Bibliophilia //2682

Nur einmal in der Woche am Spätnachmittag hatte in der alten Heimat die Stadtbücherei geöffnet. Das war mein einziger Lichtblick dort. Irgendwelche kirchlichen oder sportlichen Angebote interessierten mich nicht, und sonst gab es nichts.
Über viele Jahre hinweg ging ich praktisch jedesmal (Ausnahmen wird es gegeben haben, z.B. bei schulischen Verpflichtungen oder Krankheit) zur Stadtbücherei. Es waren keine fünf Minuten zu Fuß. Ich nahm eine Einkaufstasche mit, in der ich zunächst die alten Bücher zum Abgeben hintransportierte, und um einen neuen Stapel ausgeliehener Bücher (in den meisten Zeiten waren es typischerweise acht bis zehn, zu anderen vielleicht nur mindestens drei oder vier) wieder heim zu tragen.
Von den beiden älteren Damen, die sich um die Bücherei kümmerten, war eine meist etwas früher da, um aufzuschließen. Das hieß, dass ich auch immer schon etwas früher dort war, weil ich es kaum erwarten konnte, meinen Lesestoff auszutauschen. Meist musste ich aber noch ein paar Minuten warten (was nicht schlimm war, da im Vorraum immer auch verschiedene Informationsbroschüren und Prospekte auslagen, die ich mir anschauen konnte und ggf. sogar mitnahm).
In all den Jahren kann ich es nicht ausschließen, dass außer mir sonst noch mal jemand wartete, aber praktisch immer war ich allein. Auch nach dem Abgeben der Bücher war ich normalerweise erst eine Zeitlang allein in der Bücherei (die nicht so groß war, dass man sie nicht hätte überschauen können), bis später dann einzelne Kinder (teils mit erwachsener Begleitperson) kamen, um ein paar Bücher abzugeben oder auszuleihen.
Ich kann mich nicht erinnern, dass jemals erwachsene Personen etwas ausgeliehen hätten. Aber möglicherweise waren die später dran. Ich war ja nach größenordnungsmäßig etwa einer halben Stunde fertig und verließ die Bücherei wieder. Die Bücher für Erwachsene hatten durchaus mehr oder weniger Gebrauchsspuren. Also muss es schon Leser für sie gegeben haben. Andererseits waren die teilweise schon Jahrzehnte alt.
Die Auswahl an Büchern war nicht so riesengroß, so dass ich manche Bücher, die mir besonders gefallen hatten, immer wieder auslieh.
In diesen meinen Jugendjahren war ich bestimmt mit Abstand der häufigste Nutzer der Stadtbücherei. [Das sagt vermutlich noch mehr über die Alte Heimat aus als über mich selbst.]

Im Gymnasium gab es auch eine kleine Schülerbücherei. Aber die Öffnungszeiten (IIRC ein- oder zweimal die Woche nach der 6. Schulstunde) waren ungünstig, so dass ich den Bus nach Hause verpasst hätte. Außerdem hatte ich bereits mit Schulzeug etc. genug zu schleppen, auch ohne einen zusätzlichen Schwung Bücher tragen zu müssen.
Als ich dann studierte, hatte ich Zugriff auf die Unibibliothek, sowie die Fachbibliotheken des Physikalischen und des Mathematischen Instituts, was ich auch häufig nutzte.

Hier in der Stadt besuchte ich früher gelegentlich die Stadtbücherei, wenn auch ohne etwas auszuleihen, saß aber hin und wieder dort, um in einzelnen Büchern oder Zeitschriften zu schmökern. Dort war nie besonders viel los. Aller paar Gänge ein Besucher oder so. Niemals bin ich mit einem anderen Besucher ins Gespräch gekommen.
In den letzten Jahre war ich allerdings nicht mehr dort. Das Internet hat mein Bedürfnis nach Lesestoff mehr als befriedigt, sofern ich überhaupt nach der Lektüre einiger Fachzeitschriften noch dazu komme.

