Genderazzi //2543

Der Webmaster hatte mir eine Mail weitergeleitet, in der kritisiert wurde, dass unsere Website nicht „geschlechtergerecht“ formuliert und gestaltet sei.
Ja, das weiß ich schon. Wir nutzen noch – aus Überzeugung – das generische Maskulinum, weil dies unabhängig vom Geschlecht alle meint. Noch gerechter geht nicht. Bisher hatte kein Kunde damit ein Problem. Wer sich davon nicht angesprochen fühlt, soll woanders glücklicher werden.
Ich habe nicht die geringste Absicht, da etwas zu ändern, und werde keine geschlechtertrennende und spaltende Sprache einführen. Falls der Druck (durch tatsächliche Kunden, nicht solche Aktivistixe und Weltverbessys) irgendwann zu groß würde (wovon ich nicht ausgehe, aber schließlich kann niemand in die Zukunft sehen), wird die Website halt nur noch in Englisch aufrufbar sein. Wir sind ein internationales Unternehmen. Da reicht das. [Und Deutsch ist ja eh irgendwie igitt und weiß und so.]

Irgendwelche Sternchen, Doppelpunkte, Underscores einzustreuen, habe ich keine Lust, zumal die Befürworter sich selbst nicht einigen können, welches Zeichen das richtige wäre. Wenigstens haben sie den Unicode noch nicht entdeckt. Nutzer von Screenreadernden werden ausgegrenzt, ebenso Menschen mit sprachlichen Problemen.
Doppelnennungen wie „Kundinnen und Kunden“ kann man ausnahmsweise mal machen, vielleicht am Anfang eines Textes, aber danach nervt diese unnötige und ineffiziente Schreibweise, und sie suggeriert, dass es zwei unterschiedliche Gruppen gäbe, die verschiedene Belange hätten. Dabei ist das Geschlecht in dieser Hinsicht völlig wurscht. Ich adressiere einheitlich, und nicht an zwei separate Empfängergruppen.

Am liebsten würde ich diese Mail einfach ignorieren, glaube aber, dass es diplomatischer und strategisch geschickter ist, eine freundliche Antwortmail zu schicken. Man weiß ja nie, welche Kreise so etwas zieht.
Also werde ich mich für den Hinweis bedanken. Dann irgendein Geschwurbel, dass sich selbstverständlich jede*r Besuchende auf unserer Website angesprochen fühlen soll. Schließlich eine unverbindliche Aussage, dass wir bei der nächsten Überarbeitung .. blablabla .. angemessen berücksichtigen werden. Oder so ähnlich.
Irgendwelche zweckdienlichen Vorschläge?

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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55 Antworten zu Genderazzi //2543

  1. keloph schreibt:

    häufig lässt sich das problem durch verwendung von plural umgehen, oder durch eine andere satzstruktur.

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  2. idgie13 schreibt:

    Ich würde es aussitzen und gar nicht reagieren.
    Vermutlich haben die alles angeschrieben, was sie gefunden haben und eh keinen Überblick.

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    • Ja, ich gehe auch davon aus, dass sie noch mehr Unternehmen angeschrieben haben. Das sind so die typischen Eiferer, die ihre Vorstellung von moralisch-richtiger Sprache anderen aufzwingen wollen.
      Der Ton war immerhin höflich.
      Gerade weil ich davon ausgehe, dass viele Unternehmen in den Genuss ihrer Aufmerksamkeit gekommen sind, halte ich es für sinnvoller, darauf zu reagieren. Es würde mich nämlich nicht wundern, wenn die die Reaktionen auswerten würden. Ich habe keine Lust, eventuell deswegen an einen Internet-Pranger gestellt zu werden, wie es bei ähnlichen Aktionen gerne gemacht wird.

