Gebeten – Genötigt – Genervt //2618

Nur zögernd hatte ich zugesagt, als ich vor etwa einem halben Jahr gebeten wurde, Schirmherrin für ein kleines Branchenevent im Herbst zu werden. Die Organisatoren waren damals davon ausgegangen, dass die Veranstaltung online durchgeführt würde, wollten sich aber die Option der Präsenzveranstaltung offenhalten. Im Laufe des Sommers gingen die Planungen immer mehr Richtung Präsenz. Das ist auch jetzt der aktuelle Stand der Dinge. Das Hygienekonzept umfasst Masken, Abstand, Desinfektionsmittelspender und dergleichen. Das würde ich noch – wenn auch nicht eben gerne – akzeptieren. Aber dass ein 3G-Nachweis Voraussetzung ist, um eingelassen zu werden, kommt für mich nicht in Frage.
Also werde ich wohl per Video zugeschaltet. Eigentlich würde ich das sogar gerne live machen, habe aber Bedenken, dass gerade dann Johannes dazwischenfunkt und stört. Eine Aufzeichnung wäre sicherer. Nun ja, es sind noch einige Wochen Zeit bis dahin.
Es waren auch noch ein paar andere Veranstaltungen vorgesehen, für die ich eingeladen war, teilzunehmen oder zu sprechen. Teilweise fallen sie aus, oder ich habe abgesagt. Da ist also heuer sonst nichts mehr geplant. Höchstens noch das eine oder andere Online-Event – aber irgendwie reizt es mich nicht, stundenlang so etwas vom Computer aus zu verfolgen.

Für Carsten stehen ein paar wichtige Geschäftsreisen aus, die er schon vor sich hergeschoben hat, aber allmählich nicht mehr weiter hinausschieben kann. Zähneknirschend wird er sich jetzt doch impfen lassen, aber nur mit Janssen. Es ist nicht so, dass er vor einer Covid-Infektion Angst hätte, aber nur durch die Impfung ist sichergestellt, dass er in Hotels übernachten kann, und keine Befürchtungen wegen Quarantänisierung haben muss. Schnelltests sind auf Dauer keine Alternative. Gerade wenn wir am Wochenende auf dem Lande sind, ist es eigentlich unmöglich, einen aktuellen Test herzubekommen. Deswegen extra in die Stadt zu fahren, ist zu umständlich und würde uns das ganze Wochenende fragmentieren. Zudem werden Testzentren immer weiter abgebaut, bzw. Öffnungszeiten reduziert.
Da der Impfdruck immer weiter zunimmt, ist es pragmatischer, dem jetzt gleich nachzugeben, als noch länger zu warten, es dann irgendwann nicht mehr vermeiden zu können, und sich darüber zu ärgern, nicht früher umgeschwenkt zu sein, und alles mögliche deswegen verpasst zu haben. Dann lieber jetzt gleich. So wie es derzeit aussieht, wird es in Deutschlang noch lange keinen „Freedom Day“ geben. Viel länger können wir das nicht aussitzen. Es gibt immer wieder wichtige Termine, die mindestens einer von uns wahrnehmen muss.
Carsten hat aber klar gemacht, dass er sich keinesfalls impfen lassen würde, wäre er deutlich jünger.

Was mich betrifft, warte ich vorläufig immer noch ab. Ich geh‘ halt nirgends hin, wo ich nicht ohne 3G-Nachweis reinkomme. Café, Schwimmbad .. muss nicht sein. [Es tut mir aber leid um das neue Museum in der Trichterstadt.] Da ich erst vor ein paar Tagen meinen Tetanus- und Diphterieschutz auffrischen habe lassen, müsste ich ohnehin erst wieder ein paar Wochen warten. [BTW – habe ich jemals die Geschichte erzählt, warum es bei mir mit der Rötelimpfung nicht geklappt hat?]
Es ist bezeichnend, dass die primär entscheidende Frage nicht mehr „Was mach‘ ich, wenn ich in Quarantäne muss?“, geschweige denn „Was passiert, wenn ich mich infiziere?“ ist, sondern ganz schnöde „Wo kriege ich einen aktuellen Test her?“
Wie lange ich die Impfung noch hinauszögern kann, weiß ich nicht. Das Leben ist für Ungeimpfte so schwer geworden. Und ständig muss man sich rechtfertigen und verteidigen. Ich red‘ den anderen doch auch nicht rein, wenn sie sich impfen lassen wollen. Warum lassen sie mich nicht einfach in Ruhe. Ich bin das so leid.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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82 Antworten zu Gebeten – Genötigt – Genervt //2618

  1. pirx1 schreibt:

    „Ein paar Wochen“? Wohl mehr ein Paar Wochen. Der vom RKI empfohlene Mindestabstand zwischen Coronaimpfung und anderen Impfungen (abgesehen von Grippeschutzimpfung) beträgt 14 Tage.

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  2. blindfoldedwoman schreibt:

    „Aber dass ein 3G-Nachweis Voraussetzung ist, um eingelassen zu werden, kommt für mich nicht in Frage.“
    Wie würdest Du denn die Gäste schützen wollen?
    Und was ist so furchtbar an Tests?

