein“
Glücksschwein oder Glühwein?

„sexappeal beim mann“
Ein (sehr subtiler) Schweißgeruch kann durch die enthaltenen Pheromone äußerst anziehend machen. Riechen nach Rauch oder [Deo|Parfum] ist abstoßend.

„0x7e2“
Das ist die hexadezimale Darstellung von 2018.

„halterlose in der öffentlichkeit“
Sollte kein Problem geben, solange sie nicht rutschen.

„8 bits kreuzworträtsel“
Byte. (Obwohl .. strengenommen ist ein Byte nicht zwangsläufig ein Oktett.)

„shittest männer“
Sonst wird’s schnell langweilig.

„windelgeschichten kindergarten“
In diesem Alter ist Inkontinenz noch weit verbreitet.

„algorithmus genitiv“
Im Deutschen genauso wie Nominativ, Dativ und Akkusativ.

„sänger mit tiefer stimme kreuzworträtsel“
Bass.

„sine tempore unterwäsche“
Im Sommer brauche ich dazu keine Zeit.

„kondom halb abgerutscht schwanger“
Tja .. das kann passieren.

„matrazentest“
Unsere neue Matraze ist inzwischen eingeschlafen.

„poppen für jobben“
Auch eine Erwerbsmöglichkeit.

„googledir“
Nicht mein Thema.

„outdoor schlampe“
Ach, wann wird es endlich wieder Sommer ..

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Previous And Next Holidays //1745

Erst einmal allen ein frohes neues Jahr – oder wie wir in der alten Heimat zu sagen pflegen: „Brosstneujohr!“

Seit gestern Nacht sind wir wieder zurück.
Der Urlaub war schneelos und so richtig schön langweilig, mit gutem Essen und angenehmen Spaziergängen. Ich mag langweilig. Das bedeutet, keinen Stress zu haben. Allerdings gelang es vor allem Carsten diesmal nicht, so richtig abzuschalten.
Das neue Jahr begannen wir (bereits mit einigen Cocktails abgefüllt) rutschig, indem wir darauf anstießen.

Ich lasse es hier im Blog – genauso wie im Büro – erst mal langsam angehen. Das bedeutet, dass auch das Blog vorläufig noch auf Sparflamme brennt, ich also nicht jeden Tag bloggen möchte. Gebt mir noch ein wenig Zeit, mich wieder im Alltag einzufinden. Meine Blogmotivation ist momentan nicht die beste.

Meine Eltern hätten sich gewünscht, dass ich sie wieder einmal besuche, am besten während der Weihnachtsferien. Aber ohne Carsten, dessen Terminkalender bereits wieder voll ist, gehe ich da nicht mehr hin.
Wir haben jetzt Ostern dafür vorgesehen. Da machen wir einen Kurzurlaub in der Gegend, und besuchen dabei auch meine Eltern. Ostern ist diesmal Anfang April (dann brauche ich schon mal keinen Aprilscherz zu bloggen – dabei hatte ich schon eine schöne Idee dafür), so dass ich hoffen kann, dass bis dann der dortige Schnee weggetaut ist. Sicher kann ich es allerdings nicht wissen. Ich würde lieber irgendwohin fahren, wo es wärmer ist.

Heute gegen 9 Uhr mitteleuropäischer Zeit befindet sich der Schwerpunkt des Erde-Mondsystems an seinem sonnennächsten Punkt. Ab jetzt wird sich die Erde während des nächsten halben Jahres wieder um etwa 5 Gigameter (zum Vergleich: der Mond ist ungefähr 383 Megameter entfernt, der Erddurchmesser beträgt 40/pi Megameter) von der Sonne wegbewegen.

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Guten Rutsch! //1744

Es gibt heute nur ein kurzes, urlaubliches Lebenszeichen.

Ich wünsche allen meinen Lesern einen guten Rutsch, sowie ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 0x7E2.

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breakpoint’s Wayback Archive #1B //1743

Wayback zum 8. bis 26. Februar 2013.

Ich erzählte ein wenig, welche Fernsehprogramme mich interessieren.
Nachdem ich überlegt hatte, einen Osterhasen zweckzuentfremden, ließ ich es doch bleiben.
Stattdessen legte ich mir einen großen Gymnastikball zu.
Auf einer Veranstaltung lief mir unerwartet Carsten über den Weg.
1 + 1 = 3. Der mathematische Beweis ist hier nachzulesen.
Wieder mal bloggte ich Suchanfragen.
Das Treffen mit einem Kontakt eines Dating-Portals war unerfreulich.
Ich kaufte mir blaue Strümpfe und definierte „Blaustrumpf“ als „gebildete Frau“.
Bei meiner Arbeit gab es viel zu tun und Frust wegen der Inkompetenz der Verantwortlichen.
Ich erinnerte mich an ein weiteres Zahlenspielchen.
Als Carsten mich (vorgeblich wegen einer Mietangelegenheit) aufsuchte, führte dies dazu, dass ich unserer Beziehung noch eine Chance gab.

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Jahreszeitliche Grüße //1742

Nachher brechen wir auf in ein paar wohlverdiente Urlaubstage.
Der Jahresendspurt dieses Jahr war wieder mal stressig, aber ich habe dann doch noch alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte.