Allmählich ist Johannes verständig genug, dass man mit ihm hin und wieder ein Bilderbuch anschauen oder ihm ein altersgerechtes Buch vorlesen kann. Ich möchte seine Freude an Büchern gezielt fördern. Zwar haben wir bereits ein paar geeignete Kinderbücher daheim, aber mehr Abwechslung wäre schön. So verfiel ich auf die naheliegende Idee, bei Gelegenheit mit ihm in die hiesige Stadtbücherei zu gehen. Dort wollte ich ihm einen Leserausweis ausstellen lassen, so dass wir ab und zu ein paar Bücher für daheim ausleihen können.
Als ich noch etwas anderes in der Stadtmitte zu erledigen hatte, war diese Gelegenheit da.
Bevor wir die Stadtbücherei betreten konnten, stoppte mich ein Security-Mitarbeiter, und wollte meinen 2G-Nachweis sehen. Nur Geimpfte oder Genesene haben Zutritt. Noch nicht einmal mit einem aktuellen Test darf man hinein.

Was soll das? Wenn irgendwo leicht Abstand eingehalten werden kann, dann in einer Bücherei. Das ist kein Ort der Begegnung, sondern der Kontemplation. Ich darf einkaufen, zum Arzt oder zur Bank, aber nicht in die Bücherei, obwohl gerade dort kaum ein Kontakt zu anderen Personen besteht, und wenn doch, hat man ja eh die Maske auf (kleine Kinder allerdings nicht, und wenn die geimpften Begleitpersonen infektiös sind, sind es die Kinder bestimmt erst recht).
Welchen stichhaltigen Grund gibt es, Interessierten das Betreten der Bücherei zu verbieten? Das ist nur noch Schikane und Gängelei. Meinem Kind wird Bildung vorenthalten, und darüber bin ich wirklich sauer. Was haben wir der Stadt bereits an Gewerbe- und Grundsteuern bezahlt, von anderen Spenden und Förderungen ganz abgesehen. Bücher gehören zur Grundversorgung. Es war mir überhaupt nicht in den Sinn gekommen, dass öffentliche Bibliotheken nicht frei zugänglich sein könnten.

Ich ertrage die Ausgrenzung aus der Gastronomie, aus Schwimmbädern und Museen, aber das hier geht zu weit, ist völlig widersinnig und unverhältnismäßig. Diese Einschränkung ist nicht sachlich gerechtfertigt. Das ist nur ein weiteres Druckmittel, um die Leute zur Impfung zu drängen.
Da öffnen sie völlig unnötigerweise die Fußballstadien für tausende von Menschen – panem et circenses – oder lassen jeden zu Gottesdiensten und in Blumenläden, aber Einrichtungen, die Wissen verbreiten, sind tabu, obwohl Distanz dort ohnehin üblich ist. Man könnte direkt auf den skurrilen Einfall kommen, dass eigenständiges Denken nicht erwünscht sei.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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25 Antworten zu Bibliophilia //2682

  1. Mika schreibt:

    Dann tu was dagegen https://t.me/freies_Franken

    Am 28.05.2022 treffen sich die freien Bürger in Hambach.

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  2. pirx1 schreibt:

    Auf kaum einem Gebiet ist mir der Paradigmenwechsel im Laufe meiner Lebenszeit so schmerzhaft aufgefallen, wie auf dem der Bildung, Information und Informationsbeschaffung.

    Auch ich erinnere mich an unsere Stadtbücherei, an das nur im ersten Moment seltsame, dann aber vor allem sehr geborgene Gefühl, an einem wunderbar stillen Ort zu sein, wo allenfalls geflüstert und ansonsten andächtig gelesen und auf quietschenden Kreppsohlen vorsichtig und langsam zwischen den Regalen hin und her gegangen wurde. Ich erinnere den intensiven Geruch von unzähligen Büchern, selten nagelneu, oft mit krummen Buchrücken, fehlenden Seiten, handschriftlichen Markierungen, lebendige Wesen, so schien es mir.