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    • Testen ist mir zu umständlich und aufwendig.
      Insbesondere wenn ich ganz andere Angelegenheiten im Kopf habe, habe ich echt keine Lust, erst herauszufinden, wo man zeitpassend einen Test herkriegen kann, mich eventuell anzumelden, dort hinzugehen (ggf. mit Baby), zu warten, und dem ganzen Pipapo.
      Da lass‘ ich’s lieber und geh‘ eben gar nicht erst hin.

      Wie wär’s denn, wenn man den Gästen einfach mal selbst die Entscheidung überlässt, ob sie überhaupt „geschützt“ werden wollen?
      Jeder hat die Wahl, eine Veranstaltung zu besuchen, oder nicht. Jeder hat die Wahl, sich impfen zu lassen, oder nicht. Jeder hat die Wahl, eine Maske zu tragen, oder nicht. ..
      Diese staatliche Bevormundung ist mir zuwider.

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      • blindfoldedwoman schreibt:

        Ganz schlechte Idee. Denn diese Leute, die sich eigenverantwortlich anstecken, verbreiten das Virus auch ungefragt an andere.

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        • Und auch diese anderen haben die Möglichkeit, sich eigenverantwortlich zu schützen, oder das Infektionsrisiko zu akzeptieren.
          Es hieß mal, als die Impfstoffe noch knapp waren, dass staatlich verordnete Restriktionen aufgehoben würden, wenn jeder, der wolle, Gelegenheit gehabt hätte, sich impfen zu lassen.
          Dieser Zeitpunkt ist längst verstrichen.

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          • idgie13 schreibt:

            Das hiess es bei uns auch mal und auch bei uns will davon keiner mehr was wissen. Und das war für mich genau der Moment, ab dem es gekippt ist und seit dem ich den Versprechungen vom Bundesrat nichts mehr glaube.

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            • Mika schreibt:

              Erst war es eine rechte VT.
              Dann galt: flatten the Curve.
              Dann Herdenimmunität bei 60% geimpft/genesen.
              Jetzt gilt alles impfen, oder bezahlen.
              Die verarschen uns doch.
              2020: Untersterblichkeit
              2020: 2% alle KH Fälle in Verbindung mit Covid. 2%! So sieht keine Pandemie aus.
              Dafür geben wir Grundrechte her??????

              Seit 40 Jahren keine echte Impfung gegen Aids, aber in 10 Monaten ein völlig neuer Impfstoff von gleich 4 Herstellern? Wie machen die das?
              Die Wissenschaft ist sich einig? Da klingeln bei mir alle Alarmglocken.
              Kein Gen-Food, aber Gen-Impfung sofort und gerne?

              Nee, dat Zeuschs koff ich ned.

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            • Für das Argument der fehlenden Verfügbarkeit der Impfstoffe hatte ich ja noch Verständnis.
              Aber inzwischen ist die Freiwilligkeit längst verschwunden. Mit allen denkbaren Mitteln werden die Leute getrieben, sich impfen zu lassen, und das, obwohl inzwischen deutlich erkennbar ist, dass selbst bei einer noch höheren Durchimpfungsquote keine Herdenimmunität erreichbar wäre.
              Ich hab‘ mich jetzt ausgeklinkt und mach‘ den ganzen Kram nicht mehr mit. Bleib‘ ich halt daheim.

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            • Leser schreibt:

              Das ist halt ein riesen Markt! Gerade bei dem von dem deutschen Unternehmen „An der Goldgrube“ mitentwickelten Impfstoff, der auch noch der teuerste ist, gibt es mal wieder eine tolle Riesenchance, Steuergelder an Privatvermögende zu verteilen. Sowas darf man sich doch nicht entgehen lassen!

              Davon abgesehen: Wenn ich vor ein paar Monaten vielleicht noch bereit gewesen wäre, mich impfen zu lassen, so ist die Form der Erpressung und der Druck dazu tatsächlich dafür verantwortlich, dass das bei mir ins Gegenteil umschlägt. Ich fühle mich durch die ganzen Einschränkungen sowieso nicht eingeschränkt, weil das alles Sachen sind, die ich gar nicht mache (oder wenns hoch kommt, alle paar Jahre mal, aber wo ich auch problemlos drauf verzichten kann). Für mich relevante Veranstaltungen, wofür ich mich hätte impfen lassen müssen, fallen sowieso tendenziell eher aus, und falls nicht, und ich mit einem negativen Testergebnis rein komme, genügt mir das auch (solange die Tests zum Selbstkostenpreis abgegeben werden und nicht hoffnungslos überteuert sind).

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            • Mika schreibt:

              Bleib ja standhaft.
              Du bist halt auch kein Gemeinschaftsmensch, das macht es schwerer. Ich hab meine Lokale, die ich besuchen kann. Und Supermärkte, in die man nur ungeimpft rein kommt. Gibts alles auch bei dir in der Nähe. Aber ist ja nix für dich….
              Bleib stur!

