Noch mehr Tweets vom April //2652

Teilweise anachronistisch muten meine Tweets vom 15. bis 23. April an. Nie scheint sich die Welt schneller verändert zu haben als in den vergangenen Monaten. Und dennoch wirkt manches andere aktueller denn je.

Schon irgendwie absurd, dass diese bundesweite #Corona #Notbremse deutlich weniger streng ist als das, an was wir uns in Bayern schon seit langem halten.
+Und noch paradoxer ist, dass die Inzidenzen in Bayern sogar deutlich über dem Durchschnitt liegen. #HoniSoit
Verleser des Tages: Kopulationserklärung statt Kapitulationserklärung
#Favoriten2teRunde *– #Umfrage [* Pointer|+ Addition|, Komma|- Bindestrich]
Verschreiber des Tages: beleibt statt beliebt
Gibt’s den Hashtag #LaschetOgniSperanza schon?
Radiopassiv //2546 Zweitausendfünfhundertsechsundvierzig
Ich hätte ein wenig #Sommer nötig, Sonnenschein und Wärme.
Verleser des Tages: Blogparaden statt Bergparaden
#FavoritenMit {} #Umfrage [Antikommutatoren|Menge|Wiederholung|Kommentar]
Mein Sohn soll in einer Gesellschaft aufwachsen, in der auch Jungen und Männer anständig und fair behandelt werden.
Verleser des Tages: [Mitglied im] Patriarchat statt Parteirat​
Förderung einer Nachwuchsführungskraft //2545 Zweitausendfünfhundertfünfundvierzig
Verhörer des Tages: Nasenhaaren statt Maßnahmen
Noch mal ein Thread zu dieser unsäglichen #Lockdown-Diskussion, die mich nur noch zermürbt, und längst jenseits von Sinn und Unsinn ist.
+Seit etlichen Monaten habe ich privat nur noch persönlichen Kontakt zu Mann und Kind. Ein paar Ausnahmen gab es mit Verwandten – aber innerhalb des erlaubten Rahmens.
+Sonst sehe ich noch beim Einkaufen oder bei Arztbesuchen andere Leute. Selten noch im ÖPNV. Das war’s dann auch schon. – Ach so, einmal war ich auch bei der Bank, und einmal im Rathaus.
+Worauf ich hinaus will: da lässt sich nichts mehr weiter reduzieren. Zumindest wenn man mal #Ausgangssperren außen vor lässt.
+Geschäftlich sieht’s ein bisschen anders aus. Überall wo es möglich ist, erlauben wir #HomeOffice (obwohl die Arbeitsleistungt dadurch deutlich absinkt). Auch ich arbeite weitgehend daheim.
+Kommunikation mit Mitarbeitern meistens über Mail, Telefon, Online-Meeting. Geht zwar nicht immer, aber wir versuchen es umzusetzen.
+Die Mitarbeiter, die präsent in den Betrieben sind, halten sich an Schutzkonzepte wie Abstand, Masken, Hygiene, .. und haben neuerdings die Möglichkeit, sich testen zu lassen (BTW Riesenaufwand für Organisation, Kosten, Arbeitszeit).
+In allen anderen vergleichbaren Unternehmen, die ich kenne, handhabt man es ähnlich. Branchen wie Gastronomie oder Tourismus sind ja ohnehin schon ziemlich kaputtgelockt.
+Wir gelten als #systemrelevant, weil unsere Geräte zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur unverzichtbar sind. D.h. egal wie hart der #Lockdown wird, uns wird man nicht schließen.
+Ob wir überhaupt noch produzieren könnten, wenn zu wenig Mitarbeiter einsatzfähig sind, die Lieferketten mal wieder unterbrochen sind, oder sonst irgendwelche Hürden im Weg sind, ist eine andere Frage.
+Was jedoch die Systemrelevanz betrifft – streng genommen bezieht sie sich nur (im Wesentlichen) auf die Fertigung und den Kundenservice. Gerade meinen Bereich – die Entwicklung – bräuchte man eigentlich nicht unbedingt.