    Ich denke an den Schlagwortkatalog, ein unförmiger, langer Schrank mit unzähligen Schubladen voller mehr oder weniger abgegriffener Karteikarten, bis schließlich ein Neubau und neue OCR-Ausweise und Buchetiketten die alten analogen Karteien und Signaturen ablösten. Schade.

    Endlich aber hatte ich einen Platz, wo ich meinen Lesehunger wenigstens halbwegs stillen konnte, aber natürlich war das Leseangebot auch dort begrenzt und irgendwann durchforstet – bis sich mir die Welt der Fernleihe erschloss.

    Gleichzeitig entsprang dieser, schon von frühester Kindheit an bestehenden, Liebe zu Büchern auch ein unbestimmter Respekt. Ich erinnere mich noch gut, ich war wohl kaum älter als 6 oder 7 Jahre, dass irgendwann einmal ein großer Karton mit dicken Büchern mit besonders aufwändiger Gestaltung bei uns zu Hause ankam. Ledereinband, Goldschnitt, unglaublich schwer und ein eigenes Regal wurde eigens dafür freigeräumt. Ab da kam dann für eine ganze Zeit immer wieder ein kleinerer Karton mit einem oder zwei weiteren dieser Bücher bei uns an. Meine Eltern hatten, für recht viel Geld, wie sie damals immer wieder betonten (und wir Kinder wurden auch stets angewiesen, besonders sorgsam mit diesen teuren Büchern umzugehen), ein Exemplar der Brockhaus-Enzyklopädie gekauft. Das galt für lange Zeit als das I-Ging des Weltwissens für uns, auch wenn es natürlich schon bei Drucklegung nicht mehr auf dem aktuellsten Stand sein konnte. Als Handreichung für so manches Referat in der Schule leisteten diese dicken Wälzer jedoch, später zumindest für einen ersten Themenüberblick, recht gute Dienste.

    Was folgte waren C64, Mailboxen, erst mit Akustikkoppler, dann mit immer schnellerem Modem, der erste PC (damals noch original IBM), Uni, UB-Ausweis, Zugang zum Unirechenzentrum, Gopher, World-Wide-Web, die gesamte encylopedia britannica auf einer CD, spottbillig, weil zum Studentenvorzugspreis. Meine Informationshelden der Kindheit und frühen Jugend waren längst entthront. Wissenschaftliches Arbeiten, Promotion und Arbeit an Vorträgen, Artikeln für Fachzeitschriften und der Habilitation erforderten anderen Umgang mit Informationen. Pubmed, damals noch auf CD und alle Nase aktualisiert, später online, Datenbanken für die persönliche Artikelbibliothek – das Problem wurde immer mehr nicht die Informationsbeschaffung an sich, sondern der kritische Umgang damit, die Sichtung und Wichtung nach Informationsgehalt und Vertrauenswürdigkeit.

    An diesem Punkt stehen wir alle heute. Unzählige Informationen prasseln Tag für Tag ungefiltert auf uns ein. Nie war es so wichtig, diese Informationen richtig werten zu können, zu erkennen, wer was und mit welcher Absicht sagt oder schreibt. Das geschriebene Wort hat an Wirkmacht gewonnen, gleichzeitig aber auch an Authentizität massiv verloren. Völlig neue Medien haben sich so rasant entwickelt, dass sie tatsächlich „Neuland“-Charakter für viele Menschen haben, nicht, weil sie keinen Zugang dazu hätten, sondern weil sie im Umgang damit ungelenk sind, weil ihnen fachliches Hintergrundwissen fehlt, et et et. Gleichzeitig sind wir noch beseelt vom Vertrauen an Geschriebenes. Was in den sozialen (?) Medien auf uns einprasselt, das genießt einen ungerechtfertigten Vertrauensvorschuss.

    Erziehung zu kritischem Umgang mit allen Medien tut Not und ist ebenso wichtig, wie Lesen und Schreiben zu lernen. Diesen Lernprozess zu fördern scheint mir wichtiger, als so manche vertane Schulstunde.

