Nicht akut, sondern chronisch //2813

Drittes Wochenende des Monats. Ich mach’s diesmal kurz.
Dieses Blog soll mir zur Entspannung dienen, zum Ausgleich zu Firma, Familie und sonstigen Projekten, sowie manchmal als Ventil.
Ich habe absolut keine Lust, mich auf rabulistische Kämpfe einzulassen mit Personen, die grundsätzlich alles, was ich sage, in Frage stellen, und aus dem Zusammenhang gerissenen Aussagen unter Vorwänden und Unterstellungen widersprechen. Das kann es einem ziemlich verleiden, gewisse Themen im Blog auch nur zu beiläufig zu erwähnen.
Zwar will ich eigentlich den Zweitagesblogrhythmus bis zum Jahresende (na, sagen wir bis zu den WFT) durchhalten, obwohl mir der (halbwegs unverfängliche) Stoff allmählich ausgeht, aber wenn ich mich für jede Bagatelle rechtfertigen soll, dann macht mir das Bloggen keine Freude mehr.
Wem die Inhalte, die ich hier blogge, und die von einer persönlichen Perspektive geprägt sind, nicht passen, der möge bitte weiterziehen und seine unmaßgeblichen Abgase woanders ablassen. Danke.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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23 Antworten zu Nicht akut, sondern chronisch //2813

  1. pingpong schreibt:

    Du könntest die Möglichkeiten, die du als blogbetreiberin hast, nutzen. Wenn du bestimmte Kommentatoren nicht in deiner Gemeinschaft haben möchtest kannst du automatisch blockieren bzw sperren.

    Eine Gemeinschaft ohne Grenzen und Regeln (bzw ohne die Bereitschaft sie durchzusetzen) wird nicht lange florieren. Wie die Gemeinschaft auf deinem Blog aussieht liegt zu einem wesentlichen Teil an dir.

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    • Ich möchte hier nicht zensieren, zumindest nicht mehr als unumgänglich.
      Wenn ich bestimmte Personen auf die Blacklist schreibe, könnten sie problemlos unter einem neuen Namen wieder auftauchen. Das ist also keine Lösung.

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    • beweis schreibt:

      Du wieder: Grenzen ziehen, Mauern bauen, blocken, canceln. Ist das wirklich der Weg? Führt der totale Schutz nicht auch in die totale Isolation, in die Einsamkeit?
      Ist es besser, einsam und gut geschützt zu sein, als offen, zugewandt und dafür angreifbar und vulnerabel?
      Ich bin da ganz anderer Meinung als du: Wer alles zernörgelt, immer die Gefahren und die Apokalypse durch andere Menschen malt, um dann seine Schutzmaßnahmen davor zum zentralen Lebensinhalt zu machen, der verliert die menschliche Nähe, die Wärme und das Miteinander, das eben auch schützt; vielleicht sogar noch besser, wenn auch auf eine gänzlich andere Weise.

      Die Zeiten sind unglaublich garstig geworden, was das Miteinander betrifft. Das spürt man in der geäußerten Wut und Radikalität an jeder Ecke. So wie es Anne hier beklagt.
      Aber diese garstigen Seelen disqualifizieren sich selbst, indem sie hier ihre negativen Emotionen hinkritzeln. Daher würde ich sie einfach unkommentiert stehen lassen.

      Denn damit zieht man die einzig wichtige und richtige Grenze: Man nimmt es nicht an, obwohl es als Kommentar im eigenen Blog steht. Es ist das traurige Armutszeugnis des Kommentators. Und er soll es gerne immer und immer wieder nachlesen – es ist nicht verschwunden, nicht gelöscht, getilgt, gehatet oder bekämpft.

      Wenn ich solche aggressiven Kommentare lese, frage ich mich einfach nur, warum der Autor so schlimm drauf ist. Wie wir alle bin ich erwachsen und kann durchaus erkennen, wer im Grunde das Problem hat.