+Nun ja, Softwareentwicklung geht großteils auch im Home-Office. Aber der Rest muss einen wesentlichen Teil der Arbeit im Labor verrichten. Wir wechseln da planmäßig ab, damit es im Labor nicht zu eng wird. Dokumentation und Auswertung gehen auch daheim.
+Bei einem strengen Lockdown müsste vermutlich die Geräteentwicklung eingestellt werden. So richtig weiß man es ja nicht, alle Äußerungen der verantwortlichen Politiker sind immer so wischiwaschi, bevor man dann vor vollendete Tatsachen gestellt wird.
+Noch was zu den #Ausgangssperren: Einige unserer Mitarbeiter haben von uns Bestätigungen erhalten, die es ihnen erlauben, auch zur Sperrzeit unterwegs zu sein.
+Aber wer bestätigt das den Geschäftsführern? Wir hatten schon öfters spätabends Gespräche mit Kunden aus Amerika, oder in aller Frühe mit Geschäftspartnern aus Australien und Südostasien. Aus Gründen finden die in der Firma statt.
+Das waren jetzt nur mal wieder ein paar Gedanken, die ich loswerden wollte, bzw. Sorgen, die ich in Worte gefasst habe. Danke für eure Aufmerksamkeit.
#FavoritenMit ` #Umfrage [Backquote|SQL|Zeilenfortsetzung|Maskierung]
Eigentlich sollte es mir ja egal sein, aber es ärgert mich, wenn Personen, die 0 (in Worten „Null“) Ahnung von MINT haben, sich selbst als Nerd bezeichnen, weil es eben gar nicht stimmt. #FakeNerds
Sollte ich jemals durch eine Seuche, Naturkatastrophe, Massenunfall, Terroranschlag o. dgl. ums Leben kommen, so möchte ich nicht bei einer Trauerveranstaltung oder ähnlicher Gedenkaktionen einbezogen werden. Bitte meine Willensbekundung respektieren.
Er hält mir einen Schraubenschlüssel hin. „Was soll ich damit?“ – „Wenn bei dir mal eine Schraube locker ist.“ #TamingOfTheScrew
Kann es sein, dass die #Umfragen bei @Twitter gerade nicht funktionieren?
Verleser des Tages: Hurenbock statt Handbook
Hey! Die bewährte Statistikseite bei WordPress ist wieder verfügbar!
The Stalker //2544 Zweitausendfünfhundertsvierundvierzig
„Hilfst du mir mal beim Reinschieben?“ – „Aber gerne!“ – „Ich meine den Esstisch.“ – „Ach, so.“
#Polarluft #AnnoyedGrunt Wo ist die #Klimaerwärmung, wenn man sie mal braucht?
So wohltuend, wenn man am Wochenende oder in der Freizeit keine anderen Menschen mehr zu treffen braucht. Soziale Distanz, Kontinuität und Regelmäßigkeit – das würde ich mir auch beruflich wünschen, wenn es nur ginge.
#Ausgangssperren schwächen das #Immunsystem und können einen #VitaminDMangel verschärfen.
Verleser des Tages: Kritik statt Klinik
#FavoritenMit _ #Umfrage [Subscript|Unterstreichung|Blank-Ersatz|Trennlinie]
Dieses ewige Hin und Her! Jetzt macht halt schon endlich den harten #Lockdown, damit einfach mal Ruhe ist.
+Aber dann seid wenigstens einmal konsequent, und beutelt nicht nur die Wirtschaft, die auch so schon hart am Limit ist!
+Keinerlei private Kontakte mehr außerhalb des eigenen Haushalts (Ausnahmen höchstens noch für nahe Verwandte). Das muss einfach ein paar Wochen strikt durchgezogen werden.
Verschreiber des Tages: Anne statt Antenne
Ach, ja .. der #Himbeerpalast ..
Genderazzi //2543 Zweitausendfünfhundertdreiundvierzig
Huch – ich hab weiße Schokolade gegessen! Muss ich jetzt zum Ausgleich etwas Farbiges essen, um die Weißheit zu kompensieren?

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s