Kinderkrankheiten //2630

Während meiner Kindheit gab es noch nicht so viele Impfstoffe gegen Kinderkrankheiten. Lediglich die Schluckimpfung gegen Polio war gebräuchlich und etabliert. Die meisten anderen Kinderkrankheiten haben die Kinder früher noch durchmachen müssen.
Laut meiner Mutter habe ich „alle“ gehabt, nur Scharlach nicht. Bei Röteln ist sie sich nicht sicher.
An Mumps, Masern und Keuchhusten kann ich mich nicht erinnern.

Auch nicht daran, dass ich angeblich dreimal die Windpocken hatte. Dafür hatte ich dann in meiner Jugend Gürtelrose, was durch das gleiche Virus verursacht wird. Es heißt, dass Gürtelrose eine der schmerzhaftesten Krankheiten sei. Aber als so schlimm habe ich sie gar nicht in Erinnerung. Stattdessen fand ich es prima, dass ich deswegen ein ärztliches Attest hatte, dass mich mehrere Wochen lang vom Schulsport befreite. Echt – ich habe wahrhaft schlimmeres erlebt!
In meinen späten Kinder- und frühen Jugendjahren hatte ich ohnehin öfters einen Ausschlag, vor allem am Unterkörper, der zu geringfügig war, um deswegen zum Arzt zu rennen, aber trotzdem durch starken Juckreiz sehr nervte. Irgendwann, als ich in den Ferien gerade Zeit hatte, ging ich halt doch zum Arzt. Der meinte, dass es Windpocken seien. Meine Immunität gegen Windpocken ist halt nur gering. Das Virus lauert im Körper, bereit, jederzeit zuzuschlagen. Allerdings hatte ich jetzt seit vielen Jahren schon keine derartigen Probleme mehr.
Diese Windpocken (oder was auch immer sie sonst gewesen sein könnten) waren etliche Male Ausgangspunkt für einen Furunkel, einmal sogar einen Karbunkel – und der verursachte wirklich starke Schmerzen. Mehrere Tage lang konnte ich mich nicht hinsetzen, und fühlte mich auch schwach und fiebrig. Eine Woche lang konnte ich nicht in die Schule. Ich lag nur auf dem Bauch und bekam immer wieder einen neuen Verband mit (widerlicher) schwarzer Zugsalbe, bis die Eitergeschwüre aufgingen und sich entleerten. Es dauerte einige Zeit, bis die Furunkel abheilten. Von einigen sind kleine Närbchen zurückgeblieben. Später bekam ich in solchen Fällen auch grüne Salbe. Aber die schien bei weitem nicht so wirkungsvoll wie die schwarze.
Auch gewisse Tabletten bekam ich verschrieben. Wenn ich die rechtzeitig vor Ausbruch der „Fugge“ (ich kann nichts dafür, so nannten wir damals daheim solche Pusteln, Bläschen oder Quaddeln), also bei den allerersten Anzeichen, einnahm, war der Verlauf nur mild. Allerdings bemerkte ich im Laufe der Zeit jedesmal schlimmere Nebenwirkungen, wenn ich eine solche Tablette eingenommen hatte. Entweder es schlug mir auf den Magen oder massiv auf meinen Kreislauf. Deshalb nahm ich die Tabletten dann irgendwann doch nicht mehr.

Es muss um diese Zeit herum gewesen sein, dass ich anfing, die Beipackzettel von Arzneimitteln gründlich zu lesen, bevor ich sie benutzte. Es kam auch vor, dass ich nach der Lektüre des Beipackzettels verordnete Medikamente doch nicht einnahm, weil die Möglichkeit von Nebenwirkungen den erhofften, potentiellen Nutzen überwog.
Ich bin sehr zurückhaltend geworden, was Arzneimittel betrifft. Schon seit vielen Jahren habe ich beispielsweise keine Schmerztabletten mehr genommen. Nur Beschwerden, die tatsächlich einen hohen Leidensdruck erzeugen, rechtfertigen das Risiko unerwünschter Wirkungen von Arzneimitteln. So akzeptierte ich beispielsweise Antibiotika bei akuten Entzündungen mit starken Beschwerden, und nahm dafür Durchfall und Hautausschlag in Kauf.
Es ist aber immer eine Abwägung, die ich selbst für mich treffe. Meine Gesundheit ist mir zu wertvoll, um solche Entscheidungen anderen zu überlassen. [Etwas anderes wäre es, wenn ich zu krank oder vielleicht sogar nicht bei Bewusstsein bin. Dann kann ich nur vertrauensvoll (aber leider auch skeptisch) darauf hoffen, dass das behandelnde medizinische Personal kompetent und vertrauenswürdig ist, angemessene förderliche Maßnahmen zu treffen.]