      Es gibt keinen Grund für Anne, sich zu rechtfertigen. Vor wem und warum überhaupt sollte man das tun? Wir machen uns doch alle unser eigenes Bild, was hier los ist.

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      • Wenn man Trolle füttert, ermuntert man sie erst recht.
        Ich versuche ja, mich nicht provozieren zu lassen, und solche Äußerungen zu ignorieren, aber es gelingt mir nicht immer.
        Schließlich kann es ja vorkommen, dass ein neuer Leser vorbeikommt, der die Vorgeschichte und Hintergründe nicht kennt, und dann gerade das Getrolle glaubt. Deshalb lasse ich manches nur ungern einfach so stehen, es sei denn, es ist wirklich von jedem Dritten leicht als Unsinn zu erkennen.

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      • pingpong schreibt:

        Ich habe keine Ahnung was hier los ist, dafür lese ich diesen Blog viel zu wenig.

        Was du schreibst:
        „Daher würde ich sie einfach unkommentiert stehen lassen.
        Denn damit zieht man die einzig wichtige und richtige Grenze: Man nimmt es nicht an, obwohl es als Kommentar im eigenen Blog steht.“

        scheint für Anne nicht zu funktionieren.
        Sie sagt, das Problem nimmt solche Ausmaße an, dass ihr die Lust aufs bloggen vergeht, und der eigentliche Zweck des Blogs (Zitat: „Dieses Blog soll mir zur Entspannung dienen, zum Ausgleich zu Firma, Familie und sonstigen Projekten, sowie manchmal als Ventil.“) zunehmend verloren geht.

        Es ist Annes Blog. Sie kann

        * Das Problem benennen und an die entsprechenden Personen appellieren, in diesem Fall: nicht mehr hier zu kommentieren. Dann: warten und hoffen dass sich etwas ändert.

        * Selbst tätig werden und etwas ändern.

        Anne schreibt:
        „Ich möchte hier nicht zensieren, zumindest nicht mehr als unumgänglich.“

        Ob es sich hier um einen Fall handelt wo es „unumgänglich“ ist liegt in ihrer Entscheidung.

        „Wenn ich bestimmte Personen auf die Blacklist schreibe, könnten sie problemlos unter einem neuen Namen wieder auftauchen. Das ist also keine Lösung.“

        Es ist eine Möglichkeit, selbst gestaltend tätig zu werden und etwas zu ändern. Anstatt darauf zu warten & hoffen, dass andere sich ändern.

        Wie gesagt, ich kenne die Hintergründe nicht. Ich entnehme aber aus Annes Beitrag, dass dieses Problem nicht erst seit gestern besteht. Offenbar hat, was immer sie in der Vergangenheit versucht hat, nicht zufriedenstellend funktioniert.

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      • pingpong schreibt:

        ps:

        „Du wieder: Grenzen ziehen, Mauern bauen, blocken, canceln. Ist das wirklich der Weg? Führt der totale Schutz nicht auch in die totale Isolation, in die Einsamkeit?
        Ist es besser, einsam und gut geschützt zu sein, als offen, zugewandt und dafür angreifbar und vulnerabel?“

        Lies meinen Beitrag noch einmal. Ich schreibe davon, die GEMEINSCHAFT auf diesem Blog, rund um Anne als Betreiberin und zentrale Person, zu bewahren.

        Ich lese hier unter diesem Beitrag viele aufmunternde Worte und erkenne ein gewisses vertrautes Naheverhältnis der Kommentatoren untereinander und ggü Anne. Ich habe den Eindruck, hier hat sich eine kleine Gruppe gefunden die das hat was du beschreibst: „menschliche Nähe, die Wärme und das Miteinander, das eben auch schützt“.

        Es wäre schade, wenn das aufgrund einiger weniger Personen verloren ginge.