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          • pirx1 schreibt:

            Diese schützen sich (und andere) doch längst eigenverantwortlich und ermöglichen deshalb auch Lockerung der Infektionsschutzmaßnahmen?

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        • vagina > logik schreibt:

          Die Impfdruckdrückerkolonne dürfte durch Druck auf Jugenliche und deren Impfungen genug Fremdbeschädigung angerichtet haben.

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      • Elsa schreibt:

        Es gibt auch Menschen, die sich gesundheitlich nicht impfen lassen können.
        Die müssen auch geschützt werden, dadurch daß sich alle anderen impfen lassen.

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        • Mal ehrlich – Leute, deren Gesundheit so fragil ist, dass offiziell anerkannt wird, dass sie sich nicht impfen lassen können, sind auf einer größeren Veranstaltung fehl am Platz.
          Dort gibt es noch weit größere Risiken, sich mit irgendetwas anzustecken.
          Den wenigen, die tatsächlich so schutzbedürftig sind, bleibt wohl wirklich nichts anderes übrig, als sich selbst bestmöglich zu isolieren. Krankheitskeime aller Art lauern überall. Es ist nicht Aufgabe der Allgemeinheit, darauf um jeden Preis Rücksicht zu nehmen.
          Es gibt ein allgemeines Lebensrisiko. Krankheiten und Unfälle lassen sich nicht völlig vermeiden.
          Bei der Influenza-Welle vor ein paar Jahren hat das damals niemanden geschert von denen, die sich jetzt wegen Corona so aufregen.

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          • pirx1 schreibt:

            Gibt es nicht längst empirische Daten dazu, dass Impfrate und das Risiko, andere zu infizieren umgekehrt proportional zueinander sind? Und hat die Influenza-Welle (wenn auch mit geringeren Infektionszahlen versehen) tatsächlich niemanden geschert?

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        • idgie13 schreibt:

          Während meiner Chemo konnte ich auch nicht von allen anderen Menschen verlangen, dass sie sich z.B. eine Grippeimpfung reinziehen. Das lag in meiner Eigenverantwortung, welches Risiko ich eingehen wollte.

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        • Mika schreibt:

          Dann erwarte ich, daß nur noch Auto fahren darf, wer das wirklich kann. Ich bin nämlich ein nahezu perfekter Fahrer und werde von Anfängern und Idioten gefährdet. Wäre doch mal was.
          Leben ist Risiko. Die Impfung ist ein Eingriff, den ich bestimmt nicht wegen deiner Ängste auf mich nehmen werde. Wenn ich krank bin, bleib ich daheim. Wenn du Angst hast, dann bleib du daheim. Nennt sich Freiheit. Kennste nich, wa?

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    • Mia schreibt:

      Hoffentlich kommt bald 2G. Dann müssen die Impfverweigerer endlich diesen „umständlichen und aufwendigen“ Test nicht mehr machen. 😉

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      • idgie13 schreibt:

        2G = gehässige Geimpfte
        Ein Angebot kann man annehmen oder auch nicht, aber nicht verweigern.

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        • Mika schreibt:

          Es sind Faschisten, man sollte es deutlich sagen. Keine Ahnung, was die ins Wasser bekommen haben. Man hat die Nazis geschont, damals und dann die Stasi/SED. Waren ja nur unschuldige Mitläufer.
          Diesmal muss das nicht so glimpflich abgehen. Mal sehen, wer gewinnt. Stell dir mal vor, die Impfung verursacht langfristig schwere Schäden. Soll ich dann dafür aufkommen? Wir hatten für solche Fälle ein recht gutes Grundgesetz. Das hätte Alle geschützt. Nee, wollten die 2Gs ja nicht. Aus meiner Sicht haben die ihre Grundrechte auf ewig aufgegeben. Könnte teuer werden.

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          • idgie13 schreibt:

            Soweit will ich nicht gehen.
            Ich will nur in Frieden leben und eigenverantwortlich entscheiden, welches Risiko ich für mich persönlich eingehen will.
            Mit lediglich 3 Kontakten und 1 Lebensmitteleinkauf pro Woche bin ich ja wohl kaum ein Superspreader. Ich bin durchaus verantwortungsbewusst und mache auch einen Test, wenn es nötig und mir eine Veranstaltung wichtig ist (bisher genau 1).

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            • Mika schreibt:

              Jo, in Frieden leben will ich auch. Die 2Gs haben uns aber den Krieg erklärt, nicht wir denen. Ich bin damals nicht in die DDR gefahren, um jetzt das Pack wieder an den Hacken zu haben. Blockwarte ekeln mich an.

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          • Mia schreibt:

            Was viele nicht wissen (aber du als Hansdampf-in-allen-Gossen ganz bestimmt):
            Im Jahr 1874 wurde im Deutschen Reich die Impfung gegen Pocken gesetzlich festgeschrieben. Dadurch wurden die Pocken zwar ausgerottet, aber – jetzt halte dich fest: Alle, die sich 1874 impfen ließen, sind heute tot. Ausnahmslos ALLE. Das ist doch der pure Faschismus. Findest du nicht?