Es muss in der 6. Klasse gewesen sein, als es in der Schule die Reihenimpfung gegen Röteln nur für die Mädchen gab. Eigentlich wäre es gar keine Frage gewesen, dass ich daran teilnehme.
Jedoch war ich einige Zeit vorher gestürzt und hatte mir dabei das Knie so aufgeschlagen, dass es genäht werden musste. In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, dass mein Impfschutz gegen Tetanus nicht vollständig war. Ich holte das also nach, erinnere mich nicht mehr an Einzelheiten, nur dass der Arzt mich darauf hinwies, ich dürfe mich jetzt einige Wochen lang nicht gegen etwas anderes impfen lassen.
Die Reihenimpfung gegen Röteln fiel gerade in diesen Zeitraum. Zwar hätte ich die Rötelnimpfung irgendwann später nachholen können, sah aber nie eine Veranlassung dafür.
Als ich dann schwanger war, wurde bei einer der ersten Untersuchungen der Röteln-Antikörper-Titer bestimmt. Der war grenzwertig. Der Gynäkologe meinte, dass der Schutz gegen Röteln ausreichend sei, so dass kein Handlungsbedarf bestehe. [Überraschenderweise wurden überhaupt keine Antikörper gegen Toxoplasmose gefunden. Dabei hatte ich früher immer viel und engen Kontakt mit Katzen gehabt.]

Johannes hat inzwischen schon etliche Impfungen hinter sich. Er wird kaum eine Kinderkrankheit jemals durchmachen müssen. Ich frage mich aber schon ein wenig, ob es für das Immunsystem nicht besser wäre, statt mit Impfkeimen auch mal mit natürlichen Keimen in Berührung zu kommen, und solch eine (voraussichtlich harmlose) Infektion einfach mal durchzumachen – sonst sucht sich das Immunsystem eine Beschäftigung und es kommt zu Allergien oder anderen Autoimmunerkrankungen. Das Immunsystem braucht doch Stimulation und Training, damit es im Ernstfall auch mit unbekannten Keimen zurechtkommt.
Dazu passt ebenfalls, dass aktuell die Kinderärzte über eine außergewöhnlich heftige Welle von Atemwegsinfektionen gerade bei kleineren Kindern berichten.
Ein Immunsystem, das nicht in Übung ist, neigt dazu, zu heftig zu reagieren. So kann aus einem kleinen Infekt, den man sonst locker weggesteckt hätte, eine Qual werden.
Unsere Welt ist nicht steril. Früher oder später erwischen jeden Krankheitskeime, gegen die er nicht gefeit ist. Wohl dem, dessen Abwehrkräfte dann zielgerichtet und effizient wirken.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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62 Antworten zu Kinderkrankheiten //2630

  1. pirx1 schreibt:

    Gott schütze uns vor der Pest, den Pocken, Polio, Diphterie, Pertussis, Tetanus, dem Finanzamt und ganz besonders vor ahnungslosen Menschen mit ausgeprägter Laienätiologie!

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  2. Mika schreibt:

    Aus der Erinnerung fällt mir nur ein, dass das Immunsystem halt funktioniert, oder eben eine Störung vorliegt. Stärken, oder verbessern geht wohl nicht, nur reparieren zuzusagen. Wenn man sich mal die Kindersterblichkeit über die letzten 100 Jahre anschaut, dann hat sich ganz schön was verbessert. Ein Zusammenhang mit den Impfungen drängt sich da schon auf. Ich hätte als Kind gerne auf Mumps und Scharlach verzichtet. Die Windpocken waren auch übel, hätte ich nicht gebraucht.
    Kritisch bin ich nur bei der plötzlichen Wunderimpfung gegen Corona, das ging zu schnell und wird mir zu sehr von der Politik promotet. Die CDC berichtet extrem viele Nebenwirkungen und Todesfälle. Da stimmt was nicht. Alles, was uns die Politik in den letzten 20 Jahren eingebrockt hat, war zu unserem Nachteil und plötzlich wollen sie uns was Gutes tun? Kauf ich denen nicht ab.
    Das kann aber kein Argument gegen die klassischen Impfungen sein.