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  3. idgie13 schreibt:

    Bei mir war das ähnlich, nur hatten wir in dem kleinen Dorf leider keine Bücherei. Auto hatten wir nicht (Papa war mit dem Firmen-Baustellenbus ja von So Nacht bis Fr Nacht weg und der durfte privat nicht genutzt werden, mit dem Bus sind wir wg. Geldmangel vielleicht 2x im Jahr gefahren).
    Ich habe ab der 5. Klasse jeden Freitag (glaube ich) Bücher von der Schulbibliothek morgens zur Schule und mittags wieder heim geschleppt.
    Bei einem Malwettbewerb habe ich einen ganzen grossen Koffer voller richtig toller Bücher gewonnen. Das war mein grösster Schatz!

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  4. Plietsche Jung schreibt:

    Es geht nur nur um Systemrelevanz. Lebensmittel, Banken, das war immer möglich.
    Es ist nicht zu verstehen, warum man die vollen Öffies benutzen kann (soll) und nicht in normale Geschäfte oder Restuarants gehen darf.
    Das ist schon wirklich widersinnig.

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    • pirx1 schreibt:

      Man kann sich epidemiologisch-theoretisch schon recht gut vorstellen, dass es einfach nur um einen gewissen Prozentsatz x an Reduktion von Kontaktmöglichkeiten geht (natürlich weit entfernt davon, dass es etwa vorweisbare, wissenschaftliche Daten gäbe, wie groß x zur Reduktion von R um den Faktor y sein muss) und dass diese Reduktion von Kontaktmöglichkeiten einfach da ansetzt, wo mit möglichst wenig Aufmerksamkeit, Entbehrung und Widerstand zu rechnen ist.

      Einfacher: „Schulen müssen aus politischen Gründen unverzichtbar bleiben (obwohl ich keine Familie in meiner näheren Nachbarschaft mehr kenne, in der die schulpflichtigen Blagen nicht für eine lustige Familienquarantäne gesorgt haben), ohne Essen und Trinken werden die Menschen unleidlich, ergo bleibt der Lebensmitteleinzelhandel auf jeden Fall offen (obwohl die Regale hier mittlerweile zu großen Teilen wieder gähnend leer sind), Krankenhäuser organisieren sich schon irgendwie selbst (obwohl es in der Umgebung mittlerweile diverse aus Personalmangel geschlossene Abteilungen gibt) – machen wir also einfach ´mal alle Büchereien aus unserem eigenen Einflussbereich zu oder zumindest nur halb so belebt, dann können wir uns erlauben, die Bundesligalobby an den Wochenende wenigstens teilweise wieder zu pummeln, denn in Deutschland werden Köpfe eben traditionell am liebsten dazu benutzt, eine Lederblase in ein Netz zu kicken.

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    • idgie13 schreibt:

      Völlig widersinnig wird es dann, wenn bei uns alle Geschäfte keinerlei Beschränkungen ausser Maskenpflicht haben, es keinerlei Nachweise für Infektionsquelle „Handel“ gibt und z.B. die Zahlen im (in allen Belangen vergleichbaren Nachbarland) Österreich mit seinen strengen Massnahmen höher sind.
      Aber gegen die hysterische „German Angst“ kann man nicht argumentieren. Ich hab es aufgegeben.
      @pirx1: verschon mich mit Deinem Sermon.

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      • pirx1 schreibt:

        Darf man erfahren, was am Versuch, die hilflos rudernden politischen Auswüchse der Panemiebekämpfung wenigstens halbwegs zu verstehen „Sermon“ sein soll?

        Aber vielleicht sind Schweizer ja einfach immuner, als Österreicher, weil sie mehr Käse produzieren?

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        • idgie13 schreibt:

          Schweizer sind v.a. freiheitsliebender und konsensorientierter.

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          • pirx1 schreibt:

            Will ich den Schweizern ihre Freiheitsliebe und Konsumorientierung denn streitig machen?