Ich weiß noch nicht, inwieweit ich Gelegenheit oder Lust habe, beim Blog vorbeizuschauen. Also wünsche ich euch allen bereits jetzt frohe und geruhsame Feiertage, und falls wir uns vorher nicht mehr lesen, auch bereits einen guten Jahreswechsel.

Zur Überbrückung meiner Abwesenheit gibt es im Laufe der Woche noch einen (bereits vorgeplanten) Wayback-Eintrag.

So, das war’s erst mal.
Habt eine schöne Zeit bis 2018!

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Ausgestanden //1741

Da die Sekretärin unser Unternehmen verlässt, gab es gestern noch eine kleine Firmenfeier für ihren Ausstand. Sie ist zwar heute noch da, und erledigt ein paar Abschlussarbeiten, bzw. räumt ihren Schreibtisch, aber da bereits ein großer Teil der Belegschaft heute bereits im Urlaub ist, zogen wir die Feier einen Tag vor.

Der Chef hielt eine kurze Ansprache, in der er sich bei der Sekretärin für ihre stets zuverlässige und kompetente Arbeit dankte, und ihr alles Gute für ihre weitere Zukunft wünschte (so ähnlich steht das dann wohl auch in ihrem Arbeitszeugnis). Dann übergab er ihr noch ein Abschiedsgeschenk.

Der Betriebschor sang erst ein paar Weihnachtslieder (nicht allzu anspruchsvoll, aber für einige gibt es wunderschöne Chorsätze).
Danach eine Art Hommage (oder heißt das „Femmage“?) an die Sekretärin, deren Text die Chefin als Lyrics für einen populären Song geschrieben hatte. So hatte der Betriebschor doch gleich einmal einen sinnvollen Einsatzzweck, den alle Sänger nachvollziehen konnten. Der Chef ließ es sich nicht nehmen, dazu die Begleitung auf dem Keyboard zu spielen. Da wir den Text an die Wand projizierten, konnte jeder, der wollte, mitsingen. Die Sekretärin hatte zum Schluss fast Tränen in den Augen. So gerührt war sie.

Es gab noch ein kleines Buffet, bevor die Feier in den Feierabend überging.

Danach machte ich allerdings den Fehler, noch einmal nach meinen geschäftlichen Mails zu schauen. Ein früherer Kunde hatte eine Mail mit einem fünfzehn Megabyte großen Anhang geschickt. Ich verstand von der Landessprache gerade genug, um zu verstehen, dass das ein Weihnachtsgruß sein sollte.
Wann spricht es sich endlich herum, dass solche Riesenanhänge unwillkommen und unprofessionell sind?

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Omnia mea mecum porto – #Blogparade //1740

Dies wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit meine letzte Blogparadenteilnahme in diesem Jahr. Es geht dabei um Minimalismus, also um einen Lebensstil, der sich mit den einfachsten und nötigsten Dingen begnügt.
Einen Minimalismus im engen Sinne verfolge ich nicht, schon gar nicht aus Überzeugung oder Prinzip.

Für mich als Konsumvermeider ist eine eher spartanische Lebensweise kein Verzicht oder Einschränkung, sondern schon fast Bedürfnis. Ich bin von Natur aus sparsam und genügsam. Alles, was man nicht braucht, ist nur Ballast, nimmt Platz ein oder fängt Staub. Im Laufe der Zeit sammelt sich auch so zuviel Zeug an, das man irgendwann mal benutzt hat, aber später nicht mehr weiter verwendet. Ich mag keine Resourcenverschwendung und lehne eine Wegwerfmentalität ab.
Beispielsweise hebe ich Verpackungsmaterial oder leere Plastiktüten immer auf, weil ich sie ja noch einmal brauchen könnte. Da kommt einiges zusammen.

So habe ich z.B. kein Auto, und mein Smartphone benutze ich nur sehr selten, und auch dann nur für dringende Telefongespräche.
Damit habe ich bereits einen Teil der Fragen der Blogparade beantwortet.

Eine weitere Frage ist, ob ich die Wichtigkeit mancher Anschaffungen hinterfrage. Aber selbstverständlich tue ich das. Ich kaufe nie etwas, nur weil es mir gefällt, sondern weil es einen Bedarf erfüllt, und für mich einen Nutzen hat.

Was Computerkram betrifft, so bin ich großzügiger. Wenn ich mir z.B. einen neuen Compiler anschaffe, dann kommt dieser mir ja auch beruflich zugute.
Ebenso brauche ich geschäftlich eine repräsentative Garderobe, an der ich nicht so viel sparen kann, wie ich gerne möchte. Dafür trage ich in meiner Freizeit umso lieber alte Kleider (teils über zwanzig Jahre alt), die viele andere Leute schon längst abgelegt und ausrangiert hätten. Aber für mich sind sie bequem, und sie passen auch meistens noch. Das macht den Aufwand wett, gelegentlich ein Loch zu stopfen, oder eine aufgegangene Naht wieder zuzunähen.
Für Hobbys oder Freizeitgestaltung würde ich ja sogar Geld ausgeben, aber in der Tat ist es so, dass meine Hobbys keine (nennenswerten) Kosten verursachen, die über das hinausgehen, was ich sowieso brauche.