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  3. pirx1 schreibt:

    mün·dig
    /ˈmʏndɪç,mǘndig/

    Adjektiv
    1. alt genug für bestimmte rechtliche Handlungen
    „mit 18 Jahren mündig werden“
    2. als erwachsener Mensch zu eigenem Urteil, selbstständiger Entscheidung befähigt
    „der mündige Bürger“

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  4. blindfoldedwoman schreibt:

    Es gab auch in Deiner Kindheit schon viele der heutigen Impfungen und die waren auch damals schon üblich.
    Erkranken kann man aber auch trotz Impfung. Nur sind die Verläufe nicht so schwer. „Impfkeime“ sind bei Lebendimpfstoffen abgeschwächte Erreger. Bzw. sind es tote Erreger oder Teile davon.
    Ich hatte übrigens alle Kinderkrankheiten, trotz Impfung.

    Windpocken verursachen keine Furunkel. Die entstehen meist durch Bakterien.

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    • Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Poliomyelitis wurden damals seit langem breit angewendet (und ich glaube auch noch Pocken). Röteln kamen bald dazu.
      Masern, Mumps, Keuchhusten, Hepatitis B, Hib, Pneumokokken, Meningokokken, Varizellen, HPV, Rotaviren, und was weiß ich sonst noch wurden erst später zum Standard. Und so haben wir jetzt 6- und 7-fach Impfstoffe, was den Kindern zwar etliche Injektionen erspart, in dieser Häufung jedoch trotzdem vielleicht nicht immer unproblematisch ist.

      Ich habe nicht geschrieben, dass die Windpocken die Furunkel verursacht hätten. Ich war damals in der Pubertät. Hormonell bedingt gab es manchmal Probleme mit dem Abfluss der Talgsekrete der Haarfolikel. Bei den Quaddeln wurde diese Abflussstörung dann leicht manifest und führte zu einer Entzündung.

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      • pirx1 schreibt:

        „Diese Windpocken (oder was auch immer sie sonst gewesen sein könnten) waren etliche Male Ausgangspunkt für einen Furunkel, einmal sogar einen Karbunkel – und der verursachte wirklich starke Schmerzen.“ ?

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      • pirx1 schreibt:

        Spannend auch: Ein Immunsystem kann nur durch Erregerwildtypen „trainiert“ werden? Wie funktioniert so eine Impfung dann eigentlich? Und: Wird durch eine Impfung automatisch die gesamte Umgebung sterilisiert, so dass keine Auseinandersetzung mit anderen Keimen mehr stattfinden kann? Unfug in Potenz!

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      • Plietsche Jung schreibt:

        Du wirst dich wundern, aber ich habe auch eine Korrelation zwischen Windpocken und Furunkel selbst erlebt. Vor den Windpocken gab es das nie, dafür habe ich 5 Jahre Land alle 2-3 Monate eines gehabt und zwar an Stellen, die sehr wenig exponiert waren. Zum Glück nicht an Stellen, die nicht erreichbar oder kritisch waren. Dann war es vorbei und kam nie wieder. Mein Doc hatte keine Erklärung, wohl aber auch die Teersalbe. In Summe lästig, nicht ungefährlich und oft schmerzhaft.

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    • pirx1 schreibt:

      Woher willst du denn wissen, wie und wo (und vor allem wann!) die Kindheit der Frau Nühm verlaufen ist?

      Sicher, ein mathematisches Rätsel ist das schon:
      Die Pockenimpfpflicht galt in Westdeutschland von 1949 – 1975 und im Königreich Bayern sogar schon seit 1807, der unterlag Frau N. offenbar nicht, denn Polio war ja die Einzige, gebräuchliche Impfung „damals“. Daneben gab es zeitweise eine Diphterieimpfpflicht und seit den frühen 60ern erst die Polioimpfpflicht durch die Schluckimpfung, was komisch ist, denn da galt ja auch noch die Pockenimpfpflicht, daneben zeitgleich und vor allem auch etwas später auch diverse andere Kleinigkeiten wie MMS (Mumps-Masern-Scharlach) und DPT (Diphterie-Pertussis-Tetanus, später Diphterie-Pertussis-Polio-Tetanus) und sehr viele andere und dann fand ja nach der Schilderung in der 6. Klasse die Rötelnimpfung (aber erst nach 1974 ?), damals nur für Mädchen, statt, die heute bereits ein Säugling erhält. Außerdem war Frau Nühm ja (zumindest vor Kurzem) noch gebärfähig und von der Schwangerschaft einer 60jährigen hätte man vielleicht in der Presse mehr gehört?

