Tweets in einer Nussschale //2496

Als Service für Neuleser und zwecks Transparenz für alle erkläre ich jetzt kurz und knapp, wie es derzeit hier auf dem Blog mit der Veröffentlichung der Einträge läuft.
Unter der Woche bringe ich zwei oder drei Einträge, mal aktuell und persönlich, teils privat, teils beruflich, mal allgemein und zeitlos, mal Erinnerungen, mal Nerdkram, .. wie es sich so ergibt, ohne ein festes Schema. Ich denke aber, dass ich ein vielfältiges Themenspektrum abdecke.
Am ersten Wochenende im Monat gibt es die neuesten Suchanfragen. Am zweiten und vierten Wochenende sind frühere (von vor 6 bis 8 Monaten) Tweets dran (optional, falls es ein fünftes Wochenende gibt). Das dritte Wochenende ist vorgesehen, dann früher begonnene (und teilweise nicht fertiggestellte) Entwürfe zu bloggen. Davon weiche ich aber auch ggf. ab.
Grundsätzlich erscheint der höherwertige Content unter der Woche, während am Wochenende (wenn das Blog deutlich weniger Besucher hat) meist nur älteres wieder aufgewärmt wird.
Insbesondere bei den Tweets sind aber auch immer wieder amüsante und interessante dabei, die ich nicht in Vergessenheit geraten lassen will. Meines Erachtens lohnt es sich durchaus, sie zu lesen (insbesondere wenn man am Wochenende mehr Zeit hat, kann man sogar mal wieder den Links folgen – das war jetzt der höchstsubtile Wink mit dem Zaunpfahl). Ich wiederhole es noch mal: Ohne die Tweeteinträge gäbe es dann eben gar keine Posts. Wer sie nicht lesen will, kann sie ja ignorieren.

Gesagt – getan. Es folgen die Tweets vom 23. Mai bis 7. Juni 2020.