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  3. Sempersolus schreibt:

    Ich denke, die Änderung des offiziellen Titels für den aktuellen „Webmaster“ in eine geschlechtsneutrale Form („Webmaster / -mistress“) könnte ein guter und vorläufig völlig ausreichender Anfang sein (natürlich verbunden mit der Auflage, diesen Titel fortan verpflichtend in allen betrieblichen Publikationen und Schreiben zu führen).

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    • Wenn schon, dann als Partizip „Webmasternde“. Macht sich in Denglisch immer besonders progressiv.

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      • Sempersolus schreibt:

        Dem „Webmaster / -mistress“ könnte an aber als besonderes Attribut unter dem Firmenlogo eine kleine Peitsche beifügen.

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        • MartinTriker schreibt:

          Wollte eben schreiben, dass der Wortbestandteil „master“ ja auch wieder unterdrückend gesehen wird von einigen. Ohne Witz, es laufen auch Bemühungen solche Bezeichnungen wie Master/Slave zu eliminieren. Völliger Blödsinn in meinen Augen, es sind eben technische Bezeichnungen.

          Und jetzt hör ich erst mal wieder „Master and Servant“ von Depeche Mode.Und danach „Bitte bitte“ von den Ärzten,

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          • Sempersolus schreibt:

            Die von der „Post“ vorgeschlagenen Alternativen („controller / follower“ oder „manager / worker“) bergen ja nicht weniger die Gefahr, bewusst und böswillig als „Ausdruck hierarchischen Denkens“ fehlinterpretiert und auch verteufelt zu werden. Man soll es nicht glauben: Es gibt im echten Leben tatsächlich Hierarchien, die man als solche auch sprachlich beschreiben will. Willkommen in der wirklichen Welt.

            Die Gefahr, dass man aus lauter Vermeidungssucht am Ende gar nicht mehr effizient und sinnvoll miteinander kommuniziert halte ich für weitaus größer, als die merkwürdigen Assoziationen, Bilderstürme und Korrekturwünsche einiger „Sprachforscher“, die wohl am liebsten schon Gedanken ausmerzen würden.

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          • Bei Steckverbindern gibt es ja ebenfalls Bestrebungen, die selbsterklärenden Bezeichnungen Männchen und Weibchen abzuschaffen. Völliger Schwachsinn.

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            • MartinTriker schreibt:

              Völlig*er. Wenn schon.

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            • Michael schreibt:

              In der deutschen Version von Firefox wurde das „Master-Passwort“ in „Haupt-Passwort“ umbenannt. Weil Master ist rassistisch. Aber eben nur im deutschen. In der englischen Version steht dort weiterhin „Masterpassword“.

              Solche Deppen bitte ignorieren. Sobald Du irgendwie darauf anspringst, haben sie bereits die Hälfte ihrer „Leistung“ erbracht. Sie werden Dich dann mit immer neuen Mails tracktieren. Falls Du den Mailresponder/Autoresponder auf einzelne Absender-Adressen einstellen kannst, dann immitiere eine Fehlermail im Stil von „Der Mail-Account ist vorrübergehend nicht erreichbar“. Habe ich bei meiner Telefonanlage gemacht. Die immer gleichen nervenden Anrufe von Leuten, die nichts von mir wollen, aber immer wieder meine statt der von ihnen eigentlich gewünschten Nummer wählen, bekommen die Ansage „Kein Anschluss unter dieser Nummer“. Da die Fritz-Box die Anrufe aber anzeigt, weiß ich, das die selben Deppen immer wieder anrufen.

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            • Wenn Master rassistisch ist, dann bin ich ja gespannt, wann die Masterstudiengänge umbenannt werden.
              Bei manchen Ideen kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln.

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            • Sepp schreibt:

              Oder wie in Git: Von master zu main…

              Also sind das jetzt Webmainende, also Leute die eine Mainung zu Themen haben, die sie nichts angehen.

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  4. Mia schreibt:

    Ich würde das auch aussitzen. Wenn du reagierst, haben die eure Firma erst recht auf dem Schirm und schauen in ein paar Wochen oder Monaten nach, ob auch alles schön genderazzistisch umgesetzt wurde.