        „Die Zeiten sind unglaublich garstig geworden, was das Miteinander betrifft. Das spürt man in der geäußerten Wut und Radikalität an jeder Ecke. So wie es Anne hier beklagt.“

        Ja.
        Du kannst es dabei belassen, darüber zu klagen und zu hoffen.
        Oder du kannst handeln und etwas dagegen TUN.

        Grenzen sind notwendig, ob es dir gefällt oder nicht. Können sie falsch verwendet werden und zerstörerisch wirken? Ja. Ändert nichts daran, dass jedes gesunde System Grenzen braucht (i.S.v. notwendig, nicht hinreichend).

        Niemand hat etwas davon, wenn Anne diesen blog aufgibt weil ihr aufgrund einiger weniger die Lust vergeht. Ich benenne Möglichkeiten. Die Entscheidung liegt bei Anne.

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    • Mika schreibt:

      Pingpong, das was du von dir gibst ist ja formal nicht falsch, es ist nur einfach unbrauchbar, immer, leider.

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  2. Dieter schreibt:

    Richtig so, lass dir bloß nicht das Schreiben in deinem Blog verleiten.
    Es wird wohl immer welche geben, die nichts anderes zu Tun haben, als übertriebene Kritik loszulassen.
    Schaut man sich dann mal ihren eigene Blog an, sofern sie überhaupt einen haben, ist rasch erkennbar, welch Geistes Kind da schreibt.
    Wünsche dir einen erholsamen und entspannten Sonntag.
    Viele Grüße
    Dieter

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  3. Plietsche Jung schreibt:

    Bitte weiter schreiben. Lass dich nicht beeindrucken von Spinnern und Moralweltmeistern.
    Du hast alle Optionen in der Hand.

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  4. Mika schreibt:

    Ich drück dich mal und sende dir ein wenig Wohlwollen. Schreib weiter und lass dich nicht ärgern. Ich geh mal raus und trinke ein Glas Wein auf dein Wohl und in deine Richtung. Ich mag dich, also so als virtuelle Schreiberin.
    Ich hätte zwar real nie mit dir, naja – kennste ja, aber so als Mensch bist du okay. Nicht wie ich, aber nicht weniger wertvoll.
    Halt die Ohren steif!

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  5. Mika schreibt:

    Und einen Wunsch an alle Arschlöcher, ihr wisst schon, wenn ich euch meine 🙂

    Möget ihr Sackratten und Zahnweh bekommen und schlechten Wein trinken. Ärgert die Regierung, die haben es verdient, aber lasst Anne in Frieden, die hat nix getan.

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  6. keloph schreibt:

    genau so. scheinbar gibt es menschen, die so etwas nicht respektieren können. schade drum. mach einfach weiter bitte, auch mit pointe.

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  7. pirx1 schreibt:

    Die Wahl des Mediums bestimmt die zu erwartende Reaktion.

    Es wäre doch sehr überraschend, wenn ein öffentlicher Blog mit offener Kommentarfunktion nur positive Repliken provozierte. Kritik mag man unterschiedlich empfinden, lästig, umberechtigt, übergriffig oder vielleicht auch als sanften Anstoß, sich selbst zu reflektieren.

    Jedenfalls bezweckt man aber doch etwas, wenn man z. B. an Stelle eines privaten Tagebuchs einen öffentlichen Blog mit Kommentarfunktion wählt. Dass man z. B. die eigene Meinung zu „gewissen Themen“ öffentlichkeitswirksam äußert ist durchaus legitim – aber dann muss man wohl auch mit jeder Form von Gegenansicht rechnen und zurechtkommen.

    Die Diskussion bleibt ja als erwünschtes Mittel, anderen zu begegnen, vielleicht überzeugt man damit sogar.

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  8. idgie13 schreibt:

    Mir scheint, ich habe was nicht mitbekommen…
    Wie auch immer: lass Dich nicht ärgern.
    Aufgrund akuter Zeitknappheit lasse ich nur einen lieben Gruss hier!

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  9. blindfoldedwoman schreibt:

    Da schließe ich mich an!

    Gefällt 1 Person

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