Szenen einer Seifenoper //2410

Verena wohnt bei ihrer Tante Sonja.
Sonja hat eine feste Beziehung mit Gideon.
Gideon ist Beate’s Bruder.
Beate hatte (vor vielen Jahren) mal eine Affäre mit Carsten.
Carsten war damals mit Lydia liiert.
Lydia ist Verena’s Arbeitgeberin.
Verena ist Carsten’s Tochter.

Mittlerweile ist Verena fast mit ihrer Ausbildung fertig. Meines Wissens stehen nur noch ein paar Formalitäten aus. Um irgendetwas zu besprechen, suchte Lydia sie abends noch zuhause auf. Zufällig waren Gideon und Beate gerade ebenfalls dort.
Lydia und Beate waren damals in der gleichen Clique gewesen, hatten sich seither an die dreißig Jahre lang nicht gesehen, noch voneinander gehört, erkannten sich aber sofort. Nach der ersten Wiedersehensfreude, fragte Lydia, warum Beate damals so plötzlich verschwunden gewesen wäre.
[Ich war ja nicht bei ihrer Begegnung dabei, gebe nur wieder, was ich aus dritter Hand erfahren habe.]
Jedenfalls muss das Gespräch danach eskaliert sein. Sie gerieten in Streit, im Laufe dessen Beate eröffnete, dass sie damals eine Affäre mit Carsten gehabt hatte, was Lydia nur noch weiter erboste.
Aber vor allem Verena ist wieder fix und fertig, seit sie das erfahren hat. Eigentlich sollte es ihr doch egal sein, was und mit wem ihr Vater damals vor ihrer Geburt getrieben hat.
Schließlich mischte sich Sonja in die Auseinandersetzung, und verwies Beate des Hauses. Deshalb ist Gideon jetzt auf jene sauer.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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14 Antworten zu Szenen einer Seifenoper //2410

  1. B E A N schreibt:

    Das klingt wirklich nach perfektem Material für eine Daily Soap. Mir fehlt hier nur noch Verenas totgeglaubter Halbbruder, der plötzlich als Internetmillionär wieder auftaucht und sich – ohne zu wissen, wer sie ist – in seine Halbschwester verkuckt.

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  2. mijonisreise schreibt:

    Wow … und ich dachte, ich hätte eine anstrengende Familie 😂😂😂

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  3. blindfoldedwoman schreibt:

    An die eigenen Eltern legt man wohl einen anderen Massstab an. Ihre Mutter ist durch den Tod fehlerfrei und Opfer. Der Vater ein mieser Betrüger.
    Das ist kein Bild, dass man gerne hat.
    Passiert auch überall nach einer Trennung, wo der Bertrüger der Buhmann ist, der dann häufig gemieden wird.
    Und jetzt ist nicht nur die Mutter die Betrogene, sondern auch die Geliebte, zu der sie eine Art Beziehung aufgebaut hat.

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  4. Plietsche Jung schreibt:

    Der Mann ist meist der Bösling, denn Frauen sind bekanntlich Engel und pupsen auch nur Rosenduft.

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