Mäßig müßiger Blogdown //2597

Jetzt ist August, also gerade Schulferien, was impliziert, dass auch viele Mitarbeiter Urlaub haben. Folglich ist auch in der Firma nicht so viel los und ich kann es etwas langsamer angehen lassen.
Mit Urlaubsreise ist wieder nichts. Während letztes Jahr sowieso kein größerer Urlaub geplant war, weil ich da schwanger war, ist heuer (immer noch) Corona (d.h. die Maßnahmen, nicht die Krankheit) das abschreckende Thema. Mit Johannes kämen wir im Urlaub schon klar. Aber ich habe so überhaupt keine Lust, mich dauernd mit Tests und Masken abgeben zu müssen. Und wenn wir Pech haben, müssten wir bei der Rückreise dann erst mal in Quarantäne. Nee, das muss wirklich nicht sein.

Bis gestern habe ich noch auf einen kleinen Lichtblick hinsichtlich Evalyze gehofft. Leider vergebens. Das muss man sich mal vorstellen: Da ist eine harmlose Softwareanwendung, die den Nutzer dabei unterstützt, gewisse Daten auszuwerten. Darüber hinaus ohne jeden Impact – ist weder sicherheitskritisch noch hat es Gefährdungspotential. Über ein halbes Jahr haben wir gründlich und sorgfältig getestet. Mit sauteuren Testdaten. Alles vollständig und ordnungsgemäß dokumentiert. Aber wegen einer winzigen, unerheblichen, vorher nicht absehbaren Formalität liegt das Ganze jetzt auf Eis, und wir haben keine Chance die bürokratischen Mühlen zu beschleunigen. Währenddessen werden millionenfach – wo Vorsicht und Akribie wirklich zum Schutz von Leben und Gesundheit zwingend geboten wären – kaum erprobte biochemische Stoffe .. Ach, es bringt ja nichts, sich darüber zu ärgern. Das Messen mit zweierlei Maß ist heutzutage schon zum Standard geworden.

Wir hatten überlegt, während der Schulferien in der Firma ein kleines Programm an ein oder zwei Tagen für die daheimgebliebenen Mitarbeiterkinder zu veranstalten – als eine Art Schüler-Techniktag, den wir hier ja auch schon lange nicht mehr durchgeführt haben. Betriebsfest gab es ebenfalls schon länger nicht mehr. Aber mit diesem ganzen Masken- und Testkram lassen wir es lieber doch bleiben. Wenn das alles jemals vorbei ist, veranstalten wir einen Tag der offenen Tür.

Wir machen uns hier eine ruhigere Zeit. Vielleicht können wir ja sogar mal den einen oder anderen Ausflug unternehmen. Wir sind da ganz entspannt.
Traditionell möchte ich es hier im Blog auch etwas langsamer gehen lassen. Dass ich alle zwei Tage (bzw. an jedem geraden Tag) blogge, muss nicht unbedingt sein. Ich behalte mir vor, von diesem Schema abzuweichen oder einfach mal einen Tag (ohne zusätzliche Vorankündigung) ausfallen zu lassen. Allzu viel Neues ist in nächster Zeit eh nicht zu erwarten. Meine Mutter feiert heuer keinen Geburtstag, und auch sonst steht vorläufig nichts an, was aktuellen Blogcontent versprechen würde.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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5 Antworten zu Mäßig müßiger Blogdown //2597

  1. pirx1 schreibt:

    „Das Messen mit zweierlei Maß ist heutzutage schon zum Standard geworden.“ – Edmund Stoiber auf dem Oktoberfest

    Gefällt mir

  2. Plietsche Jung schreibt:

    Mach Ferien. Das hilft bei der Selbstfindung und der Entspannung.

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  3. Pingback: [Mitarbeiter, Nachwuchs] //2601 | breakpoint

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