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  3. Mika schreibt:

    Wer mag, kann sich heute über die Impfung informieren:

    https://www.pathologie-konferenz.de/

    Ich kann es leider nicht live sehen, da ich im Wahlkampf bin.

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    • Mika schreibt:

      Ich habe mir das jetzt im Nachgang angesehen. Sehr verstörend. Es übersteigt meine Möglichkeiten das zu bewerten.
      Aber das Zeug kommt nicht in meinen Körper. Definitiv.

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        • Mika schreibt:

          Psiram ist keine seriöse Quelle. Das Impressum ist leer.
          Zwei Professoren der Pathologie, die unter Nennung ihrer Namen auftreten, sind für mich zumindest prüfenswert. Ich erwarte da eine ernsthafte Überprüfung.

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        • pirx1 schreibt:

          „Informationen über die Impfung“ waren ja leider nicht so wirklich dabei.

          Die Beurteilung die Erkenntnisse zur Objektivität der angetretenen Experten und deren Vita erspare ich mir, das ist andernorts nachlesbar.

          Es wurden verschiedene histologische Präparate gezeigt, deren Ursprung weitgehend unbekannt blieb und in denen verschiedene teils häufig anzutreffende postmortale Artefakte, teils unspezifische Veränderungen als „impfbedingt“ umgedeutet wurden. Diese wurden mit einer mehrfach unterschiedlich angegebenen Zahl von Patienten in Beziehung gesetzt, die laut Präsentation alle wohl auch eine Coronaimpfung (manchmal laut schwer lesbarer Präsentation aber auch „Impfstatus unbekannt“) erhalten haben sollten. Dazu zu Beginn der Veranstaltung ein merkwürdiger Statistikversuch, bei dem quellenfrei bestimmte wenige Impf- und Komplikationszahlen der letzten Jahre mit schon bei grober Plausibilitätsprüfung deutlich ungereimten Impfzahlen dieses Jahres verglichen werden sollten. Dann gab es ein Bild von trotz Untersuchung unspezifiziert gebliebenen Fremdkörpern, da blieb die Herkunft des Materials ebenfalls unklar.

          Der bei Psiram nur referenziert (und im Original nachlesbare) Artikel aus der Welt (ja, natürlich wieder „Lügenpresse“, ich weiß) nennt mehrere renommierte Testimonials, die die gesamte Veranstaltung und die Seriösität der Präsentation sehr skeptisch beurteilen. Das war´s.

          Der Überprüfbarkeit entzieht sich offensichtlich leider schon die Herkunft des präsentierten Materials und der dazu präsentierten Krankengeschichten, über die gar nichts gesagt wurde. So wenig wissenschaftlich habe ich Pathologie oder Rechtsmedizin noch nie erlebt.

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  4. O.K. schreibt:

    Welchen Vorteil siehst du (bzw. Carsten) beim Vektorimpfstoff von J&J gegenüber den mRNA-Impfstoffen? Von „nur 1 Pieks“ mal abgesehen?
    Mir scheinen beide Verfahren ähnlich riskant zu sein.

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    • Den Ausschlag hat tatsächlich gegeben, dass es nur eine Impfung ist, was bedeutet, dass Carsten dann zwei Wochen danach als geimpft gilt. Bei den anderen Impfstoffen würde sich dieser Zeitpunkt noch um mehrere Wochen nach hinten schieben. Für unsere Terminplanung war das entscheidend.
      Außerdem spricht noch für J&J, dass es ein konventioneller Vektor-Impfstoff ist, und laut des neuesten Sicherheitsberichts des PEI vergleichsweise weniger schwerwiegende Komplikationen gemeldet wurden – das ist zugegebenermaßen aber nicht so ganz eindeutig.

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      • anoroc schreibt:

        nur ein auaaua das is ja wichtig

        [editiert: bitte höflich bleiben]

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        • Wenn ich deinen Kommentar richtig interpretiere, so kritisierst du, dass wir als Hauptkriterium die Anzahl der Impfinjektionen genommen haben.

          Auch wenn die geringe Anzahl relevant war, hätten wir davon Abstand genommen, wenn sonst gewichtige Gründe dagegen gesprochen hätten. Taten sie aber nicht.
          Wie sehr der „Piex“ jetzt wehtut ist, ist unerheblich.
          Allerdings macht es durchaus einen Unterschied, ob man sich nur einmal, oder zweimal aufraffen muss, um sich impfen zu lassen.
          (Ich weiß, dass einige Besucher das Folgende nicht lesen wollen, ich schreib’s aber trotzdem.)
          So hatte meine Mutter sich vor einigen Monaten erstimpfen lassen. Danach ging es mehrere Tage lang ziemlich mies (davon hatte ich bisher weder im Blog noch auf Twitter etwas erwähnt), woraufhin sie sich schwor, sich nicht mehr impfen zu lassen.
          Außerdem ist sie davon überzeugt, dass seine Zweitimpfung den Tod meines Vaters wenn nicht ausgelöst, so doch beschleunigt hat.
          Wenn Comirnaty hält, was Biontech verspricht, hat sie nach der ersten Impfung schon einen gewissen Schutz. Ich rede ihr da nicht rein und überrede sie zur Zweitimpfung. Sie geht sowieso kaum aus dem Haus und macht nichts, wofür ein 3G-Nachweis nötig wäre.