#Empathie für Personen, die genauso empfinden, wie man selbst, ist nun wirklich keine Kunst. Es bestätigt nur die eigenen Voreingenommenheiten.
Verleser des Tages: [das Patriarchat] stützen statt stürzen
Seit Jahresbeginn habe ich übrigens 7 oder 8 Kilogramm zugenommen.
Suchbegrifflichkeiten //2393 Zweitausenddreihundertdreiundneunzig
Verhörer des Tages: Degradieren statt Integrieren
Beobachtung: Wenn ich aufgebracht bin, neige ich zu Bandwurmsätzen und Fremdwörtern. Bin ich gelassen und zufrieden, nutze ich eine einfachere Sprache. #Korrelation
Gibt’s den Kinderzuschuss des #Corona-Konjunkturpakets auch für Nascituri?
Verleser des Tages: Wildschweinborsten statt Wildschweinbraten
sqrt(50) Tage des Grauens //2392 Zweitausenddreihundertzweiundneunzig
Verschreiber des Tages: äffentliche statt öffentliche [Diskussion]
Wenn sachliches Hinterfragen und begründete Kritik mit persönlichen Angriffen und sozialer Ächtung gekontert werden, dann leben wir in einer #Meinungsdiktatur.
Verleser des Tages: Solidität statt Solidarität
Frau im Supermarkt schnauzt mich an, weil ich zu nah an ihr vorbeigegangen wäre. Die Leute drehen noch völlig durch.
Im Verborgenen //2391 Zweitausenddreihunderteinundneunzig
Diskussion über die Anisotropie der Wolkenbedeckung am Himmel gehabt. Reicht für heute.
An #Pfingsten kommt der Heilige Geist über uns. Das könnte natürlich auch eine Metapher für Bukkake sein.
Verhörer des Tages: Kollegium statt Kolloquium
Hoppela! Bin erstmals an meinem Bauch hängengeblieben. Muss meine #Bodymap anpassen und rekalibrieren.
Verleser des Tages: chinesische statt chemische [Verarbeitung]
Irgendwie beschwört #RotlichtAn jetzt gerade Erinnerungen an Studentenzeiten herauf. #Darkroom
+Rot als sichtbares Licht ist langwellig, und so war ich damals mit einem Kommilitonen allein in einem Raum unter Rotlicht, und wir haben Röntgenfilme zusammen entwickelt.
+Heute, fast zwanzig Jahre später, ist eine Situation, in der ein Mann und eine Frau abgetrennt allein in einem Raum an der Uni zusammen arbeiten, nicht mehr vorstellbar. Damals war das für uns ganz normal, und wir haben halt darüber Witze gerissen.
+Unsere Gesellschaft ist in den letzten zehn oder zwölf Jahren wieder dermaßen restriktiv und viktorianisch geworden. Geschlechterapartheid im Vormarsch. Kann sich jeder selbst überlegen, welche Gründe wohl dazu geführt haben.
Verschreiber des Tages: Badeanne statt Badewanne
Ungerader Ultimo (sowie Tweets) //2390 Zweitausenddreihundertneunzig
Da ich bereits gestern (versehentlich) hausgearbeitet habe, habe ich heute Nachmittag Zeit, mir mal wieder ein paar schöne Berechnungen zu gönnen.
Verleser des Tages: Katzenjacke statt Kapuzenjacke
Ach heut ist ja erst Donnerstag! Jetzt hab ich tatsächlich schon die Hausarbeit von morgen gemacht.
Ich will ja gar nicht so tun, als ob ich den #Berch vermissen würde. Aber vielen anderen Menschen fehlt er schmerzlich. Und der Ausfall bedroht die wirtschaftliche Existenz der Schausteller, ihrer Helfer, Bierbrauereien, sowie vieler anderer Beteiligter.
Verhörer des Tages: Teilchenfabrik statt Teilchenphysik
Veranstaltung für Juli abgesagt, zu der ich wirklich gerne gegangen wäre.
Ein Neuanfang //2389 Zweitausenddreihundertneunundachtzig
Verleser des Tages: patriarchaler statt partnerschaftlicher [Verantwortung]
Wenn mir #SocialDistancing nicht angenehm wäre, würde ich mich ja darüber aufregen, dass trotz nur noch ca. 8200 aktiver #Corona #covid19 Fälle (100ppm), Kontaktbeschränkungen noch über einen Monat gelten sollen.
Ich schätze, nur ca. 10% aller weiblichen Menschen sind #Menstruierende.
Hatte gerade einen wunderschönen Verleser. Werde ich aber nicht veröffentlichen, da dabei sehr konkrete Namen vorkommen.
Übrigens sind auch Textdateien binär.
Weder wurde mir bei meiner Geburt ein „Geschlecht zugewiesen“ (ich war bereits seit Zeugung weiblich #XX), noch „identifiziere“ ich mich als „ein Gender“. Ich *bin* eine Frau, aber aktuell – nicht dass es jemanden was anginge – keine „Menstruierende“.
Verschreiber des Tages: geerdet statt geredet
Armbeuge blau und schmerzt. #Effusion
Uni- vs. bidirektionale Intra-Layer-8-Kommunikation //2388 Zweitausenddreihundertachtundachtzig
Verleser des Tages: vögeln statt [Pri]vilegien
Ein #Handtuch kann natürlich auch eine #Schutzmaske ersetzen. #TowelDay #DontPanic
Dritte und vierte #Zecke2020: beide in der Nähe der rechten Kniekehle.
Krankheiten gehören zum allgemeinen Lebensrisiko. Wir leben nun mal nicht in einer sterilen Welt. Eine solche Welt wäre gar nicht lebenswert.
Allmählich würde ich schon mal wieder gerne in einem Restaurant essen. Aber meine Daten möchte ich nicht bekanntgeben. #Datenschutz
Wann ging es eigentlich los, dass ich für die Morlocks zunehmend Sympathie entwickelt habe? #systemrelevant #TANSTAAFL
Versprecher des Tages: natural statt national
Im Oktober getwittert //2387 Zweitausenddreihundertsiebenundachtzig
Stricken ist in Wolle materialisierte Mathematik.
Verleser des Tages: Humanoiden statt Humanisten

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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Eine Antwort zu Tweets in einer Nussschale //2496

  1. Pingback: Tweets vom Januar //2602 | breakpoint

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