Das fünfte Wochenende //2506

In den wenigen Fällen (im Mittel ungefähr pi-mal pro Jahr), in denen der dreißigste eines Monats auf einen Samstag oder Sonntag fällt (in einem 28-Jahres-Zyklus passiert das in 5 Jahren zweimal, in 15 Jahren dreimal, in 7 Jahren viermal und in einem Jahr sogar fünfmal – das nächste Mal 2028), muss ich mich entscheiden, ob ich Tweets wiederkäue, oder ein anderes Thema bringe.
Ich habe diesmal länger hin und her überlegt, ob ich statt der Tweets lieber den inzwischen fälligen Halbjahresrückblick über die zweite Hälfte 2020 bringen soll, aber mich dann doch für die Tweets entschieden. Den Halbjahresrückblick gibt es demnächst einmal unter der Woche. Der läuft ja nicht weg.
Es folgen also meine Tweets vom 20. Juni bis 5. Juli 2020.

Ihr wollt Gerechtigkeit für alle? Ihr seid im Besitz der ultimativen Wahrheit?
+Ihr gehört zu den Guten und ihr seid überzeugt, das Richtige zu tun?
+Ihr wollt die Welt besser machen? Dafür ist euch kein Aufwand zu groß, keine Kosten zu teuer?
+Ihr seid tolerant, empathisch, woke, wollt anderen helfen?
+Ihr reflektiert immer wieder eure Privilegien, und haltet es für eure vordringlichste Aufgabe, euer Umfeld zu bekehren, es euch gleich zu tun?
+Dann verzieht euch, ihr elendige Bagage!
Verleser des Tages: Entbindung statt Einbindung
Spaziergang durch hüfthohes Gras. Jetzt bin ich schlapp.
Verhörer des Tages: Scherkraft statt Schwerkraft
Suchanfragen in Sonnenferne //2407 Zweitausendvierhundertsieben
Habe übrigens die geplante Ergänzung §184k und Änderung §201a StGB bereits für meine Rechte-Reihe vorgemerkt, warte nur noch, bis sie auch den Bundesrat passiert hat. #Upskirting #WeiblicheBrust
Die eigene männerfeindliche Haltung und Männer-Bashing als „Aufklärung“ zu deklarieren, ist ja auch so eine Immunisierungsstrategie gegen berechtigte Kritik.
Verleser des Tages: Penisse statt Penunse
In Unicode kommt das Huhn U+1F414 vor dem Ei U+1F95A.
Erratum zur 40k-Statistik
Verschreiber des Tages: Hast statt Halt
Abwehr eines unerwünschten Versprechens //2406 Zweitausendvierhundertsechs
Verleser des Tages: Eltern statt Eternal
Die übliche Quartalsstatistik April bis Juni 2020
Block. Die Waffe der Argumentlosen.
Verhörer des Tages: Pissefreiheit statt Pressefreiheit
Männliche Feministinnen sind wirklich ein Graus. So widerliche Schleimbeutel.
+Beispielsweise kürzlich einen Tweet gelesen (den ich jetzt nicht wiederfinde), da wollte ein Feminist anderen Männern verbieten, Frauen die Tür aufzuhalten, weil das sexistisch und frauenfeindlich sei.
+Was erdreistet sich der, anderen Männern solche freundlichen, hilfsbereiten Gesten austreiben zu wollen? Wenn er selbst so ein unhöflicher Stoffel ist – seine Sache. Was andere Männer machen, geht ihn nichts an.
+Ich schätze solche aufmerksamen Gesten (insbesondere bei schweren Türen), und bedanke mich immer mit mindestens einem Lächeln.
+Es ist frauenfeindlich, solche galanten Höflichkeiten abschaffen zu wollen, denn die allermeisten Frauen freuen sich darüber, oder sind zumindest indifferent und bleiben gelassen.
+Der ganz alltägliche, normale Umgang zwischen Männern und Frauen wird dadurch vergällt. Dass das manche Feministinnen machen wollen, kann ich bis zu einem gewissen Punkt noch nachvollziehen. Aber wenn Männer dies im Namen des Feminismus machen, ist das unter aller Kanone.
Ich will Rosenkohleis! //2405 Zweitausendvierhundertfünf
Verleser des Tages: Afrika statt Afaik
Bin gerade selbst von meiner Silhouette beeindruckt.
Warum versteckt @Twitter meine Antworten? #ReplyDeboosting
Verschreiber des Tages: least statt liest
Es taut – 1001 – Novennium //2404 Zweitausendvierhundertvier
Mittlerweile gibt es einige Kampfbegriffe, die ich allmählich nicht mehr hören kann, ohne dass es mir hochkommt.
+Dazu zählen #sozial, #tolerant, #empathisch, #solidarisch, #gerecht, ..
+Ursprünglich waren das einmal positiv besetzte Begriffe, wurden aber so inflationär benutzt, um Ideologien durchzudrücken, dass sie inzwischen Alarmzeichen sind, dass es nicht um Fakten und sachliche Argumente geht, sondern ausschließlich indoktrinieren soll.
Verleser des Tages: criticized statt circumcised
Vom Whirlpool aus sah ich eine Spinne die Fliesen hochkrabbeln. Sie war mir sofort sympathisch.
Stressige Woche hinter mir. Am Wochenende gibt’s hoffentlich wieder Zeit zum Entspannen.
Verhörer des Tages: entsext statt entsetzt
Der Schülerpraktikant //2403 Zweitausendvierhundertdrei
Verleser des Tages: Sinnlosigkeit statt Selbstlosigkeit
Diese obskuren Dynamiken der Layer-8-Objekte //2402 Zweitausendvierhundertzwei
Verschreiber des Tages: turkey statt turnkey
Schon erstaunlich, wie unterschiedlich Politik und Medien reagieren, je nach dem, von wem Verfehlungen und Unrecht ausgehen.
Verleser des Tages: maskulieren statt mitdiskutieren
Seit langem wieder mal in C programmiert.
How to wickel a Wollknäuel //2401 Zweitausendvierhunderteins
Leider ist Umstandskleidung nicht besonders sexy.
Verhörer des Tages: charity statt chastity
Heute ist #InternationalerVatertag. Allen Vätern alles Gute dazu!
Was sind das nur für Leute, die sich selbst als Nerd bezeichnen, obwohl sie doch überhaupt nicht nerdig sind?
Verleser des Tages: Astronomen statt Autonomen
Astrotweeting plus Sonderausgabe //2400 Zweitausendvierhundert

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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4 Antworten zu Das fünfte Wochenende //2506

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