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          • pirx1 schreibt:

            Mittlerweile liest man von immer mehr Fällen, in denen das impfkritische Umfeld toxisch auf Imfpwillige einwirkt. Teilweise müssen Impfwillige ihre Impfungen verschweigen, um nicht das Opfer von Mobbing zu werden. Teilweise werden mögliche Impfwirkungen verschenkt, weil objektive Aufklärung und Unterstützung bei Impfreaktionen fehlen.

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            • Tatsächlich? Ist das so? Hast du Belege?
              Mir ist bisher noch nichts dergleichen aufgefallen, aber natürlich kriege ich auch nur einen Bruchteil mit, was irgendwo läuft. Und schließlich halte ich mich weitestmöglich fern von Leuten, die anderen ihre Anschauungen aufzwingen wollen.
              Nach meinen (nicht-repräsentativen) Beobachtungen geht der Druck jedoch ausschließlich in Richtung Impfung.

              Dabei könnte es so einfach sein, wenn man jeden – fundiert informierten – Menschen selbst frei entscheiden ließe, ob er sich impfen lässt.

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            • pirx1 schreibt:

              Diese freiwillige Entscheidung gibt es aber doch nach wie vor.

              Was mich tatsächlich überrascht ist dies:
              a) Zu Beginn der Pandemie für die gesundheitliche Gefahr von Covid akzeptiert. Es gab Masken, Abstände, Kontaktbeschränkungen, Lockdowns mit all ihren schlimmen Nebenwirkungen – aber sie wurden akzeptiert (bis auf die wenigen, die die Pandemie oder ihre Gefahren an sich negieren, tut das wirklich ernsthaft irgendjemand?).

              Hätten wir keine Behandlungs- und Impfmöglichkeiten, dann wäre dieses armselige Bündel an Maßnahmen immer noch das, was zur Verfügung steht. Lockdown bis Durchseuchung komplett? St. Nimmerlein!

              b) Dann gab es Tests (mit leichten Fehlern), die Unterscheidung von Infiziert und nicht Infiziert gelang besser wie auch die Unterscheidung von entsprechenden Risiken durch die jeweiligen Individuen. Geteste bekamen mehr Rechte (aus dem o.g. Grund). Konnten die in Stufe a) (ungestestet) verbleibenden (egal ob intentionell oder unfreiwillig) tatsächlich erwarten, dass sie – gleichsam ex machina – auch ohne Test in Kategorie b) rutschen? Warum?

              c) Impfung gibt mehr Schutz, z. B. weil weniger Infektionsrate. Sowohl unter den Geimpften, aber mittelbar unter den Ungeimpften. Mehr Rechte für die weniger Gefährdeten und Gefährdenden. Schon wieder die Begehrlichkeit: „Ich bin zwar noch a), wäre aber gerne automatisch mit in c)“ … weil …? Hilfkonstrukte noch und nöcher: „Grundrechte“, „Ich kann selber entscheiden, ob ich krank werden will“, „Geimpfte infizieren immer noch (wenn auch nicht sich selbst tödlich oder mit Folgewirkung).“. Ich verstehe auch da die Erwartung nicht ganz: Wieso plötzlich von a) nach c), obwohl das eigene Risiko sich nichtmal auf b) verändern soll (denn „Tests sind mit zu aufwändig“)?

              Erklärt mir das ´mal jemand, als wäre ich vier Jahre alt?

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            • Auf das geistige Niveau eines Vierjährigen kann ich mich nicht herabdenken. Frag‘ mich in drei Jahren noch mal.

              Ich verstehe nicht, dass man Geimpften Sonderrecht einräumt, obwohl belegt ist, dass auch sie die Viren verbreiten können.
              Warum testet man nicht alle, ohne Ansehens des 3G-Status? Wenn sich dann nach vier bis sechs Wochen herausstellt, dass von den Positiv-Getesteten tatsächlich nur ein vernachlässigbarer Anteil voll geimpft ist, dann – und nur dann – lasse ich mich davon überzeugen, dass die Privilegierung Geimpfter gerechtfertigt ist. Diese empirische Datenbasis ist IMHO unabdingbar, statt es par ordre du mufti einfach so festzusetzen.

              Soweit ich es mitgekriegt habe, wurde erst damit begonnen, die Inzidenzen für Geimpfte und Ungeimpfte getrennt auszuweisen, nachdem man aufgehört hatte, die Geimpften standardmäßig zu testen. Honi soit ..

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            • pirx1 schreibt:

              Tja, hm. Irgendwie macht man sowas ähnliches schon: Man guckt sich die klinisch Erkrankten genauer an. Da ist die Rate der Ungeimpften überproportional hoch. Erwartungsgemäß.