Vieles ist unnötig. Als Stadtmensch braucht man nicht unbedingt ein Auto. Das sieht auf dem Lande allerdings anders aus. Insofern muss man immer die persönliche, individuelle Situation betrachten. Wobei ich schon meine, dass die meisten Leute heutzutage viel zu viele Ansprüche stellen, und es für selbstverständlich halten, dass ihnen alles mögliche zusteht.
Soweit sie die Finanzierung aus eigener Kraft erwirtschaften, ist nichts dagegen zu sagen, wenn sie sich selbst die eine oder andere Extravaganz gönnen. Aber leider ist die Mentalität weit verbreitet, die Gesellschaft (sprich die Steuerzahler) müsse sogar für Luxus von Personen aufkommen, die selbst nichts zu ihrer Lebenshaltung beitragen wollen.

Wochenendhaus, Whirlpool, Urlaubsreisen, Restaurantessen, .. das alles brauche ich nicht wirklich, aber es macht das Leben etwas angenehmer. Ich könnte allerdings leicht darauf verzichten, und würde es auch klaglos, wenn ich es mir nicht leisten könnte.

OT möchte ich noch auf die heutige Wintersonnenwende (hurra!) hinweisen, die um 17:28 UTC+1 Uhr stattfindet.

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Triggerwarnung: Es seifenopert //1739

Wenn ich die Beiträge meines Blogs durchschaue, kommt mir manches wie eine billige Fernsehsoap vor. Aber kein Drehbuchautor ist so einfallsreich wie das Leben.
Puh, wo fang‘ ich diesmal an? Am besten am Anfang.

Verena hatte kürzlich zufällig erfahren, dass ihr Vater und ihre Chefin früher eine Paarbeziehung gehabt hatten. Ziemlich aufgewühlt war sie zu mir gekommen. Ich hatte ihr das wenige erzählt, das ich von dieser Zeit weiß, und ihr völlig arglos vorgeschlagen, bei Thomas, der diese alten Zeiten miterlebt hatte, nachzufragen.
Verena hatte einige Tage später auch mit Carsten telefoniert und die Angelegenheit angesprochen, aber er war (wohl aus bestimmten Gründen) nicht weiter darauf eingegangen. Ob sie mit Lydia darüber geredet hat, weiß ich nicht.
Noch einige Tage später hatte sie mit Thomas ein Treffen vereinbart, und traf sich mit diesem in dessen Wohnung.
Sie muss innerlich recht aufgewühlt gewesen sein, denn Thomas versuchte sie zu beruhigen, indem er ihr Wein anbot, dem sie in der Folge wohl reichlich zusprach (was sie sonst nicht gewohnt ist).
Hm .. was soll ich sagen .. Thomas ist seit einiger Zeit wieder Single, Verena auch, und außerdem erschüttert und alkoholisiert. Thomas wollte sie wohl trösten, nahm sie in den Arm … Nicht wirklich überraschend landeten sie zusammen im Bett.

Jetzt hätten sie es dabei bewenden lassen können, aber Verena erzählte Sonja ein paar Tage später davon – dass sie das eigentlich gar nicht gewollt hätte, und wegen des Alkohols gar nicht richtig gewusst hätte, was los gewesen sei. Ganz in #metoo-Manier fiel es Sonja ein, dass Thomas sie einmal vor dreißig Jahren oder so angeblich begrabscht hätte, und sie drängte Verena, bei der Polizei Strafanzeige zu stellen, oder sich zumindest von ihrer Schwägerin anwaltlich beraten zu lassen.
Thomas hatte vor drei Jahren ja schon einmal so ein Verfahren am Hals, das später zwar eingestellt wurde, aber er wurde eben bereits aktenkundig. Er hat jetzt Glück, dass wir hier noch keine schwedischen Verhältnisse haben.

Wenigstens hatte Verena noch genug Verstand, nicht gleich auf Sonja’s Ratschläge einzugehen, sondern erst einmal mit ihrem Vater zu reden.
So stand sie eines Abends wieder vor der Tür. Sowohl Carsten als auch sie selbst wollten, dass ich bei ihrem Gespräch dabei bin.

Zunächst erzählte Verena die ganze Geschichte noch einmal. Carsten runzelte die Stirn, sagte aber nichts. Offenbar hatte er von Thomas noch nichts von der Angelegenheit erfahren.
„Warum bist du denn zu Thomas in die Wohnung gegangen?“, ergriff ich schließlich das Wort, nachdem Verena geendet hatte, und Carsten keine Anstalten machte, sich zu äußern, „ihr hättet euch doch auch an einem neutralen Ort treffen können.“
„Ich habe mir nichts dabei gedacht, wollte eigentlich auch nicht, dass vielleicht fremde Leute zuhören. Und Thomas hatte gesagt, dass er abends müde sei, und nicht mehr ausgehen wolle. Ich hatte selbst ja auch gar nicht den Nerv, irgendwo essen zu gehen oder so, sondern wollte einfach nur kurz mit ihm reden.“
„Hat Thomas auf dich irgendeinen Druck ausgeübt, oder dich in irgendeiner Weise gezwungen?“
„Nein .. aber da war der Wein .. und ich war nicht mehr richtig bei Sinnen .. Ich wollte das doch gar nicht!“
„Aber du bist doch eine erwachsene Frau, die mit so einer Situation umgehen können sollte.“
Sie begann zu weinen. Carsten saß mit versteinerter Miene schweigend daneben.
„Hast du ihm gesagt oder sonst irgendwie klar gemacht, dass du nicht willst?“, nahm ich das Gespräch wieder auf.
„Ich .. ich weiß nicht, ich glaube nicht“, erwiderte sie unter Schluchzen, schien sich aber allmählich wieder zu fangen.
„Woher sollte er dann wissen, dass es dir nicht recht ist? Schließlich kann er ja keine Gedanken lesen.“
Geräuschvoll zog sie die Nase hoch, wirkte aber wieder einigermaßen gefasst.

