Bloggerümpel //2516

Drittes Wochenende im Monat bedeutet, dass ich mal wieder die angefangenen Einträge in meinen Entwürfen durchschaue, ob sich davon nicht etwas eignet, es hier ohne weitere Bearbeitung zu bloggen.
Und da habe ich diesmal gleich vier mehrere Jahre alte Entwürfe gefunden, die lediglich aus ein paar Zeilen bestehen, die ich ursprünglich noch weiter hatte ausarbeiten wollen. Ich habe dann – wie so oft – nicht gleich Zeit und Muße dafür gefunden, und bald waren dann Motivation und Inspiration verschwunden.
Also veröffentliche ich jetzt diese Anfänge unverändert und ohne weiter Erläuterung. Dann werden wenigstens meine Entwürfe ein wenig entrümpelt.

„Nach rund 2000 Blogeinträgen und über sieben Jahren Bloggen ist es nur natürlich, dass sich manche Themen wiederholen. Sei es, weil sich manche Schwerpunkte verschieben, oder ich andere Aspekte herausstellen will, oder auch, weil ich einiges wieder vergessen hatte.“

„Ich möchte nicht pauschalieren oder schwarz-weiß malen. Es ist mir bewusst, dass es fließende Übergänge und Mischformen gibt. Aber wenn ich das in jedem Nebensatz betone, so wird das nur lästig und ermüdend, und es vermischt meine eigentliche Aussage bis zur Unkenntlichkeit.“

„Es war einmal ein $Problem.
Die Heuristik überlegte sich eine Reihe $Lösungsansätze[], und simulierte die Auswirkungen auf das $Problem. Es stellte sich heraus, dass der $Lösungsansatz[$i] das $Problem am besten löste, allerdings auch ein paar ungünstige $Seiteneffekte[] hatte.“

„Es ist mir schon oft passiert, dass ich einen Sachverhalt wertfrei beschrieben habe.
Dann interpretieren dies einige Leute, als ob ich diesen Sachverhalt befürworte.
Dabei habe ich ihn nur beim Namen genannt, und überhaupt nicht gesagt, dass ich dies gut finde. Warum sollte ich das dann rechtfertigen müssen?
Denn IMHO kommt es auch gar nicht darauf an, ob einem Gegebenheiten gefallen. Man muss sich damit arrangieren, und versuchen, das Beste daraus zu machen.
Ich habe oft technische Texte geschrieben. Wenn die elektrische Ladung von Elektronen nun mal negativ ist, kreischen sie dennoch nicht auf, weil sie eine (moralisch) schlechte Wertung hineininterpretieren.“

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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