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            • Wichtig sind aber nicht nur die tatsächlich Erkrankten. Es geht genauso um die asymptomatischen Überträger.

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            • pirx1 schreibt:

              Wenn ich richtig verstehe, ist das Ziel doch nicht, das Virus auszurotten, was unmöglich ist, oder dass niemand mehr infektiös sein kann, sondern das Ziel ist, dass niemand mit Langzeitfolgen oder schwer erkrankt oder an der Viruserkrankung stirbt? Was ist dann falsch an der Betrachtung der klinisch Auffälligen? Und falsch daran, dass man klinisch Auffällige mit den zur Verfügung stehenden Mitteln (mehr hat man ja nicht) zu vermeiden sucht?

              Ich sagte ja schon einmal: Gegen Tests Geimpfter habe ich absolut nichts. Aber dann müssten Ungeimpfte doch auch anerkennen, dass sie im Wesentlichen die Gruppe derer darstellen, auf die man gerade Rücksicht nimmt?

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          • Mia schreibt:

            Deine Familie und dein unmittelbares Umfeld sind aber schon arg gebeutelt mit den Neben- und negativen Auswirkungen der Impfung. ^^

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    • pirx1 schreibt:

      mRNA-Impfstoffe beruhen auf gentechnisch hergestellten RNA-Fragmenten, die z. B. liposomal verpackt in körpereigene Muskelzellen eingeschleust werden und dort als Bauplan für bestimmte Oberflächenproteine eines Erregers dienen, die dann der körpereigenen Immunabwehr als Abwehrziel präsentiert werden, um so im Falle eines tatsächlichen Erregerkontaktes schnell erkannt und neutralisiert werden zu können. Dieses Verfahren ist seit etwa 30 Jahren bekannt und wird seit ca. 10 Jahren z. B. in der Krebstherapie klinisch angewandt.

      „Konventionelle“ Vektorimpstoffe beruhen auf gentechnisch hergestellten DNA-Fragmenten, die in Trägerviren verpackt in körpereigene Muskelzellen eingeschleust und nach Transkription in mRNA als Bauplan für bestimmte Oberflächenproteine eines Erregers dienen, die dann der körpereigenen Immunabwehr als Abwehrziel präsentiert werden, um so im Falle eines tatsächlichen Erregerkontaktes schnell erkannt und neutralisiert werden zu können. Die Technologie ist ähnlich lange bekannt und erprobt, wie die direkte mRNA-Technologie.

      Es gibt somit einen leicht unterschiedlichen Einschleusungsprozess, aber keine grundsätzlichen Unterschiede im Wirkmechanismus oder der Erprobungs- und Erfahrungszeiten. Beide Methoden sind 30 Jahre „neu“.

      Bezogen auf Corona wurden von den Herstellern etwas unterschiedliche Anteile der virusspezifischen Spikeproteine als Angriffsziele ausgewählt, das und z. B. die unterschiedlich gewählten Wirkdosen in den Erprobungs- und Zulassugsstudien erklären die etwas unterschiedliche Wirksamkeit der Impfstoffe.

      Von den in Europa verimpften Seren hat der Wirkstofff von J&J die geringste Wirksamkeit und entsprechend die höchste Rate der Durchbruchsinfektionen, aber die für europäische Verhältnisse eher geringen Vorteile der Einmalanwendung und der einfacheren Lagerung und Logistik. Aber jede Impfung ist wirksam und sinnvoll.

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      • Leser schreibt:

        Jetzt erkläre doch bitte auch nochmal den „Totimpfstoff“ von irgend einem Unternehmen mit V, der demnächst auf den Markt kommen soll (oder schon auf dem Markt ist?), im Vergleich dazu.

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        • pirx1 schreibt:

          Für Totimpfstoffe, wie die angekündigten Präparate „Valneva“ oder „Novavax“ werden Erreger oder Erregerbestandteile in vitro produziert (das ist häufig ebenfalls ein gentechnischer Prozess) und inaktiviert und dann als Proteinbestandteile der Virushülle verimpft und damit ebenfalls dem Immunsystem präsentiert, ein altbekanntes Wirkprinzip, das man z. B. von Tetanus, gängigen (Salk) Polioimpfstoffen u.a. kennt.

          Die Zulassungsstudien versprechen hohe Wirksamkeit, es werden ebenfalls mehrere Impfungen erforderlich sein. Die Nebenwirkungen in den Zulassungsstudien ähneln denen der anderen Impfstoffe, was wenig überraschend ist.

          Nachteil der Totimpfstoffe: Die Herstellung und Entwicklung ist durch den Anzuchtprozess langwierig, die Variabilität und Reaktionsmöglichkeit auf verschiedene Virussubtypen mit unterschiedlichen Spikeproteinen ebenso. Es bedarf jeweils eines eigenen neuen Anzuchtprozesses, wo bei mRNA- und Vektorimpfstoffen nur der jeweilige RNA-Strang angepasst werden muss. Darum sind z. B. die jeweiligen Saisonimpfstoffe gegen Grippe nicht in beliebiger Menge nachproduzierbar. Die Zeiten für die rolling-reviews und Zulassungsverfahren unterscheiden sich dagegen kaum.

