Tweets im Umbruch //2476

Seit Osten habe ich meine Bloghäufigkeit reduziert. Grundsätzlich gibt es nur noch an geraden Tagen einen Beitrag. Dies spiegelt sich auch in meinen Tweets seither wider.
Die folgenden Tweets vom 10. bis 25. April bilden den Übergang ab.

Der Fliederich, der Fliederich, der ist ein arger Blüterich.
Verschreiber des Tages: properation statt „proper operation“
Entspanntes #Wochenende. Keine Besuche, keine Treffen, keine dringenden Verpflichtungen .. So dürfte es immer sein.
+Sogar Mr. Workaholic genießt inzwischen die erzwungene Untätigkeit ganz locker.
+Ungestörte Zweisamkeit. Fast ein bisschen wie Flitterwochen.
+Wären nicht die desaströsen Auswirkungen auf die #Wirtschaft, könnten #Lockdown #SocialDistancing meinetwegen noch lange so weitergehen.
Dank #Corona #covid19 gehen wir heute schon früher ins #Wochenende.
Verleser des Tages: Kritiker statt Kitzler
WordPress Frust
Bad Sta* war’s //2372 Zweitausenddreihundertzweiundsiebzig
Verhörer des Tages: „cherry tea“ statt charity
Verleser des Tages: Hashwert statt Hascherl
Mathemystik und Wirklichkeit der Natur //2371 Zweitausenddreihunderteinundsiebzig
Habe meinen Gymnastikball mal wieder reaktiviert. #Pezziball
Verschreiber des Tages: Residumm statt Residuum
Leichte #Rückenschmerzen
Verleser des Tages: Cosinus statt Cousins
Familienplanungsroulette //2370 Zweitausenddreihundertsiebzig
Charakteristisches Polynom mit doppelter Nullstelle. Wie toll!
Es sind die gleichen Feministinnen, die „Geschlechterstereotype aufbrechen“ wollen, die mir wiederholt meine Weiblichkeit versuchen abzusprechen, weil ich nicht in ihre Geschlechterschubladen passe.
Verhörer des Tages: Tupperware statt „Papa Bär“
So viele Leute unterwegs. Aber ich habe keinen einzigen mit #Mundschutz gesehen.
Verleser des Tages: [Liberate] Vagina statt Virginia
+Übrigens nicht mein Verleser. Ich hätte fast „virgin vagina“ gelesen.
Vorurlaubsgetwitter //2369 Zweitausenddreihundertneunundsechzig
„Datenbänke“ .. hä?
#Naturwissenschaften: „Bei #Physik kracht’s, bei #Chemie stinkt’s, und bei #Biologie bewegt sich’s.“ Zitat meiner Mutter, 1980er Jahre. Ins Hochdeutsche übertragen von mir.
Nur mal zum Vergleich: Im Winter 2017/18 starben in Deutschland über 25000 Menschen an #Influenza.
Verschreiber des Tages: Wollgefühl statt Wohlgefühl
#Nasenbluten.
Verleser des Tages: Penetration statt Presentation
Numerophile Berufswahl //2368 Zweitausenddreihundertachtundsechzig
Saublöder #ExceptionHandler!
Verbuchsler des Tages: „Das Änder wettert sich.“
Kind auf Fahrrad brüllt mir zu: „GRÜSS GOHOTT!“
Ich kann dieses Geseier „Was werde ich doch immer so diskriminiert, weil ich $X bin!“ nicht mehr hören. Dass auch andere Menschen Nachteile haben, die – oder gerade weil – sie nicht $X sind, darauf kommen diese Personen in ihrer ausschließlichen Selbstbezogenheit nicht.
Verleser des Tages: Medienexperte statt Medizinexperte
Callverwandtschaften //2367 Zweitausenddreihundertsiebenundsechzig
Wenn ein unscheinbares, aber notwendiges Zahnrädchen in einer komplexen Maschinerie nach einem halben Jahr irreparabel ausfällt, geht gar nichts mehr. #Systemrelevanz. Das Gehäuse mag zwar Kratzer haben, sieht nicht schön aus, beeinträchtigt aber die Funktionalität nicht.
Verhörer des Tages: „Popo leer“ statt populär
Das Fest der #Auferstehung.
Jetzt wollte ich mich am Osterwochenende eigentlich auf Privates beschränken, aber einiges lässt sich halt nicht ausblenden.
Die #Outdoor-Saison ist eröffnet.
Leute, die ohne eigene Leistung Ansprüche stellen, und es überhaupt nicht zu schätzen wissen, dass nur die Produktivität unserer Wirtschaft ihnen ein angenehmes Leben ermöglicht.
+Sie selbst ziehen persönliche Vorteile daraus, tragen aber nichts zum Gemeinwohl bei.
+So menschenverachtend, weil sie überhaupt nicht anerkennen, dass andere Menschen Anstrengungen und Mühen auf sich genommen haben, um das zu ermöglichen.
+Da wird nur die Hand fordernd aufgehalten, aber statt etwas Dankbarkeit kommen noch Beleidigungen und Beschimpfungen.
+Diese Mentalität ist inzwischen so weit verbreitet. Nur Ansprüche und Forderungen an andere, aber nicht bereit, selbst etwas zum Allgemeinwohl beizutragen.
+Sie ignorieren, dass ja jemand die Kosten bezahlen muss, und beißen in die metaphorische Hand, die sie füttert.
+Diese sogenannte #sozialeGerechtigkeit ist Missgunst an alle, die mehr haben. Da nicht alle gleich viel haben können, sollen gefälligst alle gleich wenig haben.
+Wie wär’s denn zur Abwechslung mal mit etwas #Solidarität und #Empathie für diejenigen, die das ganze System durch ihren Einsatz permanent am Laufen halten?
Verleser des Tages: career statt carrier

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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Eine Antwort zu Tweets im Umbruch //2476

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