Sie bat Carsten dann, sie nach Hause zu Sonja zu fahren.
Carsten nickte, nahm den Autoschlüssel und sagte mir, dass ich nicht auf ihn warten solle, weil er noch laufen gehen wolle.

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Vorgestellt (5 bis 9) //1738

Mittlerweile gab es noch ein paar weitere Vorstellungsgespräche für die freie Sekretärinnenstelle.

Bei Kandidatin 5 kam immer wieder – eigentlich unbeabsichtigt – ihre Krankengeschichte zur Sprache. Es scheint, als ob sie in den letzten zwei oder drei Jahren bei ihrem alten Arbeitgeber öfter krank als arbeitsfähig gewesen war. Es ist mir egal, ob sie tatsächlich krank war, oder krank gemacht hat. Ich stelle niemanden ein, bei dem das Risiko häufiger Ausfälle absehbar derart hoch ist.
Kandidatin 6 erschien erst gar nicht zum vereinbarten Termin, und ließ auch sonst nichts mehr von sich hören.
Kandidatin 7 war übertrieben aufgebrezelt, und trug ein auffallend tiefausgeschnittenes Oberteil, das sie jedoch sofort mit einer Art Schal abdeckte, als sie gewahr wurde, dass ich das Bewerbungsgespräch führen würde.
Kandidatin 8 erschien mit über zwanzig Minuten Verspätung. Hätte sie eine weite Anreise gehabt oder eine stichhaltige Begründung, so hätte ich darüber hinweggesehen. Aber ein beiläufiges „bin wohl ein wenig später dran“ ist als Entschuldigung nicht akzeptabel. Wir legen bei unseren Angestellten großen Wert auf Zuverlässigkeit. Dazu gehört auch Pünktlichkeit.
Kandidatin 9 kam mir ziemlich albern vor. Sie kicherte fast nach jedem Satz, und war äußerlich ein winziges Persönchen. OK – dazu kann sie nichts, aber wenn sie so völlig aus der Reihe tanzt, so passt sie einfach nicht in unsere betriebliche Umgebung hinein.

Tja, wie es aussieht, wird es wohl bei der jungen, unsicheren Kandidatin 4 bleiben. Naja, älter wird sie von allein, und die Unsicherheit gibt sich hoffentlich, wenn sie berufliche Erfahrung sammelt. Wenn sie wenigstens vier oder fünf Jahre hier durchhält, bevor sie sich in Elternzeit verabschiedet, soll’s mir ja recht sein.
Ich treffe diese Entscheidung aber nicht allein. Die Personalabteilung hat noch für diese Woche ein Vorstellungsgespräch mit ihr bei Carsten ausgemacht. Er soll dann entscheiden, ob wir sie einstellen, oder nächstes Jahr die Suche fortsetzen.

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Schrumpel //1737

Aufgrund der Umbauarbeiten müssen wir den Whirlpool vorübergehend außer Betrieb nehmen. Wir hatten ihn ohnehin nur sporadisch genutzt, da das Aufheizen und Drumherum schon immer ein gewisser Aufwand war.
Wir wollten ihn also am Wochenende noch einmal ausnutzen, bevor er abgebaut wird.

Wir hatten beide am Wochenende einiges zu tun gehabt. Ich machte irgendwann einen Schlussstrich, und erklärte Carsten, dass ich jetzt in den Whirlpool zu gehen gedenke.
Er grummelte ein wenig herum, und meinte, ich solle schon einmal vorgehen. Er käme später nach, wenn er eine bestimmte Arbeit abgeschlossen hätte.
Also ging ich hinunter zum Whirlpool, zog mich aus und ließ mich ins warme Wasser gleiten. Auf das Blubberblubber lege ich weniger Wert, weshalb ich den Sprudelbetrieb nicht einschaltete.

Carsten ließ sich Zeit, viel Zeit.
Es ist nicht so, dass ich mich langweilte. Ich ließ meine Gedanken schweifen, sinnierte über Geschehnisse der letzten paar Wochen, rekapitulierte meine To-Do-Liste für die kommende Woche, und plantschte ein wenig herum. Als meine Finger aufgrund der Osmose zwischen dem Poolwasser und meiner innerzellulären Flüssigkeit schrumpelig geworden waren, wollte ich nicht länger warten, sondern war eben im Begriff aufzustehen, als ich ein Geräusch hörte, das darauf hindeutete, dass Carsten im Anmarsch war.

„Ich wollte gerade raus“, begrüßte ich ihn, als er in den Raum trat.
„Tut mir leid. Es hat doch länger gedauert, aber ich wollte nicht zwischendurch unterbrechen.“
Ich zuckte die Schultern, und überlegte, ob ich trotz Schrumpelfinger noch im Wasser bleiben, oder die Poolsitzung zumindest unterbrechen solle.