          Vorteil der Totimpfstoffe: Es handelt sich um Proteine, mit denen der logistische Umgang einfach ist.

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  5. pirx1 schreibt:

    Es könnte nicht schaden, sich mit dem juristischen Begriff der Störerhaftung ein wenig zu beschäftigen und die Analogien zu erkennen.

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  6. Plietsche Jung schreibt:

    Sich heute selbst entscheiden zu wollen, ist aktuell nur die Position der AFD. Alle anderen Parteien argumentieren mit den kleinen Kinderlein, die ja schon soooo viel gelitten haben. Und was haben wir??
    Die Diskussion bei Plasbek gestern Abend war so abstrus, da fehlen einem die Worte!! Auch, dass Geimpfte Übertrager sind, würde vom Tisch gewischt. Die Diskussion ist somit weder faktenbasierend, noch logisch. Alle beharren darauf, vor der Wahl nicht von Impfpflicht zu sprechen, nötigen aber mit vielen Maßnahmen die immerhin fast 40% verbliebenen Einwohner in Deutschland. Jeder darf sich darauf seinen Reim machen und abwarten, was nach der Wahl noch kommen wird.

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  7. MartinTriker schreibt:

    Es tut mir leid, aber dieser Blog wird immer mehr zum Tummelplatz von Verschwörungsmystikern. Nichts, mit dem ich in Verbindung gebracht werden möchte. Über die Impfung, warum sie „so schnell“ entwickelt wurde, und anderes kann man sich auf seriösen Seiten informieren,

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    • Mika schreibt:

      Wenn ein Team von Professoren der Pathologie erklärt, sie hätten ungewöhnliche Substanzen in Impfstoffen gefunden und Bilder davon zeigen, dann ist das für mich ein Grund, das seriös prüfen zu lassen.
      Wenn die MSM ungeprüft abwinken, wer ist dann Teil der Verschwörung?
      Ich bilde mir erst ein Urteil, wenn ich unabhängige Informationen bekomme. Spahn und Konsorten haben mein Vertrauen nicht. Bis dahin gilt Vorsicht.

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      • MartinTriker schreibt:

        Zwei Pathologen und einem Professor für Elektrotechnik traust du also mehr als anerkannten Virologen mit Spezialkenntnissen über Corona sowie unzähligen Intensivmedizinern. Ok.

        Was soll MSM nun wieder sein?

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        • pirx1 schreibt:

          Das ist Slang bestimmter politischer Gruppierungen für „Mainstream-Medien“. Gelegentlich hört man den Begriff „Lügenpresse“ auch schonmal.

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        • blindfoldedwoman schreibt:

          Ich möchte hinzufügen: die auffällig völlig fernab der üblichen Kanäle agieren.
          Aber man geht eben neue Wege. Muss der hochqualifizierte und kritische Journalist Reitschuster auch. ^^

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          • Mika schreibt:

            Reitschuster ist doch der, der immer so kritische Fragen stellt und Polizeigewalt gegen Demonstranten filmt. Wo doch laut MSM die Corona Kritiker so schlimm sind. ICh hab noch keine Gewalt von Corona Kritikern gesehen und ich war bei vielen Demos. Polizeigewalt gab es genug, aber kein Wort darüber in den MSM. Und denen soll ich glauben?

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            • blindfoldedwoman schreibt:

              „Reitschuster ist doch der, der immer so kritische Fragen stellt und Polizeigewalt gegen Demonstranten filmt. “
              Jouw.
              Weder sind seine Fragen kritisch, sondern schlicht polemisch und ohne jegliche sachliche Grundlage, noch sind seine zusammengeschnitte Filmschnipsel in irgendeiner Form objektiv.
              Der sogenannte Verteidiger der Meinungsfreiheit löscht übrigens ständig Kommentare und blockiert fleißig Kommentatoren.
              Was die von Dir beschriebene Polizeigewalt angeht, wer Widerstand gegen unser Grundgesetz übt und allgemein Ordnungswidrigkeiten begeht, Polizisten angreift, der muss auch damit rechnen, dass er nicht mit Samthandschuhen angefasst gibt.

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        • Mika schreibt:

          Der Elektrotechniker versteht ne Menge von Statistik, nur so nebenbei. Kann man immer brauchen. Drosten und Co leben von Regierungsgeld. Dieser Drosten hat schon mal ne Pandemie angekündigt. War dann aber doch nix. Und sonst? Durch Leistung ist er nicht aufgefallen.
          Abgesehen davon. Was ist in dem Impfstoff genau drin? Ich wills schon gerne wissen.

