Tweets am Ultimo //2520

Der Februar in Gemeinjahren hat die Einzigartigkeit, dass seine Länge in Tagen ganzzahlig ohne Rest durch die Anzahl der Tage einer Woche geteilt werden kann. Das macht ihn einerseits zu etwas besonderem, zum anderen ist es aber inkonsistent mit der Länge aller anderen Monate, die 30 oder 31 Tage beträgt, was Datumsberechnungen unnötig verkompliziert.
However, 28 Tage genügen, um zu gewährleisten, dass es auch im Februar ein viertes Wochenende gibt, in dem ich gewohnheitsmäßig frühere Tweets recycle. Der betreffende Zeitraum reicht diesmal vom 23. Juli bis 6. August 2020.

Verleser des Tages: robot statt reboot
Wer hat den Größten? //2423 Zweitausendvierhundertdreiundzwanzig
Verhörer des Tages: Damenbinde statt Damenmode
Überständiger Rotschimmelkäse im Kühlschrank stinkt mir die ganze Bude voll.
Verleser des Tages: provokatives statt positives [elektrisches Teilchen]
Was schau ich heut abend fern? [Galaxy Quest|Stolz und Vorurteil]
Das Geschäftsmodell von Feministinnen ist es, Frauen Probleme einzureden, die sie sonst gar nicht hätten.
Ohne Abschluss //2422 Zweitausendvierhundertzweiundzwanzig
..Atemno..ht.. verd..ammte M..aske..
Dass man im $Amt erst telefonisch einen Termin ausmachen muss – meinetwegen. Aber erst anrufen, nur um dann noch auf den Rückruf für die Terminabsprache warten zu müssen, ist schon recht kompliziert.
+Dabei ging es nur darum, Formulare persönlich abzugeben und sich auszuweisen. Dauert keine fünf Minuten. Hat mich aber über eine Stunde ans Telefon gefesselt, um den Rückruf nicht zu verpassen.
Verschreiber des Tages: assangieren statt arrangieren
Fünfte #Zecke2020 in der linken Kniekehle.
Verleser des Tages: Busenfühlung statt Busentführung
#WasIchLernte: Ich bin eine Schande, identifiziere mich mit dem Aggressor, nur ein Kerl schreibt so einen Tweet, und überhaupt #VictimBlaming, #VictimBlaming, #VictimBlaming, ..
Quaerendium cupreum //2421 Zweitausendvierhunderteinundzwanzig
Wir sitzen bequem auf der schattigen Terrasse und trinken Eiskaffee. So lässt sich’s aushalten.
+Jetzt Füße in einer Wanne mit kaltem Wasser und als Durstlöscher eine Kanne lauwarmen Himbeerblättertee.
Die Gleichsetzung von Gleichberechtigung und Gleichstellung läuft auf Gleichmacherei hinaus.
Verhörer des Tages: „im Saarland“ statt „in Staatshand“
Hab gestern den #SysAdminDay vergessen. Also bedanke ich mich nachträglich noch bei allen, die Computersyteme und Netzwerke so erfolgreich pflegen und verwalten.
Bei C++ sind die * essentiell. In deutschen Prosatexten will ich keine sehen.
Verleser des Tages: groben statt großen [Einfluss]
Habe versucht, auf @Twitter sachlich zu diskutieren. Danke an alle, die konstruktiv beitrugen. Von anderen wurde ich beschimpft und beleidigt, danach von genau diesen Leuten geblockt. Daraufhin stehe ich jetzt unter #SearchBan #SearchSuggestionBan
Verschreiber des Tages: schutzwürzig statt schutzwürdig
Übergriff in der Apotheke //2420 Zweitausendvierhundertzwanzig
Habe gerade zwei Online-Prüfungen in Objektorientierter Programmierung #OOP und Software Engineering #SWeng gezeigt bekommen. Äh .. ohne Vorbereitung hätte ich die nur mit viel Glück bestanden.
+Das zeigt doch wieder, dass man das ganze Zeugs mit Scrum, Aktionsdiagrammen u.dgl. in der Praxis gar nicht braucht.
Verleser des Tages: Gendering statt Geoengineering
Wie es doch verbreitet ist, die eigene Verantwortung zu ignorieren, indem man Ursache und Wirkung entkoppelt. Warum nur können die Schuld nicht von Ursächlichkeit unterscheiden?
Verhörer des Tages: Ochse statt Achse
This Ain’t A Love Story //2419 Zweitausendvierhundertneunzehn
Eine Frau, die sich freizügig und sexuell aufreizend darstellt, bekommt männliche Aufmerksamkeit und provoziert erwartbare Reaktionen. Mit denen muss sie selbst klarkommen, statt herumzuopfern. #ActioGleichReactio #Kausalität #Eigenverantwortung
+Es geht darum, anderen Respekt und Rücksicht entgegenzubringen. Keine Signale öffentlich auszusenden, wenn man nicht will, dass andere darauf reagieren.
Verleser des Tages: Transzendenz statt Transparenz
Er meint, dass meine Haare jetzt besonders schön sind, noch voller, geschmeidiger und glänzender als vor der Schwangerschaft. Ich fürchte, dass ich das in ein paar Monaten mit verstärktem Haarausfall werde bezahlen müssen.
Warum verstaatlichen wir Familienunternehmen nicht gleich? Dann hat wenigstens niemand mehr einen Anreiz, mit eigener Schaffenskraft und Engagement Vermögen aufzubauen. Wenn nicht alle gleich viel haben, sollen gefälligst alle gleich wenig haben!
+Vor der Euro-Einführung war in Italien praktisch jeder #Millionär.
Verschreiber des Tages: Hauswert statt Hauswirt
Ich esse sehr gerne Eis, und ich esse sehr gerne Schokolade. Aber Schokoladeneis mag ich nicht besonders.
Tweets zum Annentag //2418 Zweitausendvierhundertachtzehn
Verleser des Tages: Terrororganisation statt Terminorganisation
Was soll ich am Wochenende machen? #Umfrage [SW Dev | HET (BSM) | Potenzreihen mit LaTeX | CNC CBT]
+Ich werde trotzdem nachher mit #Hochenergietheorie #BeyondtheSM rumrechnen.
Verhörer des Tages: Mädchenbuch statt Märchenbuch
Die blonde Witwe //2417 Zweitausendvierhundertsiebzehn
#Aufklärung bedeutet nicht, die eigenen fragwürdigen Standards verbindlich für alle zu machen, sondern neutrale, unvoreingenommene Information bereitzustellen.
+Genau das sollte man auch von seriösem Journalismus erwarten. Die persönlichen Ansichten eines Journalisten interessiert mich nicht, noch weniger seine geframete Haltung.
+Seine umfassende und nicht einseitig-selektive Berichterstattung soll sachliche Grundlage zur Bildung einer eigenen Meinung sein.
+Ich will professionell recherchierte und fundierte Informationen – keine Propaganda, Indoktrination und Manipulation.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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9 Antworten zu Tweets am Ultimo //2520

  1. Plietsche Jung schreibt:

    Professioneller Journalismus bedingt Unabhängigkeit. Die gibt es nicht mehr. Deshalb stehen wir auch da wo wir stehen.

    Gefällt 1 Person

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