      Lösen lässt sich diese Ungleichung nur, wenn man eine multiple Persönlichkeit, diverse Reisen im Raum-Zeit-Kontinuum, einen ganz ausgesprochenen Neglect oder einfach mangelnde Kompetenz in Impf- und Infektionsfragen zur Hilfe nimmt. Oder die Sozialisation und medizinische Betreuung fand damals in einer speziellen, von allem modernen Einflüssen weitgehend abgeschirmten, Enklave statt? Mauritius, die Tonga Inseln oder das Frankenland?

      Ich bin geneigt, anzunehmen, dass man einfach unter „mündig“ nur die erste Definition („über 18“) versteht und ansonsten von Impf-, Immunsystem- und Infektionsfragen herzlich wenig versteht, aber einfach auch ´mal ´was sagen will. Kann man ja ´mal. Lustig ist´s jedenfalls – aber etwas traurig auch. „Wissenschaft“?

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  5. Mika schreibt:

    Die Pockenerstimpfung wurde ab 1976 aufgehoben. Die Zweitimpfung 1983. Ich habe noch die Narben an beiden Armen. Eine Impfpflicht für Polio gab es meines Wissens nicht, aber sie wurde in der Schule angeboten und ich kann mich nicht erinnern, dass es Verweigerer gab. Im alten Impfpass sind so etwa 10-12 Einträge.

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    • pirx1 schreibt:

      Ja, stimmt alles, keine Polioimpfpflicht, aber unter dem Eindruck der Epidemie Anfang der 60er und sehr eindringlicher Fernsehspots (Kind spielt auf Spieplatz zu unbeschwerter Musik – plötzlich wird die Musik langsamer und auch die Bewegungen verlangsamen sich über Zeitlupe bis zum Stop – Stimme aus dem Off mit Erkrankungsinformationen- danach wieder Einsetzen von Bewegung und Musik mit dem Endslogan „Kinderlähmung ist grausam – Schluckimpfung ist süß“) erhebliche Impfquoten.

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      • Mika schreibt:

        Ich kannte sogar die Dame, die das in D eingeführt hat noch persönlich. Lebt leider nicht mehr. Sie war eine Ausgeburt des Vertrauens. Absolut integer und fachlich kompetent bis zum Anschlag. Sie hat sich jede schwere Nebenwirkung zu Herzen genommen und versucht zu helfen. Einen Orden hat sie nicht bekommen und in Wikipedia steht sie auch nicht, den Ruhm haben andere kassiert.
        Einem Spahn, Drosten, Lauterbach und Co glaube ich dagegen kein Wort. Von Leuten, denen ich keinen Gebrauchtwagen abkaufen würde, lasse ich mir keine Brühe spritzen.
        Mein alten Hausarzt, als ich noch Kind war, war auch so einer, den konnte man an Weihnachten um 0:00 anrufen, der kam sofort in seinem alten Benz. Der kam sogar ohne Einladung, wenn ein Kind krank war und die Eltern ihn nicht aufsuchten. 2 Meter groß und ein Kampfgewicht wie ein Stier. Der klingelte Sturm und machte sich den Weg zum kranken Kind frei. Wenn der sagte, was geimpft wird, dann wurde das gemacht. Und wenn der eine Behandlung nicht für gut befand, dann machte man das nicht.
        Der war aber integer, Geld hat den nicht interessiert. Und die Leute wussten das. Ich kann mich nicht erinnern, in meiner Schulzeit ein totes Kind erlebt zu haben. Und damals gab es viele Kinder. Doch, Autounfälle hatten wir, da war mal was.

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  6. Pingback: Kinderkrankheiten – alphathiel.de

  7. Marmor schreibt:

    Anne, geb Dich doch nicht mit dem Troll ab.
    Der hat kein Leseverständnis und Logik erst recht nicht, dafür zu viel Freizeit.
    Der hält sich für den unfehlbaren Halbgott. Nix dahinter. Nur stänkern.

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  8. Mika schreibt:

    Impfen was das Zeug hält, so billig sterben sie nie wieder:

    https://sciencefiles.org/2021/10/15/in-schottland-wird-gestorben-uebersterblichkeit-steigt-erheblich-an/

    Alles Verschwörung……

    In D gehen die Zahlen auch hoch. Aber niemand will eine Mauer bauen. Nein, niemals.

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    • pirx1 schreibt:

      Ein „hochwissenschaftlicher“ Beitrag, der regionale Übersterblichkeitszahlen zunächst als ungeklärt beschreibt und dann in genialer Weise die Volte zu Lockdowns und Impfungen als deren vermeintlicher Ursache schlägt (natürlich ohne jeden Beleg).