Während ich noch unschlüssig war, war Carsten bereits in den Pool gestiegen, und legte sogleich den Arm um mich. „Hoffentlich hast du dich nicht zu sehr gelangweilt.“
„Es ging. Ich habe mir überlegt, dass ich nur aufgrund einer sexueller Beziehung in die Position einer Führungskraft gekommen bin.“
„Das stimmt doch gar nicht. Du hast mich mit deiner Persönlichkeit überzeugt. Ich vertraue dir. Und mit deiner fachlichen Kompetenz und Intelligenz. Sonst hätte ich dir das nicht zugetraut, und dir sicher nicht diese Verantwortung übertragen. Die sexuelle Beziehung existiert unabhängig davon“, er strich unter der Wasseroberfläche über meine Hüften, „und zwar weil du so einen wahnsinnig geilen Körper hast.“ (Nun ja, solange die einzigen schrumpeligen Gliedmaßen im Pool osmosebedingt Finger und Zehen sind ..)
„Ja, klar, Schatz. Ich meinte ja auch, dass ich diese Führungsposition nur dir zuliebe übernommen habe, anstatt weiter meiner Selbständigkeit nachzugehen. Ohne unsere sexuelle Beziehung hätte ich dir diesen Gefallen bestimmt nicht getan, dir meine volle Arbeitskraft zu widmen. Du hast mich mit Sex geködert.“ Ich hob mein ihm nächststliegendes Bein über seines und tastete nach seiner Leibesmitte, wo sich das Testobjekt zur Inkompessibilität befand.
Er lehnte sich genießerisch zurück. „Dann waren meine Liebhaberqualitäten wenigstens auch einmal zu etwas nütze.“

Ich rutschte vollends auf seinen Schoß und gab ihm Gelegenheit zu einer weiteren Evaluierungsexpedition, um meine feucht-heißen inneren Subtropen zu erkunden.

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breakpoint’s Wayback Archive #1A //1736

Wayback zum 23. Januar bis 7. Februar 2013.

Es gab Steckerprobleme an meinem Notebook.
Weil mein Wecker klingelte, konnte ich einen erotischen Traum nicht zu Ende träümen.
Bei einem Beratungstermin lernte ich Michael kennen, mit dem ich mich später in der Stadt vergnügte.
Ich bloggte die Geschichte, wie es zu meiner beruflichen Selbständigkeit kam.
Es gab ein paar allgemeine Gedanken zu meiner Bloghäufigkeit.
Als Frau hat man einen großen biologischen Nachteil.
Bei einer Erledigung im Rathaus traf ich zufällig Konrad, den damaligen CIO von Novosyx.
Ich machte ein paar Erfahrungen mit Windows 8.
Kathrin’s Versuch, mich zu verkuppeln schlug fehl. Ein Telefonanruf von ihr nervte mich.
Ich erinnerte mich an eine kleine Zahlenspielerei.
Das Treffen mit einem Online-Dating-Bekannten lief so etwa mittelmäßig.

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Lenztweets //1735

Es folgen die – versprochen! – letzten wiederverwendeten Tweets in diesem Jahr. Ich veröffentlichte sie zwischen dem 25. April und dem 9. Mai 2017.