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    • Und wenn ich nicht reagiere, nerven sie mich bestimmt erst recht in ein paar Wochen wieder. Da nehme ich ihnen lieber gleich den Wind aus den Segeln.

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      • Michael schreibt:

        Nein, tust Du nicht. Dann gehts erst richtig los. Sobald Du reagierst, wissen sie, dass da eine reale Person dahintersteckt und drehen das volle Programm auf. Bitte gib diesen Leuten auf keinen Fall eine Antwort, Du verstrickst Dich dann immer tiefer rein. Die werden auch nicht aufhören, sondern das zum Ansporn nehmen, Dir Termine zu setzen, damit Du endliche Deine Seite überarbeitest und so weiter. Und dann wirst Du so genervt sein, dass Du deren Forderungen gerne erfüllst, in der Hoffnung, dass dann endlich Ruhe ist. Da Du ihnen dann aber schon den kleinen Finger gegeben hast, dann wollen Sie Deine ganze Hand und zum Schluss hast Du so einen Aktivistn quasi auf dem Schoß hocken, der Dir jeden einzelnen Buchstaben vorschreibt und von dem Dur Dir dann jeden Satz und jeden Brief genehmigen lassen musst.

        Bitte glaub mir. Es wird nicht besser, sondern immer schlimmer. Das Stichwort dazu ist Stalking. Ja, das passt schon. Du wirst durch die Mail (und wenn Du antwortest werden noch mehr Mails mit noch absurderen Forderungen kommen) in Deiner Lebensgestaltung beeinträchtigt. Lies dazu mal §238 Abs.1 Satz 2 StGB.

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  5. Sempersolus schreibt:

    Progressiv vorne verteidigen:

    Natürlich könnte man auch argumentieren, dass man sich aufgrund der zu Recht ständig verschärften Anforderungen an den korrekten, geschlechtsunspezifischen Sprachgebrauch -wie immer- der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Lösung eines, speziell diesen, bereits erkannten und besonders problematischen, weil doch so relevanten Problemes ausgeprochen verpflichtet fühle und bereits Schritte eingeleitet habe. Dem Lehrstuhl für Genderforschung unter der Leitung von ProfessorIn (hier mindestens drei Doppelnamen einfügen) in blablabla (je kleiner, desto besser) läge ein Finanzierungsplan und eine Anfrage zur gemeinsamen, kreativen und progressiven Bearbeitung der Frage bereits seit vier-fünf-sechs (hier nicht zu sehr übertreiben) Jahren vor. Man plane auch die Ausschreibung der Stelle für einen Werkstudenten aus diesem Institut, der sich speziell diesen Fragen und der Überarbeitung sämtlichen Schrifttums und des umfangreichen Archives im Betrieb widmen solle, allerdings lägen noch keine Bewerbungen wirklich qualifizierter KandidatInnen vor. Mit einer raschen Bearbeitung der Sachproblematik in der spartentypischen Geschwindigkeit (also in 10 – 20 Jahren) sei aber zu rechnen, man berichte dann gerne erneut. Die Hoffnungen, die man sich auf den noch zu schaffenden Industriepreis für genderkorrektes Arbeiten mache seien berechtigt und sehr groß.

    Mit geschlechtsneutralen Grüßen, Dein Fix.

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    • Da könnte man Namen und die Beteiligung von Instituten überprüfen.
      Die Geschriebenhabenden sollen sich schon ernst genommen fühlen.