      Was soll der ständige Verweis der Ahnungslosen auf eine (wahlweise) nicht oder doch vorhandene Übersterblichkeit? Sollten wir im 21. Jahrhundert wirklich so blöd sein, dass wir mit wirksamen Gegenmaßnahmen bei einer nachweislichen Pandemie erst so lange warten, bis eine Übersterblichkeit von 10, 20, 30% eingetreten ist und Leichen auf den Straßen liegen? Absurd!

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      • pingpong schreibt:

        Sollten wir im 21. Jahrhundert wirklich so blöd sein, dass wir mit wirksamen Gegenmaßnahmen bei einer nachweislichen Pandemie erst so lange warten, bis eine Übersterblichkeit von 10, 20, 30% eingetreten ist und Leichen auf den Straßen liegen? Absurd!

        Diese Absurdität nennt man heutzutage „evidenzbasierte Medizin“. Und dieselben Leute, die bei einer Pandemie gegen Vorsichtsmaßnahmen zur Abwendung zukünftigen Übels opponieren und darauf pochen es müsse zuerst allle Evidenz auf dem Tisch liegt, sind ganz eifrig dabei, die nachweislich wirksame Impfung zu verteufeln weil „es könnten(!) ja in Zukunft Nebenwirkungen auftreten“. Absurd in der Tat!

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        • Mika schreibt:

          Die Impfung hilft nachweislich genau nicht. Bei SF gut dokumentiert und nicht nur dort. Ich glaube nicht an den Quatsch. Erste Impfung hilft nicht, zweite Impfung fürs Papier, dann die dritte Impfung, könnt ja mal langsam wirken, Nummer vier kommt im Winter. Impfdurchbrüche sind ein gutes Zeichen. Geimpfte müssen Angst vor Ungeimpften haben….Seit der Zweitimpfung gehen die Sterbefälle rauf. So blind kann man doch nicht sein. 2020 hatten wir eine deutliche Untersterblichkeit.

          Sach ma, tickst du noch richtig?

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          • pirx1 schreibt:

            Erst geben Sie zu, dass Sie sich auf das Urteil anderer verlassen („Apotheker“, „Herzchirurg“, der so eine schöne Videoanlage hat, „SF“, was auch immer damit gemein sein soll, Sinn Fein?), weil Sie selber wissenschaftliche Beiträge nicht interpretieren und verstehen. Dann aber wiederholen Sie wahllos irgendwelche unverstandenen Schlagwörter in loser Reihenfolge und halten das für diskussionsfähig?

            Und natürlich zum Schluß die allfällige persönliche Beleidugung.

            Unfassbar!

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      • Mika schreibt:

        Schottland nähert sich den 30% bei der Übersterblichkeit. Trotz 90% Impfquote., oder wegen?

        Mengele würde vor Freude wohl gerne im Grab rotieren?

        Hier im Umfeld kippen die Geimpften um. An Corona ist bei uns keiner gestorben. Aber gut, es ist halt ein Intelligenztest. Warten wirs ab.

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        • pirx1 schreibt:

          Die ständige, völlig unverständliche Referenz auf ganz offensichtlich nicht begriffene Gräuel aus der NS-Vergangenheit kennt man ja von Jana aus Kassel schon. Das scheint ein „special“ der AfD-Jünger und ihrer Adepten zu sein – und vielleicht auch der Grund, warum sie ihr „Gedanken“gut noch für verbreitungsfähig halten: Sie haben sich einfach noch nie Gedanken gemacht.

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  9. Mika schreibt:

    @Mia,

    wenn du nicht richtig lesen kannst, dann darfst du natürlich deine Inkompetenz öffentlich machen, das ist das Recht der nicht so ganz intelligenten. Du bist aber nicht dazu verpflichtet.

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  10. Mika schreibt:

    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/10/PD21_481_12.html

    10% mehr Tote im September. Ich bekomme doch mit, was hier im Umfeld passiert. Hier läuten die Glocken, wenn jemand stirbt. Und es wird gestorben. Und es sind die Geimpften.

    Wer jetzt noch für dieses Regime ist, ist ein Verbrecher. Und später war es wieder keiner. Wie war das mit der Schweinegrippe? 2009? Erinnert sich wer?

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    • Mia schreibt:

      Und wieso lebst du dann noch unter diesem „Regime“? Wolltest du nicht schon lange (nach dem Verkauf deiner Firma an die Chinesen 😂😂 ) „im Süden am Meer“ sein? Oder haben die dort keinen Bock auf Impfverweigerer? Lassen die dich etwa nicht rein?

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