Habe feministische Strohmänner, die ihre eigene bornierte Androphobie auf andere projizieren, so satt!
Verschreiber des Tages: Schittstelle statt Schnittstelle
Eingetütet //1537 Fünfzehnhundertsiebenunddreißig
Versprecher des Tages: Schelle statt Shell
Zum Glück verterminiert //1536 Fünfzehnhundertsechsunddreißig
Verleser des Tages: verabscheuen statt verabschieden
breakpoint’s Wayback Archive #00 //1535 Fünfzehnhundertfünfunddreißig
Und dann hat auch noch eines meiner Lieblingscafés zugemacht.
„Wenn es feucht ist, hat es auch seinen Reiz.“ – Ha!
Nur weil er nicht die Straße entlanglaufen wollte, führt er mich durch matschige Wiesen. #NasseFüße #eklig
Search Me! //1534 Fünfzehnhundertvierunddreißig
Ich nenne mich jetzt auch Männerforscherin. Meine wissenschaftliche Kompetenz ist größer, meine Erfahrung tiefergehend.
Verleser des Tages: Raucherinnen statt Rednerinnen
Der fensterlnde Nachrichtendienst //1533 Fünfzehnhundertdreiunddreißig
Verleser des Tages: Finsterling statt Finetuning
May the force //1532 Fünfzehnhundertzweiunddreißig
Besser herzlos als hirnlos.
Verhörer des Tages: Kopulation statt Population
Kopftuchwetter. Und das im Mai!
breakpoint’s Wayback Archive – coming soon //1531 Fünfzehnhunderteinunddreißig
Verleser des Tages: eizellen statt einzelnen
Licht und Schatten //1530 Fünfzehnhundertdreißig
Verleser des Tages: Erniedrigung statt Erinnerung
XXX iX //1529 Fünfzehnhundertneunundzwanzig
Verhörer des Tages: hysterisch statt historisch
Wo ist nur mein Besen abgeblieben? Den brauch ich doch heut abend! #Accio
#30DayMusicChallenge
Ist die Gravitation böse, weil ich mir weh tue, wenn ich hinfalle?
Quote ist immer doof. Und ganz besonders diese typographischen Quotes bei @Wordpressdotcom
Verschreiber des Tages: spanks statt sparks
Twitter immer wieder //1528 Fünfzehnhundertachtundzwanzig
Verleser des Tages: unüblich statt weiblich
#TechnikTag für Alle! #GirlsDay #BoysDay //1527 Fünfzehnhundertsiebenundzwanzig
So, geschafft! Details über den #Zukunftstag gibt’s morgen im Blog. #GirlsDay #BoysDay #Techniktag. Jetzt erst mal einen Kaffee!
Nochmal Pause für mich. #TechniktagFürAlle ist bisher ganz gut gelaufen. #GirlsDayIsSexism
Mails nach Japan, Belarus und USA .. gerade heute mal wieder viel Kundenkommunikation.
11 Jugendliche erschienen. Machen gerade ihre 1. Session. #Girlsday #Boysday #Zukunftstag #Schülertag #Techniktag
Auf in den Kampf! Alles bereit. #Girlsday #Boysday #Zukunftstag #Schülertag #Techniktag
Der Ohrwurm //1526 Fünfzehnhundertsechsundzwanzig
Einmal werden wir noch wach, heißa – dann ist #Zukunftstag! #GirlsDay #BoysDay #TechnikTag
Bei leichtem Regen oder Wind trage ich gerne ein Kopftuch. Aber aus „Solidarität mit religiösen Gründen“ ganz bestimmt nicht.
Wenn ich’s recht bedenke, wäre so eine Barbie ein tolles Geschenk für meine Stiefenkelin oder Nichte.
Die Augenfarbe passt nicht, aber vom Typus her kann ich mich gut identifizieren.
Neue Marketing-Idee: Barbie als Avatar. Diese würde mich schon recht gut treffen.
Verhörer des Tages: Erdbeeren statt Erdbeben
Nur bei uns dürfen Jungen technische Berufe kennenlernen.
Heute keine Termine, sondern Vorbereitungen für Zukunftstag. #GirlsDay #BoysDay
Männersolidarität //1525 Fünfzehnhundertfünfundzwanzig
Verleser des Tages: Handschellen statt Handtaschen
Übrigens habe ich sogar ein Kurvenlineal.
Einen Teil der Kommentare beantwortet. Der Rest muss bis später warten.
Das katholische Landmädchen //1524 Fünfzehnhundertvierundzwanzig

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Sine tempore //1734

Es hatte sich ergeben, dass ein Führungskräftemeeting kurzfristig notwendig wurde. Da kein anderer Termin zu finden war, an dem alle Zeit hatten, beraumte der Chef kurzerhand einen Termin früh pünktlich um acht an.

Ich fuhr am Morgen also bereits mit ihm ins Büro, um am Meeting teilzunehmen. Da der Chef selbst schon um halb neun einen anderen wichtigen Termin hatte, dauerte das Meeting nur gut 25 Minuten. In dieser Zeit konnten aber nicht alle Topics der Agenda abschließend besprochen werden.

„Wir treffen uns morgen wieder um 8“, erklärte der Chef bestimmt, als die Besprechung am Ende war. Unwillkürlich entfuhr mir ein leises Schnauben.
„Hast du damit ein Problem, Anne?“, fragte er mich scharf.
Da er mich in Anwesenheit der anderen darauf angesprochen hatte, war es mir egal, wenn sie meine Antwort hören könnten. „Du weißt selbst, dass ich meistens kurz nach dir aufstehe, aber ich brauche früh einfach ein wenig Ruhe für mich allein, bis ich richtig ansprechbar bin.“
„Das wirst du morgen schon noch einmal schaffen“, erwiderte er etwas milder, und ohne weiter nachzuhaken. Schließlich dürfte es nicht in seinem Interesse liegen, hier vor den Führungskräften auszubreiten, aus welchen Gründen ich nicht einfach eine halbe Stunde früher aufstehe, um genügend morgendliche Muße zu finden.

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Not So Smart //1733

Um die Ergebnisse des Dialogtreffens mit den Nutzern unserer Geräte zu eruieren, hatte ich gleich am nächsten Tag eine Nachbesprechung mit Ulrich und Werner angesetzt. Ich hätte mir auch Carsten als Teilnehmer gewünscht, aber er war an diesem Tag geschäftlich unterwegs. Eigentlich hätte Werner ihn sogar begleiten sollen, aber jener war für meine Besprechung nötiger, sonst hätte ich die gleich verschieben müssen, und das wäre dann heuer vermutlich nichts mehr geworden, und nächstes Jahr wären alle Einzelheiten schon wieder vergessen gewesen.

Was also kam heraus?
Für die Geräte selbst gibt es ein paar realisierbare Verbesserungswünsche, um die sich Ulrich kümmern wird.

Was die Software betrifft, so waren die Äußerungen äußerst vage und ungenau, teilweise sogar widersprüchlich. Es hat sich jedoch ein Wunsch herauskristallisiert, um dessen Umsetzung ich nicht herumkommen werde.
Und zwar möchten einige Anwender die Geräte über Äpps bedienen können. Die Bedienung über Mobilgeräte ist zwar bereits über die von mir eingeführte HTTP-Schnittstelle im Browser durchaus möglich, aber den Anwendern wohl zu umständlich. Die wollen ausdrücklich Äpps für ihre Smartphones.

