Zeitumtwitterung //2459

In der kommenden Nacht wird endlich! wieder die Sommerzeit zurückgestellt. Es ist ja so deprimierend, wenn es am Morgen einfach nicht hell werden will (wie heute). Diese eine Stunde brauche ich dringend. Die hätte mir schon in den letzten Wochen gutgetan. Früher wurde ja bereits im September die Uhrzeit wieder normalisiert. Das war besser als dieser Zustand jetzt, und es ist mir unbegreiflich, warum man das dann auf Ende Oktober verschoben hat.
Wie es der Zufall will, war bei meinen Tweets zwischen dem 20. und 30. März die Zeitumstellung auch gerade aktuell, wenn auch in die andere Richtung.

„Das Private ist politisch“ nehmen #Feministinnen einerseits als Vorwand, sich in die Angelegenheiten anderer einzumischen, und andererseits als Rechtfertigung für die Forderung, dass die Gesellschaft ihre persönlichen Probleme lösen soll.
Verschreiber des Tages: Spockschutz statt Spuckschutz
Die Kastanie der Hoffnung //2357 Zweitausenddreihundertsiebenundfünfzig
Mein #Pichelsteiner duftet schon köstlich vor sich hin. #breakpointKocht
Verleser des Tages: Autogeschmacklos statt Austauschmakros
Europa ist doch viel zu groß für eine gemeinsame #Zeitzone. Wer kommt auf so eine Idee? Behalten wir doch einfach unseren #Flickenteppich.
Streng genommen dürften mein Mann und ich nicht gemeinsam spazieren gehen, weil wir offiziell getrennte Wohnsitze haben, also nicht im gleichen Haushalt leben.
Wie wär’s denn mal mit stichprobenartigen #Corona #covid19 Tests bei einer #Kontrollgruppe? Also flächendeckend zufällige Personen ohne Symptome, die wissentlich noch nicht Kontakt mit Infizierten hatten?
+Falls sich herausstellt, dass #Corona schon viel weiter verbreitet ist, als gedacht, könnte man etliche Restriktionen lockern.
Verhörer des Tages: [Test] Kids statt Kits
Habe eben eine neue Packung #Klopapier aufgemacht. Die reicht jetzt erst mal wieder für die nächsten Wochen.
Let’s Tweet Again //2356 Zweitausenddreihundertsechsundfünfzig
Heute gab’s wieder meinen #Lieblingskäse, auch ein bisschen #Joghurt, aber immer noch keine #HMilch.
Ein Arztbesuch ist immer lästig, aber in Zeiten von #Corona #covid19 besonders nervig.
+Erklärt mir umständlich und langatmig, was ich eh schon weiß, beantwortet konkrete Fragen aber nur #wischiwaschi – typisch #Mediziner.
„Das Wohl von Vielen, es wiegt schwerer als das Wohl von Wenigen oder eines Einzelnen.“ #WhatWouldSpockDo #TOS #Startrek
Verleser des Tages: [Ich werde mich] in statt nun [der Nacht übergeben]
Gerade Vögel beim Vögeln gesehen.
Fehlbesetzung //2355 Zweitausenddreihundertfünfundfünfzig
Heute wäre übrigens #GirlsDay gewesen.
Die Geliebte meines Mannes fühlt sich vernachlässigt.
Verschreiber des Tages: shitdown statt shutdown
Die Auswertung der gestern ermittelten Daten und Messwerte kann ich heute gut daheim machen. #HomeOffice
Smart Is Not Clever //2354 Zweitausenddreihundertvierundfünfzig
Hatte im Labor jetzt völlig die Zeit vergessen.
Verleser des Tages: verhängnisvolle statt verhängte [Abriegelung]
Wenn alles anders kommt //2353 Zweitausenddreihundertdreiundfünfzig
Irgendwo muss ich noch einen Schwung Feinstaubmasken rumliegen haben.
#Nudeln und #Klopapier gab’s beim Discounter gerade eben ausreichend. Aber #Milchprodukte sind knapp.
Verhörer des Tages: klösterlich statt österlich
Gerade wenn ich #HomeOffice machen will, kann ich nicht auf meinen #Server zugreifen!
+Entweder warte ich, bis ich nachher einen von unseren IT-Jungs erwische, oder ich gehe halt doch selbst zur Firma.
+Kann mir schon denken, was da los ist. Nach der Installation eines Updates kommt er manchmal nicht von selber hoch, und muss dann manuell gestartet werden.
Meine Nächte mit Mr. Clocky //2352 Zweitausenddreihundertzweiundfünfzig
Das #Wetter sieht viel schöner aus, als es tatsächlich ist. #kalterWind
Verleser des Tages: Karnevalinzucht statt „Kevin allein zu Haus“
#Geisterbüro
#ContractTheCurve – Gedanken zu #Corona #covid19 //2351 Zweitausenddreihunderteinundfünfzig
#SocialDistancing ist gut für alle, die einfach ihre Ruhe wollen.
Verschreiber des Tages: Krakenhaus statt Krankenhaus
Wie kommt man auf die Idee, „gravity“ mit „Gravität“ zu übersetzen?
In der Besonnenheit steckt Sonne.
Endlich die Frage zur #Antwort gefunden: Wie viele Rollen #Klopapier hast du auf Vorrat? #42 #MeinSchatz
Verleser des Tages: Sexual statt Social [Distancing]
Gestern Abend hab ich meinem Mann eine geschmiert.
+Ich schmier nur Brote und schlag nur Sahne.
Sommergetwitter //2350 Zweitausenddreihundertfünfzig
Ich freue mich auf ein ruhiges Wochenende, ohne mit irgendwelchen Leuten zusammentreffen zu müssen. Keine Veranstaltungen, keine Feiern, keine Treffen, keine Besuche, .. \o/
Verhörer des Tages: Weiblich statt Weitblick
Wenn keine Schule stattfindet, dann auch keine #FFF-Demos. Insofern hat die #Schulschließung wg. #Corona doch was für sich. Unsere Jugend hätte allerdings Unterricht und Bildung dringend nötig.
Primavera //2349 Zweitausenddreihundertneunundvierzig