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            • idgie13 schreibt:

              KONSENS !!

              Es ging um die Unterschiede zu den Österreichern.

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            • pirx1 schreibt:

              Ich will auch den Österreichern nix streitig machen.

              Konkret habe ich lediglich beschrieben, dass ich mir rein logisch vorstellen kann, dass weniger Kontakte einfach zu weniger Infektionen führen könnten und was die möglichen Gedanken von Politikern (schon das ein Widerspruch in sich) sein könnte, wie man so eine Kontaktreduktion schafft.

              Dass diese politischen Ergüsse mittlerweile zu den kuriosesten und unlogischsten Bestimmungen führen, das kann und will ich doch gar nicht bestreiten.

              Warum man daraufhin so steil gehen kann – keine Ahnung.

              Es liegt mir auch fern Wilhelm Tell und seine Leistungen in den Schmutz ziehen zu wollen. Freue dich doch einfach an deinem infektionsarmen Leben in der Schweiz und ich freue mich mit dir.

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            • idgie13 schreibt:

              Konsens und Konsum haben sowas von nichts miteinander zu tun.

              Infektionsarm ist es hier auch nicht, der Umgang damit ist einfach ein anderer. Hier sucht mal halt eher den Mittelweg und versucht, alle mitzunehmen. Darüber bin ich in der Tat sehr froh.

              (BTW: mit „Sermon“ war Deine ausschweifende Art zu schreiben gemeint. Du kommst von Hölzchen auf Stöckchen und eröffnest laufend neue Nebenkriegsschauplätze. Das nervt mich)

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            • pirx1 schreibt:

              Offenbar besteht doch in der Schweiz gerade ein Konsens, mehr Konsum zu erlauben, als anderswo. Sind Schweizer denn nicht konsumorientiert, Schokolade, Gold, Alpenmilch und so 😉 ?

              „Hier“ versucht man auch einen Mittelweg – nur definiert man die Mitte anders.

              Einigen wir uns auf: Die Sch… geht uns allen einfach tierisch auf den Sack und es wäre schön, wenn sie endlich wieder in eine Art von altbekannter „Normalität“ mündete, die Wege dahin sind offenbar vielfältig und keiner ist bisher an diesem ersehnten Ziel?

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            • idgie13 schreibt:

              Nochmal:
              Konsens hat mit Konsum nichts zu tun. Das politische System ist hier grundlegend anders (es gibt z.B. keine Opposition und kein Staatsoberhaupt, sondern 7 gleichberechtigte Bundesräte). Konsensbildung wird hier auch in jeder Firma, jedem Verein und sonstigen Menschengruppen gelebt.
              https://de.wikipedia.org/wiki/Konsensdemokratie
              (damit endet mein Exkurs zu diesem Thema)

              Dem letzten Abschnitt schliesse ich mich an.

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  5. Andreas schreibt:

    Bei uns in der Schulbibliothek gab’s ein Limit .. höchstens 7 Bücher. Hab ich immer voll ausgeschöpft 🙂

    Das die Kids heute nicht mehr lesen … na wenn man ehrlich ist, das ist schon länger so. Damals haben die Kids halt „vor der Glotze gehangen“, heute texten sie halt, zocken, ziehen sich TikTok/Instagram/Facebook rein, Dopamin ohne Ende mit allen negativen Konsequenzen, Aufmerksamkeitsdefizite und unterentwickelte soziale Fähigkeiten vornweg. Gelesen wird bloß, wenn man die Kids geziehlt heranführt, etwas das die Schule schon damals nicht geleistet hat, das bleibt immer an den Eltern hängen. Und Lesen als Möglichkeit zur Bildung, als Zugang zu Wissen .. das ist nochmal ne ganz andere Baustelle.

    Und diese irrationalen Covid Regeln .. oh, don’t get me started.