Ich selbst bin ja Handyvermeider, und entsprechend kenne ich mich mit Äpps überhaupt nicht aus. Aber sei’s drum. Ich werde noch in diesem Jahr eine Besprechung mit meinen Jungs ansetzen, um herauszubekommen, ob jemand davon schon Erfahrung in der Äpp-Entwicklung hat. Es werden wohl zwei Plattformen unterstützt werden müssen – Android und Äpple-iPhone. Windows Phone ist ja inzwischen praktisch tot.

Mir graut vor dem Aufwand. Das ganze muss konzipiert, spezifiziert, implementiert, dokumentiert, validiert, verifiziert, evaluiert, zertifiziert, und was weiß ich noch alles werden.
Was eventuelle rechtlichen Implikationen betrifft, sollen sich meine beiden Spezialisten mal schlau machen.

Sorgen machen mir auch die kurzen Update-Zyklen der Betriebssysteme mobiler Kommunikationsgeräte. Wenn die Äpps auf einer Version funktionieren, heißt das nicht, dass sie auch bei einer neueren Version funktionieren. Das ist bei anderen Betriebssystemen zwar auch ein Problem, aber Updates kommen dort nicht ganz so oft vor. Außerdem hängen die dafür genutzen Computer üblicherweise gar nicht am öffentlichen Internet, sondern werden nur unter administrieller Aufsicht aktualisiert, was die Angelegenheit besser planbar macht.

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Neulich im Internet //1732

Im Internet sind viele Leute unterwegs.
Wirklich viele.

Kein Wunder, dass dabei auch welche sind, die .. naja, sich nicht so verhalten, wie man es rationalerweise erwarten würde.
Da gibt es beispielsweise solche, die nicht mehr zwischen Kritik und anderer Meinung auf der einen Seite und Beleidigungen und Anfeindungen auf der anderen Seite unterscheiden können, sich bei jeder harmlosen Gegenrede sofort als Hatespeech-Opfer inszenieren, aber gleichzeitig selbst nicht mit Schimpfworten und vulgärer Gossensprache sparen.
Oder Leute, die Lebenserfahrung auf Kindergartenniveau mit Borniertheit kombinieren, aber sich gleichzeitig den vollen Durchblick einbilden, obwohl ihre selbstgewählten Scheuklappen jeden Blick versperren.
Und es sind Leute, die rationalen Begründungen nicht zugänglich sind, weil für sie nur die eigenen, subjektiven Gefühle zählen. Ich weiß schon, dass die rote Pille der Erkenntnis nicht leicht zu schlucken ist, schwer im Magen liegen kann, und bisweilen zu Nebenwirkungen wie massiven Verdauungsproblemen oder heftigen Bauchschmerzen führt.

Mit solchen Leuten zu reden, ist nicht zielführend. Wann werde ich das endlich lernen? Da bemühe ich mich, Tatsachen oder kausale Zusammenhänge anschaulich und leicht verständlich aufzubereiten, aber die Reaktion darauf besteht darin, dass gewisse Personen sich angegriffen fühlen. So macht das alles keinen Spaß, und bringt nichts. Vielleicht sollte ich mich mehr zurückhalten, und die Leute einfach aus den Konsequenzen ihres eigenen Handelns lernen lassen.

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Softe Jahresabschlussfeier //1731

Da wir heuer im Sommer ein Grillfest mit der Belegschaft gefeiert hatten, gibt es keine offizielle Jahresabschlussfeier mehr.
Als mich meine Mitarbeiter fragten, ob trotzdem eine Feier geplant sei, verneinte ich, und meinte, es stünde ihnen aber offen, sich privat zu einer kleinen Feier zu treffen. Seine Kosten müsse halt jeder selbst tragen.

So hatten sie dann tatsächlich ausgemacht, sich abends in einer Gaststätte zu treffen. Da es sich ohnehin um ein privates Event handelte, brachten auch einige ihre Partnerin mit (darunter auch die, der ich vor einiger Zeit im Einkaufszentrum begegnet war).
Ich war ebenfalls gebeten worden, doch zu kommen, und so war ich zusammen mit Carsten hingegangen, als das Treffen bereits vor etwa einer halben Stunde angefangen hatte. Carsten und ich zwängten uns auf zwei freie Plätze und teilten uns ein Bier. Wir hatten nicht die Absicht, uns länger aufzuhalten, sondern wollten nur einmal vorbeischauen, um uns dort sehen zu lassen.

Es wird mir wohl immer unergründlich bleiben, warum manche Leute, obwohl sie wissen, dass sie keinen Alkohol vertragen, sich dennoch alkoholische Getränke bestellen. Ein Mitarbeiter, der sich alkoholisiert schon öfter daneben benommen hatte, übergab sich diesmal auf den Fußboden.
Wie es weiterging, kriegte ich nicht mehr mit, denn Carsten und ich waren zu der Zeit bereits an der Garderobe, um unsere Jacken anzuziehen, und verließen die Lokalität bald darauf.

Übrigens, weil es mir gerade einfällt – im Sommer hatte ich trotz Bedenken einen Asperger-Betroffenen für eine freie Entwicklerstelle eingestellt. Meine Bedenken erwiesen sich als gegenstandstandslos. Ich komme prima mit diesem Mitarbeiter aus, und auch bei seinen Kollegen ist er inzwischen gut integriert.