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      • Sempersolus schreibt:

        Kleinigkeit:
        „Namen der beteiligten ProfessoreuserInnen und Institutenden dürfen wir Ihnen leider nicht nennen, Datenschutz, Persönlichkeitsrecht und Mossad, Sie wissen schon.“

        Mich würde nichtmal wundern, wenn dieser Elektronikbrief der wesentliche Teil einer Doktor- oder Habilitationsarbeit an eben so einem Genderlehrstuhl wäre. „Von n neutral angeschriebenen Firmen mit Webseiten mit skandalös sexistischem Inhalt erhielten die Untersucher x pauschal abwiegelnde, y ablehnende und z Besserung gelobende Antworten. Nur ein Unternehmen hatte das Problem bereits selbst erkannt, analysiert und die Zusammenarbeit mit einer universitären Einrichtung gesucht. Rhabarber Rhabarber Rhabarber …“.

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  6. MartinTriker schreibt:

    Danke für deine deutliche Meinung in dem Fall. Ich frage mich auch schon lange, wann in meinem kleinen unbedeutenden Blog der Erste aufschlägt, der diese Nebelkerze zünden will.

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  7. Schreibenkleister schreibt:

    Offenbar ist das Genderproblem ein deutsches. Ich arbeite im „Brotberuf“ als Übersetzerin niederländisch- deutsch. Wenn ich meine niederländischen Kunden darauf anspreche und frage, ob ich gendern soll, winken sie alle ab, weil ihrer Meinung nach zu umständlich beim Lesen. Und mal ganz ehrlich, das Problem ist doch nicht das Geschriebene, das Umdenken muss im Kopf beginnen. Wie wenig Selbstbewusstsein hat „frau“ denn, wenn „frau“ sich über so etwas aufregt .. ich verwende häufig völlig unaufgeregt das feminine Genericum und freue mich heimlich tierisch darüber. 🙂

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  8. Pingback: Gendereinwurf des tages | Schwerdtfegr (beta)

  9. Plietsche Jung schreibt:

    Einfach ignorieren. Die Mail ist wohl im Spam gelandet. Lass dich bitte nicht am Nasenring durch die Manege ziehen.

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  10. Mika schreibt:

    Du kannst den woken Schreiberling doch einfach um Hilfe bitten. Lass dir die Webseite von den Reklamierern voll gendern – für umme, weil die Firma alles Geld schon für Frauenförderung ausgegeben hat. Wer meckert bekommt Arbeit aufgehalst. Altes Bürokratenspiel.
    Wenn die wirklich die Webseite neu gestalten, dann wird ein dummer Bug drin sein und sie funktioniert leider nicht. Und das Spiel geht erneut los. 🙂

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  11. Sempersolus schreibt:

    Was auch ginge wären verschiedene Sprachversionen der Seite (weil international tätiges Unternehmen): Bayerisch – Deutsch – Spanisch – Englisch – Französisch – … – Suaheli – Afrikaans – Esperanto – Genderistisch (in der Reihenfolge)? Und als erläuternde Begründung eine schicke Marktstatistik, warum das Unternehmen welche Sprachversionen (natürlich streng nach Marktanteil) zuerst bearbeitet und anbietet und wieso deshalb die geplante Version in Genderistisch gerade so einen geringen Vorrang bei der Bearbeitung hat?

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  12. Sempersolus schreibt:

    Kurzweil am Wochenende

    Guckt man im Netz, was sich da so alles zum Thema tummelt, dann sind die ersten Suchtreffer (na klar: gekaufte Googleranks) auch schon real existierende Firmen und Verlage, die ihre Dienste bei der geschlechtergerechten Umstellung von Webseiten anbieten – gegen bares Geld. Offenbar kann man von dem selbstkreierten Unfug tatsächlich recht gut leben. Dabei gibt es schon sehr differenzierte Angebote, die sich wahlweise spezifisch z.B. an den „Berliner Senatsempfehlungen“ oder der „Richtlinie der LMU“ o.a. orientieren. Es scheint also auch noch ein Nord-Süd-Gendersprechgefälle zu geben, dass es gefälligst zu beachten gibt?