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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8 Antworten zu Zeitumtwitterung //2459

  1. Plietsche Jung schreibt:

    Ich finde die Zeitumstellung auch gut. Die Dunkelheit am Morgen ist lästig.

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  2. Mia schreibt:

    Das Lästigste an der Zeitumstellung ist diese permanente Debatte um das Für und Wider und überhaupt. Überall liest man darüber, selbst dort, wo man es am wenigsten vermutet.

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  3. Leser schreibt:

    Ich finde die Zeitumstellung „umgekehrt gut“, als Ihr hier. Während ich nun zwar auch gezwungenermaßen Frühaufsteher bin, hat es mich nicht gestört, noch letzte Woche in etwas mehr Schummerlicht zu pendeln, es wird dann ja hell. Dafür ist dann abends aber auch noch hell, wenn man Zeit für sich hat! Die fehlt mir jetzt…
    Also, nach meiner Meinung sollte man, wenn man auf die Zeitumstellung verzichtet, die Sommerzeit beibehalten, denn ansonsten ist es im Winter immer schon so früh dunkel, und im Sommer ist es dann auch viel zu früh hell (und auch früher dunkel, obwohl die Sommerabende doch so schön sind)!

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    • Da sind wir halt unterschiedlicher Meinung.
      Sommerzeit macht nur im Sommer einen Sinn (lange Sommerabende sind zwar angenehm, aber – wenn’s sein muss – verzichtbar).
      Am Morgen brauche ich Licht, um in die Gänge zu kommen. Das wird im Dezember schon schlimm genug. Aber besser, es wird erst um 8 hell, als gar erst um 9 Uhr.

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