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Meeting The (L)Users //1730

Anfangs hatte ich mich dagegen gesträubt, mit den Nutzern unserer Geräte im Rahmen einer kleinen Veranstaltung in einen Dialog zu treten, aber schließlich hatte ich mich doch dazu bereit erklärt.

So brach ich also vor einigen Tagen zusammen mit Ulrich (Leiter der Geräteentwicklung) und Werner (Assistent der Geschäftsleitung) in einem Kleintransporter zu einer nahegelegenen Stadt auf. Das Event begann erst am Spätvormittag, um einigen Teilnehmern mit weiterer Anreise eine Hotelübernachtung zu ersparen.

Am Zielort angekommen, war es zuerst nötig, Geräte und Equipment auszuladen und in dem dafür vorgesehenen Raum aufzubauen.
Carsten hatte Ulrich und Werner eingeschärft, mich ja nichts schweres tragen zu lassen. Zwar hätte ich durchaus ein paar der leichteren Schachteln tragen können, aber die Gänge waren so eng, dass wir uns dabei nur gegenseitig in die Quere gekommen wären. So zog ich es vor, bereits die Verkabelung vorzubereiten, obwohl das eigentlich Ulrich’s Aufgabe gewesen wäre. Andere Absichten verfolgte ich nicht, als ich mich zu den Anschlüssen und Steckleisten hinabbeugte.

Außer mehreren Intensivnutzern waren auch Vertreter einiger anderer Hersteller anwesend. Das Ziel der Zusammenkunft war es, auszuloten, was an den Geräten benutzerfreundlicher gestaltet werden kann, wie Funktionalität abgewandelt werden kann, um eine bessere Usability zu gewährleisten, und welche zusätzlichen Features sinnvoll wären, um die Benutzer bestmöglich bei der Anwendung zu unterstützen.
Ich glaube, ich sollte nichts allzu konkretes erzählen. Für Außenstehende sind Details wohl auch völlig uninteressant. Jedenfalls waren wir mehrere Stunden lang dort, und unterhielten uns mit den Usern, demonstrierten die eine oder andere Einsatzmöglichkeit, machten uns Notizen zum Feedback, und versuchten möglichst konstruktiv mit den Usern zu diskutieren.

Eine geplante Mittagspause gab es nicht, weshalb Ulrich, Werner und ich uns abwechselnd absetzten, um in einer nahegelegenen Imbissbude etwas zu essen.
Wenigstens Kaffee war verfügbar an einem Automaten, sonst hätte ich das Ganze wohl nicht durchgehalten.

Wer wissen will, ob und eventuell was bei diesem Dialogtreffen herausgekommen ist, den vertröste ich auf einen meiner nächsten Blogeinträge.

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breakpoint’s Wayback Archive #19 //1729

Wayback zum 8. bis 22. Januar 2013.

Auf einem Internetportal hatte ich einen Nutzer mit dem gleichen Pseudonym gefunden, was mich sehr störte, da er blödsinnige Äußerungen von sich gab.
Das Kindergeschrei in der Wohnung unter meiner lenkte mich von meiner Arbeit ab.
Ich traf mich mit einem Mann, den ich über ein Datingportal kennengelernt hatte.
Weil mein Wasserhahn im Bad nicht dicht war, ließ ich Handwerker in die Wohnung.
Ich ging zum Schwimmen.
In Kundenauftrag schrieb ich an einem Whitepaper.
Es gab einiges Hin und Her wegen der Wohnungsmiete.
Ich träumte von Pointern.
Andere Blogs und Kommentare lieferten mir Stoff für einen Blogeintrag.
Ein Telefonanruf von Kathrin nervte mich.
Ich überlegte, ob ich auf Git umsteigen soll.
Noch ein Telefonanruf von Kathrin nervte mich, in dem sie auf die Idee kam, mich zu verkuppeln.
Bei einem geplanten Treffen wurde ich versetzt.

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Gelassenes Geläster: Weihnachtsschmuck //1728

Jetzt sieht man wieder überall glitzernde und blinkende Weihnachtsdeko. Geschmacklose Weihnachtsmänner (oder heißt das genderneutral und politisch korrekt jetzt „Weihnachtsleute“?), grell blendende Lichterketten, kitschige Kerzen, stachelige Tannenzweige und Stechlaub .. und noch mehr scheußlich-gräusliche Abscheulichkeiten. Alles im Namen religiöser Mythen und ohne den geringsten praktischen Nutzen.

Die Wintersonnenwende, die tatsächlich ein erfreuliches Ereignis darstellt, da danach die Tage wieder länger werden, ist dagegen kaum jemandem der Erwähnung wert.

Stattdessen überall unsinnige Lichterdekoration, die alles überstrahlt, und astronomische Beobachtungen praktisch unmöglich macht. Was denken sich die Leute dabei, in ihren Vorgärten taghelle Lampen aufzustellen, die niemandem irgendetwas nützen, aber alles überstrahlen? Von der Energieverschwendung mal ganz abgesehen, ist das Lichtverschmutzung, die bis zur Blendung gehen kann.

Als ob der Dezember nicht auch schon so schlimm genug wäre, mit seiner Kälte und ekligem Schnee, muss man auch noch diese künstlichen Geschmacklosigkeiten ertragen.

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