    Ein Schmunzeln bis zum Facepalm kann man sich beim Lesen so manchen Textkrampfes zum Thema nicht verkneifen, exemplarisches Zitat:
    „Die ZDF-Onlinestudie für das Jahr 2012 ergab, dass nur 70,5 % der Frauen das Internet nutzen – bei den Männern sind es 81,5%. Im Vergleich zu früheren Jahren ist das eine geringere Differenz – und bei den Jugendlichen sind die Mädchen den Jungen schon voraus. Trotzdem zeigt dieser Unterschied, wie wichtig es ist, beide Geschlechter anzusprechen. Denn gerade die Frauen springen sonst ab.“.

    Soll übersetzt wohl heißen: Als wir das letzte Mal geguckt haben (vor acht Jahren!), nutzten nahezu gleich viele Männer wie Frauen das Internet. In den heranwachsenden Generation werden Männer das Internet vermutlich deutlich weniger nutzen, als Frauen. Darum bedarf es weiter einer paritätischen (!) Berücksichtigung beider Geschlechter, denn sonst springen gerade Frauen (?) ab (Begründung brauchen wir für diese krude These offenbar nicht, sexistisch ist aber gerade diese These schon, wenn auch vom Autor leider unbemerkt oder zumindest ungewollt).

    In dieser Art von pseudowissenschaftlicher Betrachtung geht es munter weiter von Rubrik zu Rubrik (Gender und Gesundheit, Gender und Hochschule, Gender und Politik, …). Mein persönliches Highlight aber die Erläuterungen unter „Der Blick ins Ausland“ (Da stockte wohl der Schreibenden -das soll jetzt keine Geschlechtszuweisung sein sondern ein neutraler Plural- Erfindungsgeist und Elan): „Es ist eine technische Störung aufgetreten, bitte versuchen Sie es später noch einmal“. ROTFL!

    Ich bin übrigens ein Mann, darum recht schlicht im Geiste und besonders an flüssig lesbarem Textinhalt interessiert und bitte um Berücksichtigung meiner Interessen, sonst „springe ich ab“.

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  13. Leser schreibt:

    Auf irgend einer Behördenseite habe ich auch schon mal den Hinweis gelesen, dass gemäß den Regeln der deutschen Sprache und um den Textfluss zu vereinfachen das generische Maskulinum verwendet wird, und dass damit sämtliche Geschlechter und -identitäten angesprochen sind. Sinngemäß jedenfalls. Vielleicht anstelle des Cookie-Banners mal über so einen Hinweis nachdenken? 😉

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  14. Atomino2000 schreibt:

    Bin erst vor kurzem auf eine passende Podcast Episode zu feministischer Linguistik unter BellesLettres gestoßen:

    https://www.belleslettres.eu/content/deklination/gender-nubling-lobin-sueddeutsche.php

    Darin wird „der immer wieder gleiche Text, den jeder Autor wieder als seine eigene Leistung präsentiert“ genüsslich auseinandergenommen. Das schlimmste ist, dass diese PoE (Persons of Embarrassement – können wir uns btw. auf Aktivixe einigen?) so krass und völlig inkompetent an der Sprache vergehen, auf eine Weise, die bei welchem Ausgang auch immer, schlimme Narben in ihr hinterlassen wird.

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  15. Atomino2000 schreibt:

    Oh, hab mich auch schlimm an ihr vergangen: Ein „sich“ fehlt. Muss wohl beim Schreiben kurz eingeschlafen sein.

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  16. Dirk schreibt:

    Also solange „Feminismus“ noch ne männliche Endung hat, lehne ich mich entspannt zurück ).

    Im Übrigen finde ich es anprangernswert, daß ganz oft die männliche Form abgeschnitten wird und gar nicht mehr vollständig vorhanden ist: Bsp.: Interessent_innen… da fühl‘ ich mich doch als Mitglied der Gruppe der Interessenten gar nicht angesprochen. Das Konzept ist also unvollständig und eher geeignet, Verwirrung zu stiften :).

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