    Gefällt 3 Personen

  6. Kommentator schreibt:

    „Schikane und Gängelei“. Das trifft auf sämtliche Maßnahmen in dieser P(l)andemie zu. Ausnahmslos. Wenn niemand davon geredet hätte, wäre die sonst glatt in der Grippewelle des Winters 2019/20 völlig untergegangen, und auch in den darauffolgenden Jahren. Und das, obwohl es sich um ein im Labor geschaffenes Virus handelt! Aber nicht nur eigenständiges Denken ist unerwünscht, ganz generell und grundsätzlich, denn sonst funktioniert der Obrigkeitsstaat ja nicht mehr – sondern man soll natürlich auch mit allen Mitteln dazu genötigt werden, sich „Gen-Spiken“ zu lassen (eine Impfung ist das nicht), damit der eigene Körper hochgiftige Spike-Proteine mit 4 HIV-Sequenzen und Furin-Spaltstelle erzeugt. Ich vermute – neben dem Auftakt der Wirtschaftszerstörung zwecks „Great Reset“ auch eine große Entvölkerungskampagne dahinter. Immerhin weist die 2019 publizierte Deagle-Liste mit der Vorhersage für 2025 für Deutschland eine Einwohnerzahl von 28 Mio. aus. Die anderen Gespritzten werden bis dahin wohl dem VAIDS zum Opfer gefallen sein, oder so war wohl der mutmaßliche Plan 😦

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    • pirx1 schreibt:

      Bemerkenswert an dieser Pseudologik: Im Rahmen einer Infektion wird man wohl nicht ge“Gen-spiked“?

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      • Kommentator schreibt:

        Da werden zwar komplette Coronaviren hergestellt, aber nicht Trillionen von Spikeproteinen, wie nach der Gen-Spikung (pro Spritze 1 Bio. mRNA, die jeweils pro Minute 1 Bio. Spikes produziert), für 60 Tage lang oder länger, wie inzwischen auch bekannt ist. Von daher: Ja, die Menge an Biowaffe (=Spike-Protein), mit der man durch eine Infektion in Kontakt kommt, ist dagegen im Vergleich wirklich vernachlässigbar.

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        • Andreas schreibt:

          Bist du dir sicher mit der Trillion? Bedenke, die Vermehrung erfolgt exponentiell. Ich würde Quadrillionen dran schreiben, klingt gleich gefährlicher.

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          • pirx1 schreibt:

            Er schreibt doch „1 Bio mRNA“ (10^12), die „jeweils pro Minute 1 Bio“ (10^12) Spikes produzieren – also 10^12 * 10^12 = 10 ^ 24 Spikes pro Minute, das ist schon etwas mehr als „Trillionen“.

            Ein Mol (6 * 10^24) Spikes (die 6 als halbe Zehnerpotenz … geschenkt). Ein Mol der leichteste Aminosäure (Glycin) wiegt 75,07 Gramm … allerdings besteht das komplette Spikeprotein aus mehr als 1200 Aminosäuren in Proteinbindung (und nicht alle davon nur Glycin) … selbst bei konservativ geschätzten 1200 x 75 Gramm: 90 kg … an Spikeprotein … pro Minute … .

            Det fiel mir uff …

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  7. Leser schreibt:

    Beim Lesen musste ich zuerst an den Film „Matilda“ denken. Und dann an die Bibliothek unseres Dorfes in meiner Kindheit. Das war ein Raum, der kaum 20m² hatte, voll mit Bücherregalen. Ich habe da auch so manches ausgeliehen und gelesen. Heute würde ich die Beschwerlichkeiten eines physischen Buches nicht mehr auf mich nehmen wollen (bei jedem Seitenwechsel im Bett herumdrehen usw.)

    Interessanterweise waren Buchhandlungen von der sinnlosen Gängelei mit 2G bei uns zumindest immer ausgenommen. Das Buch „Game Over“ von Heiko Schrang konnten sie trotzdem nicht mal bestellen, so dass ich es doch online ordern musste. Hmm, das sollte eigentlich auch demnächst mal geliefert werden…Zeit wird’s ja!

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