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    • Leser schreibt:

      Also ich bin hier schon länger, als es in Anne’s Leben Carsten gibt. Ich hatte das Thema der Corona-Pandemie immer für zu unwichtig gehalten, um mir darüber eine fundamentierte Meinung zu bilden, und bin auch jetzt nicht bereit, dieses Studium aufzunehmen. Trotzdem wird man überall genötigt, sich zu positionieren „Bist Du geimpft oder Covidiot?“ – Graustufen dazwischen verschwinden vollständig, es wird bis zum absoluten Extrem polarisiert, und irgendwie scheint da schon wieder das Muster von „divide et impera“ hindurch. Es nervt einfach nur. Klar, wer sich positioniert, vertritt seine Meinung, aber wenn man keine Meinung dazu hat oder haben will (weil eben ein ausführliches Studium nötig wäre, damit man seiner Meinung auch tatsächlich trauen könnte), dann wird man in irgend eine Position gezwungen, und wie alle Schubladen, in die ich Zeit meines Lebens hineingesteckt wurde, ist mir diese natürlich auch zu eng.
      Von daher: Was soll ich machen? Der Druck ist inzwischen so stark, dass er als natürliche Reaktion einen genauso starken Gegendruck erzeugt, wo ich vorher dem Thema „impfen oder nicht“ neutral bis offen gegenüber gestanden bin. So funktioniert das nicht… (Ich bin aber weiterhin nicht bereit, dem Thema „Corona-Pandemie“ in irgend einer Form genügend Relevanz einzuräumen, als dass es mir sinnvoll erschiene, mich in irgend einer Weise klar zu positionieren – die Polarisierung macht das Einnehmen einer oder der anderen Position nur noch viel schlimmer, weil man dann ja gleich an einen Pol gedrängt wird). Nur weil man sich bisher nicht hat impfen lassen, heißt das nicht, dass man Querdenker, Covidiot oder Bill-Gates-will-uns-alle-verchippen-Verschwörungsmythologe ist!
      Differenziertes Denken scheint wirklich zunehmend auf dem Rückzug zu sein, und ich habe auch das Gefühl, dass die Undifferenziertheit des Denkens, damit verbunden die bereits kritisierte krasse Polarisierung der Meinungen gegeneinander, durchaus auch politisch und medial gefördert werden. Immer ein „Wir gegen die!“ oder wie GWB schon vor knapp 20 Jahren gesagt hat: „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns!“ – doch wieder: So funktioniert das nicht! Dazu ist die Welt zu komplex, um derartige einfache Lösungen anzubieten (menschenverachtende Extremistenparteien wie die AfD gehen damit auf Dummenfang, äh, Wählerfang, was da wohl dasselbe ist, aber mit der Wirklichkeit haben solche Vereinfachungen nichts zu tun).

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      • Mika schreibt:

        Soso, die AFD ist menschenverachtend und extrem.
        Wer will mit unerprobten Impfstoffen an die Kinder? Wer nötigt Kinder zu nutzlosen Masken? Wer lässt alte Leute einsam sterben? Wer zerstört unsere Gemeinschaft durch Masken und Abstand? Wer hebt das Grundgesetz einfach mal so aus?
        Du bist echt schräg drauf. Die AFD ist extrem, ja. Extrem ehrlich. Ich hab kürzlich mit der A. Weidel gesprochen. Und ja, sie war schon extrem gut. Kann ich der Malu nicht unterstellen. Annalene hat sich auch reichlich dumm angestellt. Sie konnte mir keine Antwort geben. Dabei war es eine klare Frage.
        Ja, als etablierte Partei muss man diffamieren, den Hirn und Argumente sind alle.
        Und die Sache im Ahrtal, kennste, ne? Ist das jetzt Menschenverachtung, wenn die Leute im Winter mit kaltem Arsch in feuchten Häusern hocken? Oder ist es warmherzig, wenn man ihnen EPAs von vor 20 Jahren vom Heli aus zuwirft?
        Aber gut, du seihst es halt ein wenig anders als ich. ICh komm halt mehr so von Demokratie und Wahrheit. Und du?

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        • Leser schreibt:

          Stimmt schon, die AfD verachtet keine Deutschen Menschen (außer, sie sind Linke oder sonst wie auf irgendwelchen „Todeslisten“), sondern nur die anderen mit der fremden Hautfarbe aus den anderen Ländern. Die machen da nämlich einen Unterschied. Oder vielleicht sind es für die auch gar keine Menschen? Jedenfalls ist sowas eine erbärmliche Sichtweise und das Gegenteil von Menschenwürde.
          Was die anderen Parteien machen oder nicht machen, ob es Unfähigkeit oder Boshaftigkeit ist, darüber will ich gar nicht urteilen und das auch nicht in Relation zu irgendwelchen verachtenswerten Drecksnazis setzen, die zudem auch noch so transatlantisch neoliberal sind, dass sie einem totalitären Amerika direkt in den Hintern kriechen würden und hier sämtliche Sozialen Errungenschaften abschaffen würden.

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  8. pirx1 schreibt:

    Warum hat es denn mit der Rötelnimpfung nicht geklappt?

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  9. Pingback: Kinderkrankheiten //2630 | breakpoint

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