Traum im Cache //2656

Geht es euch auch so?
Meistens weiß ich ja am Morgen gar nicht, was ich nachts geträumt habe. Aber es kommt vor, das ich aufwache, und noch eine ziemlich detaillierte Erinnerung habe (auch wenn’s vielleicht wirr war), was ich geträumt habe.
Wenn ich dann noch ein bisschen in dieser Erinnerung verweile, kann ich auf Einzelheiten bewusst zugreifen.

Doch dann muss ich aufstehen, oder etwas lenkt mich ab.
Nach und nach überschreiben die neuen Ereignisse die Erinnerungen an den Traum. Ich vergesse ihn. Vielleicht sind nach einer halben Stunde noch ein paar vage Fetzen übig, spätestens mittags weiß ich noch nicht einmal mehr, worum es überhaupt ging.
Ich finde es schade, dass der Traum offenbar nicht permanent ins Gedächtnis geschrieben wurde, sondern nur in einer Art volatilem Cache vorhanden war.

Irgendwann habe ich mal gelesen, dass man die Erinnerungen an Träume konservieren könne, wenn man sie sofort aufschreibt. Beim späteren Lesen wären sie dann wieder in gewissem Maße präsent.
Ich komme aber früh nicht gleich dazu, etwas aufzuschreiben. Bis ich dafür Gelegenheit fände, wären die verbliebenen Traumreste bereits viel zu zerstoben.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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10 Antworten zu Traum im Cache //2656

  1. keloph schreibt:

    ich habe denselben effekt bei mir auch immer beobachtet und komme zu dem schluss, dass das evolutionsgemacht ist und gute gründe hat.

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  2. Geeforce schreibt:

    Geht mir genauso…. selten Erinnerungen, und auch die sien dann schnell wieder weg… 🙄

    Gefällt 1 Person

  3. Leser schreibt:

    Ich hatte neulich ein seltsames Erlebnis eines Traumes, nach nur 2 Stunden Schlaf. Ich sprach ihn in einer Sprachnotiz auf, und dadurch verfestigte er sich in meinem Gedächtnis, so dass ich ihn am Abend auch nochmal jemandem erzählen konnte, wenn der Traum auch total wirr und unzusammenhängend war. Inzwischen verblasst die Erinnerung daran.
    Bisher habe ich nur 3 Träume gehabt, deren Details ich mir tatsächlich behalten habe, und 2 davon waren sozusagen „psychologisch heilsam“, während der Dritte eine Art „prophetische“ Wirkung hatte (jedoch eigentlich nur retrospektiv betrachtet, ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich ihn damals auch so wahrgenommen habe).

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